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Bye bye Typo3

Erstellt am 10. Januar 2007 · 68 Antworten · letzte Antwort am 12. März 2007 · Seite 1 von 4

Tags: Frage

Jobolo ·

Ob der Beitrag bei den "ersten GEhversuchen" richtig aufgehoben ist weiß ich nicht, doch nach inzwischen mehr als eineinhalb Jahren fühle ich mich noch immer "am Anfang" und so habe ich mich dazu entschlossen, mich hier zu verewigen.

Hintergrund ist inzwischen eine wirkliche Aggression gegen die Typo3-GEmeinde bzw. die Software. Nach großen VErsprechungen und knapp 10.000 Euro bei einer Firma mit einem sehr (!) guten Ruf in Sachen typo3 (hier sei unterstrichen, daß es keinesfalls mittwald-medien ist) habe ich inzwischen eingesehen, daß Typo3 nur in einem einzigen Fall einen Sinn macht: Bei einer ultra-komplexen Rechtevergabe im REdaktionssystem.

Ja, ich habe vorher gefragt, ob typo3 das richtige ist. An vielen Stellen, auch hier. Und ich habe die Anforderungen beschrieben. Angeblich geht alles. Ganz toll und sehr schön.

Der erste Hammer war das Forum. Eine peinlichkeit ohnegleichen. Das CHC-Form gehört zu den größten Katastrophen, nach ca. 750 Beiträgen waren die Ladezeiten unerträglich, nach einem halben Jahr bin ich mit vBulletin auf eine völlig neue Domain gegangen und typo3 war "entlastet". vBulletin verwaltet aktuell 25.000 Beiträge, undenkbar was typo damit macht.

Dann der Newsletter. Katastrophe. Nach drei Versuchen, die regelmäßig in die Hose gingen habe ich die ach-so-schöne NL-Komponente in Rente geschickt und die Newsletter so verschickt wie früher: Von Hand über den Desktop. Mit der Richtigen Software optimal.

Dann habe ich den Shop rausgeschmissen. Ein Shop unter typo3, der angeblich erste Sahne ist, und bei dem ich nicht einmal die Reihenfolge der Produkte festlegen kann. Die Jungs, die mir das eingerichtet haben, meinten dazu lapidar, daß bei anderen Installationen genau das die ANforderungen wären. Was interessieren mich andere Anforderungen? Ende letzten Jahres bin ich kurz vor dem Weihnachtsgeschäft auf Zen-Cart umgestiegen. Eine sehr unübersichtliche Software, doch im Vergleich zu typo3 traumhaft einfach.

So hat typo3 Stück für Stück seine Arbeit verloren, immer war etwas anderes, oft kostenloses, immer einfach zu installieren und besser verständlich. Während ich bei typo nichts machen konnte war ich dann recht erschrocken, eine Joomla-Installation, einfach aus Neugierde, in einer halben STunde wunderbar hinbekommen zu haben. Noch zwei STunden testen bieten mir eine tolle Bridge zu meinem heißgeliebten vBulletin, ein richtig übersichtliches Backend und vieles mehr.

Schweren Herzens hab eich mich nun dazu entschieden. Das viele Geld war hinausgeworfen, typo3 hätte ich nie gebraucht und typo3 hätte für meine Anforderungen niemals funktioniert. Es bleibt der schale Beigeschmack, daß heute, rückblickend, jeder sagt, es war die falsche Entscheidung, typo3 zu nehmen, damals aber die Community gemeint hat, alles würde gehen, und die Firma, die das eingerichtet hat, natürlich auch geschwärmt hat.

Hat Joomla einen schaalen Beigeschmack? Nein. Es wird schlecht-geredet. Die Sicherheitspolitik wäre so schlecht, massive Hacker-Angriffe. Ich lebe lieber mit bekannten Problemen als mit unbekannten katastrophen. Joomla macht, was es soll. Im schlimmsten Fall fahre ich jede Nacht ein Backup, so wild ist das nicht. Und nach allem, was ich gehört habe, liegen die meisten Sicherheitslücken an den Usern, und nicht am System selbst.

Typo3 ist damit Lernerfahrung. Von dem Geld hätte ich einen schönen Urlaub machen können. Nun gut, die ERfahrung war auch etwas wert.

Ich habe die ersten GEhversuche gemacht mit Typo, habe viel Geld reingesteckt, habe eineinhalb Jahre dran gearbeitet, ich habe mich wirklcih darauf eingelassen und übrig geblieben ist praktisch keine gute Erfahrung. Das ist schade.

Mit den Worten verabschiede ich mich dann hier.

Liebe Grüße, Jobolo!

just2b ·

Guten morgen,
auf ein paar Sachen möchte ich kurz eingehen!

zu Beginn: TYPO3 ist enorm komplex und einigermaßen kompliziert und man benötigt durch einige Vorkenntnisse, damit man damit zurecht kommt. Dass es so ist, zeigt mir dieser Thread: #55922

[...]habe ich inzwischen eingesehen, daß Typo3 nur in einem einzigen Fall einen Sinn macht: Bei einer ultra-komplexen Rechtevergabe im REdaktionssystem

Sehe ich definitiv nicht so, aber meine Meinung ist immer, dass TYPO3 nicht für alles geeignet ist und ich denke ich habe das auch immer so kommuniziert.

Der erste Hammer war das Forum. Eine peinlichkeit ohnegleichen. Das CHC-Form gehört zu den größten Katastrophen, nach ca. 750 Beiträgen waren die Ladezeiten unerträglich, nach einem halben Jahr bin ich mit vBulletin auf eine völlig neue Domain gegangen und typo3 war "entlastet". vBulletin verwaltet aktuell 25.000 Beiträge, undenkbar was typo damit macht.

Hier muss die 1. Unterscheidung getroffen werden zwischen TYPO3, also dem Core, und Extensions. Dass das chc_forum ab einer relativ kleinen Anzahl von postings zu vergessen ist, das ist eigentlich bekannt - es wird aber an einem vernünftigen Forum gearbeitet (nämlich dem hier)

Dieses und deine nächsten beiden Beispiele zeigen eines: Spezialsoftware ist auf dem eigenen Gebiet (in aller Regel) immer besser als eine Allroundsoftware! TYPO3 oder eine community wird nie behaupten wollen, dass dem nicht so ist und wenn eine Firma dir das so verkauft, so sind nicht "wir" daran schuld!

