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Bye bye Typo3

Erstellt am 10. Januar 2007 · 68 Antworten · letzte Antwort am 12. März 2007 · Seite 2 von 4

Tags: Diskussion

Jobolo ·

Auf der einen Seite wird gemotzt, dass es kein gutes Forum gibt und gleichzeitig gemotzt, wenn sich wer die Arbeit macht, soetwas auf die Beine zu stellen.

He Georg,

also, im Ernst, willst Du das nicht so verstehen, wie geschrieben?

Ich habe geschrieben, daß ich meine Hut davor ziehe, so etwas IN EINEM TYPO3-UMFELD zu machen. De facto ist dieses Forum, verzeih, der letzte Schrott verglichen mit wirklich guten Foren. Doch wenn man bedenkt, wie katastrophal Typo für ein Forum geeigenet ist, unter diesen Umständen taugt das was.

Anderes Beispiel:
WEnn ich davon beeindruckt bin, wie gut ein Metzger sich damit auskennt, Körper aufzuschneiden, so würde ich dennoch intervenieren, wenn er mich operieren will. In seinem Umfeld ist das gut ... doch deswegen können andere Lösungen noch immer um längen besser sein.

Ich ziehe auch meinen Hut vor der Leistung eines Menschen, der im Kopf 10stellige Multiplikationen macht. Für mich noch lange kein Grund, Excel rauszuschmeißen.

Es ist nicht immer das gelbe vom Ei, _alles_ auszulagern und gerade wenn man eine größere Seite haben will, ist es sehr vernünftig, wenn alles in TYPO3 ist, weil dann die User auch fe_user sind und man die überall im System verwenden kann.

Und damit sind wir wieder am Kern. Guck dir die Formulierung mal genau an:

Es ist nicht immer das gelbe vom Ei, _alles_ auszulagern

Was ist denn bei typo3 ausgelagert? Es gibt kein gutes Forum, aber auslagern kommt nicht in Frage. Shop-Lösungen sind komplex, aber lieber selber machen als auslagern. Und so weiter, und so fort. Welche "ausgelagerten" Lösungen gibt es denn bei Typo3, die in Ihrer Anbindung über den Beta-STatus hinausgekommen sind?

Du sprichst davon, daß´"nicht immer alles" ausgelagert werden soll, in einem Umfeld, in dem für mein Empfinden überhaupt nichts ausgelagert wird. GENAU DAS ist der Kern, den ich kritisiere, genau da findet sich die Selbstverliebtheit.

Du schwärmst von der FE_Users. Für mein Empfinden ist die Userdatenbank von vB viel angenehmer, und bei einem Forum ist die eigene Userdatenbank unbedingt notwendig. Du hältst an der FE fest, wahrscheinlich noch am Login und an der Registrierung und überhaupt ... und genau da hake ich ein und frage: Ist ein Typo3-Anwender in der Lage, es wahrzunehmen, wenn bestimmte Teile von einem anderen System besser übernommen werden können?

Damit landest Du wieder in der Isolation. Am besten alles bei Typo3 lassen, und da auch einzelteile immer typo-verwaltet bleiben sollen kann eine andere Software, die auf Ihren Bereich spezialisiert ist, niemals richtig mit typo zusammenarbeiten. Also müssen die typo-Leute alles selbst machen. Und damit ist das CHC-Forum der typo-STandart und vBulletin der Standart für alles, was nicht typo ist.

Und wenn ich CHC mit vB vergleiche ... na, das können wir uns schenken. Jetzt dreht sich der Verweis wieder um ... typo ist ja nicht spezialisiert. Und ich müsste wieder anfangen mit "warum dann nicht was spezialisiertes integrieren". Ach ja, die FE_Users. Stimmt, die muß ja bei Typo3 bleiben.

Beste Grüße, Jobolo!

AFisch ·

Hallo

Willst du es nicht kapieren? Typo3 ist keine Community System. Du vergleichst Äpfel mit Birnen.

Man kann es zwar da hin biegen, aber es wird immer ein etwas komplizierteres Gebilde werden wie mit einer darauf optimierten Lösung.

Die Vergleiche mit vB, richtigen ShopSystemen etc. sind nicht fair und auch gar nicht sinnvoll (Obstvergleich).

So, mehr hab ich dazu nicht mehr zu sagen. Alles Zeitverschwendung.

Gruß AFisch

Jobolo ·

Die Vergleiche mit vB, richtigen ShopSystemen etc. sind nicht fair und auch gar nicht sinnvoll (Obstvergleich).

Fischi, wenn jeder Typo-Freak dauernd sagt, Typo3 könnte alles, der andere mir sagt, daß es Dinge gibt, die Typo nicht kann ... das hört sich inzwischen fast so an, als wäre alles, was Typo nicht kann, eh uninteressant.

Deinem Satz nach darf ich typo nicht vergleichen mit vollwertigen Spezial-Lösungen.

Der andere Satz aber lautet, daß doch besser alles bei Typo bleiben soll:

Es ist nicht immer das gelbe vom Ei, _alles_ auszulagern und gerade wenn man eine größere Seite haben will, ist es sehr vernünftig, wenn alles in TYPO3 ist, weil dann die User auch fe_user sind und man die überall im System verwenden kann.

Also, es soll alles in Typo bleiben, bloß keine Spezialisierungen rein, und gleichzeitig darf Typo nicht mit Spezialisierungen verglichen werden. Menno, jetzt frage ich mich, ob Du es nicht kapieren willst. Das beißt sich doch!

Mir wird in dieser Unterhaltung doch sehr deutlich bewußt, eine Software und die dazugehörige Community wachsen natürlich zusammen. Also, ich meine, beide Wachsen udn beide beeinflussen sich.
Das ganze scheint bei Typo in Metamorphosen übergegangen zu sein. Ich habe den Eindruck, die nicht-zulässigkeit von anderen Systemen in Typo reflektiert sich ebenso in der Community.

Doch es dreht sich im Kreis. Ich darf Typo nicht vergleichen. Externe Lösungen darf ich auch nicht nehmen. Und die Internen ... ja, da muß ich also in einem haufen Saft schmoren, der sich angesammelt hat, nicht optimal ist weil nicht spezialisiert, darf es deswegen nicht vergleichen und drehe mich im Kreis und im Kreis und im Kreis.

