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Bye bye Typo3

Erstellt am 10. Januar 2007 · 68 Antworten · letzte Antwort am 12. März 2007 · Seite 3 von 4

Tags: Diskussion

timmy2007 ·

Erst einmal kann man die Hälfte dieser Diskussion vergessen.

Die Kritik ist berechtigt, aber Du kannst der Typo3 Community keine Schuld an Deinen teuren Homepagebearbeitungen geben.

Eine Community ist mit Typo3 schwierig zu realisieren, aber es geht. Siehe hiezu Postings zu "harz2night" in diesen Forum.

Klar sind Joomla, Drupal und Postnuke besser, wenn man vom Core aus Community-Funktionen haben will. Aber glaube mir, ich habe selber Postnuke und Joomla noch am Laufen, dort gibt es auch Schwierigkeiten mit diversen Modulen, die man für Community-Einrichtungen auf Webseiten verwenden kann.

Und ich nutze keine Newsletter, Shop oder Forum Module. Ich lagere dies aus, da gerade solche Module jedesmal ein Zielpunkt von Hackern sind und man jeden Tag Angst haben muß, daß die Seite nicht mehr funktioniert.

Ich kenne leistungsstarke Tools für Newsletter, Forum und Shop. Klar ist, auch diese Dinge sind nicht immer perfekt. Aber ich nutze diese Dinge nicht auf der Homepage direkt.

Zum Beispiel habe ich den Newsletter (die Anmeldung, Verwaltung, Versendung) zu einen echt guten online-Newsletter-System ausgelagert und bin sehr zufrieden.

Mit Typo3 versuche ich nun, auch einige Community Dinge zu nutzen und werde abwarten, wie sich es entwickelt.

Jobolo ·

Die Kritik ist berechtigt, aber Du kannst der Typo3 Community keine Schuld an Deinen teuren Homepagebearbeitungen geben.

Habe ich das denn? Für mich ist das niemals eine "Schuld-Frage". Die Frage der "Verantwortung" dagegen führt in die Lösung der Veränderung. Solange keiner Verantwortlich ist, kann es auch keiner Verändern.

Mich interessiert nicht, wer "SChuld" ist. Ich glaube, daß die geschichtliche Entwicklung von Typo3 zu einigen Phänomenen geführt hat, manche produktiv, andere weniger. Das ist wohl bei jedem System so.

Ein ganz anderes Beispiel: Diplomacy ist eines der erfolgreichsten Strategie-Spiele die die Welt je gesehen hat. Zudem auch eines der herausfordernsten, daß es einzig in Deutschland kaum bekannt ist liegt daran, daß Parker dem Spiel damals eine unverständlich übersetzte Anleitung beigelegt hat.
Diplomacy ist in allererster Linie als ein "Verräter-Spiel" bekannt. Irgendwann verrät in diesem Spiel jeder seine Alliierten, seine Freunde, fällt dem Partner in den Rücken und ähnliches. Das Spiel basiert auf Lug und Betrug, ohne daß davon auch nur ein Wort in der Anleitung steht. Dennoch ist der Verrat eine der schönsten und hervorstechendsten Herausforderungen in diesem Spiel.

Das habe ich einmal gespielt mit einer Gruppe von völligen Anfängern, die den Namen "Diplomacy" noch nie gehört hatten. Ich wollte wissen, ob es möglich ist, mit diesem Spiel eine "faire" Partie zu spielen. Das Ergebnis: In der dritten Runde haben sie sich schon alle gemetzelt.

Worauf ich hinaus will: Bei Diplomacy scheint das Betrügen System-Immanent zu sein. Es ergiebt sich einfach zwangsläufig. Ähnliche Systeme produzieren immer wieder ähnliche Ergebnisse. Das System "Wasser" produziert überall auf der Weltkugel einen Strudel, wenn es abfließt, einzig die Richtung hängt von der Nord- oder Südhalbkugel ab, und daß ohne daß in der Molekularstruktur von Wasser irgendwo die Beschreibung eines Strudels hinterlegt ist. Der Strudel ist System-Immanent.

Was nun steckt in dem System "Typo3"? Es hat natürliche Stärken wie auch natürliche Schwächen, die hat jedes System. Und die bewußte Entscheidung, ob die Schwächen aufgelöst werden sollen (was sehr schwer ist und üblicherweise neue Schwächen produziert oder das System instabil macht) oder klar umgangen führt meiner Meinung in eine größere Stabilität.

Wenn Typo3 sich als Redaktions-System und Joomla sich als Community-System profilieren dann hat jeder seine Stärken betont. GEnau darum geht es mir: Für eine Community hat typo3 immense Schwächen. Und an der STelle ist typo3 zu einer Religionsgemeinschaft geworden, wie mir scheint.

Wenn die Community für Typo3 einen gewissen Zusammenhalt hat stellt sich mir die Frage, ob es Sinn macht, Typo3 so hochzuloben, daß es in der Praxis kaum mithalten kann. Wo auch immer ich nach Typo3 gefragt habe, in typo3-Kreisen gab es niemals kritik, sondern immer nur die Aussagen, daß es mit Typo3 anspruchsvoller ist, dafür das Ergebnis das beste wäre.

Nun sitze ich vor dem Scherbenhaufen, daß mir eine of-the-box-installation von vBulletin und von Joomla in wenigen Minuten mehr gebracht hat, als eineinhalb Jahre mit Joomla. Dadurch bin ich natürlich heftig verbrannt, kritisiere typo3 ziemlich lautstark und rate zu sehr großer Vorsicht. Ich bin nun ein Mensch, wenn mich jemand zu typo3 fragt, dann mahne ich sehr deutlich, den Preis ganz genau anzugucken und besser dreimal zu prüfen, ob andere Systeme nicht mehr hergeben, für dasselbe Geld. Ich erzähle voller überzeugung, daß typo3-Programmierer das System gerne überschätzen und die Grenzen von Typo3 nicht wahrhaben wollen. Ich lege nahe, ungefähr mit dem dreifachen an Geldmitteln zu rechnen, wie es im Angebot steht, bis das System ansatzweise Stabil ist.

Daran ist natürlich niemand "Schuld". Wenn jedoch jemand "Verantwortung" dafür übernimmt, kann er das ändern. Wenn jemand offen vergleicht, was die Stärken von typo3 sind und an welchen Stellen andere Software effektiver und günstiger ist. Wenn jemand dazu stellung nimmt, warum sov iele typo3-Projekte am Ende teurer werden als geplant.

"Verantwortung" ist was ganz anderes als "Schuld". Das Konzept von Schuld liegt mir nicht, das hat die Kirche mit der "Sünde" als Machtfaktor eingeführt, da die Kirche der einzige Ort war, an dem dem Sünder vergeben werden konnte. Der nächste geniale Coup war die Einführung der "Erb-Sünde", die es dem Menschen unmöglich macht, jemals "frei von Schuld" zu sein.