Während ich bei typo nichts machen konnte war ich dann recht erschrocken, eine Joomla-Installation, einfach aus Neugierde, in einer halben STunde wunderbar hinbekommen zu haben. Noch zwei STunden testen bieten mir eine tolle Bridge zu meinem heißgeliebten vBulletin, ein richtig übersichtliches Backend und vieles mehr.

siehe oben! und wenn du mit joomla besser zu recht kommt, dann freut mich, dass du doch was für dich gefunden hast. Laut http://typo3.org/extensions gibt es auch für TYPO3 connections zu vbulletin.

Ich wünsch dir - ganz ohne Sarkasmus (!) - viel Erfolg
Georg

Jobolo ·

Sehe ich definitiv nicht so, aber meine Meinung ist immer, dass TYPO3 nicht für alles geeignet ist und ich denke ich habe das auch immer so kommuniziert.

Es geht auch nicht um Dich, es geht um die allgemeinen Informationen. Manchmal scheint mir, daß die Typo3-Gemeinde etwas zu sehr verliebt ist in das eigene System (Generalisierung) und kaum in der Lage ist, kritisch zu überprüfen.

In DIESEM Forum habe ich auch präzise gefragt, alle Anforderungen aufgezählt, darunter waren "Messaging" und "Forum", und gefragt, ob Typo3 dafür geeignet ist. Die Antwort war: Eindeutig JA.

Da die Forumssuche hier nicht allzu komfortabel ist finde ich den Beitrag jedoch nicht wieder.

Zu dem Zeitpunkt als ich eingestiegen bin wurde massiv über die phpBB2-Integration diskutiert, von einer vB-Integration war noch nicht die Rede. Daß typo3 dann bei 750 Beiträgen in die Knie geht (mehr als 12 Sekunden zum Laden einer Seite auf einem guten Server) ist für mich vor allem ein Hinweis, daß kaum wer typo3 als Community in einer PRoduktiv-Umgebung einsetzt, die auch wirklich "am leben" ist.

Typo3 ist für mein Empfinden als Community-System völlig falsch. Erst im Laufe von 2006 kamen diverse Forums-Integrationen dazu, für phpBB2 und für vB, allerdings beide sehr (!) unangenehm, nicht wirklich schön zu nutzen. Zudem ist es kein Single-Login sondern ... er ging nur einseitig und es hat einfach alles nicht so recht gepasst.

Hier muss die 1. Unterscheidung getroffen werden zwischen TYPO3, also dem Core, und Extensions.

Die Treffe ich. Und wenn ich die Frage stelle, ob typo3 sich als Community eignet, dann gibt es zwei Varianten, in denen ein "Ja" gültig ist:
- Weil es die Extensions gibt
- Weil es im Core so vorgesehen ist

Keines von Beiden hat gestimmt. Ob die Extension Schrott ist oder der Core ist mir dabei egal: Das Ergebnis stimmt nicht.

NOch einmal: Aus heutiger sicht weiß ich ganz klar, daß Typo eine Fehlentscheidung war. Leider eine sehr teure. Wirklich ärgerlich finde ich, daß die Aussagen, alle meine Anforderungen würden wunderbar erfüllt werden von einigen recht großen Namen aus der Typo-Szene kamen. Die Firma, die es mir gemacht hat, war groß, und die Jungs, die mir dazu geraten haben, auch.

Typo3 hat sicherlich eine Existenzberechtigung. Eine sehr klar zu definierende. Doch nachdem ich mich eine ganze Weile kundig gemacht habe und am Ende mit ziemlichem Tempo in ein offenes Messer gelaufen bin ist mein Eindruck, daß bei Typo3 die Kunden die Probleme leider erst hinterher mitbekommen. Das ist eine ähnliche Politik, wie sie SAP gerne unterstellt wird: Ein System günstig verkaufen und nachdem die Abhängigkeit aufgebaut ist ganz massiv im Support zugreifen.

Okay, das ist arg hart ausgedrückt. Ich weiß natürlich, daß das nicht auf alle typo3-Programmierer zutrifft. Doch noch einmal: Aus heutiger Sicht ist die Fehlberatung sehr eindeutig. In Zahlen: 7.400 Euro für Typo auszugeben, und es im Rahmen von eineinhalb Jahren nicht zum Laufen zu bekommen, nach einem halben Jahr die Fehler auf Fehlabsprachen und Programm-Unfähigkeiten zu schieben, das ist derb.

Ein konkretes Beispiel: Nachdem klar war, daß das Forum nicht im mindesten das aushält, was es aushalten soll, kriege ich zu hören "Das wußten wir nicht.". Pech, Thema durch. Die Jungs, die mein System aufgesetzt haben, fühlen sich nicht für die Mängel im Forum verantwortlich. Allerdings habe ich das Forum nicht ausgesucht sondern gesagt bekommen, unter typo3 läuft nix anderes richtig.

Genau diese Art von Geschäft habe ich bei typo3 recht oft mitbekommen. Typo3-Programmierer zu finden ist fast unmöglich, unter RAC meldet sich fast niemand, das ganze treibt die Preise immer weiter hoch, und wie schon gesagt habe ich nach eineinhalb Jahren (!) keinen WEg mehr gesehen, typo3 auch nur irgendwie auf einen akzeptablen Stand zu bekommen.

Konkret in Zahlen:
Wenn ein typo3-Programmierer für 7.400 Euro nicht ein System aufstellen kann, wo ein Forum, ein Messaging-System, ein Newsletter-VErsand, ein Shop und ein Unique-Design drinnen sind, dann taugt das nichts.

Im Gegenzug sind das zum großen Teil Standart-Funktionen. vBulletin mit vBadvanced (einfachste Lösung, perfektes Forum/Messaging) kostet 149 Euro, ein Unique Design dazu kostet ca. 800 Dollar. Vor vB lässt sich auch Dupral oder Joomla schrauben, alles nicht viel Geld. Die Geschwindigkeit ist dann das, was typo3 gerne versprechen würde. Aus heutiger Sicht: 12 Sekunden für den Aufbau einer Forumsseite (keine Suche) bei 750 Beiträgen? Heute kommt mir mein Forum langsam vor, wenn es bei einer Suche in 25.000 Beiträgen mehr als zwei Sekunden braucht.

Die Rechtevergabe ist der einzige Vorteil, den ich bei typo3 finden konnte. Das ist wirklich das allereinzige, wo ich kein System wüsste, daß das besser macht als Typo3. Und wenn nicht eine ungeheuer Komplexe Rechtevergabe nötig ist wüsste nicht kein, wirklich kein einziges Argument, das für typo3 spricht.