Wenn jeder anders argumentiert, der eine sagt, mit Typo ist alles machbar, kostet nur aufwand, der andere meint, daß typo keine Community sein soll, der dritte meint ... ich hätte die erste Aussage in der Diskussion mit dem dritten Aussagendenden nicht beachtet.

Beste grüße, Jobolo!

just2b ·

man beachte die wörter "nicht immer"

zum letzten mal schreibe ich in dem thread und wiederhole mich zum 4. male?
1.) Spezialsoftware ist in aller Regel immer in ihrem Gebiet besser als eine Allroundersoftware.

2.) TYPO3 kann alles was man in php machen kann und wenn es was noch nicht gibt, kann man es realisieren. Ob es mehr Sinn macht, zB (!) vbulletin einzugliedern oder ein Forum selber zu schreiben, das wirklich in TYPO3 integriert ist, hängt eben sehr von dem Fall ab

3.) Niemand sagt, dass man _alles_ und _immer_ selbst schreiben muss. vbulletin & co hat eben ihre Stärken und es hat Jahre gedauert, bis diese erreicht worden sind! Wenn vbulletin besser für den _Einsatzzweck_ ist, man aber auf TYPO3 wegen dem _Einsatzzweck_ nicht verzichten kann/will, so muss man sich eben eine Verbindung programmieren (lassen).

4.) TYPO3 ist kein klassisches CMS für eine Community - das ist einfach historisch bedingt und man hat eben in diesem Bereich viele Vorteile, wenn man auf zb joomla setzt, weil da von beginn an diese Features enthalten sind. Hat man einen _Einsatzzzweck_ und benötigt man Funktionen, die weder von TYPO3, noch von einem anderen CMS/Software _vollständig_ abgedeckt werden, dann muss man eben was dazuprogrammieren - vorzugsweise dort wo der Aufwand geringer ist.

Georg

Jobolo ·

Gut, dann vergleiche ich mal die Aussagen:

1.) Spezialsoftware ist in aller Regel immer in ihrem Gebiet besser als eine Allroundersoftware.

vs.

Es ist nicht immer das gelbe vom Ei, _alles_ auszulagern

Aha. Nicht immer auslagern, aber Spezialisierte Software ist immer besser. Wenn es um komplexere Dinge geht, die nicht in das Spezialgebiet von Typo fallen, dann ist meine Interpretationd ieser Aussage: Typo ist dafür nicht geeignet.

2.) TYPO3 kann alles was man in php machen kann und wenn es was noch nicht gibt, kann man es realisieren. Ob es mehr Sinn macht, zB (!) vbulletin einzugliedern oder ein Forum selber zu schreiben, das wirklich in TYPO3 integriert ist, hängt eben sehr von dem Fall ab

Präsupposition: "Wirklich" integriert ist es nur, wenn es in Typo ist. "Schreiben-wir-mal-schnell-ein-forum" ist wohl der Grund, warum Typo den Ruf hat, teuer zu sein und nicht fertig zu werden.

3.) Niemand sagt, dass man _alles_ und _immer_ selbst schreiben muss.

Nein. Doch die Typo-Fans antworten üblicherweise als erstes mit:

2.) TYPO3 kann alles was man in php machen kann und wenn es was noch nicht gibt, kann man es realisieren.

Die Frage, ob es Sinn macht, die scheint mir in dem Moment elegant umgangen.

dann muss man eben was dazuprogrammieren - vorzugsweise dort wo der Aufwand geringer ist.

Und wieder sind wir bei typo: Wie viele Menschen halten typo denn für ein "wenig-aufwand-CMS"?

Beste Grüße, Jobolo!

PS: Mann, es ist wirklich schwierig, meine übliche Grußformel zu unterdrücken. Die ist mir offenbar schon derartig in Fleisch und Blut übergegangen ...

jenses ·

Wenn du mehrere Menschen nach ihrer Meinung zu irgendetwas befragst,
wirst du mit hoher Wahrscheinlichkeit auch verschiedene, widersprüchliche Antworten bekommen.
Wenn du damit nicht leben kannst, frag nicht danach 😉

Wenn du einen Menschen im Abstand von einem Jahr nach seiner Meinung zu irgendetwas befragst,
wirst du mit hoher Wahrscheinlichkeit auch verschiedene, widersprüchliche Antworten bekommen (da dieser Mensch hoffentlich ernsthaft gearbeitet und Erfahrungen gemacht hat).
Wenn du damit nicht leben kannst, frag nicht danach 😉

Ansonsten kann man nur sagen:
Bekomme ich von einem potentiellen Auftraggeber ein gescheites Pflichtenheft,
kann ich zur Realisierbarkeit mit TYPO3 Aussagen machen.
(Forum mit ca. 300 Usern: Ja, Forum mit > 3000 Usern: Nein, Forum: Ja, unter Umständen)
In dieser Hinsicht hat es zwischen dir und deinem Dienstleister offensichtlich Kommunikationsprobleme gegeben, für die du nicht die "Community" haftbar machen kannst.
Von einem seriösen Anbieter hättest du für die genannte Summe sicherlich ein funktionierendes System bekommen.

Jobolo schrieb

Ich habe nach dem Umstieg auf ZenCart einen Umsatz im Shop im vierstelligen Bereich monatlich.

Und diese phantastische Umsatzsteigerung alleine durch den Umstieg von tt_products zu Zen-Cart ? 😃

Jobolo schrieb

Inzwischen eine Community mit 14.000 Usern und einem mometnanen durchschnittlichen monatlichen Umsatz von 4,20 Euro pro User (non-erotic, non-Dialer, alles optimale Kundenpfelge)

Welche Community ?
Url ?
Belege für deine Behauptungen ?

Ich sehe keine, daher ist ein Großteil deiner Aussagen für mich Makulatur ...
😉

Jobolo ·

(Forum mit ca. 300 Usern: Ja, Forum mit > 3000 Usern: Nein, Forum: Ja, unter Umständen)

CHC ist ab 250 Beiträgen langsam geworden, nach Server-Tuning etwas besser, mit 750 Beiträgen dann fast stehengeblieben. Wie soll CHC dann 300 User handeln können?

Welche Community ?
Url ?
Belege für deine Behauptungen ?

Ich sehe keine, daher ist ein Großteil deiner Aussagen für mich Makulatur ...

Gibbet nicht. Nachdem ich hier so heftig rumblöke wäre das einfach unfair gegenüber denjenigen,d ie die Seite gemacht haben. Und mit der URL ist ganz einfach rauszufinden, wer das war.

