Bin gerade etwas übermüdet, daher nur kurz:
1.) Ich bin nur ganz selten Anonym. Ich bin ein Typ, der sich selbst bei Websiten wie poppen.de (die gibt´s wirklich) mit seinem richtigen Namen anmeldet. Nur wenn ich einen Vorwurf mache, den ich nciht wirklich auf sichere Füße stellen kann und der zudem nicht auf böser Absicht basiert möchte ich das nicht laut in die öffentlichkeit rausposaunen.
Da ich gerade hier bin, um eben laut zu posaunen, lasse ich den Namen weg. So einfach ist das.
2.) Typo3 ohne Extensions taugt nichts. Die Aussage auf meine Anfangsfrage
Die Antwort war aber auch "allerdings nicht von alleine, es bleibt schon noch genug Programmier-/Anpassungsarbeit"
entbehrt einer gewissen Vernunft, der der Gedanke ist, daß sich alles machen lässt. Mit dieser Logik lässt sich auch mit einem Spielzeugbagger ein Berg versetzen ... es ist halt etwas mehr Arbeit.
Ich sehe aus heutiger Sicht keine Sinnvolle Lösung mit typo3, udn genau hier ist mein Vorwurf an die typo3-Community. Ich habe deutlich gemerkt, daß die allgemeine Pauschal-Aussage von typo3-freaks "Alles geht" ist. Das kommt mit einer gewissen überheblichkeit daher, nach dem Motto "Muddu halt was für tun, ist kein Spielzeug-CMS wie andere", doch ich wüsste nicht ein einziges mal, wo mir ein typo3-Freak gesagt hätte, irgendwas wäre nicht möglich.
Das steckt in einer ungeheuren Arroganz. Denn die Brücken zu anderen Systemen sind rar bei typo3. Wir brauchen doch keine Bridge zu phpBB2 oder zu vB, wir machen einfach selbst das CHC. Wir brauchen doch keine Anbindung zu OSCommerce oder ZenCart, wir machen lieber unseren eigenen Shop.
Im ergebnis mag das zu einem genialen System führen ... ohne irgendwelchen Kontakt nach außen. Genau das ist das Bild, das ich von typo sehe: Es gibt typo3-fans, die gerne über Extensions schimpfen und nichts auf Ihr heiliges typo3 kommen lassen, weil die Basis ist ja perfekt.
Das mag sie auch sein ... und damit taugt typo3 genausoviel wie eine perfekte programmiersprache ... in der keine Programme ausgeführt werden können. Typo3 mag genial dagestanden haben, doch typo3 ist keine Anwendung sondern eine Basis, und diese Basis ist eitel, egozentrisch und nervenraubend.
Die unterschiedlichkeit der Kommentare über Typo3 in Typo3-Gegenden und in nicht-Typo3-Gegenden ist wahnsinn. Die Leute von Joomla kennen sich mit vB aus, mit Mambo sowieso, vB hat anbindungen zu Dupral, dann gibt es gemeinsame Log-Ins für Moodle und so weiter.
Man spricht von Schwächen, von Stärken, und wie es weitergeht. Doch die Typo3-Freaks sagen, daß vB nicth gescheit zu integrieren wäre, aber das braucht ja kein Mensch, Typo3 ist ja in sich schon toll. Moodle? Großes Gelästere ... der Verweis auf das eher schlecht programmierte System erscheint mir eher als eine Ausrede von Typo3-Freaks, sich mit einem Fremden Code beschäftigen zu müssen.
Die Fixiertheit auf den eigenen Code ist genauso groß wie die Überzeugung, daß typo3 das richtige wäre. Und daß ich mit typo3 für unter 20.000 Euro auch nur ansatzweise das geliefert bekommen hätte, von einem guten Programmierer selbstredent, was ich inzwischen für knappe 1.000 bekommen habe, das bezweifele ich.
Typo3 geht offenbar in eine Art von Isolation, und bei einer OS-Lösung ist das schon ein schizophrener Bogen.
Die Krone davon scheint das neue Update zu sein, Version 4.0 war das glaube ich, ich weiß es nicht, aber wenn die Hardcore-Coder sich weigern, ein Update mitzumachen, weil angeblich die "neue Richtung" nicht stimmt, dann verfällt die Typo3-Gemeinde in zwei gegeneinander ARbeitenden Rudel, die sich beide Isolieren.
Nein, typo3 ist wahrlich nichts für mich.
Alles Liebe, Jobolo!
Puh ... und fast hätte ich, ganz automatisch, mit meinem Namen unterschrieben.
*rotwerd*