Es ist schade, daß ich diese Erkenntnis erst nach 7.400 Euro mache. Ohne diese Erfahrung würde ich mich nicht zudem so über typo3 ärgern. ABer es ist nunmal so, und auch da scheine ich nicht der einzige zu sein, den typo3 deutlich mehr gekostet hat als geplant.

Beste Grüße, Jobolo.

PS: Da ich momentan sehr laut lästere bin ich Anonym eingeloggt. Ich weiß, daß ich mich momentan richtig darüber ärgere und es wäre unfair, das mit einem Programmierer in Verbindung zu bringen.

just2b ·
Jobolo schrieb

Es geht auch nicht um Dich, es geht um die allgemeinen Informationen. Manchmal scheint mir, daß die Typo3-Gemeinde etwas zu sehr verliebt ist in das eigene System (Generalisierung) und kaum in der Lage ist, kritisch zu überprüfen.

wenn wer einen Hass auf die Community hat, dann fühl ich mich da schon angesprochen!

Jobolo schrieb

In DIESEM Forum habe ich auch präzise gefragt, alle Anforderungen aufgezählt, darunter waren "Messaging" und "Forum", und gefragt, ob Typo3 dafür geeignet ist. Die Antwort war: Eindeutig JA.

Die Antwort war aber auch "allerdings nicht von alleine, es bleibt schon noch genug Programmier-/Anpassungsarbeit"

#26547

Jobolo schrieb

Da die Forumssuche hier nicht allzu komfortabel ist finde ich den Beitrag jedoch nicht wieder.

einfach auf den Button "Profil" klicken"

Jobolo schrieb

Typo3 ist für mein Empfinden als Community-System völlig falsch. Erst im Laufe von 2006 kamen diverse Forums-Integrationen dazu [...]

Da gebe ich dir recht, dass da einiges aufzuholen ist. Keine Software ist die Wollmilchsau

Jobolo schrieb

Die Treffe ich. Und wenn ich die Frage stelle, ob typo3 sich als Community eignet, dann gibt es zwei Varianten, in denen ein "Ja" gültig ist:
- Weil es die Extensions gibt
- Weil es im Core so vorgesehen ist

vielleicht hat das jenses damals anders gesehen und das mit seiner Antwort so begründet. Auch ich sehe TYPO3 prinzipiell geeignet, andere CMS sind da aber wohl besser.

Jobolo schrieb

Wirklich ärgerlich finde ich, daß die Aussagen, alle meine Anforderungen würden wunderbar erfüllt werden von einigen recht großen Namen aus der Typo-Szene kamen.

du sprichst von jenses? der hat auch mehr gesagt

Jobolo schrieb

Die Firma, die es mir gemacht hat, war groß, und die Jungs, die mir dazu geraten haben, auch.

da kann niemand etwas dafür außer die Firma

Jobolo schrieb

Ein konkretes Beispiel: Nachdem klar war, daß das Forum nicht im mindesten das aushält, was es aushalten soll, kriege ich zu hören "Das wußten wir nicht.". Pech, Thema durch. Die Jungs, die mein System aufgesetzt haben, fühlen sich nicht für die Mängel im Forum verantwortlich. Allerdings habe ich das Forum nicht ausgesucht sondern gesagt bekommen, unter typo3 läuft nix anderes richtig.

Da ist dann aber nicht so wirklich die Extension oder TYPO3 schuld sondern die Agentur.

Jobolo schrieb

Konkret in Zahlen:
Wenn ein typo3-Programmierer für 7.400 Euro nicht ein System aufstellen kann, wo ein Forum, ein Messaging-System, ein Newsletter-VErsand, ein Shop und ein Unique-Design drinnen sind, dann taugt das nichts.

die Firma meinst du?

Jobolo schrieb

Die Rechtevergabe ist der einzige Vorteil, den ich bei typo3 finden konnte. Das ist wirklich das allereinzige, wo ich kein System wüsste, daß das besser macht als Typo3. Und wenn nicht eine ungeheuer Komplexe Rechtevergabe nötig ist wüsste nicht kein, wirklich kein einziges Argument, das für typo3 spricht.

gibt schon noch andere Vorteile, aber dürfte jetzt wohl egal sein, ich spar mir das Schreiben also

Jobolo schrieb

PS: Da ich momentan sehr laut lästere bin ich Anonym eingeloggt. Ich weiß, daß ich mich momentan richtig darüber ärgere und es wäre unfair, das mit einem Programmierer in Verbindung zu bringen.

Das ist wohl wirklich kein Grund, aber bitte! Der große Vorteil des anonymen Internets: Groß zu reden und nicht dazu stehen zu müssen

Georg

igorshmigor ·

Donnerwetter, da hat aber jemand Wut.
Ich glaube wir haben alle schon unsere Probleme mit Typo3 und seinen Extensions gehabt.

Mich interessiert:
Welche Shop-Lösung wird jetzt verwendet?

jenses ·
igorshmigor schrieb

Mich interessiert:
Welche Shop-Lösung wird jetzt verwendet?

Jobolo schrieb

bin ich kurz vor dem Weihnachtsgeschäft auf Zen-Cart umgestiegen. Eine sehr unübersichtliche Software, doch im Vergleich zu typo3 traumhaft einfach.

steffenk ·

Wie Georg schon sagt muss man zwischen Core und Extensions trennen.

Forum, Shop und Newsletter - es gibt Lösngen, die aber längst nicht alle Erwartungen erfüllen. Daher gibt es Projekte, die da Abhilfe schaffen:
Forum - vbConnect, mittwald-forum
Shop - tt_products, commerce
Newsletter - ca. 10 Extensions ...

In jedem Fall sind die Autoren(teams) auf Mithilfe bzw. Bugmeldungen angewiesen. Eine Featureanfrage wird oft dankend angenommen und umgesetzt.

Schimpfen bringt da nicht viel, sondern mitmachen !

Anscheinend bist Du auch schlecht beraten worden, oder Du hast Dein Pflichtenheft nicht gründlich gestaltet - solche Aufträge werden i.d.R. zur Zufriedenheit der Kunden abgewickelt.
Naja, nicht immer läuft alles glatt, es gibt aber genügend prof. Gegenbeispiele.

KaffDaddy ·

Moin Moin !

Jedes System hat seine Tücken. Wenn Du jetzt auf Joomla umgestiegen bist, wünsche ich Dir schon mal viel Spaß bei einem eventuell geplanten Update auf 1.5.
Mal sehen, ob dann auch solch ein Posting in Joomlaforen von Dir erscheint...

