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Bye bye Typo3

Erstellt am 10. Januar 2007 · 68 Antworten · letzte Antwort am 12. März 2007 · Seite 1 von 4

Tags: Frage

AFisch ·

Hallo zusammen

Also ich finde es in erster Linie schade was dir passiert ist und ich verstehe auch deinen Frust.

Ich bin der Meinung das du falsch beraten wurdest. Meiner Meinung nach sind genau die Funktionen / Erweiterungen welche für dich ausschlaggebend sind nicht so der Hit bei Typo3.

- CHC Forum: Langsam und kein Vergleich zu eigenständigen Forenlösungen. Kann man auch hier im Forum lesen.
- ShopSystem: Schlechte Anbindung an Payment Gateway etc. Ansonsten gewöhnungsbedürftig im Vergleich zu eigenständigen Shopsystemen.
- Newsletter System: Kann gut funktionieren wenn ordentlich eingerichtet. Aber bei größeren Ansprüchen nicht wirklich gut.

Man sollte aber den Entwicklern der Extensions keinen Vorwurf machen. Es ist wie im Falle einer Forensoftware gar nicht möglich das annähernd so Performant hinzubekommen um mit einem VBulletin konkurieren zu können. Man sieht es an diesem Forum hier. Es ist zwar deutlich besser als das CHC, aber wenn mal 100 gleichzeitige Benutzer drin sind wird es auch zäh. Das ist zumindest mein Eindruck. Dennoch muss man hier den Hut vor Mitterwald ziehen das sie es dennoch versucht haben.

So und jetzt drehen wir den Spies mal um. Wir wollen jetzt in VB die Möglichkeiten von Typo3 integrieren. Geht nicht. Und wenn doch irgendwie, dann lange nicht so gut wie in Typo3.

Ich denke als Dienstleister muss man das dem Kunden sagen auch wenn ihm das nicht passt und man selbst möglicherweise den Auftrag nicht bekommt. Dem Dienstleister möchte ich aber jetzt nicht pauschal ans Bein pinkeln, denn ich/wir wissen nicht wie das Projekt gelaufen ist und was alles wie besprochen wurde.

Ich denke mit einer sinnvollen Verwendung von Spezialanwendungen und Integration oder Verknüpfung wo es nötig und sinnvoll ist wäre man hier deutlich besser gefahren. Wenn dann die Wahl noch auf Typo3 gefallen wäre vorausgesetzt.

Gruß AFisch

d.​walter ·

So, dann möchte ich auch mal meinen Senf dazugeben.

Da ich ja wie jobolo Konsument und kein Entwickler bin, kann ich das auf der einen Seite gut nachvollziehen.

Ich muss aber auch sagen, dass wir mit Typo3 genau das haben was wir wollten.

Für unsere Entscheidung war zum damaligen Zeitpunkt wichtig, dass wir ein stabiles und dabei aber auch zukunftsichers System wählen.

Dieses System aber auch nach unseren eigenen Ansprüchen und Vorstellungen anpassen können.

Und das bietet Typo3. Außerdem kann man neben eigenen Ext. auch auf eine vielzahl an guten ext. zurückgreifen. Und das kostenlos.

Und wenn was nicht funktioniert, dann kann man wirklich auf den Entwickler zugehen und bekommt generell dann ein positives Feedback. Außerdem sind ja gerade Die Endverbraucher gefragt die Entwickler durch finanzielle Leistungen bei der Extensionentwicklung zu unterstützen. Und so kann man natürlich auch Einfluss darauf nehmen.

Und die Aussagen stimmen imo schon: "Typo3 kann alles!" oder "Mit Typo3 kann man alles machen."

Wenn es das passende noch nicht gibt, dann muss man es halt entwickeln lassen.

So, ich bin begeistert, werde es auch bleiben und wenn der Shop läuft und mittwald das Forum freigeben, dann läßt imo Typo3 kaum noch wünsche offen, die man nicht mit kleinen Anpassungen dann umsetzen kann.

Gruß

Daniel

martin-h ·

Hallo,

ich hörte einmal ein Gespräch zwischen einem PC-Verkäufer und einem Kunden. (Etwas verkürzt) Verkäufer: "Da ist alles dabei, was sie brauchen: Win..." - "Das ist mir alles zu teuer, wenn ich Win nicht nehme, wird es dann biliger?" - "Welches OS wollen Sie dann einsetzten?" - "Ich brauch doch kein OS, ich will nur Briefe schreiben können."

Das erinnert mich an Typo3 und die Erweiterungen. Provokativ gefragt: Was kann man mit Typo3 ohne Extensions machen? - Nichts (brauchbares). Dementsprechend gibt es für mich bei der Frage, ob Typo3 für ein Projekt geeignet ist, drei Bereiche die beachtet werden müssen.
1. Kann Typo3 (NICHT Extensions) das Projekt von der Größe her bewältigen? Ich stelle jetzt einfach die These auf, dass Typo3 bewiesen hat, dass es zu sehr großen Projekten fähig ist.
2. Gibt es passende Extensions?
3. Kann der Typo3-Spezialist mit den Extensions umgehen, kennt er sie mit ihren Stärken und Schwächen?

Zu 2.: Das ist der Punkt, der mir am meisten Kopfzerbrechen bereitet. Es heißt gerne: Man kann Typo3 individuell erweitern. Das ist auch richtig und sicherlich eine große Stärke von Typo3. Das Problem ist in der Zwischenzeit, dass es einen riseigen Extensionwildwuchs gibt, der nicht mehr überschaubar ist (Beispiel: Kalender, Bildergallerie). Es gibt 50 Galerien (nur um eine Zahl zu nennen), von denen funktionieren 10 nicht, 20 haben kein (brauchbares) Handbuch, 17 werden nicht mehr weiterentwickelt. Also bleiben noch 3, die für mich theoretisch in Frage kommen! Ist keine Passende für mich dabei, dann entwickle ich halt Nummer 51. Wieviele Extensions gibt es zur Zeit? 1500? Wer hat da noch einen Überblick?

Würde man bei den ganzen Extensions einmal Ordnung schaffen, wäre es für jeden leichter, eine qualitativ hochwertige Empfehlung zu geben und damit Frust zu vermeiden. Ein kleines Beispiel für eine Ordnung: Man unterteilt in "aktive und einsetztbare Extensions" und "nicht aktive...", dann hätte man man bei den Aktiven max. 200 Extensions. Die Aktiven könnte man nochmals unterteilen in "die Großen" (Bsp: tt_news) und "die kleinen Brüder" (Bsp: mininews), dann würde sich jeder leicht zurechtfinden. Beispiel: Es gibt Homepages, dort braucht man mächtige Bildergallerien mit Kategorien etc., bei anderen, da muss es ganz einfach sein.