Wenn Du magst kann ich dir meine USt-VA zufaxen. :-)

Doch die zahlen liegen nicht nur an Typo. Ich habe parallel ein Affiliate aufgezogen und auch entsprechend Geld in das Forum gesteckt (über zwei Ebenen Zahlungen bei Forums-Anmeldungen). Und arbeite mit einer der großen Communities zusammen, die Werbung für mich macht.

Da sind in sechs Wochen Marketing-Aktionen gelaufen, die ich seit eineinhalb Jahren gebremst hatte, weil Typo einfach nicht fertig geworden ist. Da hat sich halt einiges aufgestaut gehabt.

Mit Typo hätte ich das beim besten Willen nicht bewältigen können. Das angenehmste ist vB ... da ist fast nichts zu tun, es funktioniert und ist stabil wie hulle.

Beste Grüße, Jobolo.

chris3 ·

Lieber Julian, ehh... Jobolo,

sehr schade, daß Deine anfängliche Begeisterung Ende 2005

[...] seit einiger Zeit setze ich Typo3 ein, der Aufwand war zwar völlig falsch eingeschätzt, dennoch bin ich sehr zufrieden und glücklich mit Typo3.

[ #33012 ]

innerhalb von einem Jahr in komplette Ablehnung - man könnte fast "Hass" sagen - umgeschlagen ist.

Es bleibt der schale Beigeschmack, daß heute, rückblickend, jeder sagt, es war die falsche Entscheidung, typo3 zu nehmen, damals aber die Community gemeint hat, alles würde gehen, und die Firma, die das eingerichtet hat, natürlich auch geschwärmt hat.

[dieser Thread, weiter oben]

Natürlich hat "die Firma" gesagt, alles würde gehen, die sind garantiert ein gewinnorientiertes Unternehmen, da sagt man vieleicht schneller "geht alles" als man sollte.
Soll hier nicht entschuldigt werden - im Gegenteil.

Ist aber nicht der Fehler von typo3.

Das "die Community" vorher gemeinte hätte "alles würde gehen" kann ich in dieser simplen Form in diesem Forum nicht finden...
Wenn Du jenses Antwort - #26547 - nur bis zum "Eindeutig JA" gelesen hast, dann ist das Dein Problem.

Der Nachsatz "allerdings nicht von alleine, es bleibt schon noch genug Programmier-/Anpassungsarbeit." sollte doch eindeutig sein und Du bist doch jemand, der Sprache für ein spannendes Werkzeug hält.

Sie genau zu lesen führt oft zu sehr richtigen Ergebnissen.

[dieser Thread, weiter oben]

Das typo3 kein "out of the box" CMS ist, das nach der Installation alles kann, sollte doch eigentlich klar sein.
Sollte das jemand zu Dir gesagt haben, dann hat er Dich schlicht angeflunkert.

Typo3 ist ein System, bei dem man sehr viel selber einbinden kann. Diese Flexibilität schätze ich sehr, bei manch anderem CMS steckt man da schnell in einer Sackgasse oder muss tief in den Programmkern eingreifen, was bei Updates eine Heidenarbeit nach sich zieht.

Wenn ein typo3-Programmierer für 7.400 Euro nicht ein System aufstellen kann, wo ein Forum, ein Messaging-System, ein Newsletter-VErsand, ein Shop und ein Unique-Design drinnen sind, dann taugt das nichts.

[dieser Thread, weiter oben]

Soso.
Ich halte 7,4k für ein recht schmales Budget, wenn man den Funktionsumfang betrachtet, den Du da erwartest - aber das ist Geschmackssache.

Du hättest auch locker das Zehnfache bezahlen können. Dann wären das natürlich kommerzielle Lösungen gewesen und Du könntest Leute über eine Hotline zusammenstauchen, wenn was nicht funktioniert.
Das geht bei typo3 natürlich nicht so einfach.

Doch es dreht sich im Kreis.

[dieser Thread, weiter oben]

Ja, und Du gleich mit...
Ich denke, Du hast Deinen Standpunkt sehr genau mitgeteilt.

Nein, typo3 ist wahrlich nichts für mich.

[dieser Thread, weiter oben]

Deshalb werde ich garantiert nicht versuchen, Dich gegen Deinen Willen zum "typo3-Jünger" zu konvertieren, keiner will das hier - hoffe ich doch zumindest... #paralyzed#

Trotzdem gibt es vieleicht Leute, die masochistisch genug sind, typo3 einzusetzten. (BTW, Du bist ja laut eigener Aussage - http://www.poppen.de/profilserver/profil_Jobolo.html - soetwas auch zugeneigt)
:o

Also, einigen wir uns doch darauf, daß Du nichts mehr mit typo3 am Hut haben willst. Wenn ich Deinen Leidensweg hinter mir hätte, würde ich auch die Finger von typo3 lassen.

...und wenn Du Deine brilliante Art zu argumentieren unter Beweis stellen wolltest - hast Du getan... 😉

Lieber Gruß,
chris3

Jobolo ·

Lieber Julian, ehh... Jobolo,

Das ist eine Respektsfrage.
Für mich fürht das in keine Probleme. Ich habe deutlich kommuniziert, daß ich nicht sagen will, wer ich bin. Du löst damit etwas auf, an dem Du nicht beteiligt bist, das ist ärgerlich.

[...] seit einiger Zeit setze ich Typo3 ein, der Aufwand war zwar völlig falsch eingeschätzt, dennoch bin ich sehr zufrieden und glücklich mit Typo3.

Ich dachte, es geht. Damals waren Fortschritte da, im Backend habe ich gekämpft, dann ist es immer zähflüssiger geworden.

Meiner Meinung nach ist es richtig, von Dingen begeistert zu sein. Das Motiviert, das bringt voran. Ich habe damals einigen von Vorgeschwärmt. Rückblickend hat sich der Aufwand nicht gelohnt.

Der Abschuß war dann einfach, daß ich nach der Installation von vBulletin, von ostickets, von Post Affiliate Pro und zuletzt von Joomla für eine Freundin festgestellt habe, wie einfach so einiges zu installieren ist. Und während ich just for Fun an Joomla rumgebastelt habe kamen da innerhalb von wenigen Stunden ergebnisse zustande, die bei Typo innerhalb von Jahren nicht umzusetzen waren. Das betrifft insbesondere Termin-Darstellungen und Verknüpfungen mit vBulletin.