Deinen Ärger kann ich aber hundertprozentig nachempfinden, wenn man eine Menge Geld quasi zum Fenster heraus geschmissen hat. Aber die Beschreibungen Deines Problems sehe ich nicht in der Software TYPO3 und deren Extensions, sondern einzig und allein darin, dass Du falsch beraten wurdest.
Deine Anforderungen sind schon sehr speziell und wenn diese noch aktuell sind, dann wage ich mal zu bezweifeln, dass diese ohne weiteres mit anderen Systemen umsetzbar sind.

Joomla zum Beispiel ist ein Portalsystem, dass über diverse Komponenten es sehr leicht macht Communities aufzuziehen. Auf der anderen Seite hat Joomla aber auch diverse Schwächen. Und so muss jeder für sich entscheiden, welches System er für welches Projekt nimmt. In Deinem Fall hast Du einer Firma vertraut. Falsche Beratung auf dem hier zitierten Thread kann ich so nicht erkennen, denn die Antwort hieß ja "Ja, aber nicht von alleine".

Und wenn im Rahmen Deiner Projekt-Entwicklung kein Testsystem mit Fakedaten aufgezogen wurde, in dem man dann solche Probleme hätte erkennen können (wenn sie nicht sowieso schon vorher bekannt waren), dann hat das auch recht wenig mit der Software TYPO3 zu tun, sondern mit dem Gebahren Deines Dienstleisters.

Aber dann gleich wieder auf die angebliche "Arroganz" der TYPO3-Community rumzuschimpfen, finde ich eher unangemessen.

CU und viel Glück bei Deiner neuen Umsetzung
Stephan

igorshmigor ·
jenses schrieb
igorshmigor schrieb

Mich interessiert:
Welche Shop-Lösung wird jetzt verwendet?

Jobolo schrieb

bin ich kurz vor dem Weihnachtsgeschäft auf Zen-Cart umgestiegen. Eine sehr unübersichtliche Software, doch im Vergleich zu typo3 traumhaft einfach.

Ach, wie konnte ich das übersehen.

Ja, nun. Zen-Cart ist sehr unsicher. SQL-Injection und XSS sind möglich. Da hilft auch kein System-Backkup. Sicherheit ist bei einem Shop sehr viel wichtiger als die Sortierbarkeit der Artikelreihenfolge.

AFisch ·

Hallo zusammen

Also ich finde es in erster Linie schade was dir passiert ist und ich verstehe auch deinen Frust.

Ich bin der Meinung das du falsch beraten wurdest. Meiner Meinung nach sind genau die Funktionen / Erweiterungen welche für dich ausschlaggebend sind nicht so der Hit bei Typo3.

- CHC Forum: Langsam und kein Vergleich zu eigenständigen Forenlösungen. Kann man auch hier im Forum lesen.
- ShopSystem: Schlechte Anbindung an Payment Gateway etc. Ansonsten gewöhnungsbedürftig im Vergleich zu eigenständigen Shopsystemen.
- Newsletter System: Kann gut funktionieren wenn ordentlich eingerichtet. Aber bei größeren Ansprüchen nicht wirklich gut.

Man sollte aber den Entwicklern der Extensions keinen Vorwurf machen. Es ist wie im Falle einer Forensoftware gar nicht möglich das annähernd so Performant hinzubekommen um mit einem VBulletin konkurieren zu können. Man sieht es an diesem Forum hier. Es ist zwar deutlich besser als das CHC, aber wenn mal 100 gleichzeitige Benutzer drin sind wird es auch zäh. Das ist zumindest mein Eindruck. Dennoch muss man hier den Hut vor Mitterwald ziehen das sie es dennoch versucht haben.

So und jetzt drehen wir den Spies mal um. Wir wollen jetzt in VB die Möglichkeiten von Typo3 integrieren. Geht nicht. Und wenn doch irgendwie, dann lange nicht so gut wie in Typo3.

Ich denke als Dienstleister muss man das dem Kunden sagen auch wenn ihm das nicht passt und man selbst möglicherweise den Auftrag nicht bekommt. Dem Dienstleister möchte ich aber jetzt nicht pauschal ans Bein pinkeln, denn ich/wir wissen nicht wie das Projekt gelaufen ist und was alles wie besprochen wurde.

Ich denke mit einer sinnvollen Verwendung von Spezialanwendungen und Integration oder Verknüpfung wo es nötig und sinnvoll ist wäre man hier deutlich besser gefahren. Wenn dann die Wahl noch auf Typo3 gefallen wäre vorausgesetzt.

Gruß AFisch

d.​walter ·

So, dann möchte ich auch mal meinen Senf dazugeben.

Da ich ja wie jobolo Konsument und kein Entwickler bin, kann ich das auf der einen Seite gut nachvollziehen.

Ich muss aber auch sagen, dass wir mit Typo3 genau das haben was wir wollten.

Für unsere Entscheidung war zum damaligen Zeitpunkt wichtig, dass wir ein stabiles und dabei aber auch zukunftsichers System wählen.

Dieses System aber auch nach unseren eigenen Ansprüchen und Vorstellungen anpassen können.

Und das bietet Typo3. Außerdem kann man neben eigenen Ext. auch auf eine vielzahl an guten ext. zurückgreifen. Und das kostenlos.

Und wenn was nicht funktioniert, dann kann man wirklich auf den Entwickler zugehen und bekommt generell dann ein positives Feedback. Außerdem sind ja gerade Die Endverbraucher gefragt die Entwickler durch finanzielle Leistungen bei der Extensionentwicklung zu unterstützen. Und so kann man natürlich auch Einfluss darauf nehmen.

Und die Aussagen stimmen imo schon: "Typo3 kann alles!" oder "Mit Typo3 kann man alles machen."

Wenn es das passende noch nicht gibt, dann muss man es halt entwickeln lassen.

So, ich bin begeistert, werde es auch bleiben und wenn der Shop läuft und mittwald das Forum freigeben, dann läßt imo Typo3 kaum noch wünsche offen, die man nicht mit kleinen Anpassungen dann umsetzen kann.

Gruß

Daniel

martin-h ·

Hallo,

ich hörte einmal ein Gespräch zwischen einem PC-Verkäufer und einem Kunden. (Etwas verkürzt) Verkäufer: "Da ist alles dabei, was sie brauchen: Win..." - "Das ist mir alles zu teuer, wenn ich Win nicht nehme, wird es dann biliger?" - "Welches OS wollen Sie dann einsetzten?" - "Ich brauch doch kein OS, ich will nur Briefe schreiben können."