Kommt nun die Anfrage, "ist das (u.a.: großes Forum) realisierbar?", muss man einfach bei den 50 - 100 "Großen" und "Aktiven" schauen, ob ein Forum dabei ist. Wenn nicht, vielleicht eher die Finger davon lassen.
Ich weiß, es gibt die Möglichkeit, Extensions zu bewerten, aber das wird leider nur bei den ganz Großen gemacht.

Wir, die GANZE Comunity, müssen aufpassen, das wir Typo3 nicht zu Tode "extensionen". Eine sehr sehr schwierige und zeitaufwendige Aufgabe.
In diesem Rahmen ein riesengroßes Dankeschön an alle, die sich auf diesem Gebiet engagieren.

Gruß Martin

just2b ·

Hallo Martin,

da gib ich doch glatt meinen Senf dazu 😉

Das erinnert mich an Typo3 und die Erweiterungen. Provokativ gefragt: Was kann man mit Typo3 ohne Extensions machen? - Nichts (brauchbares).

kommt ganz drauf an, aber sonst schon richtig

Dementsprechend gibt es für mich bei der Frage, ob Typo3 für ein Projekt geeignet ist, drei Bereiche die beachtet werden müssen.
1. Kann Typo3 (NICHT Extensions) das Projekt von der Größe her bewältigen?
2. Gibt es passende Extensions?
3. Kann der Typo3-Spezialist mit den Extensions umgehen

und wohl 4. kann ich so eine Extension auch schreiben? Sobald eine Website nicht mehr 0815 mit Gästebuch ist, kommt man oft an eigenen, teilweise kleinen Extensions nicht mehr vorbei und auch das ist eine enorme Stärke von TYPO3. Die API und die Mächtigkeit derer. Wenn du keine Extensions schreibst und nur welche einsetzt, geht dir ein enormer Einsatzvorteil schlichtweg verloren!

Das Problem ist in der Zwischenzeit, dass es einen riseigen Extensionwildwuchs gibt, der nicht mehr überschaubar ist (Beispiel: Kalender, Bildergallerie). Es gibt 50 Galerien (nur um eine Zahl zu nennen), von denen funktionieren 10 nicht, 20 haben kein (brauchbares) Handbuch, 17 werden nicht mehr weiterentwickelt. Also bleiben noch 3, die für mich theoretisch in Frage kommen! Ist keine Passende für mich dabei, dann entwickle ich halt Nummer 51. Wieviele Extensions gibt es zur Zeit? 1500? Wer hat da noch einen Überblick?

Stimme ich teilweise zu, aber a) nur weil eine Ext nicht mehr aktualisiert wird oder b) weil eine Ext kein manual hat, muss sie nicht schlecht sein! und jeder einzelne, also auch du, kann manuals zu einzelnen Extensions schreiben. Als Entwickler hat mans oft nicht so leicht, dann auch noch ein gutes Manual zu schreiben

Würde man bei den ganzen Extensions einmal Ordnung schaffen, wäre es für jeden leichter, eine qualitativ hochwertige Empfehlung zu geben und damit Frust zu vermeiden. Ein kleines Beispiel für eine Ordnung: Man unterteilt in "aktive und einsetztbare Extensions" und "nicht aktive...", dann hätte man man bei den Aktiven max. 200 Extensions.

Das bezweilfe ich dass das so wenige sind und die Frage stellt sich: Wer sagt, dass Extension x müll ist? Willst du das beurteilen, wer kann das?

Die Aktiven könnte man nochmals unterteilen in "die Großen" (Bsp: tt_news) und "die kleinen Brüder" (Bsp: mininews), dann würde sich jeder leicht zurechtfinden. Beispiel: Es gibt Homepages, dort braucht man mächtige Bildergallerien mit Kategorien etc., bei anderen, da muss es ganz einfach sein.

Dem kann ich nicht zustimmen, denn auch für mini-Seiten ist tt_news ideal, weil es einfach alles kann, um bei deinem Bsp zu bleiben!

Ich weiß, es gibt die Möglichkeit, Extensions zu bewerten, aber das wird leider nur bei den ganz Großen gemacht.

Das ist Blödsinn! Das wird einfach nicht gemacht, weil die Leute zu faul sind. Wenn du auch nicht bewertest, muss ich dich leider dazu zählen!

Wir, die GANZE Comunity, müssen aufpassen, das wir Typo3 nicht zu Tode "extensionen". Eine sehr sehr schwierige und zeitaufwendige Aufgabe.
In diesem Rahmen ein riesengroßes Dankeschön an alle, die sich auf diesem Gebiet engagieren.

korrekt! Melde du dich in der dev liste, zB für den Extension Manager / Repository und beteilige dich an den Diskussionen. IMO ist ein bessers Kategoriensystem geplant!
TYPO3: inspiring people to share!

georg

Jobolo ·

Bin gerade etwas übermüdet, daher nur kurz:

1.) Ich bin nur ganz selten Anonym. Ich bin ein Typ, der sich selbst bei Websiten wie poppen.de (die gibt´s wirklich) mit seinem richtigen Namen anmeldet. Nur wenn ich einen Vorwurf mache, den ich nciht wirklich auf sichere Füße stellen kann und der zudem nicht auf böser Absicht basiert möchte ich das nicht laut in die öffentlichkeit rausposaunen.

Da ich gerade hier bin, um eben laut zu posaunen, lasse ich den Namen weg. So einfach ist das.

2.) Typo3 ohne Extensions taugt nichts. Die Aussage auf meine Anfangsfrage

Die Antwort war aber auch "allerdings nicht von alleine, es bleibt schon noch genug Programmier-/Anpassungsarbeit"

entbehrt einer gewissen Vernunft, der der Gedanke ist, daß sich alles machen lässt. Mit dieser Logik lässt sich auch mit einem Spielzeugbagger ein Berg versetzen ... es ist halt etwas mehr Arbeit.