Das Konzept von Schuld halte ich für erfunden, und in der Ur-Form der Bibel war es ebensowenig vorhanden wie die Erb-Sünde, dafür findet sich da, wie erschreckend, die Wiedergeburt. Wenn also noch jemand von Euch glauben sollte, ich würde der Community irgendeine Schuld geben: Geläutert seid Ihr, frei von jeglicher Schuld.

Alles LIebe, Julian!

timmy2007 ·

Wenn Typo3 sich als Redaktions-System und Joomla sich als Community-System profilieren dann hat jeder seine Stärken betont. GEnau darum geht es mir: Für eine Community hat typo3 immense Schwächen. Und an der STelle ist typo3 zu einer Religionsgemeinschaft geworden, wie mir scheint.

Wenn die Community für Typo3 einen gewissen Zusammenhalt hat stellt sich mir die Frage, ob es Sinn macht, Typo3 so hochzuloben, daß es in der Praxis kaum mithalten kann. Wo auch immer ich nach Typo3 gefragt habe, in typo3-Kreisen gab es niemals kritik, sondern immer nur die Aussagen, daß es mit Typo3 anspruchsvoller ist, dafür das Ergebnis das beste wäre.

Nun, ich habe mit den Postnuke Team auch so meine Schwierigkeiten gehabt und ich habe gemerkt, daß man fast Programmierer sein muß, um mit den System ordentlich arbeiten zu können. In den letzten 12 Monaten hat sich bis auf zwei Fix-Pakete bei PN nichts getan. Postnuke wird von den Team auch in den Himmel gelobt und wenn man Kritik übt oder zuviel Fragen stellt, die man gerne beantwortet haben möchte, kommt gar nix mehr. Man kann auch von Normalusern bei keinen System verlangen, daß man alles versteht. Schon gar nicht von PHP oder anderen Kenntnissen, die man für das System braucht.

Bei Joomla ist es ähnlich. Allerdings ist da die Community viel größer als bei Postnuke. Allerdings wird Joomla von den Forenmoderatoren bei der deutschen Seite nicht immer hoch gelobt und das Wort CMS nicht immer erwähnt.

Jeder Entwickler wird sein System hoch loben. Speziell, wenn die Communities stetig steigen!

Egal was für ein System man nutzt, man muß für sich das beste System finden. Um es anwenden zu können muß man es testen. Das habe ich getan.

Ich hätte sehr gerne ein CMS, das Postnuke, Joomla und Typo3 vereint. Aber es wird ein Traum bleiben!

Du kannst ja noch mal ganz konkret aufzählen, was du eigentlich mit Deiner Webseite erstellen willst, und was Du dafür benötigst. Dann kann man Dir bestimmt weiterhelfen und ein CMS-Tipp geben!

Jobolo ·

Du kannst ja noch mal ganz konkret aufzählen, was du eigentlich mit Deiner Webseite erstellen willst, und was Du dafür benötigst. Dann kann man Dir bestimmt weiterhelfen und ein CMS-Tipp geben!

Inzwischen denke ich, daß ich die richtige Software dafür gefunden habe. ;-)

ZenCart für den Shop
vBulletin für das Forum
Joomla für die Portal-Seite mit Bridge zu vBulletin
os-ticket für das Support-System
Post Affiliate Pro für das Affiliate.

Insbesondere die Sync-Funktionen zwischen vB und Joomla sind sehr gut. Zudem war eine der Herausforderungen die Event-Verwaltung, die in Typo hätte folgen sollen. Das wäre eine komplett neue Entwicklung gewesen, in Joomla habe ich nur noch eine Extension ein bißchen anpassen müssen, auch da bin ich sehr froh drum.

Auch hier noch einmal: Keine der Anpassungen, die die typo-Programmierer für mich gemacht haben, hat jemals wirklich stabil funktioniert. Wenn die Software gestimmt hat war es die Geschwindigkeit, wenn die Geschwindigkeit gestimmt hat war die Bedienung eine Katastrophe.

Selbst die einfachsten Dinge wie ein "Login merken" hat nicht funktioniert. Ich konnte nicht an zwei Rechnern (Desktop und Notebook) gleichzeitig eingeloggt sein. Also gleichzeitig "gemerkt". Sobald ich mich auf dem einen Rechner eingeloggt habe, ist der Login vom anderen ungültig geworden.

Da kann es ja wundervoll sein, daß Typo3 so modern ist in seinem Login, fakt ist daß das eines von vielen elementen war, das genervt hat. Ähnliche Probleme hat (meiner meinung nach) auch Amango gehabt: Erst waren sie so stolz auf Ihr Login, daß so unendlich sicher war. Dennoch, ich hattek einen Bock, mich jedesmal neu einzuloggen. Es mag so modern sein, wie es will, wenn es nicht passt, passt es einfach nicht.

Natürlich kenne ich auch die Probleme. Es gibt immer eine "Schnittstelle" zwischen vBulletin und Joomla. Der Shop hat eine ganz eigene User-Datenbank. Doch der Aufwand, die typo-eigenen Extensions in Typo zu integrieren war größer und im Ergebnis nicht halb so sauber wie die integration momentan von vB mit Joomla.

Shop wie gesagt außen vor, doch der Shop von typo3 hat einfach überhaupt nicht funktioniert und bist der auch nur im Ansatz so angepasst wäre, wie es ZenCart von Natur aus ist ... uiuiui ...

Alles Liebe, Julian!

ossipetz ·

diese überläufer... hat man töne... 😃

Und an der STelle ist typo3 zu einer Religionsgemeinschaft geworden, wie mir scheint.

Sekte wenn ich bitten darf. Anhänger einer CMS software bezeichnet man gemeinhin als sekte. das ist bei joh-ma auch so 😃
Gäbe es aber mehr menschen auf der welt wie kasper wäre so manches auf dieser welt etwas besser. ob jetzt die motive wie bei mambo (oh hoppla) reine gier sind oder halt gott und die welt... solange GPL druntersteht sollte das keine rolle spielen.

Wenn die Community für Typo3 einen gewissen Zusammenhalt hat stellt sich mir die Frage, ob es Sinn macht, Typo3 so hochzuloben, daß es in der Praxis kaum mithalten kann. Wo auch immer ich nach Typo3 gefragt habe, in typo3-Kreisen gab es niemals kritik, sondern immer nur die Aussagen, daß es mit Typo3 anspruchsvoller ist, dafür das Ergebnis das beste wäre.

nun das kann ja auch einfach stimmen? wenn man zB http://typo3.com/Customers.1229.0.html glauben darf. da findet sich so einiges an prominenz. und performance probleme hat die lufthansa keine.

es ist aber ganz sicher richtig das typo3 in sachen community etwas schief steht. die probleme aber bleiben für alle irgendwann dieselben. mir gefällt joomla auch besser. aber gefallen allein ist eine trügerische sache...
hingegen bei communities ist sowas schon mal schneller besser. und communities brauchen wohl die ganzen grafischen menu-funktionen oder dergleichen schlicht nicht.

noch einen tritt mit auf den weg 😃

ZenCart für den Shop
vBulletin für das Forum
Joomla für die Portal-Seite mit Bridge zu vBulletin
os-ticket für das Support-System
Post Affiliate Pro für das Affiliate.