Das erinnert mich an Typo3 und die Erweiterungen. Provokativ gefragt: Was kann man mit Typo3 ohne Extensions machen? - Nichts (brauchbares). Dementsprechend gibt es für mich bei der Frage, ob Typo3 für ein Projekt geeignet ist, drei Bereiche die beachtet werden müssen.
1. Kann Typo3 (NICHT Extensions) das Projekt von der Größe her bewältigen? Ich stelle jetzt einfach die These auf, dass Typo3 bewiesen hat, dass es zu sehr großen Projekten fähig ist.
2. Gibt es passende Extensions?
3. Kann der Typo3-Spezialist mit den Extensions umgehen, kennt er sie mit ihren Stärken und Schwächen?

Zu 2.: Das ist der Punkt, der mir am meisten Kopfzerbrechen bereitet. Es heißt gerne: Man kann Typo3 individuell erweitern. Das ist auch richtig und sicherlich eine große Stärke von Typo3. Das Problem ist in der Zwischenzeit, dass es einen riseigen Extensionwildwuchs gibt, der nicht mehr überschaubar ist (Beispiel: Kalender, Bildergallerie). Es gibt 50 Galerien (nur um eine Zahl zu nennen), von denen funktionieren 10 nicht, 20 haben kein (brauchbares) Handbuch, 17 werden nicht mehr weiterentwickelt. Also bleiben noch 3, die für mich theoretisch in Frage kommen! Ist keine Passende für mich dabei, dann entwickle ich halt Nummer 51. Wieviele Extensions gibt es zur Zeit? 1500? Wer hat da noch einen Überblick?

Würde man bei den ganzen Extensions einmal Ordnung schaffen, wäre es für jeden leichter, eine qualitativ hochwertige Empfehlung zu geben und damit Frust zu vermeiden. Ein kleines Beispiel für eine Ordnung: Man unterteilt in "aktive und einsetztbare Extensions" und "nicht aktive...", dann hätte man man bei den Aktiven max. 200 Extensions. Die Aktiven könnte man nochmals unterteilen in "die Großen" (Bsp: tt_news) und "die kleinen Brüder" (Bsp: mininews), dann würde sich jeder leicht zurechtfinden. Beispiel: Es gibt Homepages, dort braucht man mächtige Bildergallerien mit Kategorien etc., bei anderen, da muss es ganz einfach sein.

Kommt nun die Anfrage, "ist das (u.a.: großes Forum) realisierbar?", muss man einfach bei den 50 - 100 "Großen" und "Aktiven" schauen, ob ein Forum dabei ist. Wenn nicht, vielleicht eher die Finger davon lassen.
Ich weiß, es gibt die Möglichkeit, Extensions zu bewerten, aber das wird leider nur bei den ganz Großen gemacht.

Wir, die GANZE Comunity, müssen aufpassen, das wir Typo3 nicht zu Tode "extensionen". Eine sehr sehr schwierige und zeitaufwendige Aufgabe.
In diesem Rahmen ein riesengroßes Dankeschön an alle, die sich auf diesem Gebiet engagieren.

Gruß Martin

just2b ·

Hallo Martin,

da gib ich doch glatt meinen Senf dazu 😉

Das erinnert mich an Typo3 und die Erweiterungen. Provokativ gefragt: Was kann man mit Typo3 ohne Extensions machen? - Nichts (brauchbares).

kommt ganz drauf an, aber sonst schon richtig

Dementsprechend gibt es für mich bei der Frage, ob Typo3 für ein Projekt geeignet ist, drei Bereiche die beachtet werden müssen.
1. Kann Typo3 (NICHT Extensions) das Projekt von der Größe her bewältigen?
2. Gibt es passende Extensions?
3. Kann der Typo3-Spezialist mit den Extensions umgehen

und wohl 4. kann ich so eine Extension auch schreiben? Sobald eine Website nicht mehr 0815 mit Gästebuch ist, kommt man oft an eigenen, teilweise kleinen Extensions nicht mehr vorbei und auch das ist eine enorme Stärke von TYPO3. Die API und die Mächtigkeit derer. Wenn du keine Extensions schreibst und nur welche einsetzt, geht dir ein enormer Einsatzvorteil schlichtweg verloren!

Das Problem ist in der Zwischenzeit, dass es einen riseigen Extensionwildwuchs gibt, der nicht mehr überschaubar ist (Beispiel: Kalender, Bildergallerie). Es gibt 50 Galerien (nur um eine Zahl zu nennen), von denen funktionieren 10 nicht, 20 haben kein (brauchbares) Handbuch, 17 werden nicht mehr weiterentwickelt. Also bleiben noch 3, die für mich theoretisch in Frage kommen! Ist keine Passende für mich dabei, dann entwickle ich halt Nummer 51. Wieviele Extensions gibt es zur Zeit? 1500? Wer hat da noch einen Überblick?

Stimme ich teilweise zu, aber a) nur weil eine Ext nicht mehr aktualisiert wird oder b) weil eine Ext kein manual hat, muss sie nicht schlecht sein! und jeder einzelne, also auch du, kann manuals zu einzelnen Extensions schreiben. Als Entwickler hat mans oft nicht so leicht, dann auch noch ein gutes Manual zu schreiben

Würde man bei den ganzen Extensions einmal Ordnung schaffen, wäre es für jeden leichter, eine qualitativ hochwertige Empfehlung zu geben und damit Frust zu vermeiden. Ein kleines Beispiel für eine Ordnung: Man unterteilt in "aktive und einsetztbare Extensions" und "nicht aktive...", dann hätte man man bei den Aktiven max. 200 Extensions.

Das bezweilfe ich dass das so wenige sind und die Frage stellt sich: Wer sagt, dass Extension x müll ist? Willst du das beurteilen, wer kann das?

Die Aktiven könnte man nochmals unterteilen in "die Großen" (Bsp: tt_news) und "die kleinen Brüder" (Bsp: mininews), dann würde sich jeder leicht zurechtfinden. Beispiel: Es gibt Homepages, dort braucht man mächtige Bildergallerien mit Kategorien etc., bei anderen, da muss es ganz einfach sein.

Dem kann ich nicht zustimmen, denn auch für mini-Seiten ist tt_news ideal, weil es einfach alles kann, um bei deinem Bsp zu bleiben!

Ich weiß, es gibt die Möglichkeit, Extensions zu bewerten, aber das wird leider nur bei den ganz Großen gemacht.

Das ist Blödsinn! Das wird einfach nicht gemacht, weil die Leute zu faul sind. Wenn du auch nicht bewertest, muss ich dich leider dazu zählen!