Ich sehe aus heutiger Sicht keine Sinnvolle Lösung mit typo3, udn genau hier ist mein Vorwurf an die typo3-Community. Ich habe deutlich gemerkt, daß die allgemeine Pauschal-Aussage von typo3-freaks "Alles geht" ist. Das kommt mit einer gewissen überheblichkeit daher, nach dem Motto "Muddu halt was für tun, ist kein Spielzeug-CMS wie andere", doch ich wüsste nicht ein einziges mal, wo mir ein typo3-Freak gesagt hätte, irgendwas wäre nicht möglich.

Das steckt in einer ungeheuren Arroganz. Denn die Brücken zu anderen Systemen sind rar bei typo3. Wir brauchen doch keine Bridge zu phpBB2 oder zu vB, wir machen einfach selbst das CHC. Wir brauchen doch keine Anbindung zu OSCommerce oder ZenCart, wir machen lieber unseren eigenen Shop.

Im ergebnis mag das zu einem genialen System führen ... ohne irgendwelchen Kontakt nach außen. Genau das ist das Bild, das ich von typo sehe: Es gibt typo3-fans, die gerne über Extensions schimpfen und nichts auf Ihr heiliges typo3 kommen lassen, weil die Basis ist ja perfekt.

Das mag sie auch sein ... und damit taugt typo3 genausoviel wie eine perfekte programmiersprache ... in der keine Programme ausgeführt werden können. Typo3 mag genial dagestanden haben, doch typo3 ist keine Anwendung sondern eine Basis, und diese Basis ist eitel, egozentrisch und nervenraubend.

Die unterschiedlichkeit der Kommentare über Typo3 in Typo3-Gegenden und in nicht-Typo3-Gegenden ist wahnsinn. Die Leute von Joomla kennen sich mit vB aus, mit Mambo sowieso, vB hat anbindungen zu Dupral, dann gibt es gemeinsame Log-Ins für Moodle und so weiter.

Man spricht von Schwächen, von Stärken, und wie es weitergeht. Doch die Typo3-Freaks sagen, daß vB nicth gescheit zu integrieren wäre, aber das braucht ja kein Mensch, Typo3 ist ja in sich schon toll. Moodle? Großes Gelästere ... der Verweis auf das eher schlecht programmierte System erscheint mir eher als eine Ausrede von Typo3-Freaks, sich mit einem Fremden Code beschäftigen zu müssen.

Die Fixiertheit auf den eigenen Code ist genauso groß wie die Überzeugung, daß typo3 das richtige wäre. Und daß ich mit typo3 für unter 20.000 Euro auch nur ansatzweise das geliefert bekommen hätte, von einem guten Programmierer selbstredent, was ich inzwischen für knappe 1.000 bekommen habe, das bezweifele ich.

Typo3 geht offenbar in eine Art von Isolation, und bei einer OS-Lösung ist das schon ein schizophrener Bogen.

Die Krone davon scheint das neue Update zu sein, Version 4.0 war das glaube ich, ich weiß es nicht, aber wenn die Hardcore-Coder sich weigern, ein Update mitzumachen, weil angeblich die "neue Richtung" nicht stimmt, dann verfällt die Typo3-Gemeinde in zwei gegeneinander ARbeitenden Rudel, die sich beide Isolieren.

Nein, typo3 ist wahrlich nichts für mich.

Alles Liebe, Jobolo!

Puh ... und fast hätte ich, ganz automatisch, mit meinem Namen unterschrieben.
*rotwerd*

Jobolo ·

@just2be

Genau dieser Tenor ist es, den ich für so egozentrisch halte. Typo3 ohne Extensions taugt nix? Nein, da wird nicht zugestimmt, sondern erst mal ein "kommt drauf an" platziert.

und wohl 4. kann ich so eine Extension auch schreiben?

Genau. Typo3-Programmierer können alles. Das ist das maßlose überschätzen. Typo3 hat keine Grenzen ist die Einstellung dahinter. Und wenn es viel einfacher wäre, ein anderes CMS zu nehmen, nein, lieber machen wir es (uns) selbst.

Stimme ich teilweise zu, aber a) nur weil eine Ext nicht mehr aktualisiert wird oder b) weil eine Ext kein manual hat, muss sie nicht schlecht sein!

Gilt nur für Mini-Extensions. Eine Extension ohne Manual ist Käse, wenn die Extension mehr als ein paar Zeilen hat.

Das bezweilfe ich dass das so wenige sind und die Frage stellt sich: Wer sagt, dass Extension x müll ist? Willst du das beurteilen, wer kann das?

Die Community der Anwender.
Doch an den teilweise hervorragenden Versionierungen, der Verwaltung der Community und dem Bewertungssytemen von vB oder Joomla wird sich sicherlich kein Typo3-Freak orientieren wollen.

In der Tat haben für mich Statistiken darüber, wie oft etwas eingesetzt wird, eine damit verbundene Diskussion und eine Bewertung der User doch einen sehr hohen wert. Aber um so etwas zu nutzen müsste erst einmal ein gutes Forum und eine gute Download-Verwaltung mit Bewertung für Typo3 geschrieben werden, denn eine Fremdlösung wäre sicherlich nichts für Typo3.

Dem kann ich nicht zustimmen, denn auch für mini-Seiten ist tt_news ideal, weil es einfach alles kann, um bei deinem Bsp zu bleiben!

Jup. Und wenn ich das jetzt nicht glaube, machst Du mir dann vor, wie Du mit einem Spielzeugbagger ... ?

Das ist Blödsinn! Das wird einfach nicht gemacht, weil die Leute zu faul sind. Wenn du auch nicht bewertest, muss ich dich leider dazu zählen!

Der Blödsinn ist Blödsinn. Das wird nicht gemacht, weil es einfach nicht User-Freundlich ist.
Bei vBulletin und bei Joomla funktionieren die Bewertungen hervorragend. Liegt das nun am System oder muß ich jetzt denken, daß die Typo3-Anwender als geschlossene Gruppe einen höheren Faulheitsgrad haben?
Würde mich überraschen, wenn die, die immer alles selbst programmieren wollen anstatt auf fertige Lösungen zurückzugreifen und sie anzupassen, an der anderen STelle wieder zu faul wären.

TYPO3: inspiring people to share!

Ups, das habe ich übersehen. Ja. Ich glaube, ich habe mich nicht inspirieren lassen. Hätte ich das, dann wäre sicherlich alles gut gelaufen.

Beste grüße, Jobolo!

just2b ·

Bitte lass die Wortklauberei und den Sarkasmus beiseite, danke.