(allein die hardware kosten für sowas da mit 20000 benutzern können einen umbringen 😢 )

verschiedene logins für verschiedene anwendungen sind total out! auch (oder sogar vor allem) in religionsgemeinschaften. ich würde mir da ernsthaft einen ldap bestand überlegen. noch bevor man vor dem problem steht benutzergruppen vereinen zu müssen. wobei der killer wirds nicht werden...

*toi toi toi* 😉

Jobolo ·

Hi Ossipetz,

genau diese Art von Tönen, die Du anschlägst, die fehtl mir in der Typo3-Umgebung. Es scheint zu wenige von deiner Sorte zu geben.

es ist aber ganz sicher richtig das typo3 in sachen community etwas schief steht.

Dieser Satz vor zwei Jahren hätte mir einen Haufen GEld und viel Zeit udn Leid erspart. Du schreibst "...es ist ganz sicher richtig...", ich habe immer nur gehört "Das System ist dafür das richtige, mag nur halt etwas ARbeit kosten". Genau diese Selbst-Erkenntnis scheint vielen typo-Jüngern zu fehlen.

allein die hardware kosten für sowas da mit 20000 benutzern können einen umbringen

Wenn ich sowas mit 20.000 User habe, dann habe ich keine Hemmungen, dreimal soviel Geld in typo3 zu stecken und ein paar Angestellte an einen eigenen Server zu setzen.

Ich vertreibe halt keine Klingeltöne für 4 Euro sondern die Preise liegen zwischen 1.500 und 4.500 Euro. ;-)

Alles Liebe, Julian!

KaffDaddy ·
Jobolo schrieb

Dieser Satz vor zwei Jahren hätte mir einen Haufen GEld und viel Zeit udn Leid erspart. Du schreibst "...es ist ganz sicher richtig...", ich habe immer nur gehört "Das System ist dafür das richtige, mag nur halt etwas ARbeit kosten". Genau diese Selbst-Erkenntnis scheint vielen typo-Jüngern zu fehlen.

Ich hab mir jetzt mal mehr als einen Kaffee Zeit genommen, diesen Thread nochmal vom ersten Posting bis um letzten Posting zu lesen und irgendwie ist dieser Thread wie jeder andere "X vs. Y"-Thread in anderen Foren. Auch diese Anstachelung von wegen "Ich möchte Euch auf eine Problematik in Eurer Kultur" hinweisen führen zu keinerlei Ergebnissen, weil es einfach nicht richtig ist bzw. zu eng gesehen wird.

Du wolltest eine Community mit TYPO3 aufbauen. Gut, erster Blick ins Repository, nachdem klar wurde, dass das Coresystem keine Communityfunktionen unterstützt und schon sollte man einen Überblick über freie Extensions bekommen haben. Dass es nicht viele gibt, sollte zwar schon stutzig machen, grenzt aber nur die Auswahl zum Testen ein. Testsystem aufgebaut und Szenarien anhand des Pflichtenhefts durchgespielt (sollte jedenfalls so sein, wenn man die Extensions vorher nicht kennt). Und an diesem Punkt hätte eigentlich Deinem Dienstleister klar werden sollen, dass das Vorhaben nicht umsetzbar ist. Punkt.

Ist doch schön, dass Du in Joomla die bessere Umsetzung Deines Projektes gefunden hast, aber ich könnte Dir jetzt ne Menge Beispiele bringen, die nicht mit Joomla umsetzbar sind oder das Gehabe in der Joomla-Community kommentieren.

Jedes System und deren Community hat sein Päckchen zu tragen. Ich hoffe nur für Dich, dass Du nicht in einem Jahr die Grenzen von Joomla aufgezeigt bekommst und dort dann so rummoserst.

CU
Stephan

nuxodin ·

Hallo allerseits

Ich finde gut, dass so ein Beitrag nicht gelöscht wird, schliesslich muss man ja Kritik vertragen können.

Auch ich (als Entwickler) bin überhaupt nicht begeistert von Typo3.
Ein paar Sachen die mich an der Code-Basis stören:
- Datenbank-Design: Kommagetrennte Liste von Fremdschlüsseln , statt sauber in einer neuen Tabelle. Es gibt "keinen Grund" diese wichtige Regel zu missachten.
- Usermanagement: FE- und BE-User getrennt! Meiner Ansicht nach auch sicherheitstechnisch nicht begründbar.
- Rechtmanagement: Eine Page hat einen User und eine Gruppe, wie im Unix-rechtesystem (auch dort finde ich es nicht gut), ich will einer Seite sagen können "diese und diese Gruppe, und diese drei User hier, können dich bearbeiten".Dafür könnte ich gerne auf subgroups und subsubsubsubgroups verzichten (undurchschaubar, für Anwender und Entwickler).
- usw...

Es gibt bestimmt auch ein paar tolle Sachen!

mfg Tobias Boschur

d.​walter ·

Naja, so ganz bin ich nicht deiner Meinung nuxodin.

- Usermanagement: FE- und BE-User getrennt! Meiner Ansicht nach auch sicherheitstechnisch nicht begründbar.

Also mein FE-User haben absolut nichts mit der Pflege von Seiten zu tun. Das sollen mal hübsch die BE-User machen. Daher ist es für mich logisch und auch sinnvoll diese beiden User-Kategorien zu trennen.

- Rechtmanagement: Eine Page hat einen User und eine Gruppe, wie im Unix-rechtesystem (auch dort finde ich es nicht gut), ich will einer Seite sagen können "diese und diese Gruppe, und diese drei User hier, können dich bearbeiten".Dafür könnte ich gerne auf subgroups und subsubsubsubgroups verzichten (undurchschaubar, für Anwender und Entwickler).

Imo ist das Rechtesystem in seiner jetzigen Art und Weise extrem flexibel und nicht wirklich so verworren wie du denkst. Vor allem hat es den Vorteil, dass du eine Menge der Rechtevergabe über die Gruppe steuern kannst und nicht zig User ändern musst.

Und was hast du gegen Subgroups? Sinnvoll eingesetzt sind die doch ein wahrer segen.

Okay, sicherlich ist es in mancher Situation einfacher zu sagen die zwei Gruppen dürfen die Seite bearbeiten, aber das ist imo eher seltener der Fall.

Gruß

Daniel

nuxodin ·

Also mein FE-User haben absolut nichts mit der Pflege von Seiten zu tun. Das sollen mal hübsch die BE-User machen. Daher ist es für mich logisch und auch sinnvoll diese beiden User-Kategorien zu trennen.