Wir, die GANZE Comunity, müssen aufpassen, das wir Typo3 nicht zu Tode "extensionen". Eine sehr sehr schwierige und zeitaufwendige Aufgabe.
In diesem Rahmen ein riesengroßes Dankeschön an alle, die sich auf diesem Gebiet engagieren.

korrekt! Melde du dich in der dev liste, zB für den Extension Manager / Repository und beteilige dich an den Diskussionen. IMO ist ein bessers Kategoriensystem geplant!
TYPO3: inspiring people to share!

georg

Jobolo ·

Bin gerade etwas übermüdet, daher nur kurz:

1.) Ich bin nur ganz selten Anonym. Ich bin ein Typ, der sich selbst bei Websiten wie poppen.de (die gibt´s wirklich) mit seinem richtigen Namen anmeldet. Nur wenn ich einen Vorwurf mache, den ich nciht wirklich auf sichere Füße stellen kann und der zudem nicht auf böser Absicht basiert möchte ich das nicht laut in die öffentlichkeit rausposaunen.

Da ich gerade hier bin, um eben laut zu posaunen, lasse ich den Namen weg. So einfach ist das.

2.) Typo3 ohne Extensions taugt nichts. Die Aussage auf meine Anfangsfrage

Die Antwort war aber auch "allerdings nicht von alleine, es bleibt schon noch genug Programmier-/Anpassungsarbeit"

entbehrt einer gewissen Vernunft, der der Gedanke ist, daß sich alles machen lässt. Mit dieser Logik lässt sich auch mit einem Spielzeugbagger ein Berg versetzen ... es ist halt etwas mehr Arbeit.

Ich sehe aus heutiger Sicht keine Sinnvolle Lösung mit typo3, udn genau hier ist mein Vorwurf an die typo3-Community. Ich habe deutlich gemerkt, daß die allgemeine Pauschal-Aussage von typo3-freaks "Alles geht" ist. Das kommt mit einer gewissen überheblichkeit daher, nach dem Motto "Muddu halt was für tun, ist kein Spielzeug-CMS wie andere", doch ich wüsste nicht ein einziges mal, wo mir ein typo3-Freak gesagt hätte, irgendwas wäre nicht möglich.

Das steckt in einer ungeheuren Arroganz. Denn die Brücken zu anderen Systemen sind rar bei typo3. Wir brauchen doch keine Bridge zu phpBB2 oder zu vB, wir machen einfach selbst das CHC. Wir brauchen doch keine Anbindung zu OSCommerce oder ZenCart, wir machen lieber unseren eigenen Shop.

Im ergebnis mag das zu einem genialen System führen ... ohne irgendwelchen Kontakt nach außen. Genau das ist das Bild, das ich von typo sehe: Es gibt typo3-fans, die gerne über Extensions schimpfen und nichts auf Ihr heiliges typo3 kommen lassen, weil die Basis ist ja perfekt.

Das mag sie auch sein ... und damit taugt typo3 genausoviel wie eine perfekte programmiersprache ... in der keine Programme ausgeführt werden können. Typo3 mag genial dagestanden haben, doch typo3 ist keine Anwendung sondern eine Basis, und diese Basis ist eitel, egozentrisch und nervenraubend.

Die unterschiedlichkeit der Kommentare über Typo3 in Typo3-Gegenden und in nicht-Typo3-Gegenden ist wahnsinn. Die Leute von Joomla kennen sich mit vB aus, mit Mambo sowieso, vB hat anbindungen zu Dupral, dann gibt es gemeinsame Log-Ins für Moodle und so weiter.

Man spricht von Schwächen, von Stärken, und wie es weitergeht. Doch die Typo3-Freaks sagen, daß vB nicth gescheit zu integrieren wäre, aber das braucht ja kein Mensch, Typo3 ist ja in sich schon toll. Moodle? Großes Gelästere ... der Verweis auf das eher schlecht programmierte System erscheint mir eher als eine Ausrede von Typo3-Freaks, sich mit einem Fremden Code beschäftigen zu müssen.

Die Fixiertheit auf den eigenen Code ist genauso groß wie die Überzeugung, daß typo3 das richtige wäre. Und daß ich mit typo3 für unter 20.000 Euro auch nur ansatzweise das geliefert bekommen hätte, von einem guten Programmierer selbstredent, was ich inzwischen für knappe 1.000 bekommen habe, das bezweifele ich.

Typo3 geht offenbar in eine Art von Isolation, und bei einer OS-Lösung ist das schon ein schizophrener Bogen.

Die Krone davon scheint das neue Update zu sein, Version 4.0 war das glaube ich, ich weiß es nicht, aber wenn die Hardcore-Coder sich weigern, ein Update mitzumachen, weil angeblich die "neue Richtung" nicht stimmt, dann verfällt die Typo3-Gemeinde in zwei gegeneinander ARbeitenden Rudel, die sich beide Isolieren.

Nein, typo3 ist wahrlich nichts für mich.

Alles Liebe, Jobolo!

Puh ... und fast hätte ich, ganz automatisch, mit meinem Namen unterschrieben.
*rotwerd*

Jobolo ·

@just2be

Genau dieser Tenor ist es, den ich für so egozentrisch halte. Typo3 ohne Extensions taugt nix? Nein, da wird nicht zugestimmt, sondern erst mal ein "kommt drauf an" platziert.

und wohl 4. kann ich so eine Extension auch schreiben?

Genau. Typo3-Programmierer können alles. Das ist das maßlose überschätzen. Typo3 hat keine Grenzen ist die Einstellung dahinter. Und wenn es viel einfacher wäre, ein anderes CMS zu nehmen, nein, lieber machen wir es (uns) selbst.

Stimme ich teilweise zu, aber a) nur weil eine Ext nicht mehr aktualisiert wird oder b) weil eine Ext kein manual hat, muss sie nicht schlecht sein!

Gilt nur für Mini-Extensions. Eine Extension ohne Manual ist Käse, wenn die Extension mehr als ein paar Zeilen hat.

Das bezweilfe ich dass das so wenige sind und die Frage stellt sich: Wer sagt, dass Extension x müll ist? Willst du das beurteilen, wer kann das?

Die Community der Anwender.
Doch an den teilweise hervorragenden Versionierungen, der Verwaltung der Community und dem Bewertungssytemen von vB oder Joomla wird sich sicherlich kein Typo3-Freak orientieren wollen.