Genau. Typo3-Programmierer können alles. Das ist das maßlose überschätzen. Typo3 hat keine Grenzen ist die Einstellung dahinter. Und wenn es viel einfacher wäre, ein anderes CMS zu nehmen, nein, lieber machen wir es (uns) selbst.

Siehe meine vorigen Postings: Wenn ein anderes CMS geeignet ist, dann bitte dieses bevorzugen, das sage ich auch immer wieder, aber es ist nun mal so, dass alles was in PHP verwirklicht werden kann, auch in TYPO3 möglich ist! Die Grenzen von TYPO3 bei der Entwicklung sind die von PHP. und siehe Vorpostings: Spezialsoftware wird wohl in aller Regel immer besser sein! (zB vb)

Gilt nur für Mini-Extensions. Eine Extension ohne Manual ist Käse, wenn die Extension mehr als ein paar Zeilen hat.

Bitte auf die Worte achten: habe nur gesagt, dass sie deswegen nicht schlecht sein muss!

Aber um so etwas zu nutzen müsste erst einmal ein gutes Forum und eine gute Download-Verwaltung mit Bewertung für Typo3 geschrieben werden, denn eine Fremdlösung wäre sicherlich nichts für Typo3.

Manches ist hier und manches dort besser! Und nochmals: Sarkasmus ist fehl am Platz! Es dauert nunmal, bis ein gutes Forum geschrieben ist, in einem TYPO3-Forum schreibst du gerade. Und Fremdlösungen siehe oben - man muss das Rad nicht neu erfinden. zB der Bugtracker muss wohl nicht in TYPO3 "geschrieben" sein, wenns was besseres gibt.

Nur weil dich eine Firma über den Tisch gezogen hat, ist TYPO3 nicht schlecht. Vielleicht ists für dich nicht passend, weil die Anforderungen nicht stimmen, alles ok! Du regst dich auch nicht bei Jaguar auf, dass die Autos absoluter Müll sind, weil du deine 10 Koffer nicht reinbringst

Georg
PS: just2b wär mein nick

d.​walter ·

Also ich finde ja dein Gejammer und Gezehter ja ganz toll.

Aber wenn du doch jetzt mit Joomla und Konsorten glücklich bist, dann freu dich doch und wir uns für dich auch (Polemik an der Stelle ist gewollt)

Es ist doch egal welches Programm, es Leute gibt die damit super zurecht kommen, die nur damit arbeiten wollen und somit auch in dieser kleinen Welt leben.

Ich würde privat nie einen IE benutzen, geschweigeden Outlook. Ich weiß was mir da an Feautures verloren geht, die mein Programm nicht kann - na und - that's life.

Schlechte Erfahrungen hat jeder schonmal gemacht. Irgendwo macht man dann aber bei der gleichen Sache dann vielleicht gute. Für deine speziellen Anforderungen und Vorstellungen hat Typo3 halt nun jetzt mal nicht gepasst.

Vielleicht gefällt einem das Bild beim Login ins Backend nicht. Kann man ja ändern. Aber vielleicht geht es irgendwo, irgendwie bei nem anderen Programm einfacher. Ist deswegen jetzt alles andere schlecht?

Vielleicht kommst du mit deiner Lösung irgendwann auch an den Punkt wo du sagst: "Geht nicht" - dann gehts vielleicht in Typo3 ganz einfach.

Außerdem ist es klar, dass jedes spezialisierte System immer besser sein wird, sollte als ein "Allrounder".

Und jetzt geh ich Mittagspause machen.

AFisch ·

Hallo Jobolo

Es tut mir/uns ja Leid das du hier reingefallen bist und deine Ansprüche nicht erfüllt wurden. Aber meinst du nicht dass das was du schreibst, ein bisschen sehr pauschal ist?

Gut, da ist eine gewaltige Wut im Bauch, wenn soviel Geld den Bach runter ist, wie du sagst. Warum klärst du das nicht mit dem Dienstleister?

Was ich jetzt aber nicht ganz verstehe; Warum machst du dir soviel Arbeit mit diesem Thread, wenn das doch alles (typo3) Quatsch ist und Joomla doch so viel besser ist etc.? Willst du uns bekehren? Auch das wird nicht klappen :-)

Schau dir mal die großen Seiten ala Minolta, Bauhaus, unicef etc. alle an. Sind das Community Seiten? Ne, gell :-)

Daraus erkennt man sehr gut den Einsatzbereich von Typo3. Ich fahre morgen auch mit meinem Touring beim Seifenkisten Rennen mit und rege mich dann auf das ich die engen Kurven nicht rum komme. So ein Scheiss aber auch was B.. da baut.

Jedes CMS, jede Software, jeder sonstige greifbare Gegenstand hat einen Zweck oder mehrere davon. Es gibt aber kein CMS, keine sonstige Software und auch keinen sonstigen Gegenstand, der einem alle Wünsche erfüllt. Schau in einen Werkzeugkasten und mach dir darüber Gedanken.

Du hast für deine Bedürfnisse, Vorlieben und Anforderungen aufs falsche Pferd gesetzt, oder/und du magst es einfach nicht leiden. Das erkennt man aus deinen Postings.

Auch musst du nich an der eigenen Nase fassen. Es gibt genug Möglichkeiten Typo3 zu testen. Ich zähl mal kurz auf; Quistart Package, Test Account hier bei Mitterwald, Typo3 Live CD, WAMP Typo3 Paket etc.

Da hättest du schon sehen könne ob es zusagt oder nicht.

Abschließend:
Mal sehen was in einem Jahr im Joomla Forum los ist. Irgendwie hab ich da ein Bauchgefühl.

Gruß AFisch

Jobolo ·

Gejammere und Gezetere ... wer liest eigentlich genau, was ich schreibe?

Bitte lass die Wortklauberei und den Sarkasmus beiseite, danke.

Nun, ich halte "Sprache" für ein sehr spannendes WErkzeug. Sie genau zu lesen führt oft zu sehr richtigen Ergebnissen. 😉

Ich rege mich weniger über Typo3 auf, sondern mehr über die Einstellung. Der Kern, den ich kritisiere, ist die Engstirnigkeit.
Auf Joomla habe ich keine Lobeshymnen geschworen. Es gibt Dinge, die bei Joomla, vor allem im Vergleich zu Typo3, angenehme einfach sind. Ein schönes Beispiel dazu ist auch das Backend. ;-)

Dennoch ... das 1.5er-Update, die ganze Sicherheitspolitik, Joomla hat durchaus genügend Schattenseiten. Einzug vBulletin, und das dauert lange, bis ich so etwas sage, einzig vBulletin scheint mir eine Software zu sein, die fast den Olymp der Perfektion erreicht hat.