Als ich Datenbanken kennenlernte, lernte ich, dass gleiches in die selbe Tabelle gehört. Ok, man kann sagen Fe-Benutzer unterscheiden sich von BE-Usern zu stark, ich denke jedoch nicht, so ziehmlich jeder BE-User gibt es auch als FE-User -> Aufwand, seine Email-Adresse änder sich -> nochmals Aufwand. Will das der Kunde?

Und was hast du gegen Subgroups? Sinnvoll eingesetzt sind die doch ein wahrer segen

Wenn etwas so wie hier mit hierarchisch-vererben realisiert wird, wird es anfällig auf Inkonsistenz und meiner Meinung nach in den meisten Fällen zu komplizert um es Weiterentwickeln und Warten zu können. Und wenn eine Seite mehrere Gruppen bzw. mehrere User als Administratoren haben kann, ist das mehr als ausreichend flexibel.

Gruss

just2b ·

Hallo nuxodin,

schreib ich also doch wieder in dem Thread 😉

Also die Trennung von FE-Usern und BE-Usern halte ich für sehr sinnvoll und zwar wirklich zum
1.) wegen der Sicherheit: Falls alles in einer Tabelle, so gibt es nur einen "admin-flag" und ist nur 1 Extension mal mit einer Lücke behaftet, dann ist auf 1x ein FE-User Admin geworden.
2.) Die User sind gänzlich für etwas anderes zuständig. BE-User sind Redakteure und FE-User sind reine Seitenbesucher!

Wenn du einen Fall hast, wo wirklich jeder BE-User ein FE-User wäre, dann programmier dir eine Extension, die diese Trennung aufhebt.

und zu den Subgroups: Ich halte sie für sehr sinnvoll, weil man eben hier sehr flexibel bestimmte Dinge in bestimmten Gruppen festlegen kann. Wenn du dies nicht brauchst, dann leg keine subgruppen an und du hast keine. TYPO3 hat 1000 Dinge, die du nicht verwendest - andere Leute vielleicht sehr wohl!

lg georg

sonya ·

Hallo Jobolo,

zunächst einmal vielen Dank für Deinen Beitrag hier im Forum. Ich kann nur hoffen, das dieser Beitrag oben "angepinnt" wird.

Ich kann das von Dir genannte selbstherrliche Gehabe und die Selbstverliebtheit der Typo3-Gemeinde in >ihr< Typo3 und nach außen hin bei stimmen.
Bevor ich mit Typo3 angefangen habe und u.a. hier im Forum gelesen habe sind mir diese Dinge auch gleich auf den ersten Blick aufgefallen.
Einige Antworten hier auf Deinen beitrag zeugen auch davon, daß viele gar nicht erst etwas auf Typo3 kommen lassen wollen. Kritik wird nicht ertragen oder wenn dann wird die Antwort gegeben "falscher Einsatzzweck", "selbst bauen", "richtige Erweiterung finden"... um im gleichen Atemzug in anderen Beiträgen das Hohelied auf Typo3 anzustimmen.

Schon mal irgendwo im Forum eine Aussage gelesen "Ne Typo3 ist dafür nicht geeignet , nimm doch lieber ..."?
Wenn so etwas irgend wo in Typo3 Foren zu lesen ist, gebt bitte Bescheid, danke.

Als erstes bekommt Mensch beim lesen hier den Eindruck "Typo3 kann alles", "mit Typo3 ist alles machbar" usw. usf.
Ja das ist so, war auch mein aller erster Eindruck hier im Forum.

Das es genau nicht so ist, zeigen diese Beiträge hier und u.a. genau deshalb sollte der Faden oben "angepinnt" werden.
Auf das anderen Menschen es nicht so ergeht wie Dir und das anderen Menschen bei Zeiten (bevor sie mit Typo3 ans Werk gehen) gezeigt wird, daß sie mächtige Probleme mit dem tollen System bekommen können.

Ich kann es auch nicht verstehen, warum zu anderen sehr ausgereiften Dingen (Foren, Shopsystem) nicht eine "Brücke" *von* Typo3 nach dorthin gebaut wird.
Nehmen wir nur einmal dieses Forum. Wieviel Manpower steckt bisher darin? Wie viel Zeit und Nerven und Kosten? <i>Wäre</i> es nicht eindeutig besser für Alle eine Brücke zu einem bestehenden ausgereiften Forensystem zu bauen als ein selbstgestricktes Teil weiter zu werkeln, was immer und ewig im Betastatium stecken bleiben wird. Gleiches gilt in Bezug auf das/ein Shopsystem.
Ich will die Antwort selbst versuchen zu geben.
Nein es ist nicht günstiger ein ausgereiftes System an Typo3 anzubinden. Sei es nun ein Shopsystem oder ein Forensoftware. Es würde zwar jede Menge Arbeit, Arbeitszszeit, Nerven und Geld sparen. Es würde jede Menge Menschen zu Beifallsstürmen hinreisen lassen, wenn es eine solche "Brücke" nach außen hin gäbe. NEIN NIEMALS würden wir so etwas machen! Wenn wir das machen, würden wir zur gleichen Zeit unseren Elfenbeinturm verlieren. Unsere Selbstherrlichkeit lässt es gar nicht zu eine solche "Brücke" zu bauen. Wir machen alles selbst, wir integrieren nichts von außen wir bauen alles neu - innerhalb von Typo3.

Tja, so wird das Rad zum 5ten Mal erfunden. Was dann dabei rauskommt, das sieht man innerhalb von vielen Beiträgen hier im Forum. Ein "Newslettersystem" was den Namen nicht verdient. *Jeden* Tag zig Fragen wie dies und jenes geht oder gehen könnte. Ganz zu schweigen von vielen anderen Sachen innerhalb von Typo3 die mit anderen Systemen viel einfacher, zuverlässiger und sicherer (für User, Sekretärin, einfachen Mitarbeiter ...) zu bedienen und zu handhaben sind.
Um dabei zu bleiben. Ich habe in einer Firma zu tun gehabt, die hatten ein Newslettersystem. Ich habe nicht eine Zeile Anleitung gelesen und wusste das System zu handhaben. Ich habe vielleicht insgesamt maximal eine halbe Stunde(!) Anleitung gelesen und konnte komplett(!) mit dem System umgehen. Es war NICHT in Typo3 integriert, es war eine eigenständige Software.

Aber irgendwas "von Außen" nach Typo3 zu integrieren NE, NIE unser Selbstherrliches Dasein wäre dahin und wir säßen nicht mehr im Elfenbeinturm.

Danke für Deinen Beitrag
Liebe Grüße Sonya

just2b ·

Hallo Sonya,

Ich gebe oft die Aussage von mir, dass TYPO3 nicht geeignet ist und glaub mir, ich kenne seit einem Jahr so ziemlich jeden Beitrag hier!