Spezifisch kam noch die Grafik dazu, die jedoch nicht an Typo liegt. Okay, daß es kein Template-System gibt ist ärgerlich, doch die Grafik hatte einen seltsamen Haken. Ich war begeistert, als ich sie zuerst gesehen habe. Und dann, im Laufe der Wochen, fiel auf, wie schwer die Farben bzw. daß die Kontraste zu leicht sind. An sich würde ich das von einem professionellen Grafiker erwarten, daß solche Langzeit-Folgen beachtet werden, von denen ich als nicht-grafiker keine Ahnung habe.
Hier herrscht uneinigkeit. Angeblich wurde ich darauf hingewiesen, ich kann mich daran nicht erinnern.

Wie auch immer, ich habe mich sehr lange an typo3 festgehalten, und dadurch ist die Kippwirkung natürlich sehr viel heftiger als wenn ich mich am Anfang nicht so sehr dafür begeistert hätte.

Natürlich hat "die Firma" gesagt, alles würde gehen, die sind garantiert ein gewinnorientiertes Unternehmen, da sagt man vieleicht schneller "geht alles" als man sollte.
Soll hier nicht entschuldigt werden - im Gegenteil.

Ist aber nicht der Fehler von typo3.

Das versuche ich auch immer wieder zu kommunizieren. Ich habe am Anfang in diesem Thread wirklich einfach nur "Tschüß" sagen wollen und eben noch einen Hinweis, warum ich gehe. Nur kommt es mir dann so vor, als kriege ich entgegengeschmettert, daß Typo ja so phantastisch ist und eigentlich ich derjenige bin, der einfach nur alles falsch gemacht hat. Da habe ich mich dann immer wieder reingeärgert.

Das typo3 kein "out of the box" CMS ist, das nach der Installation alles kann, sollte doch eigentlich klar sein.
Sollte das jemand zu Dir gesagt haben, dann hat er Dich schlicht angeflunkert.

Mein Wissensstand war: Für 7.400 Euro habe ich ein funktionierendes CMS, das mit einer größenordnung von bis zu 20.000 Usern umgehen kann.

Nicht "out-of-the-box", aber mit 7.400 Euro nachgeschoben.

Soso.
Ich halte 7,4k für ein recht schmales Budget, wenn man den Funktionsumfang betrachtet, den Du da erwartest - aber das ist Geschmackssache.

Wenn mir jemand sagt, er kriegt das für 7.400 Euro hin, ist das nicht wirklich mein Problem. WEnn mir jemand dazu sagt, daß das für 7.400 Euro nicht geht ist das was anderes.
Für mich (!) sind 7.400 Euro viel Geld. Die waren damals finanziert.

Trotzdem gibt es vieleicht Leute, die masochistisch genug sind, typo3 einzusetzten.

*lach*, das bin cih wahrlich. Und mit einem freudigen Lächeln nutze ich das auch immer wieder gerne als Motivation. Da steckt so richtig viel Energie drinnen. ;-)

Weiterlächelnd will ich dann doch an einigen Stellen wieder zurückrudern. Uiuiui, manche Dinge sind wirklich peinlich.

- Okay, ich bin doch nicht unter meinem Richtigen Namen bei poppen.de angemeldet. Aber "Jobolo" ist doch mein typischer Benutzername, der ist nicht schwer, zusammenzubrignen.

Auch hatte ich nie probleme mit meinen Fotos bei Poppen.de (und Joyclub und der Sklavenzentrale und Seveneleven und noch so einigen anderen Communitys), doch bei dem Link hier merke ich, daß auch ich noch Grenzen habe. Meine Bilder habe ich rausgenommen.

- Okay, die 14.000 User sind eher 2.000 User und die Vierstelligen Umsätze waren im Dezember, im Weihnachtsgeschäft und gerade, als ich den Shop angekündigt und knackevoll mit Produkten hatte, da.

Im Vergleich zu den Typo-Forums-und-Shop-Seiten sind es aber "gefühlte" 14.000 User. Und die knapp 25.000 Beiträge im Forum in nur einem Jahr sind echt.
*nocheinkleinesbißchenstolzhinüberrett*

...und wenn Du Deine brilliante Art zu argumentieren unter Beweis stellen wolltest - hast Du getan...

Huah ... danke das Kompliment.
Was ich erreichen wollte habe ich aber nicht erreicht. Vielleicht, weil ich mich phasenweise auch zu sehr geärgert habe. ES geht weniger um meinen Standpunkt, es geht um den Versuch, im Vergleich der Verschiedenen Systeme die Chance zu nutzen, deutlich aufzuzeigen, was an Typo die großen Stolpersteine sind.

Nachdem ich meinen Poppen-Account zugebe, meine Einnahmen und meine Community-Größe (in anderen Szenen wäre das wohl mit "Schwanzlänge" vergleichbar) deutlich korrigiert habe und nun ziemlich nackig dastehe möchte ich Euch doch zu einem kleinen, harmlosen Experiment einladen:

Wenn, wirklich nur wenn, die ganze Extensions-Community mit einem Forum wie vBulletin geregelt wäre, was würde dann passieren? Dann gäbe es die Möglichkeit, Threads und damit Extensions zu bewerten. Einfach und schön.

Dann wäre es sehr einfach, den Ersteller einer Extension öffentlich anzuschreiben. Wunderbar.

Dann würde es vielmehr Spaß machen, zu schreiben, zu Mailen, Code-Modifikationen anzuhängen und so weiter. Klasse.

Könnte es nicht sein, daß dann auch dieser Ganze Wust an Extensions etwas durchgesiebt wäre? Daß die Such-Funktion von vBulletin eben doch so elegant ist, daß Informationen gefunden werden können?

Typo ist kein Forensystem, keine Spezialanwendung für Foren. Doch um eine Community im Austausch über ein OS-CMS am Leben zu erhalten, ist das nicht eine Spezial-Anwendung?

Ähnliches erlebe ich im zen-cart.at-Forum. Das Forensystem ist reiner Müll. Nichts weiter als totaler Müll. Und im Ergebnis läuft da fast nichts. Der Session-Cookie läuft nicht richtig, ich muß mioch jedesmal neu einloggen, weiß mein PW nicht auswendig, das PW-Anfordern ist richtig völlig unübersichtlich ... das Forensystem ist sehr ausladend und nochmal um längen schlechter als jedes Typo-Forum.

