Ob der Beitrag bei den "ersten GEhversuchen" richtig aufgehoben ist weiß ich nicht, doch nach inzwischen mehr als eineinhalb Jahren fühle ich mich noch immer "am Anfang" und so habe ich mich dazu entschlossen, mich hier zu verewigen.
Hintergrund ist inzwischen eine wirkliche Aggression gegen die Typo3-GEmeinde bzw. die Software. Nach großen VErsprechungen und knapp 10.000 Euro bei einer Firma mit einem sehr (!) guten Ruf in Sachen typo3 (hier sei unterstrichen, daß es keinesfalls mittwald-medien ist) habe ich inzwischen eingesehen, daß Typo3 nur in einem einzigen Fall einen Sinn macht: Bei einer ultra-komplexen Rechtevergabe im REdaktionssystem.
Ja, ich habe vorher gefragt, ob typo3 das richtige ist. An vielen Stellen, auch hier. Und ich habe die Anforderungen beschrieben. Angeblich geht alles. Ganz toll und sehr schön.
Der erste Hammer war das Forum. Eine peinlichkeit ohnegleichen. Das CHC-Form gehört zu den größten Katastrophen, nach ca. 750 Beiträgen waren die Ladezeiten unerträglich, nach einem halben Jahr bin ich mit vBulletin auf eine völlig neue Domain gegangen und typo3 war "entlastet". vBulletin verwaltet aktuell 25.000 Beiträge, undenkbar was typo damit macht.
Dann der Newsletter. Katastrophe. Nach drei Versuchen, die regelmäßig in die Hose gingen habe ich die ach-so-schöne NL-Komponente in Rente geschickt und die Newsletter so verschickt wie früher: Von Hand über den Desktop. Mit der Richtigen Software optimal.
Dann habe ich den Shop rausgeschmissen. Ein Shop unter typo3, der angeblich erste Sahne ist, und bei dem ich nicht einmal die Reihenfolge der Produkte festlegen kann. Die Jungs, die mir das eingerichtet haben, meinten dazu lapidar, daß bei anderen Installationen genau das die ANforderungen wären. Was interessieren mich andere Anforderungen? Ende letzten Jahres bin ich kurz vor dem Weihnachtsgeschäft auf Zen-Cart umgestiegen. Eine sehr unübersichtliche Software, doch im Vergleich zu typo3 traumhaft einfach.
So hat typo3 Stück für Stück seine Arbeit verloren, immer war etwas anderes, oft kostenloses, immer einfach zu installieren und besser verständlich. Während ich bei typo nichts machen konnte war ich dann recht erschrocken, eine Joomla-Installation, einfach aus Neugierde, in einer halben STunde wunderbar hinbekommen zu haben. Noch zwei STunden testen bieten mir eine tolle Bridge zu meinem heißgeliebten vBulletin, ein richtig übersichtliches Backend und vieles mehr.
Schweren Herzens hab eich mich nun dazu entschieden. Das viele Geld war hinausgeworfen, typo3 hätte ich nie gebraucht und typo3 hätte für meine Anforderungen niemals funktioniert. Es bleibt der schale Beigeschmack, daß heute, rückblickend, jeder sagt, es war die falsche Entscheidung, typo3 zu nehmen, damals aber die Community gemeint hat, alles würde gehen, und die Firma, die das eingerichtet hat, natürlich auch geschwärmt hat.
Hat Joomla einen schaalen Beigeschmack? Nein. Es wird schlecht-geredet. Die Sicherheitspolitik wäre so schlecht, massive Hacker-Angriffe. Ich lebe lieber mit bekannten Problemen als mit unbekannten katastrophen. Joomla macht, was es soll. Im schlimmsten Fall fahre ich jede Nacht ein Backup, so wild ist das nicht. Und nach allem, was ich gehört habe, liegen die meisten Sicherheitslücken an den Usern, und nicht am System selbst.
Typo3 ist damit Lernerfahrung. Von dem Geld hätte ich einen schönen Urlaub machen können. Nun gut, die ERfahrung war auch etwas wert.
Ich habe die ersten GEhversuche gemacht mit Typo, habe viel Geld reingesteckt, habe eineinhalb Jahre dran gearbeitet, ich habe mich wirklcih darauf eingelassen und übrig geblieben ist praktisch keine gute Erfahrung. Das ist schade.
Mit den Worten verabschiede ich mich dann hier.
Liebe Grüße, Jobolo!