Einen Haufen GEld abgeschrieben udn eineinhalb Jahre in den Wind geschrieben. Päh, was soll´s. Natürlich tut´s weh, aber ändern kann ich es nicht. Warum ich in dem Thread schreibe? Warum ich mir so viel MÜhe gebe? Das ist genau der Grund, aus dem ich mich dann wieder ärgere:

Nach eineinhalb Jahren bekomme ich quasi dieselben Antworten wie vor eineinhalb Jahren: Mit typo3 geht alles. Man muß es nur programmieren. Schuld sind nur die schlechten Extensions.
Ich schreibe, weil ich glaube, daß es die Typo3-Community, insbesondere die Menschen, die damit GEld verdienen (wollen), interessieren könnte, warum ich nach eineinhalb Jahren eine Ende mit SChrecken bevorzuge. Warum ich inzwischen jemand bin der ganz schnell zur Vorsicht rät, wenn irgend jemand über Typo3 nachdenkt. Warum ich in meinem Newsletter schreibe, daß ich froh bin, von Typo3 wegzusein.

All das ist nicht gerade Werbung für Typo3. Ja, ich stimme völlig überein, Typo3 hat Stärken. Die größte, die gewaltigste, und die Unersetzbare: In einem großen Redaktionssystem, wo viele Rechte verwaltet werden müssen, da gibt es wohl kein System, das nur im Ansatz das abbildet, was Typo3 abbildet.

Wir wissen doch alle, daß Betamax das Bessere Videosystem war, oder? Doch es hilft keinem weiter ... es gibt keine Beta-Tapes. Es ist tot, aus und Vorbei.

Meiner Erfahrung nach ist nur ein ganz kleiner Prozentsatz von Usern bereit, wirklich GEld für ein CMS auszugeben, noch dazu für eines, das auf OS basiert. Ich drücke das mal in Zahlen aus:
Ich habe nach dem Umstieg auf ZenCart einen Umsatz im Shop im vierstelligen Bereich monatlich. Die Userzahl von vBulletin hat sich seit dem Umstieg (der war schon früher) vervierzehnfacht. Und in meinem Hauptgeschäft haben sich die Umsätze, seit ich mit Joomla ein paar Dinge umgesetzt habe, die mit Typo von Anfang an geplant aber nie umgesetzt wurden, vervierfacht. All das hätte ich mit Typo3 umgesetzt, wäre irgendwann mal die Anfangs-Anforderung erfüllt gewesen. Doch als mit der Testseite von Joomla mehr lief als mit der 1,5Jahre alten Typo war die Richtung klar.

Wovon ich spreche? Davon, daß es etliche tausend Euronen sind. Inzwischen eine Community mit 14.000 Usern und einem mometnanen durchschnittlichen monatlichen Umsatz von 4,20 Euro pro User (non-erotic, non-Dialer, alles optimale Kundenpfelge). Ihr könnt Euch durchrechnen, wie viele typo3-Programmierer von dem, was die Seite in den nächsten Jahren bringt, ein fürstliches Leben hätten Leben können.

Ich denke einfach, daß es nett ist, daß es fair ist und daß es produktiv ist, wenn ich denen, die Interesse daran haben, etwas zu verbessern, die Gründe nenne, die mich verjagt haben. Die mich derartig verbrannt haben, daß ich lieber 9live gucken würde als mich nochmal mit typo3 zu beschäftigen.

Natürlich können die Typo3-Fans sich jetzt wegdrehen und der Meinung sein, ich wäre falsch beraten worden, hätte die falschen Extensions bekommen, wäre auf dem falschen Server gewesen und überhaupt ist eigentlich niemand dran Schuld außer mir selbst.
Und ... ja, es stimmt. Und wenn das Ziel ist, daß sich unwissende und unerfahrene User schnell wieder von Typo3 zrückziehen, dann ist das wohl ein guter Weg dazu.

Nach eineinhalb Jahren habe ich mich gegen Typo entschieden. WEnn es Euch egal ist, warum jemand Typo nicht nimmt, gut. Dann fängt der Thread nämlcih wieder am Anfang an: Warum sich um den Rest der Welt kümmern, wir haben doch unser Typo3.

Liebe Grüße, Jobolo.

just2b ·

Jeder der sich mit TYPO3 intensiv beschäftigt, weiß, dass TYPO3 Schwächen hat. Bei den Extensions ist dies insbesonders bei den sog. community-features. Wenn das die von dir ausgesuchte Agentur nicht gewusst hat bzw. dir vorenthalten hat, so kann hier zumindest niemand etwas dafür.

TYPO3 ist für "uns" keine heilige Kuh und wir wissen ebenso wie du, dass andere Software, jetzt schon 100x erwähnt, standardmäßig in anderen Bereichen besser ist, teilweise sehr viel besser.

Georg

steffenk ·

... teilweise auch sehr viel schlechter.

Jedem das seine, der Markt ist offen und jeder soll sich das suchen, was seinen Ansprüchen entgegenkommt.

d.​walter ·

Hier wäre nun wohl der Zeitpunkt diesen Thread zu beenden oder nochmals ordentlich Öl ins Feuer zu gießen.

Aber ich denke, dass ersteres die bessere Variante ist.

Zusammenfassend läßt sich doch folgendes sagen:

Typo3 hat wie jede Software ihre Stärken und Schwächen. Die Community ist wie bei jeder OS bemüht die Stärken zu vermehren und die Schwächen auszuräumen.

Wie bei jeder Auswahl von Software muss auch bei Typo3 geprüft werden, ob die Anforderungen nach den eigenen Vorstellungen erfüllt werden können oder ob Kompromisse eingegangen werden müssen, die nicht akzeptiert werden können.

Dementsprechend müssen alternativen erarbeitet werden.

Und so leid es mir auch tut, welche Software ich jetzt schlussendlich benutze muss immer noch ich als Auftraggeber und Endbenutzer entscheiden. Und dazu muss ich mich kundig machen.

Eine Agentur, Software-Consultant usw. kann immer nur Anregungen oder Vorschläge machen und ggf. Vor- und Nachteile aufzeigen.

Ob ich jetzt dann eher Produkt A oder Produkt B nehme ist und bleibt die Entscheidung von einem selbst.