In der Tat haben für mich Statistiken darüber, wie oft etwas eingesetzt wird, eine damit verbundene Diskussion und eine Bewertung der User doch einen sehr hohen wert. Aber um so etwas zu nutzen müsste erst einmal ein gutes Forum und eine gute Download-Verwaltung mit Bewertung für Typo3 geschrieben werden, denn eine Fremdlösung wäre sicherlich nichts für Typo3.

Dem kann ich nicht zustimmen, denn auch für mini-Seiten ist tt_news ideal, weil es einfach alles kann, um bei deinem Bsp zu bleiben!

Jup. Und wenn ich das jetzt nicht glaube, machst Du mir dann vor, wie Du mit einem Spielzeugbagger ... ?

Das ist Blödsinn! Das wird einfach nicht gemacht, weil die Leute zu faul sind. Wenn du auch nicht bewertest, muss ich dich leider dazu zählen!

Der Blödsinn ist Blödsinn. Das wird nicht gemacht, weil es einfach nicht User-Freundlich ist.
Bei vBulletin und bei Joomla funktionieren die Bewertungen hervorragend. Liegt das nun am System oder muß ich jetzt denken, daß die Typo3-Anwender als geschlossene Gruppe einen höheren Faulheitsgrad haben?
Würde mich überraschen, wenn die, die immer alles selbst programmieren wollen anstatt auf fertige Lösungen zurückzugreifen und sie anzupassen, an der anderen STelle wieder zu faul wären.

TYPO3: inspiring people to share!

Ups, das habe ich übersehen. Ja. Ich glaube, ich habe mich nicht inspirieren lassen. Hätte ich das, dann wäre sicherlich alles gut gelaufen.

Beste grüße, Jobolo!

just2b ·

Bitte lass die Wortklauberei und den Sarkasmus beiseite, danke.

Genau. Typo3-Programmierer können alles. Das ist das maßlose überschätzen. Typo3 hat keine Grenzen ist die Einstellung dahinter. Und wenn es viel einfacher wäre, ein anderes CMS zu nehmen, nein, lieber machen wir es (uns) selbst.

Siehe meine vorigen Postings: Wenn ein anderes CMS geeignet ist, dann bitte dieses bevorzugen, das sage ich auch immer wieder, aber es ist nun mal so, dass alles was in PHP verwirklicht werden kann, auch in TYPO3 möglich ist! Die Grenzen von TYPO3 bei der Entwicklung sind die von PHP. und siehe Vorpostings: Spezialsoftware wird wohl in aller Regel immer besser sein! (zB vb)

Gilt nur für Mini-Extensions. Eine Extension ohne Manual ist Käse, wenn die Extension mehr als ein paar Zeilen hat.

Bitte auf die Worte achten: habe nur gesagt, dass sie deswegen nicht schlecht sein muss!

Aber um so etwas zu nutzen müsste erst einmal ein gutes Forum und eine gute Download-Verwaltung mit Bewertung für Typo3 geschrieben werden, denn eine Fremdlösung wäre sicherlich nichts für Typo3.

Manches ist hier und manches dort besser! Und nochmals: Sarkasmus ist fehl am Platz! Es dauert nunmal, bis ein gutes Forum geschrieben ist, in einem TYPO3-Forum schreibst du gerade. Und Fremdlösungen siehe oben - man muss das Rad nicht neu erfinden. zB der Bugtracker muss wohl nicht in TYPO3 "geschrieben" sein, wenns was besseres gibt.

Nur weil dich eine Firma über den Tisch gezogen hat, ist TYPO3 nicht schlecht. Vielleicht ists für dich nicht passend, weil die Anforderungen nicht stimmen, alles ok! Du regst dich auch nicht bei Jaguar auf, dass die Autos absoluter Müll sind, weil du deine 10 Koffer nicht reinbringst

Georg
PS: just2b wär mein nick

d.​walter ·

Also ich finde ja dein Gejammer und Gezehter ja ganz toll.

Aber wenn du doch jetzt mit Joomla und Konsorten glücklich bist, dann freu dich doch und wir uns für dich auch (Polemik an der Stelle ist gewollt)

Es ist doch egal welches Programm, es Leute gibt die damit super zurecht kommen, die nur damit arbeiten wollen und somit auch in dieser kleinen Welt leben.

Ich würde privat nie einen IE benutzen, geschweigeden Outlook. Ich weiß was mir da an Feautures verloren geht, die mein Programm nicht kann - na und - that's life.

Schlechte Erfahrungen hat jeder schonmal gemacht. Irgendwo macht man dann aber bei der gleichen Sache dann vielleicht gute. Für deine speziellen Anforderungen und Vorstellungen hat Typo3 halt nun jetzt mal nicht gepasst.

Vielleicht gefällt einem das Bild beim Login ins Backend nicht. Kann man ja ändern. Aber vielleicht geht es irgendwo, irgendwie bei nem anderen Programm einfacher. Ist deswegen jetzt alles andere schlecht?

Vielleicht kommst du mit deiner Lösung irgendwann auch an den Punkt wo du sagst: "Geht nicht" - dann gehts vielleicht in Typo3 ganz einfach.

Außerdem ist es klar, dass jedes spezialisierte System immer besser sein wird, sollte als ein "Allrounder".

Und jetzt geh ich Mittagspause machen.

AFisch ·

Hallo Jobolo

Es tut mir/uns ja Leid das du hier reingefallen bist und deine Ansprüche nicht erfüllt wurden. Aber meinst du nicht dass das was du schreibst, ein bisschen sehr pauschal ist?

Gut, da ist eine gewaltige Wut im Bauch, wenn soviel Geld den Bach runter ist, wie du sagst. Warum klärst du das nicht mit dem Dienstleister?

Was ich jetzt aber nicht ganz verstehe; Warum machst du dir soviel Arbeit mit diesem Thread, wenn das doch alles (typo3) Quatsch ist und Joomla doch so viel besser ist etc.? Willst du uns bekehren? Auch das wird nicht klappen :-)

Schau dir mal die großen Seiten ala Minolta, Bauhaus, unicef etc. alle an. Sind das Community Seiten? Ne, gell :-)

Daraus erkennt man sehr gut den Einsatzbereich von Typo3. Ich fahre morgen auch mit meinem Touring beim Seifenkisten Rennen mit und rege mich dann auf das ich die engen Kurven nicht rum komme. So ein Scheiss aber auch was B.. da baut.

Jedes CMS, jede Software, jeder sonstige greifbare Gegenstand hat einen Zweck oder mehrere davon. Es gibt aber kein CMS, keine sonstige Software und auch keinen sonstigen Gegenstand, der einem alle Wünsche erfüllt. Schau in einen Werkzeugkasten und mach dir darüber Gedanken.