Warum wird hier TYPO3 empfohlen? Wenn jemand ein großes Portal errichten will, sich nicht auskennt mit CMS und wo welche Vorteile liegt, das Portal aber kommerziell vertreiben will, so ist der einzige Weg der zu einer Agentur. Und zwar nicht einer, die nur TYPO3 vertreibt, sondern mehrere Lösungen. Die Agentur trägt dann die Verantwortung und fertig. Wenn man diesen Schritt gerne auslassen will - warum auch immer - so sollte man sich selber wirklich Gedanken machen und dann muss man einfach das Risiko selber tragen. Frägt man nun in einer TYPO3-Community nach, so fragt man schon mit dem Hintergrund: "Ich will das in TYPO3 machen". Nehmen wir ein Beispiel aus der Autobranche: Ich will mir einen SUV kaufen und geh zu Porsche/Mercedes und frag ob die sowas haben und ich werd mit einem Cayenne oder einer M-Klasse nach hause fahren. Dass es aber da durchaus noch anderes gibt wie einen Grand Cherokee oder einen Wrangler gäbe, erfahr ich wohl nur wenn ich mich selbst wirklich informiere oder einen Verantwortlichen für meinen Fuhrpark habe oder zu wem gehe, der alles vertreibt.

Warum keine Brücke zu anderen Dingen? Nun weil es eben nicht immer ideal, alles auszulagern, weil man sich da auch selber Probleme schafft und nicht die volle Leistung vom TYPO3 nutzen kann. Natürlich kostet es viel Kraft und Arbeitszeit, aber mit der Meinung "lassen es wir doch die anderen machen" ist wohl noch nie etwas gutes entstanden.
Brücken bauen ist genauso nicht einfach, man muss eben sehr viele Dinge beachten und man kann zB eine externe Lösung nicht wirklich in die eigene Seite integrieren (wenn man von externer URL und iframes absieht)
Aber! du kannst gerne TYPO3 weiterentwickeln oder weiterentwickeln lassen und es wird uns allen zugute kommen! Kritik ist wichtig - absolut - aber genauso wichtig ist auch, dass man nicht nur kritisiert sondern auch was dagegen tut.

Dein "Nein niemals würden wir soetwas machen" ist so gesehen nur Polemik, denn es gibt sie zum Teil.

Zu deinem Newsletter: Du hast es leider nicht verstanden um was es geht. Es spricht ja niemand davon, dass Newsletter-Systeme besser sind - das wird in der Regel wohl so sein, aber der Hintergrund, warum ich Newsletter aus dem TYPO3 verschicken will ist ja ein anderer! Ich kann hier den Newsletter aus Content-Elementen von TYPO3 zusammenbauen und habe die volle Flexibilität und Vielfalt, die ich sonst in TYPO3 auch habe, sprich der Redakteur baut seinen Newsletter wie eine Seite und verschickt effektiv die Seite (inkl. einer Plaintext-Version). Wenn das in dem von dir beschriebenen Newsletter-System auch gebt, dann verrate mir doch bitte den Namen (aja und auch GPL?).

Niemand hat je behauptet, dass TYPO3 die sprichwörtliche Wollmilchsau ist und wenn TYPO3 für dich nicht das richtige ist, dann ist dir absolut niemand böse, wenn du auf TYPO3 verzichtest. Es ist keine Religion sondern nur ein Tool, um die Ziele zu erreichen die man erreichen muss oder will

lg georg

KaffDaddy ·
sonya schrieb

Schon mal irgendwo im Forum eine Aussage gelesen "Ne Typo3 ist dafür nicht geeignet , nimm doch lieber ..."?
Wenn so etwas irgend wo in Typo3 Foren zu lesen ist, gebt bitte Bescheid, danke.

Solche Antworten wirst Du auch in Foren zu anderen Systemen lesen (auch wenn sie es nicht können). Und bevor man Projekte in die Entwicklungsphase übergibt, sollte man doch eine Bedarfs- und Testanalyse gemacht haben, oder nicht? Dabei sollte dann auch schnell herauskommen, an welchen Stellen es eng wird oder gar nicht machbar ist.
Diese Rumheulerei von wegen "Das System kann doch nicht das, was mir versprochen wurde!" kenne ich aus ganz vielen OpenSource-Foren und ich nehme mir einfach die "Arroganz" heraus, darüber zu "lächeln". Denn entweder wurden (wie im Fall des Threaderstellers) die Leute falsch beraten (das ist dann eine nicht so schöne Situation und das Lächeln verschwindet dann auch rasch) oder da wollte jemand außerhalb seines Kompetenzbereichs etwas auf Biegen und Brechen selber realisieren. Und Du würdest auch über mich Lachen, wenn ich, ohne maurern zu können, mein Haus selber bauen möchte.

Was in der gesamten "Diskussion" immer wieder vergessen wird, hat just2b angesprochen: hey, TYPO3 darf man kostenlos benutzen!
Und wer nicht möchte, der wird nicht gezwungen.

CU
Stephan

Jobolo ·

Sonya, bist Du Single? Darf ich dir einen Heiratsantrag machen? Seit gerade eben fühle ich mich nicht mehr alleine. ;-)

@just2be

Wenn jemand ein großes Portal errichten will, sich nicht auskennt mit CMS und wo welche Vorteile liegt, das Portal aber kommerziell vertreiben will, so ist der einzige Weg der zu einer Agentur.

Dann steht dazu und schreibt bei diesem Forum groß drüber: Wenn jemand sich nicht auskennt udn ein CMS einsetzen will wird er in einer Agentur besser beraten, als wenn er hier fragt.

Das entspricht deiner Aussage.

Ich gebe oft die Aussage von mir, dass TYPO3 nicht geeignet ist und glaub mir, ich kenne seit einem Jahr so ziemlich jeden Beitrag hier!

Das hab eich von dir noch nicht gelesen. Wo denn?
Wenn die Frage nach einem Forum in Typo3 beantwortet wird mit "PRinzipiell möglich", der nachsatz "mit anderen Systemen einfacher" dagegen verschwiegen wird komme ich mir ... na, wäre es business käme ich mir betrogen vor.

Nehmen wir das Auto-Beispiel: Ich will bei bei einem Porsche-Händler ein 911er kaufen und frage, ob ich damit auch Off-Road-Touren machen kann. Die Aussage "Prinzipiell schon" erinnert eher an Radio Eriwan als an eine sinnvolle Aussage.

Das ist es, was von dir rüberkommt, wie ich dich erlebe. Daß Du immer wieder sagt "Es ist keine Eierlegende Wollmilchsau ... aber wir können eine draus machen".

Dein "Nein niemals würden wir soetwas machen" ist so gesehen nur Polemik, denn es gibt sie zum Teil.

Wieso Polemik? Auch das ist es, was Du immer wieder kommunizierst. Zu jeder Frage einer Brücke in andere Systeme hast Du irgendwelche Bedenken, warum es sinnvoller ist, doch nur bei Typo3 zu bleiben. Du sagst nicht "Nein, niemals", aber an welcher STelle wärest Du denn bereit, tatsächlich ein anderes System einzubauen?