Ansonsten hat schon eh und jeh gegolten: Hast du keins, dann mach dir eins.

In diesem Sinne hoffe ich einen guten Abschluss für diesen Thread gefunden zu haben. Ansonsten hohl ich doch noch den Öl-Tanker her.

Gruß

Daniel

martin-h ·

Hallo Georg,

Sorry, da hab ich mich blöd ausgedrückt, bin nämlich kein Freak und deshalb kommt für mich die Entwicklung von Extensions nicht in Frage. Ausserdem habe ich erst heute zum Überlegen angefangen.

Stimme ich teilweise zu, aber a) nur weil eine Ext nicht mehr aktualisiert wird oder b) weil eine Ext kein manual hat, muss sie nicht schlecht sein! und jeder einzelne, also auch du, kann manuals zu einzelnen Extensions schreiben. Als Entwickler hat mans oft nicht so leicht, dann auch noch ein gutes Manual zu schreiben

Zu a) Ich weiß, dass es Extensions gibt, die zwar unter V3.x, aber nicht mehr unter V4.x laufen. Insoweit werden sie bald Extension-Leichen sein. Zu b) Du hast Recht, aber ich dachte mehr an größere Extensions, mein Formulierungsfehler. Wenn ich mehr Ahnung und Zeit hätte, würde ich mich mehr engagieren.

Wer sagt, dass Extension x müll ist? Willst du das beurteilen, wer kann das?

"Müll" ist mir zu hart. Es gibt gute Extensions, die aber nicht unter 4.x laufen und nicht mehr weiterentwickelt werden. Damit hätte man schon ein Kriterum zur Qualität: Läuft die Extension mit der aktuellsten Typo3 Version.

Dem kann ich nicht zustimmen, denn auch für mini-Seiten ist tt_news ideal, weil es einfach alles kann, um bei deinem Bsp zu bleiben!

Bei tt_news magst Du recht haben, aber bei den Bildergallerien sieht es anders aus. Da hatte ich so ein Problem, dass ich keine Große verwenden sollte, weil es zu kompliziert ist. Der entsprechende Redakteur war nur bereit die Bilder hochzuladen, das Plugin einzufügen und die Bilder auszuwählen wie beim Inhaltselement "Bild". Mit Dateinamen, Kategorien und sonstigen Verwaltungsfunktionen wollte er nicht belästigt werden.
Ich will nicht zu stark ins Detail gehen, da es zu umfangreich würde.

korrekt! Melde du dich in der dev liste, zB für den Extension Manager / Repository und beteilige dich an den Diskussionen. IMO ist ein bessers Kategoriensystem geplant!
TYPO3: inspiring people to share!

Da bringst Du mich auf eine gute Idee. Vorallem, weil mir gerade einige Ideen eingefallen sind.

Gruß Martin

Jobolo ·

Hier wäre nun wohl der Zeitpunkt diesen Thread zu beenden oder nochmals ordentlich Öl ins Feuer zu gießen.

Aber ich denke, dass ersteres die bessere Variante ist.

Da ich für typo3 nicht mehr wirklich viel übrig habe werde ich kaum wiedersprechen. Dennoch scheint mir, daß das, was ich anregen wollte, mal wieder nirgendwo fruchtet.

Ich versuche das nochmal klar zusammenzufassen:

TYPO3 ist für "uns" keine heilige Kuh und wir wissen ebenso wie du, dass andere Software, jetzt schon 100x erwähnt, standardmäßig in anderen Bereichen besser ist, teilweise sehr viel besser.

Und genau diese Betrachtung, typo3 nicht als heilige Kuh sondern in seinen Stärken und Schwcähen beschrieben, nebst alternativen, das fehlt mir deutlich.

Wenn wir mal von den ganzen "wir-können-es-ja-programmieren"-Aussagen absieht und betrachtet, wofür typo3 gut ist und wofür andere Systeme gut sind, dann lässt sich hier ein sehr schöne Übersicht schaffen. Im Sinne von Vorteile/Nachteile und vergleichen.

Z.b.

CMS Forum Community Redaktion Sicherheit
typo3 - - +++ ++
Joomla + ++ + -
vBulletin +++ ++ - +++

Das ist nur ein kleines Beispiel und präsentiert nur meine Meinung. Doch mal greifbar: Das ganze als kleines Voting-Script, wo jeder, ohne viel Anmelde-Blabla draufklicken kann. Das zeigt dann eine Art "allgemeine Meinung".

Und jetzt generalisiere ich mal wieder: Gerade bei dem Minus für Forum und Community scheinen mir viele typo3-Fans blind zu sein. Dann kommen Aussagen wie "können wir". Wenn´s keine Extension gibt dann heißt es "lässt sich programmieren".

Ich halte es für produktiv, Grenzen klar zu definieren, denn die lassen die Stärken an anderen Stellen auch besser herauskommen. Das ist allgemein so in der Wirtschaft (und wird allgemein mißachtet).

Die Post will Lotto-Systeme verkaufen, Fisherman´s Friend Kaugummies verkaufen und bei den Banken können Depots eröffnet werden. Die ganzen "Ableger-Produkte" sind immer wieder katastrophen.

Erfolgsmeldungen kommen von klar definierten Grenzen: Chuba Chups haben einen Siegeszug mit Lutschern hingelegt, das sind Lutscher, punkt und fertig. Und es sind die besten, so das marketing. Sehr überzeugend.

Miraculi sind Spagetti mit Tomatensauce. Da ändert sich nichts dran, obwohl Kraft seit Jahrzehnten versucht, die Tortellini, die Crawattini und die Maccaroni zu platzieren.

Richtig gut sind die Unternehmen/Produkte, die sich entschlacken. Es gab eine große Kaufhauskette in Amerika, ähnlich wie Quelle und Karstadt/Kaufhof in Deutschland. InterStore hießen die. Rote Zahlen in fast jeder Abteilung. Nichts hat funktioniert, bis auf einen einzigen Bereich: Spielwaren.

Dann kam ein neuer CEO und hat sich auf eine Sparte konzentriert, nämlich die einzige, die Gewinn macht: Spielwaren. Toys´R´Us ist der neue Name und der Konzert ist heute International führend.

Diversifizierung ist die katastrophe, und wenn in der Typo3-Entwicklung von vornherein klar gewesen wäre, auf was man sich konzentriert und an welchen Stellen andere besser sind, dann hätte Typo3 einen ganz (!) anderen Ruf.