Zen-Cart.com arbeitet mit vBulletin, da sieht es ganz anders aus. Und genau daher kommt der Entwicklungsschub, wärhend er im deutschsprachingen Raum eher ausstirbt.

Mir geht es weniger darum, typo schlecht zu machen. Mir geht es darum, es irgendwie hinzubekommen, daß der ein- oder andere sich überlegt, wie sich Typo denn definiert. Denn in meiner Anfangszeit, als ich begeistert war, kamen andere her,d ie mir erzählten, daß Typo unhandlich, unflexibel ist und vora llem anderen: Im Aufwand stets unterschätzt wird. Erinnert mich immer wieder an SAP.
Ich habe das nicht glauben wollen (außerdem war der Auftrag schon vergeben). Typo war nicht einmal auf einem Stand, wo ich hätte sagen können "jetzt ist es stabil".

Ja, ich nehme auch an, mit 20.000 Euro wäre das ergebnis besser gewesen. Aber (glücklicherweise) war ich nach den 7.400 Euro so pleite, daß ich keinen Schritt mehr auf typo3 zumachen konnte, sonst hätte ich das vielleicht.

Wenn hier Realismus aufkommt in der Einschätzung einem Kunden gegenüber, wieviel Aufwand ein typo3 tatsächlich kostet, dann bin ich schon wieder sehr ausgesöhnt.

Denn, auf der anderen Seite: Von dem Redaktionssystem bin ich noch immer begeistert. Das, wsa typo kann, aknn es richtig gut. Und in einer Firma mit vier oder fünf Mitarbeiter, die das CMS pflegen, gibt es wohl kaum was sichereres als typo3. Und der Kunde sollte wissen, daß er noch einen sechsten Angestellten braucht, um typo zu pflegen.

Alles Liebe, Julian!

PS: Wie schön, endlich kann ich wieder mit meinem Namen unterschreiben.

PPS: Chris, daß Du evtl. andere brüskierst finde ich wirklich nicht gut. Ich lästere hier richtig heftig, wenn jemand sucht oder mich direkt anmailt ist das was anderes, aber so öffentlich finde ich das nicht fair.

Liegt daran, daß ich es von der Firma nicht für Böse Absicht halte. Eines der Kill-Kriterien und das erste Drama war das CHC-Forum, und ich glaube den Jungs, daß die nicht wussten, wie katastrophal das Ding ist. So ging es auch mit vielen anderen Extensions ... viel Arbeit reingesteckt und wenig ergebnis, weil die Extensions ungeheuer unpraktsich waren.

Jobolo ·

Mann, ich merke gerade, wie spannend es ist, alte Beiträge nochmal zu lesen. Der war von Mitte 2005 ... da habe ich typo ja wirklich ein halbes Jahr länger in Betrieb als ich dachte.

Der Sachstand kommt aber so hin:

seit einiger Zeit setze ich Typo3 ein, der Aufwand war zwar völlig falsch eingeschätzt, dennoch bin ich sehr zufrieden und glücklich mit Typo3.

Das größte Sorgenkind ist jedoch das Forum. Das scheint mir völlig unbrauchbar zu sein, bei dem, was da abgeht.

- Die Performance lässt bei gerade mal 275 Usern und ca. 1.200 Beiträgen so dramatisch zu, daß eine sinnvolle Verwendung kaum möglich ist.

- Der Mailer ist kein bißchen durchdacht sondern sinnlos. Doppel-Mails sind an der Tagesordnung, daher ist er inzwischen deaktiviert.

- Die Sortierung der Konferenzen ist unter aller Sau.

- Die Rechtevergabe taugt in der Praxis mal rein gar nichts.

Da waren gerade die ganzen Forums-Probleme voll da. Der Mailer für den Newsletter hat noch nicht gescheit funktioniert und das System hatte gelahmt. Es war sozusagen der letzte "Aufschrei" bevor ich typo das Forum entzogen und vB auf einer neuen Domain aufgesetzt habe. Ich hatte noch auf Lösungen gehofft ... es kamen keine.

Jetzt stellt sich ärgerlicherweise also wieder die Frage, das System doch nochmal zu wechseln. Ich wünsche mir einerseits mein gutes altes phpBB2 zurück, andererseits denke ich mir, daß doch bei so einem System es kein Zustand ist, wenn es keine sinnvolle Forums-Lösung gibt.

Oder ist es tatsächlich so, daß keine Typo-Seite, die ein Forum nutzt, mehr als 200 User hat?

Und das Problem war, daß die CHC-Dateien von keinem anderne Forum importiert werden konnten. Davor hatte ich nur phpBB2 im Einsatz, und von phpBB2 auf CHC zu wechseln ... jaja, das hat meine Masochistischen Bedürfnisse mehr als erfüllt.
*lach*

Es aht mir sehr weh getan, Das Forum rauszuwerfen, wo es nicth einmal richtig funktioniert hat. DAs war der erste Punkt, an dem ich eingesehen habe, das mit dem "Ende mit Schrecken" und dem "Schrecken ohne Ende".

Ich dachte damals, ich bleibe lieber bei einer reinen Inhalts-Seite und packe das Forum und die Community auf eine neue Domain.

Dann ging der Newsletter nicht richtig. Also auch den ausgelagert.

Und irgendwann war alles ausgelagert, den Shop erst sehr spät, nur noch ein nacktes typo da. An der Stelle hatte ich das Gefühl, das ganze Geld für ein nacktes Typo hingelegt zu haben, das mir momentan noch genauso viel bringt wie ein Microsoft-Frontpage mit individuellem Design: Nicht viel.

Typo lag dann ein halbes Jahr dumm rum, ich habe mich immer mehr in vB reingesteigert, vBa eingesetzt, war davon begeistert, und es gab einfach keinen Sinn mehr für Typo. Jede einzelne der Aufgaben,d ie cih an Typo hatte, war an ein anderes, besseres, System vergeben.

Doch der Todesstoß war nicht eine Entscheidung von mir. Der Todesstoß war, daß ich Joomla für eine Freundin aufgesetzt habe. Und es war so schön, es war so einfach, es hat alles gleich funktioniert. Als ich mich mal wieder bei typo einloggen "musste" und festgestellt habe, daß ich den Admin von vB inzwischen in- und auswendig kenne, mich in Joomla nach zwei Wochen wohl fühle und um jede Tätigkeit im Backend von Typo einen Bogen mache war es klar, daß es einfach nicht mehr geht.