Laß die FE-Users da, laß die BE-Users da, laß die Benutzergruppen da, laß den Login da, lass einfach alles da. Egal wo, egal wie, es scheint, als hättest Du eine Phobie davor, auch nur irgendeine Aufgabe einem anderen System anzuvertrauen als Typo3.

Verglichen noch einmal mit diesem Forum: Was zum Teufel taugt es? ES hat richtig viel ARbeit gekostet und ist ein bloßer Schatten von dem, was vB oder phpBB2 können. Und dennoch verteidigst du, daß dieses Forum hier besser wäre.

Ich fühle mich in dieser Forenstruktur nicht wohl. Ich finde keine brauchbare User-Übersicht, ich finde keine gescheite Suche, die Struktur stimmt nicht so recht, die Möglichkeiten sind enorm begrenzt. Aber ... ich bin in der FE-Users angelegt, das ist wohl das wichtigste. Bloß kein anderes System.

Wo ist die Polemik?

Warum keine Brücke zu anderen Dingen? Nun weil es eben nicht immer ideal, alles auszulagern, weil man sich da auch selber Probleme schafft und nicht die volle Leistung vom TYPO3 nutzen kann.

Da ist es schon wieder. Du sprichst von "nicht immer ideal". An welcher Stelle wäre es denn "angemessen"?
Dein Ziel ist es, die "volle Leistung von Typo3" zu nutzen. Mein Ziel ist es, meine eigenen Ziele bestmöglich zu erreichen. Es ist nicht mein Ziel, Typo3 voll auszunutzen. Orientert sich denn die Aufgabe am CMS oder ist es nicht eher so, daß das für die Aufgabe am besten geeignete CMS genommen werden sollte?

Wenn ich ein Forum will bin ich bei typo3 aufgeschmissen. Deine ausrichtung ist dann "bleib bei typo3, um die "volle typo3-Leistung" zu bekommen". Meine Ausrichtung ist es dann, genau das zu ntuzen, was meine Ansprüche am besten erfüllt. Und das tut Typo3 einfach nicht.

Wie viele aktive und gut besuchte Forensysteme gibt es denn,d ie auf typo3 aufsetzen? Ich meine ... gib mir live-Beispiele! Zeit mir eine Community mit 10.000 oder 20.000 Usern, die mit Typo3 arbeitet, wo ist sie denn? Woran liegt es, daß es da kaum welche gibt?
vB- und phpBB2-Communities findest Du endlos viele mit hunderttausenden von Usern, die laufen stabil, schnell, übersichtlich und einfach gut. Eine mit typo3 angelegte Community ist gar nicht wirklich in der Lage, ohne immensen Aufwand mit mehr als ein paar tausend Usern klarzukommen.

Aber es ist ja "nicht immer ideal", alles auszulagern. Also ist es wohl wichtiger, die "volle Funktionalität" von typo3 zu nutzen, als in der Lage zu sein, mit der Menge an Usern, die sich anmelden, umgehen zu können. Typo3 sthet über den Geschäftszielen. Oh mein typo, was darf ich dir opfern, damit Du mich im nächsten Update reich bescherst?

Zu deinem Newsletter: Du hast es leider nicht verstanden um was es geht. Es spricht ja niemand davon, dass Newsletter-Systeme besser sind - das wird in der Regel wohl so sein, aber der Hintergrund, warum ich Newsletter aus dem TYPO3 verschicken will ist ja ein anderer! Ich kann hier den Newsletter aus Content-Elementen von TYPO3 zusammenbauen und habe die volle Flexibilität und Vielfalt, die ich sonst in TYPO3 auch habe, sprich der Redakteur baut seinen Newsletter wie eine Seite und verschickt effektiv die Seite (inkl. einer Plaintext-Version). Wenn das in dem von dir beschriebenen Newsletter-System auch gebt, dann verrate mir doch bitte den Namen (aja und auch GPL?).

Verzeih, Sonya hat genau verstanden, worum es mir geht. Ich habe bei typo3 länger gebraucht, einen Newsletter zusammenzubauen und zu verschicken, als mit jedem anderen System. Wenn ich in die Idee verliebt bin, typo3-Content-Elemente zu nutzen, mag das ein persönlicher Fetisch sein. WEnn ich ergebnisorientier arbeite und feststelle, daß ich, wenn ich den Newsletter von Hand neu abtippe, die FE-Users exportiere und mit einem Fremdprogramm den Newsletter verschicke, daß ich damit deutlich (!) schneller bin, welchen Grund, außer der Liebe zum System, gibt es dann, Typo3 zum Versand zu nutzen?

Dem Redakteur ist das System doch völlig egal. Der interessiert sich für den Arbeitsablauf, wie er am produktivsten und sinnvollsten ist.

Niemand hat je behauptet, dass TYPO3 die sprichwörtliche Wollmilchsau ist und wenn TYPO3 für dich nicht das richtige ist, dann ist dir absolut niemand böse, wenn du auf TYPO3 verzichtest. Es ist keine Religion sondern nur ein Tool, um die Ziele zu erreichen die man erreichen muss oder will

Und genau das ist der Punkt. Es ist nur ein Tool ... niemand ist mir böse, wenn ich drauf verzichte, aber uach niemand kommuniziert ernsthaft, wo die Grenzen sind.

Noch immer bekomm eich erzählt, daß es eben doch möglich gewesen wäre, ein Forum mit typo3 aufzubauen. Tralalaaa ... Blühm hat gesagt, die Renten wären sicher. Hier gehen einfach Praxis und die Aussagen von dir auseinander. Noch einmal: Mich interessiert wirklich, ob es auch tatsächlich laufende Communities auf Typo3 au fgesetzt gibt, die für Bereiche wie das Forum nicht externe Lösungen einsetzen.

Solche Antworten wirst Du auch in Foren zu anderen Systemen lesen (auch wenn sie es nicht können). Und bevor man Projekte in die Entwicklungsphase übergibt, sollte man doch eine Bedarfs- und Testanalyse gemacht haben, oder nicht?

Natürlich. Ebenso findest Du die Farbenpracht. Such mal in vB.org nach "CMS", in den Joomla-Foren nach "Bridge" oder "forum" und so weiter. Es gibt auch massenhaft Diskussion darüber, wie sich die Systeme zusammenbringen lassen.