Stellt euch vor, der Markt ist ja nicht groß, Integrationen von phpBB2 und vB wären Standart.
Im Shop-Bereich wüsste ich nur OSCommerce.

Typo3 hätte ein hervorragendes Standing, und würde mit jedem vB-Käufer und jedem phpBB-Anwender weiter wachsen.

Genau das passiert aber nicht. Und wir sind wieder beim Kern: Die Integration von typo mit einer anderen Software ist ein Horror und typo3 einzusetzen macht fast keinen Sinn, wenn eine Community oder ein Forum oder ein Shop gebraucht wird. Fast wird bei einer typo-Installation das CMS wichtiger als der Inhalt.

Mir als Kunden ist das Ergebnis wichtig. Mir ist es völlig wurscht, ob das System dahinter typo, joomla, mambo, dupral, phpBB2, vBa, vBulletin oder sonstwie heißt. Bei typo allerdings bin ich durch das System gezwungen worden, eigene Prozesse zu ändern. Das ist so, wie wenn der Fernseher bestimmt, was ich gucken muß.

DAS meine ich mit der HÖRIGKEIT. Mit der heiligen Kuh. Wer folgt hier wessen Regeln? Bei vBulletin ist es am deutlichsten: Ich kann es gestalten, wie ich will, und bin immer wieder davon überrascht, daß die Standart-Lösungen von vB oft, nicht immer aber sehr oft, besser sind, als meine eigenen Pläne.
In den anderen Fällen ist das ganz schnell zu ändern.

Bei dem versuch, einen Single-Log-In zwischen typo und vB hinzubekomme kriege ich den Tenor, daß typo3 ein so geniales Login hätte, daß es sich nur sehr schlecht mit den "minterbemittelten anderen" Systemen verträgt. Ist das der Sinn und zweck? Das perfekte System im Elfenbeinturm?

Beim CHC-Forum ist die Funktionalität erschreckend. Es ist ja nicht nur, daß es langsam ist. Es ist das einzige (!) Forum, was ich je erlebt habe, wo es keinen Notifier gibt. Keine möglichkeit, daß eine Mail kommt, wenn ein neuer Beitrag geschrieben wurde.
Nein, stimmt nicht. Wenn ich mich recht entsinne gab es eine Funktion, mit der ein neuer Beitrag einmal täglich (!) an den User geschickt wurde, so lange, bis er den Beitrag gelesen hat.

An der Stelle frage ich mich, ob CHC wirklich irgendwo eingesetzt wird oder eher eine Alibi-Lösung ist um zu zeigen "wir-haben-auch-ein-forum".

Gucken wir uns das mittwald-Forum hier an. Als ich das erste Mal hier reingeguckt habe war ich erschrocken, was für ein unangenehmes, unbenutzbares Form-System hier im Einsatz ist. Ich dachte mir, mittwald ist eben keine Forums-Domain sondern ein Anbieter, der eine kleine Diskussions-Spielwiese dabei hat.

Heute sehe ich das anders und ziehe meinen Hut davor, wie genial dieses Forum für ein typo-Umfeld ist. Doch gleichzeitig stelle ich mir die Frage, ob die Integration von phpBB2 oder vBulletin nicht doch deutlich mehr Ergebnis für deutlich weniger Arbeit geliefert hätte.

Diese Fakten sprechen auch immer wieder zwischen den Zeilen durch. Irgendwo hier in diesem Thread stand genau dieses Beispiel: Toll, was Mittwald hier aus dem Forum gemacht hat. Ja, stimmt, absolut toll. Und doch ... nur solange toll, wie wir es nicht mit vB oder phpBB2 vergleichen. Toll nur im Vergelich dazu, was mit typo3 in Sachen Forum möglich ist.

Beste grüße, Jobolo!

just2b ·

Guten morgen,

Jobolo schrieb

An der Stelle frage ich mich, ob CHC wirklich irgendwo eingesetzt wird oder eher eine Alibi-Lösung ist um zu zeigen "wir-haben-auch-ein-forum".

vs.

Jobolo schrieb

Heute sehe ich das anders und ziehe meinen Hut davor, wie genial dieses Forum für ein typo-Umfeld ist. Doch gleichzeitig stelle ich mir die Frage, ob die Integration von phpBB2 oder vBulletin nicht doch deutlich mehr Ergebnis für deutlich weniger Arbeit geliefert hätte.

Auf der einen Seite wird gemotzt, dass es kein gutes Forum gibt und gleichzeitig gemotzt, wenn sich wer die Arbeit macht, soetwas auf die Beine zu stellen.

Es ist nicht immer das gelbe vom Ei, _alles_ auszulagern und gerade wenn man eine größere Seite haben will, ist es sehr vernünftig, wenn alles in TYPO3 ist, weil dann die User auch fe_user sind und man die überall im System verwenden kann.

Georg

Jobolo ·

Auf der einen Seite wird gemotzt, dass es kein gutes Forum gibt und gleichzeitig gemotzt, wenn sich wer die Arbeit macht, soetwas auf die Beine zu stellen.

He Georg,

also, im Ernst, willst Du das nicht so verstehen, wie geschrieben?

Ich habe geschrieben, daß ich meine Hut davor ziehe, so etwas IN EINEM TYPO3-UMFELD zu machen. De facto ist dieses Forum, verzeih, der letzte Schrott verglichen mit wirklich guten Foren. Doch wenn man bedenkt, wie katastrophal Typo für ein Forum geeigenet ist, unter diesen Umständen taugt das was.

Anderes Beispiel:
WEnn ich davon beeindruckt bin, wie gut ein Metzger sich damit auskennt, Körper aufzuschneiden, so würde ich dennoch intervenieren, wenn er mich operieren will. In seinem Umfeld ist das gut ... doch deswegen können andere Lösungen noch immer um längen besser sein.

Ich ziehe auch meinen Hut vor der Leistung eines Menschen, der im Kopf 10stellige Multiplikationen macht. Für mich noch lange kein Grund, Excel rauszuschmeißen.

Es ist nicht immer das gelbe vom Ei, _alles_ auszulagern und gerade wenn man eine größere Seite haben will, ist es sehr vernünftig, wenn alles in TYPO3 ist, weil dann die User auch fe_user sind und man die überall im System verwenden kann.