Vielleicht ist das die moderne parallele einer Scheidung: Kostet viele Nerven, kostet viel GEld, doch es geht raus aus der Hölle und rein in den (eingebildeten) Himmel.

Natürlich ist Typo nicht "gut" oder "schlecht". Systeme tragen Fehler in sich. Soll heißen: In Netzwerken mit ähnlichen Komponenten werden ähnliche Fehler produziert. Ich habe den Eindruck, mein typo-Experiment ist eines, für das auch schon viele Menschen vor mir Lehrgeld zahlen mussten und für das auch künftig noch so einige Lehrgeld werden zahlen müssen. Das ist es einfahc, was ich schade finde.

Alles Liebe, Julian!

chris3 ·
Jobolo schrieb

Das ist eine Respektsfrage.
Für mich fürht das in keine Probleme. Ich habe deutlich kommuniziert, daß ich nicht sagen will, wer ich bin. Du löst damit etwas auf, an dem Du nicht beteiligt bist, das ist ärgerlich.
[...]

PPS: Chris, daß Du evtl. andere brüskierst finde ich wirklich nicht gut. Ich lästere hier richtig heftig, wenn jemand sucht oder mich direkt anmailt ist das was anderes, aber so öffentlich finde ich das nicht fair.

Sorry. Musste einfach sein. :o
Wenn Du in diesem Thread plötzlich anfängst "anonym" zu posten, in anderen Threads in diesem Forum aber Deinen 'richtigen' Namen benutzt und dazu auch noch Hinweise gibst, die einen mit kaum googlen auf freizügige Profilseiten führen, dann musste ich da einfach drauf 'rumreiten.
(Topos: "Anonym im Internet...")
😉

Ausserdem finde ich Deine Kritik im Bezug auf die ausführende Firma gerechtfertigt und auch angemessen.
Du hast hier nicht mit Verbalinjurien rumgeworfen, hast keine Namen genannt und bist trotz nicht unerheblicher Frustration recht sachlich geblieben. Warum also diese Meinung verstecken?

Du hast eine sehr schlechte Erfahrung gemacht, mit einer Firma, die Dir typo3-Dienstleistungen angeboten hat, die sie nicht wirklich erbringen konnte.
Ich hoffe nur, daß Du zwischen der Art und Weise (='Firma') und der Sache an sich (='typo3') unterscheiden kannst.

Natürlich ist Typo nicht "gut" oder "schlecht". Systeme tragen Fehler in sich. Soll heißen: In Netzwerken mit ähnlichen Komponenten werden ähnliche Fehler produziert. Ich habe den Eindruck, mein typo-Experiment ist eines, für das auch schon viele Menschen vor mir Lehrgeld zahlen mussten und für das auch künftig noch so einige Lehrgeld werden zahlen müssen. Das ist es einfahc, was ich schade finde.

Da sprichst Du eine nicht zu unterschätzende 'Falle' an. Ich bekomme von Kunden auch immer wieder zu hören "Das müssen wir mit typo3 machen!"
Warum können sie dann nicht wirklich begründen, dazu würde halt "jeder" raten...
#angry#

Erinnert irgendwie an die IBM Werbung Mitte der 90er:
(Zwei Manager sitzen im Meetingraum, einer hat eine Zeitung aufgeschlagen)
"Hier steht: Wir müssen ins Internet!"
"Warum?"
"Steht hier nicht..."

Jobolo ·

Wenn Du in diesem Thread plötzlich anfängst "anonym" zu posten, in anderen Threads in diesem Forum aber Deinen 'richtigen' Namen benutzt und dazu auch noch Hinweise gibst, die einen mit kaum googlen auf freizügige Profilseiten führen, dann musste ich da einfach drauf 'rumreiten.
(Topos: "Anonym im Internet...")

Wußte gar nicht, daß ich hier schon mit meinem Namen unterschrieben hatte. Ich dachte, du hättest nach Jobolo gegoogelt und dann Julian gefunden.

Wie gesagt: Herausfinden lässt sich alles. Ich gebe mir keine große Mühe, geheim zu bleiben, aber ich muß nicht auch alles breittreten. Wenn ich meinen Ärger rauslassen will, dann möchte ich da niemanden reinziehen.

Ausserdem finde ich Deine Kritik im Bezug auf die ausführende Firma gerechtfertigt und auch angemessen.

Bedingt, und doch fältl es mir schwer.

Ja, ich habe genügend FEhler selbst gemacht. Andererseits denke ich heute, daß auch für die Firma absehbar war, daß das Projekt nicht erfolgreich werden kann. Nicht, so wie es definiert war.

Dennoch glaube ich ernsthaft, daß es einfach unter sehr vielen schlechten Zeichen stand. Es war keine Absicht. Das glaube ich und das will ich auch glauben. Das führt dazu, daß ich die Kompetenz dieser Firma angreifen müsste. Und da will ich mich nun auch wieder nicht zu weit aus dem Fenster lehnen ... ich kann kaum die Qualität eines Typo-Coders beurteilen.

Also bleibe ich da, wo ich immer wahr: Ich beurteile den Rahmen,d ie Art, wie Menschen zusammenkommen und wie die Zusammenarbeit, die Kommunikation ist. Und die ist, ich hoffe diese Meinung darf ich nochmal äußern, im typo3-Bereich eine der schlechtesten, die ich je erlebt habe. Im Vergleich zu anderen Communities meine ich, nicht im Vergleich zu ganz anderen Systemen wie z.B. Politikern oder Religionen. ;-)

Ich hoffe nur, daß Du zwischen der Art und Weise (='Firma') und der Sache an sich (='typo3') unterscheiden kannst.

Das ist genau das, was ich versuche zu klären. Das System "Christentum" führt zu dem Problem "Missionars-DRang". Das System "Demokratie" fürht zu dem Problem "Wahlversprechen". Das System "Kapitalismus" führt zu dem Problem "Monopolisierung". Die Probleme liegen oft in der Wurzel des Systems.

Wenn ich mir Typo3 ansehe scheint mir das System immer wieder zu ähnlich gelagerten Problemen zu führen.