Daß in einer Community ein System hochgelobt wird ist schon normal. Daß andere Systeme ausgeschlossen werden ist schade, vor allem bei unterschiedlichen Aufgabenstellungen. Die Frage, wo es sich lohnt etwas anderes einzusetzen wird in diesem Thread ja immer wieder beantwrotet mit "Es ist nicht immer ideal, alles auszulagern". Während hier die Diskussion hauptsächlich Typo-Intern läuft erlebe ich da einfach mehr Vernetzung in den anderen Systemen. Mehrere CMS-Systeme (Dupral glaube ich, und noch eines, nein, ich kann mich nicht wirklich an die Namen erinnern) setzen vB jetzt schon von Grund auf ein, das System ist so aufgebaut, daß vB direkt und ohne Aufwand drinnen ist. DAS nenne ich toll. Die CMS-Entwicklung konzentriert sich auf die wirklichen anforderungen an ein CMS, nämlich die Redaktionelle Verwaltung, die darstellung von Inhalten, und der Bereich, wo es andere Profis gibt, wird die Arbeit der anderen Profis so grundlegend eingebaut daß es ideal zusammenläuft.

Guck dir mal ein Auto an: Wo werden die Motoren gebaut, wo die Reifen, wo wird es zusammengeschraubt, wo die Karosserie, wo die Zündkerzen, wo wird der Spritt hergestellt, wo wird die Inneneinrichtung gemacht? Alles am selben Ort, richtig? Weil es ja nicht immer ideal ist, jemand anderen etwas zu machen.

Das ist die klassische Selbst-Verliebtheit, an der leider viele Unternehmen und Vorgesetzte zugrunde gehen. Sie vertrauen nicht darauf, daß irgend jemand anderes etwas hinbekommt. Solche Ego-Verliebten Menschen erkennst Du oft an der Aussage "Alles muß man selbst machen" oder daran, daß sie eben alles selbst machen.

Das Vertrauen zu haben, daß ich das, was ich kann und richtig gut mache, und daß das, was nicht meine 100%iges Kernkompetenz ist dem zu überlassen, der das kann, ist eine der wichtigsten Eigenschaften im Business heutzutage.

Alles LIebe, Julian!

KaffDaddy ·
Jobolo schrieb

Verglichen noch einmal mit diesem Forum: Was zum Teufel taugt es? ES hat richtig viel ARbeit gekostet und ist ein bloßer Schatten von dem, was vB oder phpBB2 können. Und dennoch verteidigst du, daß dieses Forum hier besser wäre.

Und diesen Vergleich ist einer zwischen Äpfel und Birnen: vBulletin kostet ne Stange Geld, dieses Forum wird (wenn ich nicht richtig liege bitte berichtigen) unter der GPL und kostenlos veröffentlicht.
Btw. gibt es eine Extension, die vBulletin mit TYPO3 verbindet. Selber schon getestet und funktioniert.

Jobolo schrieb

Orientert sich denn die Aufgabe am CMS oder ist es nicht eher so, daß das für die Aufgabe am besten geeignete CMS genommen werden sollte?

An letzterem. Und? Ich verstehe immer noch nicht, was Du von einem Forum erwartest, das sich nur! mit TYPO3 beschäftigt. Wenn ich den Vergleich mit dem Auto aufgreife: Ich würde nie auf die Idee kommen, in einem BWM-Forum nach einem für mich passenden Auto fragen und eine differenzierte Antwort erwarten.
Es gibt Foren, die nicht auf ein System gemünzt sind, vielleicht hättest Du Dort besser gefragt.

Jobolo schrieb

Dem Redakteur ist das System doch völlig egal. Der interessiert sich für den Arbeitsablauf, wie er am produktivsten und sinnvollsten ist.

Mag für einen Einzelnen richtig sein, aber wenn es um wirkliche Redaktionsabläufe geht, werden sich alle an den Kopf greifen, wenn sie sich mit 5 verschiedenen Systemen auseinandersetzen müssen, die alle einen anderen Pflegeverlauf haben.

Jobolo schrieb

Und genau das ist der Punkt. Es ist nur ein Tool ... niemand ist mir böse, wenn ich drauf verzichte, aber uach niemand kommuniziert ernsthaft, wo die Grenzen sind.

Weil die Grenzen nur durch den Aufwand gesteckt sind. Genau wie mit jedem anderen Tool auch. Ich kann selbst mit einem vBulletin ein CMS aufbauen...

Jobolo schrieb

Natürlich. Ebenso findest Du die Farbenpracht. Such mal in vB.org nach "CMS", in den Joomla-Foren nach "Bridge" oder "forum" und so weiter. Es gibt auch massenhaft Diskussion darüber, wie sich die Systeme zusammenbringen lassen.

Ich bin Moderator im größten deutschprachigen Joomlaforum, habe mehr als 5000 Postings und kann sehr gut beurteilen wie differenziert Anfragen wie Deine beantwortet werden. Genauso wie hier. Dort wird nur Joomla hochgelobt und es entbrennen richtige Kriege, wenn man behauptet andere Systeme wären vielleicht besser geeignet. Alles schon selber miterlebt...

Jobolo schrieb

Mehrere CMS-Systeme (Dupral glaube ich, und noch eines, nein, ich kann mich nicht wirklich an die Namen erinnern) setzen vB jetzt schon von Grund auf ein, das System ist so aufgebaut, daß vB direkt und ohne Aufwand drinnen ist. DAS nenne ich toll. Die CMS-Entwicklung konzentriert sich auf die wirklichen anforderungen an ein CMS, nämlich die Redaktionelle Verwaltung, die darstellung von Inhalten, und der Bereich, wo es andere Profis gibt, wird die Arbeit der anderen Profis so grundlegend eingebaut daß es ideal zusammenläuft.

Auf typo3.org gibt es im Extension Repository ne Menge Bridges zu anderen Systemen. Genau wie bei anderen Systemen auch. Dafür haben andere Systeme einige Features nicht, die TYPO3 von Anfang an mit sich bringt.

Jobolo schrieb

Das ist die klassische Selbst-Verliebtheit, an der leider viele Unternehmen und Vorgesetzte zugrunde gehen. Sie vertrauen nicht darauf, daß irgend jemand anderes etwas hinbekommt. Solche Ego-Verliebten Menschen erkennst Du oft an der Aussage "Alles muß man selbst machen" oder daran, daß sie eben alles selbst machen.

Das Vertrauen zu haben, daß ich das, was ich kann und richtig gut mache, und daß das, was nicht meine 100%iges Kernkompetenz ist dem zu überlassen, der das kann, ist eine der wichtigsten Eigenschaften im Business heutzutage.

Und deshalb bist Du (verzeihe mir, wenn ich das so krass ausdrücke) mit Deinem Projekt auch kräftig auf die Schnauze gefallen, trotz Beratung von einer Agentur. Sorry, aber das kann Dir überall passieren. Nicht, dass ich es Dir nochmal wünsche würde, aber so langsam artet das ganze hier in einem Flamewar allererster Güte aus und erinnert mich an das Heise-Forum.

CU
Stephan

Jobolo ·

Und diesen Vergleich ist einer zwischen Äpfel und Birnen: vBulletin kostet ne Stange Geld, dieses Forum wird (wenn ich nicht richtig liege bitte berichtigen) unter der GPL und kostenlos veröffentlicht.

Ich halte weder die 79 Euro für die Jahreslizenz noch die 149 Euro für die lifelong für "eine Stange Geld".
Wem das zuviel ist ... phpBB2 kostet genausoviel wie typo3: Null!