Und damit sind wir wieder am Kern. Guck dir die Formulierung mal genau an:

Es ist nicht immer das gelbe vom Ei, _alles_ auszulagern

Was ist denn bei typo3 ausgelagert? Es gibt kein gutes Forum, aber auslagern kommt nicht in Frage. Shop-Lösungen sind komplex, aber lieber selber machen als auslagern. Und so weiter, und so fort. Welche "ausgelagerten" Lösungen gibt es denn bei Typo3, die in Ihrer Anbindung über den Beta-STatus hinausgekommen sind?

Du sprichst davon, daß´"nicht immer alles" ausgelagert werden soll, in einem Umfeld, in dem für mein Empfinden überhaupt nichts ausgelagert wird. GENAU DAS ist der Kern, den ich kritisiere, genau da findet sich die Selbstverliebtheit.

Du schwärmst von der FE_Users. Für mein Empfinden ist die Userdatenbank von vB viel angenehmer, und bei einem Forum ist die eigene Userdatenbank unbedingt notwendig. Du hältst an der FE fest, wahrscheinlich noch am Login und an der Registrierung und überhaupt ... und genau da hake ich ein und frage: Ist ein Typo3-Anwender in der Lage, es wahrzunehmen, wenn bestimmte Teile von einem anderen System besser übernommen werden können?

Damit landest Du wieder in der Isolation. Am besten alles bei Typo3 lassen, und da auch einzelteile immer typo-verwaltet bleiben sollen kann eine andere Software, die auf Ihren Bereich spezialisiert ist, niemals richtig mit typo zusammenarbeiten. Also müssen die typo-Leute alles selbst machen. Und damit ist das CHC-Forum der typo-STandart und vBulletin der Standart für alles, was nicht typo ist.

Und wenn ich CHC mit vB vergleiche ... na, das können wir uns schenken. Jetzt dreht sich der Verweis wieder um ... typo ist ja nicht spezialisiert. Und ich müsste wieder anfangen mit "warum dann nicht was spezialisiertes integrieren". Ach ja, die FE_Users. Stimmt, die muß ja bei Typo3 bleiben.

Beste Grüße, Jobolo!

AFisch ·

Hallo

Willst du es nicht kapieren? Typo3 ist keine Community System. Du vergleichst Äpfel mit Birnen.

Man kann es zwar da hin biegen, aber es wird immer ein etwas komplizierteres Gebilde werden wie mit einer darauf optimierten Lösung.

Die Vergleiche mit vB, richtigen ShopSystemen etc. sind nicht fair und auch gar nicht sinnvoll (Obstvergleich).

So, mehr hab ich dazu nicht mehr zu sagen. Alles Zeitverschwendung.

Gruß AFisch

Jobolo ·

Die Vergleiche mit vB, richtigen ShopSystemen etc. sind nicht fair und auch gar nicht sinnvoll (Obstvergleich).

Fischi, wenn jeder Typo-Freak dauernd sagt, Typo3 könnte alles, der andere mir sagt, daß es Dinge gibt, die Typo nicht kann ... das hört sich inzwischen fast so an, als wäre alles, was Typo nicht kann, eh uninteressant.

Deinem Satz nach darf ich typo nicht vergleichen mit vollwertigen Spezial-Lösungen.

Der andere Satz aber lautet, daß doch besser alles bei Typo bleiben soll:

Es ist nicht immer das gelbe vom Ei, _alles_ auszulagern und gerade wenn man eine größere Seite haben will, ist es sehr vernünftig, wenn alles in TYPO3 ist, weil dann die User auch fe_user sind und man die überall im System verwenden kann.

Also, es soll alles in Typo bleiben, bloß keine Spezialisierungen rein, und gleichzeitig darf Typo nicht mit Spezialisierungen verglichen werden. Menno, jetzt frage ich mich, ob Du es nicht kapieren willst. Das beißt sich doch!

Mir wird in dieser Unterhaltung doch sehr deutlich bewußt, eine Software und die dazugehörige Community wachsen natürlich zusammen. Also, ich meine, beide Wachsen udn beide beeinflussen sich.
Das ganze scheint bei Typo in Metamorphosen übergegangen zu sein. Ich habe den Eindruck, die nicht-zulässigkeit von anderen Systemen in Typo reflektiert sich ebenso in der Community.

Doch es dreht sich im Kreis. Ich darf Typo nicht vergleichen. Externe Lösungen darf ich auch nicht nehmen. Und die Internen ... ja, da muß ich also in einem haufen Saft schmoren, der sich angesammelt hat, nicht optimal ist weil nicht spezialisiert, darf es deswegen nicht vergleichen und drehe mich im Kreis und im Kreis und im Kreis.

Wenn jeder anders argumentiert, der eine sagt, mit Typo ist alles machbar, kostet nur aufwand, der andere meint, daß typo keine Community sein soll, der dritte meint ... ich hätte die erste Aussage in der Diskussion mit dem dritten Aussagendenden nicht beachtet.

Beste grüße, Jobolo!

just2b ·

man beachte die wörter "nicht immer"

zum letzten mal schreibe ich in dem thread und wiederhole mich zum 4. male?
1.) Spezialsoftware ist in aller Regel immer in ihrem Gebiet besser als eine Allroundersoftware.

2.) TYPO3 kann alles was man in php machen kann und wenn es was noch nicht gibt, kann man es realisieren. Ob es mehr Sinn macht, zB (!) vbulletin einzugliedern oder ein Forum selber zu schreiben, das wirklich in TYPO3 integriert ist, hängt eben sehr von dem Fall ab

3.) Niemand sagt, dass man _alles_ und _immer_ selbst schreiben muss. vbulletin & co hat eben ihre Stärken und es hat Jahre gedauert, bis diese erreicht worden sind! Wenn vbulletin besser für den _Einsatzzweck_ ist, man aber auf TYPO3 wegen dem _Einsatzzweck_ nicht verzichten kann/will, so muss man sich eben eine Verbindung programmieren (lassen).

4.) TYPO3 ist kein klassisches CMS für eine Community - das ist einfach historisch bedingt und man hat eben in diesem Bereich viele Vorteile, wenn man auf zb joomla setzt, weil da von beginn an diese Features enthalten sind. Hat man einen _Einsatzzzweck_ und benötigt man Funktionen, die weder von TYPO3, noch von einem anderen CMS/Software _vollständig_ abgedeckt werden, dann muss man eben was dazuprogrammieren - vorzugsweise dort wo der Aufwand geringer ist.

Georg