Da sprichst Du eine nicht zu unterschätzende 'Falle' an. Ich bekomme von Kunden auch immer wieder zu hören "Das müssen wir mit typo3 machen!"

Da ist der Kern der Frage. Wenn dieses Problem in anderen CMSen und Software-Produkten ähnlich häufig auftritt dann ist das okay, dann ist das ein grundsätzlcihes Problem.

Mir scheint, daß das Problem, nebst der konsequenten Unterschätzung der Kosten und des Aufwands, ein ganz stark Typo3-Typisches Problem ist. Wen dem so ist, dann macht es Sinn, die Frage zu stellen, wie sich das lösen oder zumidnest eingrenzen lässt.

Wenn ich mir einen Baum in das Wohnzimmer pflanze komme ich irgendwann an die Frage: Absägen oder Loch in die Decke machen. Das ist System-Immanent. Die Frage zu ignorieren löst nciht das Problem. Böse ist allerdings weder der Baum noch die Decke. Die Entscheidung muß kommen.

Meiner (!) Meinung nach liegt die System-Immanente Herausforderung bie Typo3 in der Identifikation der Fans mit dem System. Diese Leidenschaft führt oft dazu, daß das System überschätzt und der Aufwand unterschätzt wird. Die auch in diesem Thread präsente "alles-ist-möglich"-Einstellung ist mir von noch keinem anderen Programmierer so heftig bekannt wie hier. Das scheint mir typo3-typisch zu sein. Und für mich ist an der STelle eine klare Schlußfolgerung, daß weitere Probleme genau daran hängen.

Ich glaube des weiteren, wenn an dieser Stelle mehr REalismus waltet hat Typo3 viel bessere Möglichkeiten, seine Stärken auszuspielen. In meinem Fall, und das ist noch einmal ein Veweis an den Anfang des Threads, haben mich die Probleme mit Typo3 derartig verbrannt, daß ich so schnell kein Geld und keine Arbeit in typo stecken werde. Und so sehr, daß ich kaum jemand zuraten würde, ganz im Gegenteil.

Genau DAS ist schade. Denn das hätte auch anders laufen können.

Alles Liebe, Julian!

Jobolo ·

Ausserdem finde ich Deine Kritik im Bezug auf die ausführende Firma gerechtfertigt und auch angemessen.
Du hast hier nicht mit Verbalinjurien rumgeworfen, hast keine Namen genannt und bist trotz nicht unerheblicher Frustration recht sachlich geblieben. Warum also diese Meinung verstecken?

Ein Gedanke hierzu noch:
Ich bin mir darüber bewußt, daß das menschliche Hirn ein gigantisches System ist. Daß das Gedächtnis über unfassbare Vernetzungen verfügt. Und auch hier gilt: Bestimmte Fehler sind Systemimmanent.

Ein typischer Fehler des Gedächtnisses: ES passt sich der Meinung an. Das dürfte jeder wissen, der schonmal ein paar Gerichtstermine verfolgt hat oder der sich alte Neujahrsreden der Bundeskanzler anguckt.

Was ich hier schreibe entstammt alles meinem Gedächtnis. Ich kann nicht, denn das kann keiner, 100%ig garantieren, daß meine Erinnerung hundertprozentig ist. Ich bin mir sicher, die Firma hat einige Dinge anders in Erinnerung als ich. Und ich bin Demütig genug, einzusehen, daß deren Erinnerung ebensoviel Anspruch auf Wahrheit hat wie meine.

Was ich hier schreibe ist alles nur meine Sicht. Dieses Thema hab eich abgeschlossen, daher brauche ich die Konfrontation mit denen nicht mehr. Ich glaube nicht, daß die zu etwas führen würde.

Das Ziel hier im Forum war keine "Abrechnung", sondern ein "Aufmerksam-Machen". Und dazu ist es nicht nötig, die Jungs, mit denen es einfahc nicht funktioniert hat, reinzuziehen und zu konfrontieren. Das wäre ein Schmutzige-Wäsche-Waschen. Ohne Sinn und Zweck.

Daher will ich sie raushalten. Und diese Bitte meine ich ernst: Es ist keine Schuldfrage und kein "wer-nimmt-wem-was-übel". Sicherlich bin ich ebenso schuld wie di eanderen. Ich freue mich, wenn der ein oder andere Typo-Freak in der näcshten Verhandlung mit einem potentiellen Kunden mal kurz daran denkt, wie das ERgebnis aussehen kann, wenn er den Aufwand kleinredet und Typo in Bereichen einsetzen will, wo es einfach nicht hinpasst. Am Ende kostet es alle Seiten zuviel.

Alles LIebe, Julian!

timmy2007 ·

Erst einmal kann man die Hälfte dieser Diskussion vergessen.

Die Kritik ist berechtigt, aber Du kannst der Typo3 Community keine Schuld an Deinen teuren Homepagebearbeitungen geben.

Eine Community ist mit Typo3 schwierig zu realisieren, aber es geht. Siehe hiezu Postings zu "harz2night" in diesen Forum.

Klar sind Joomla, Drupal und Postnuke besser, wenn man vom Core aus Community-Funktionen haben will. Aber glaube mir, ich habe selber Postnuke und Joomla noch am Laufen, dort gibt es auch Schwierigkeiten mit diversen Modulen, die man für Community-Einrichtungen auf Webseiten verwenden kann.

Und ich nutze keine Newsletter, Shop oder Forum Module. Ich lagere dies aus, da gerade solche Module jedesmal ein Zielpunkt von Hackern sind und man jeden Tag Angst haben muß, daß die Seite nicht mehr funktioniert.

Ich kenne leistungsstarke Tools für Newsletter, Forum und Shop. Klar ist, auch diese Dinge sind nicht immer perfekt. Aber ich nutze diese Dinge nicht auf der Homepage direkt.

Zum Beispiel habe ich den Newsletter (die Anmeldung, Verwaltung, Versendung) zu einen echt guten online-Newsletter-System ausgelagert und bin sehr zufrieden.

Mit Typo3 versuche ich nun, auch einige Community Dinge zu nutzen und werde abwarten, wie sich es entwickelt.

Jobolo ·

Die Kritik ist berechtigt, aber Du kannst der Typo3 Community keine Schuld an Deinen teuren Homepagebearbeitungen geben.

Habe ich das denn? Für mich ist das niemals eine "Schuld-Frage". Die Frage der "Verantwortung" dagegen führt in die Lösung der Veränderung. Solange keiner Verantwortlich ist, kann es auch keiner Verändern.