Du hast für deine Bedürfnisse, Vorlieben und Anforderungen aufs falsche Pferd gesetzt, oder/und du magst es einfach nicht leiden. Das erkennt man aus deinen Postings.

Auch musst du nich an der eigenen Nase fassen. Es gibt genug Möglichkeiten Typo3 zu testen. Ich zähl mal kurz auf; Quistart Package, Test Account hier bei Mitterwald, Typo3 Live CD, WAMP Typo3 Paket etc.

Da hättest du schon sehen könne ob es zusagt oder nicht.

Abschließend:
Mal sehen was in einem Jahr im Joomla Forum los ist. Irgendwie hab ich da ein Bauchgefühl.

Gruß AFisch

Jobolo ·

Gejammere und Gezetere ... wer liest eigentlich genau, was ich schreibe?

Bitte lass die Wortklauberei und den Sarkasmus beiseite, danke.

Nun, ich halte "Sprache" für ein sehr spannendes WErkzeug. Sie genau zu lesen führt oft zu sehr richtigen Ergebnissen. 😉

Ich rege mich weniger über Typo3 auf, sondern mehr über die Einstellung. Der Kern, den ich kritisiere, ist die Engstirnigkeit.
Auf Joomla habe ich keine Lobeshymnen geschworen. Es gibt Dinge, die bei Joomla, vor allem im Vergleich zu Typo3, angenehme einfach sind. Ein schönes Beispiel dazu ist auch das Backend. ;-)

Dennoch ... das 1.5er-Update, die ganze Sicherheitspolitik, Joomla hat durchaus genügend Schattenseiten. Einzug vBulletin, und das dauert lange, bis ich so etwas sage, einzig vBulletin scheint mir eine Software zu sein, die fast den Olymp der Perfektion erreicht hat.

Einen Haufen GEld abgeschrieben udn eineinhalb Jahre in den Wind geschrieben. Päh, was soll´s. Natürlich tut´s weh, aber ändern kann ich es nicht. Warum ich in dem Thread schreibe? Warum ich mir so viel MÜhe gebe? Das ist genau der Grund, aus dem ich mich dann wieder ärgere:

Nach eineinhalb Jahren bekomme ich quasi dieselben Antworten wie vor eineinhalb Jahren: Mit typo3 geht alles. Man muß es nur programmieren. Schuld sind nur die schlechten Extensions.
Ich schreibe, weil ich glaube, daß es die Typo3-Community, insbesondere die Menschen, die damit GEld verdienen (wollen), interessieren könnte, warum ich nach eineinhalb Jahren eine Ende mit SChrecken bevorzuge. Warum ich inzwischen jemand bin der ganz schnell zur Vorsicht rät, wenn irgend jemand über Typo3 nachdenkt. Warum ich in meinem Newsletter schreibe, daß ich froh bin, von Typo3 wegzusein.

All das ist nicht gerade Werbung für Typo3. Ja, ich stimme völlig überein, Typo3 hat Stärken. Die größte, die gewaltigste, und die Unersetzbare: In einem großen Redaktionssystem, wo viele Rechte verwaltet werden müssen, da gibt es wohl kein System, das nur im Ansatz das abbildet, was Typo3 abbildet.

Wir wissen doch alle, daß Betamax das Bessere Videosystem war, oder? Doch es hilft keinem weiter ... es gibt keine Beta-Tapes. Es ist tot, aus und Vorbei.

Meiner Erfahrung nach ist nur ein ganz kleiner Prozentsatz von Usern bereit, wirklich GEld für ein CMS auszugeben, noch dazu für eines, das auf OS basiert. Ich drücke das mal in Zahlen aus:
Ich habe nach dem Umstieg auf ZenCart einen Umsatz im Shop im vierstelligen Bereich monatlich. Die Userzahl von vBulletin hat sich seit dem Umstieg (der war schon früher) vervierzehnfacht. Und in meinem Hauptgeschäft haben sich die Umsätze, seit ich mit Joomla ein paar Dinge umgesetzt habe, die mit Typo von Anfang an geplant aber nie umgesetzt wurden, vervierfacht. All das hätte ich mit Typo3 umgesetzt, wäre irgendwann mal die Anfangs-Anforderung erfüllt gewesen. Doch als mit der Testseite von Joomla mehr lief als mit der 1,5Jahre alten Typo war die Richtung klar.

Wovon ich spreche? Davon, daß es etliche tausend Euronen sind. Inzwischen eine Community mit 14.000 Usern und einem mometnanen durchschnittlichen monatlichen Umsatz von 4,20 Euro pro User (non-erotic, non-Dialer, alles optimale Kundenpfelge). Ihr könnt Euch durchrechnen, wie viele typo3-Programmierer von dem, was die Seite in den nächsten Jahren bringt, ein fürstliches Leben hätten Leben können.

Ich denke einfach, daß es nett ist, daß es fair ist und daß es produktiv ist, wenn ich denen, die Interesse daran haben, etwas zu verbessern, die Gründe nenne, die mich verjagt haben. Die mich derartig verbrannt haben, daß ich lieber 9live gucken würde als mich nochmal mit typo3 zu beschäftigen.

Natürlich können die Typo3-Fans sich jetzt wegdrehen und der Meinung sein, ich wäre falsch beraten worden, hätte die falschen Extensions bekommen, wäre auf dem falschen Server gewesen und überhaupt ist eigentlich niemand dran Schuld außer mir selbst.
Und ... ja, es stimmt. Und wenn das Ziel ist, daß sich unwissende und unerfahrene User schnell wieder von Typo3 zrückziehen, dann ist das wohl ein guter Weg dazu.

Nach eineinhalb Jahren habe ich mich gegen Typo entschieden. WEnn es Euch egal ist, warum jemand Typo nicht nimmt, gut. Dann fängt der Thread nämlcih wieder am Anfang an: Warum sich um den Rest der Welt kümmern, wir haben doch unser Typo3.

Liebe Grüße, Jobolo.

just2b ·

Jeder der sich mit TYPO3 intensiv beschäftigt, weiß, dass TYPO3 Schwächen hat. Bei den Extensions ist dies insbesonders bei den sog. community-features. Wenn das die von dir ausgesuchte Agentur nicht gewusst hat bzw. dir vorenthalten hat, so kann hier zumindest niemand etwas dafür.

TYPO3 ist für "uns" keine heilige Kuh und wir wissen ebenso wie du, dass andere Software, jetzt schon 100x erwähnt, standardmäßig in anderen Bereichen besser ist, teilweise sehr viel besser.

Georg