Sonya, bist Du Single? Darf ich dir einen Heiratsantrag machen? Seit gerade eben fühle ich mich nicht mehr alleine. ;-)
@just2be
Wenn jemand ein großes Portal errichten will, sich nicht auskennt mit CMS und wo welche Vorteile liegt, das Portal aber kommerziell vertreiben will, so ist der einzige Weg der zu einer Agentur.
Dann steht dazu und schreibt bei diesem Forum groß drüber: Wenn jemand sich nicht auskennt udn ein CMS einsetzen will wird er in einer Agentur besser beraten, als wenn er hier fragt.
Das entspricht deiner Aussage.
Ich gebe oft die Aussage von mir, dass TYPO3 nicht geeignet ist und glaub mir, ich kenne seit einem Jahr so ziemlich jeden Beitrag hier!
Das hab eich von dir noch nicht gelesen. Wo denn?
Wenn die Frage nach einem Forum in Typo3 beantwortet wird mit "PRinzipiell möglich", der nachsatz "mit anderen Systemen einfacher" dagegen verschwiegen wird komme ich mir ... na, wäre es business käme ich mir betrogen vor.
Nehmen wir das Auto-Beispiel: Ich will bei bei einem Porsche-Händler ein 911er kaufen und frage, ob ich damit auch Off-Road-Touren machen kann. Die Aussage "Prinzipiell schon" erinnert eher an Radio Eriwan als an eine sinnvolle Aussage.
Das ist es, was von dir rüberkommt, wie ich dich erlebe. Daß Du immer wieder sagt "Es ist keine Eierlegende Wollmilchsau ... aber wir können eine draus machen".
Dein "Nein niemals würden wir soetwas machen" ist so gesehen nur Polemik, denn es gibt sie zum Teil.
Wieso Polemik? Auch das ist es, was Du immer wieder kommunizierst. Zu jeder Frage einer Brücke in andere Systeme hast Du irgendwelche Bedenken, warum es sinnvoller ist, doch nur bei Typo3 zu bleiben. Du sagst nicht "Nein, niemals", aber an welcher STelle wärest Du denn bereit, tatsächlich ein anderes System einzubauen?
Laß die FE-Users da, laß die BE-Users da, laß die Benutzergruppen da, laß den Login da, lass einfach alles da. Egal wo, egal wie, es scheint, als hättest Du eine Phobie davor, auch nur irgendeine Aufgabe einem anderen System anzuvertrauen als Typo3.
Verglichen noch einmal mit diesem Forum: Was zum Teufel taugt es? ES hat richtig viel ARbeit gekostet und ist ein bloßer Schatten von dem, was vB oder phpBB2 können. Und dennoch verteidigst du, daß dieses Forum hier besser wäre.
Ich fühle mich in dieser Forenstruktur nicht wohl. Ich finde keine brauchbare User-Übersicht, ich finde keine gescheite Suche, die Struktur stimmt nicht so recht, die Möglichkeiten sind enorm begrenzt. Aber ... ich bin in der FE-Users angelegt, das ist wohl das wichtigste. Bloß kein anderes System.
Wo ist die Polemik?
Warum keine Brücke zu anderen Dingen? Nun weil es eben nicht immer ideal, alles auszulagern, weil man sich da auch selber Probleme schafft und nicht die volle Leistung vom TYPO3 nutzen kann.
Da ist es schon wieder. Du sprichst von "nicht immer ideal". An welcher Stelle wäre es denn "angemessen"?
Dein Ziel ist es, die "volle Leistung von Typo3" zu nutzen. Mein Ziel ist es, meine eigenen Ziele bestmöglich zu erreichen. Es ist nicht mein Ziel, Typo3 voll auszunutzen. Orientert sich denn die Aufgabe am CMS oder ist es nicht eher so, daß das für die Aufgabe am besten geeignete CMS genommen werden sollte?
Wenn ich ein Forum will bin ich bei typo3 aufgeschmissen. Deine ausrichtung ist dann "bleib bei typo3, um die "volle typo3-Leistung" zu bekommen". Meine Ausrichtung ist es dann, genau das zu ntuzen, was meine Ansprüche am besten erfüllt. Und das tut Typo3 einfach nicht.
Wie viele aktive und gut besuchte Forensysteme gibt es denn,d ie auf typo3 aufsetzen? Ich meine ... gib mir live-Beispiele! Zeit mir eine Community mit 10.000 oder 20.000 Usern, die mit Typo3 arbeitet, wo ist sie denn? Woran liegt es, daß es da kaum welche gibt?
vB- und phpBB2-Communities findest Du endlos viele mit hunderttausenden von Usern, die laufen stabil, schnell, übersichtlich und einfach gut. Eine mit typo3 angelegte Community ist gar nicht wirklich in der Lage, ohne immensen Aufwand mit mehr als ein paar tausend Usern klarzukommen.
Aber es ist ja "nicht immer ideal", alles auszulagern. Also ist es wohl wichtiger, die "volle Funktionalität" von typo3 zu nutzen, als in der Lage zu sein, mit der Menge an Usern, die sich anmelden, umgehen zu können. Typo3 sthet über den Geschäftszielen. Oh mein typo, was darf ich dir opfern, damit Du mich im nächsten Update reich bescherst?