Mag für einen Einzelnen richtig sein, aber wenn es um wirkliche Redaktionsabläufe geht, werden sich alle an den Kopf greifen, wenn sie sich mit 5 verschiedenen Systemen auseinandersetzen müssen, die alle einen anderen Pflegeverlauf haben.

Abläufe sind sehr weit standartisiert. Sprich: Oft ähnlich. Gut, bei Typo3 mal so gar nicht.
Allerdings gibt es doch kaum ein komplexeres und undurchsichtigeres Backend als Typo3. Meiner Erfahrung nach ist einmal typo3 deutlich schwieriger zu handeln als fünf verschiedene andere systeme ... dabei spreche ich natürlich nur vom Redaktions-Bereich.

Weil die Grenzen nur durch den Aufwand gesteckt sind. Genau wie mit jedem anderen Tool auch. Ich kann selbst mit einem vBulletin ein CMS aufbauen...

Hier wünsche ich mir den Begriff "Vernunft". Wie gesagt ... mit dem 911er Off-Road-Strecken sind auch möglich. Aber sinnvoll?

Und deshalb bist Du (verzeihe mir, wenn ich das so krass ausdrücke) mit Deinem Projekt auch kräftig auf die Schnauze gefallen, trotz Beratung von einer Agentur. Sorry, aber das kann Dir überall passieren.

Du springst ganz heftig Durch die Themen. Auf was bezieht sich das "und deshalb"? Weshalb genau?

Weil ich mich auf die Systeme verlasse, die "etwas richtig machen" und dann mische? Auf die Schnauze gefallen bin ich, als ich mich darauf eingelassen habe, alles mit typo3 zu machen, was "angeblich" geht. Als ich mit anderen Systemen, ein Quermix durch alles mögliche, immer das gerade passende integriert habe, hat es hervorragend funktioniert.

Das heißt ... als ich auf die SChnauze gefallen bin war es, weil ich so gehandelt habe, wie die meisten hier meinen, es wäre genau richtig. Funktionieren tut es, seit ich mich nicht mehr an die typo3-Jünger halte sondern relativiere.

Ich bin Moderator im größten deutschprachigen Joomlaforum, habe mehr als 5000 Postings und kann sehr gut beurteilen wie differenziert Anfragen wie Deine beantwortet werden. Genauso wie hier. Dort wird nur Joomla hochgelobt und es entbrennen richtige Kriege, wenn man behauptet andere Systeme wären vielleicht besser geeignet. Alles schon selber miterlebt...

So was lese ich immer wieder. Okay, ich mache es präziser: Es sind MEINE Erfharungen. Die sind unterschiedlich, je nach system.

Die mit Abstand genialste Community erlebe ich bei vBulletin. Das liegt wieder in der Natur des Systems ... vB ist ein Forum und will auch nichts anderes sein. Dadurch ist natürlich jedre vB-User offen für CMS-Anfragen und das wird offen kommuniziert. Solange vB nicht selbst ein CMS sein will braucht es keine Kriege.

Joomla ist schwieriger, da scheinen sich sehr viel mehr Anfragen anzuhäufen, und deutlich weniger Antworten zu kommen. Doch ich suche mir meist die Extensions über die amerikanische Seite zusammen, maile ggf. die Entwickler an und bitte um (bezahlte) Anpassungen, wenn ich etwas brauche. Hier erhalte ich sehr gute Unterstützung.

PAP3 ist ein sehr kleines System, da helfen nur Anfragen im Support. Das übliche ... aber PAP3 ist eben wirklich eine ganz extreme Spezial-Lösung.

OSTicket ist klasse. ein OS-System, das niht mehr entwickelt wird und seit Jahren lebt es davon, daß die User sich gegenseitig helfen. SEhr schön, ein genuss, für allerdings eine mini-Software von ein paar wenigen Kilobytes.

ZenCart ist "zerrissen". Bei ZenCart.at ist das Forum so schlecht vom System her, daß da nicht szustande kommt. Bei ZenCart.com ist das schon sehr viel angenehmer.

Ein Forum, wo ich dagegen noch nie was produktives von bekommen habe, ist das Typo3-Forum. Und daher ist das die persönliche Erfahrung für mich: Die Communities diverser anderer Systeme haben Ihre schwächen und Ihre Stärken, in der Typo3-Community sind die Schwächen, die ich erlebt habe, immens.

Nicht, dass ich es Dir nochmal wünsche würde, aber so langsam artet das ganze hier in einem Flamewar allererster Güte aus und erinnert mich an das Heise-Forum.

Das sind sprachliche Tricks. Was verbindet das "aber"? Was hat der Satz "nochmal wünschen" mit dem Flamewar zu tun, ich erkenne da überhaupt keinen Zusammenhang.

Daß dich das an das Heise-Forum erinnert ist ja schön udn gut, mich tut es das nicht. Und ich glaube, daß im Heise-Forum schon sehr viel passiert ist.

Wenn ich schreibe: Deine Argumentation erinnert mich an die Ablaßbriefe" bringt das ja auch nicht viel, udn vielleicht erinenrt es mich nur aufgrund irgendeiner persönlcihen Erfahrung daran.

Wenn Du also Assotiationen aufziehst sei doch so nett und teile mir mit, wo der Vergleich herkommt.

Alles Liebe, Julian!

AFisch ·

Um den Autovergleich aufzugreifen:

Du hast dir einen Offroader als 911er andrehen lassen und es nicht gemerkt. Jetzt jammerst du im Offroader Forum rum, das du keinen 911er hast.

Ich denke es haben alle verstanden, was du am Anfang dieses Threads sagen wolltest, aber langsam wird es ein bisschen lächerlich:

Nochmal: "Typo3 ist kein Community System"

Das ist auch der Grund warum du keine solche findest die mit Typo3 umgesetzt ist, welche deinen Ansprüchen gerecht wird. Das hätte man auch schon am Anfang merken können und müssen wenn man sich nur ein bisschen mit der Materie vertraut macht.

Gruß AFisch

Jobolo ·

Ist das nicht genau das, was ich dauernd sage? Wo cih dann immer wieder zu hören kriege "Aber es ist möglich, mit Typo3" und "Auch bei diesen Aufgaben ist es besser, bei Typo3 zu bleiben und nicht externe Lösungen einzusetzen".

Jup, ich habe mir was völlig falsches andrehen lassen. Und kriege noch immer zu hören, daß es doch richtig gewesen wäre, wenn ich es nur richtig definiert, Geld reingesteckt, Aufgabenhefte geschrieben und so weiter hätte.

Ich bin, derb ausgedrückt, abgezockt worden, weil mir jemand eine Funktionalität versprochen hat, die in typo3 nicht vorhanden ist. Und genau das, nämlich daß Typo3 irgend etwas nicht kann.

Alles Liebe, Julian!