Zu deinem Newsletter: Du hast es leider nicht verstanden um was es geht. Es spricht ja niemand davon, dass Newsletter-Systeme besser sind - das wird in der Regel wohl so sein, aber der Hintergrund, warum ich Newsletter aus dem TYPO3 verschicken will ist ja ein anderer! Ich kann hier den Newsletter aus Content-Elementen von TYPO3 zusammenbauen und habe die volle Flexibilität und Vielfalt, die ich sonst in TYPO3 auch habe, sprich der Redakteur baut seinen Newsletter wie eine Seite und verschickt effektiv die Seite (inkl. einer Plaintext-Version). Wenn das in dem von dir beschriebenen Newsletter-System auch gebt, dann verrate mir doch bitte den Namen (aja und auch GPL?).
Verzeih, Sonya hat genau verstanden, worum es mir geht. Ich habe bei typo3 länger gebraucht, einen Newsletter zusammenzubauen und zu verschicken, als mit jedem anderen System. Wenn ich in die Idee verliebt bin, typo3-Content-Elemente zu nutzen, mag das ein persönlicher Fetisch sein. WEnn ich ergebnisorientier arbeite und feststelle, daß ich, wenn ich den Newsletter von Hand neu abtippe, die FE-Users exportiere und mit einem Fremdprogramm den Newsletter verschicke, daß ich damit deutlich (!) schneller bin, welchen Grund, außer der Liebe zum System, gibt es dann, Typo3 zum Versand zu nutzen?
Dem Redakteur ist das System doch völlig egal. Der interessiert sich für den Arbeitsablauf, wie er am produktivsten und sinnvollsten ist.
Niemand hat je behauptet, dass TYPO3 die sprichwörtliche Wollmilchsau ist und wenn TYPO3 für dich nicht das richtige ist, dann ist dir absolut niemand böse, wenn du auf TYPO3 verzichtest. Es ist keine Religion sondern nur ein Tool, um die Ziele zu erreichen die man erreichen muss oder will
Und genau das ist der Punkt. Es ist nur ein Tool ... niemand ist mir böse, wenn ich drauf verzichte, aber uach niemand kommuniziert ernsthaft, wo die Grenzen sind.
Noch immer bekomm eich erzählt, daß es eben doch möglich gewesen wäre, ein Forum mit typo3 aufzubauen. Tralalaaa ... Blühm hat gesagt, die Renten wären sicher. Hier gehen einfach Praxis und die Aussagen von dir auseinander. Noch einmal: Mich interessiert wirklich, ob es auch tatsächlich laufende Communities auf Typo3 au fgesetzt gibt, die für Bereiche wie das Forum nicht externe Lösungen einsetzen.
Solche Antworten wirst Du auch in Foren zu anderen Systemen lesen (auch wenn sie es nicht können). Und bevor man Projekte in die Entwicklungsphase übergibt, sollte man doch eine Bedarfs- und Testanalyse gemacht haben, oder nicht?
Natürlich. Ebenso findest Du die Farbenpracht. Such mal in vB.org nach "CMS", in den Joomla-Foren nach "Bridge" oder "forum" und so weiter. Es gibt auch massenhaft Diskussion darüber, wie sich die Systeme zusammenbringen lassen.
Daß in einer Community ein System hochgelobt wird ist schon normal. Daß andere Systeme ausgeschlossen werden ist schade, vor allem bei unterschiedlichen Aufgabenstellungen. Die Frage, wo es sich lohnt etwas anderes einzusetzen wird in diesem Thread ja immer wieder beantwrotet mit "Es ist nicht immer ideal, alles auszulagern". Während hier die Diskussion hauptsächlich Typo-Intern läuft erlebe ich da einfach mehr Vernetzung in den anderen Systemen. Mehrere CMS-Systeme (Dupral glaube ich, und noch eines, nein, ich kann mich nicht wirklich an die Namen erinnern) setzen vB jetzt schon von Grund auf ein, das System ist so aufgebaut, daß vB direkt und ohne Aufwand drinnen ist. DAS nenne ich toll. Die CMS-Entwicklung konzentriert sich auf die wirklichen anforderungen an ein CMS, nämlich die Redaktionelle Verwaltung, die darstellung von Inhalten, und der Bereich, wo es andere Profis gibt, wird die Arbeit der anderen Profis so grundlegend eingebaut daß es ideal zusammenläuft.
Guck dir mal ein Auto an: Wo werden die Motoren gebaut, wo die Reifen, wo wird es zusammengeschraubt, wo die Karosserie, wo die Zündkerzen, wo wird der Spritt hergestellt, wo wird die Inneneinrichtung gemacht? Alles am selben Ort, richtig? Weil es ja nicht immer ideal ist, jemand anderen etwas zu machen.
Das ist die klassische Selbst-Verliebtheit, an der leider viele Unternehmen und Vorgesetzte zugrunde gehen. Sie vertrauen nicht darauf, daß irgend jemand anderes etwas hinbekommt. Solche Ego-Verliebten Menschen erkennst Du oft an der Aussage "Alles muß man selbst machen" oder daran, daß sie eben alles selbst machen.
Das Vertrauen zu haben, daß ich das, was ich kann und richtig gut mache, und daß das, was nicht meine 100%iges Kernkompetenz ist dem zu überlassen, der das kann, ist eine der wichtigsten Eigenschaften im Business heutzutage.
Alles LIebe, Julian!