Mich interessiert nicht, wer "SChuld" ist. Ich glaube, daß die geschichtliche Entwicklung von Typo3 zu einigen Phänomenen geführt hat, manche produktiv, andere weniger. Das ist wohl bei jedem System so.

Ein ganz anderes Beispiel: Diplomacy ist eines der erfolgreichsten Strategie-Spiele die die Welt je gesehen hat. Zudem auch eines der herausfordernsten, daß es einzig in Deutschland kaum bekannt ist liegt daran, daß Parker dem Spiel damals eine unverständlich übersetzte Anleitung beigelegt hat.
Diplomacy ist in allererster Linie als ein "Verräter-Spiel" bekannt. Irgendwann verrät in diesem Spiel jeder seine Alliierten, seine Freunde, fällt dem Partner in den Rücken und ähnliches. Das Spiel basiert auf Lug und Betrug, ohne daß davon auch nur ein Wort in der Anleitung steht. Dennoch ist der Verrat eine der schönsten und hervorstechendsten Herausforderungen in diesem Spiel.

Das habe ich einmal gespielt mit einer Gruppe von völligen Anfängern, die den Namen "Diplomacy" noch nie gehört hatten. Ich wollte wissen, ob es möglich ist, mit diesem Spiel eine "faire" Partie zu spielen. Das Ergebnis: In der dritten Runde haben sie sich schon alle gemetzelt.

Worauf ich hinaus will: Bei Diplomacy scheint das Betrügen System-Immanent zu sein. Es ergiebt sich einfach zwangsläufig. Ähnliche Systeme produzieren immer wieder ähnliche Ergebnisse. Das System "Wasser" produziert überall auf der Weltkugel einen Strudel, wenn es abfließt, einzig die Richtung hängt von der Nord- oder Südhalbkugel ab, und daß ohne daß in der Molekularstruktur von Wasser irgendwo die Beschreibung eines Strudels hinterlegt ist. Der Strudel ist System-Immanent.

Was nun steckt in dem System "Typo3"? Es hat natürliche Stärken wie auch natürliche Schwächen, die hat jedes System. Und die bewußte Entscheidung, ob die Schwächen aufgelöst werden sollen (was sehr schwer ist und üblicherweise neue Schwächen produziert oder das System instabil macht) oder klar umgangen führt meiner Meinung in eine größere Stabilität.

Wenn Typo3 sich als Redaktions-System und Joomla sich als Community-System profilieren dann hat jeder seine Stärken betont. GEnau darum geht es mir: Für eine Community hat typo3 immense Schwächen. Und an der STelle ist typo3 zu einer Religionsgemeinschaft geworden, wie mir scheint.

Wenn die Community für Typo3 einen gewissen Zusammenhalt hat stellt sich mir die Frage, ob es Sinn macht, Typo3 so hochzuloben, daß es in der Praxis kaum mithalten kann. Wo auch immer ich nach Typo3 gefragt habe, in typo3-Kreisen gab es niemals kritik, sondern immer nur die Aussagen, daß es mit Typo3 anspruchsvoller ist, dafür das Ergebnis das beste wäre.

Nun sitze ich vor dem Scherbenhaufen, daß mir eine of-the-box-installation von vBulletin und von Joomla in wenigen Minuten mehr gebracht hat, als eineinhalb Jahre mit Joomla. Dadurch bin ich natürlich heftig verbrannt, kritisiere typo3 ziemlich lautstark und rate zu sehr großer Vorsicht. Ich bin nun ein Mensch, wenn mich jemand zu typo3 fragt, dann mahne ich sehr deutlich, den Preis ganz genau anzugucken und besser dreimal zu prüfen, ob andere Systeme nicht mehr hergeben, für dasselbe Geld. Ich erzähle voller überzeugung, daß typo3-Programmierer das System gerne überschätzen und die Grenzen von Typo3 nicht wahrhaben wollen. Ich lege nahe, ungefähr mit dem dreifachen an Geldmitteln zu rechnen, wie es im Angebot steht, bis das System ansatzweise Stabil ist.

Daran ist natürlich niemand "Schuld". Wenn jedoch jemand "Verantwortung" dafür übernimmt, kann er das ändern. Wenn jemand offen vergleicht, was die Stärken von typo3 sind und an welchen Stellen andere Software effektiver und günstiger ist. Wenn jemand dazu stellung nimmt, warum sov iele typo3-Projekte am Ende teurer werden als geplant.

"Verantwortung" ist was ganz anderes als "Schuld". Das Konzept von Schuld liegt mir nicht, das hat die Kirche mit der "Sünde" als Machtfaktor eingeführt, da die Kirche der einzige Ort war, an dem dem Sünder vergeben werden konnte. Der nächste geniale Coup war die Einführung der "Erb-Sünde", die es dem Menschen unmöglich macht, jemals "frei von Schuld" zu sein.

Das Konzept von Schuld halte ich für erfunden, und in der Ur-Form der Bibel war es ebensowenig vorhanden wie die Erb-Sünde, dafür findet sich da, wie erschreckend, die Wiedergeburt. Wenn also noch jemand von Euch glauben sollte, ich würde der Community irgendeine Schuld geben: Geläutert seid Ihr, frei von jeglicher Schuld.

Alles LIebe, Julian!

timmy2007 ·

Wenn Typo3 sich als Redaktions-System und Joomla sich als Community-System profilieren dann hat jeder seine Stärken betont. GEnau darum geht es mir: Für eine Community hat typo3 immense Schwächen. Und an der STelle ist typo3 zu einer Religionsgemeinschaft geworden, wie mir scheint.

Wenn die Community für Typo3 einen gewissen Zusammenhalt hat stellt sich mir die Frage, ob es Sinn macht, Typo3 so hochzuloben, daß es in der Praxis kaum mithalten kann. Wo auch immer ich nach Typo3 gefragt habe, in typo3-Kreisen gab es niemals kritik, sondern immer nur die Aussagen, daß es mit Typo3 anspruchsvoller ist, dafür das Ergebnis das beste wäre.

Nun, ich habe mit den Postnuke Team auch so meine Schwierigkeiten gehabt und ich habe gemerkt, daß man fast Programmierer sein muß, um mit den System ordentlich arbeiten zu können. In den letzten 12 Monaten hat sich bis auf zwei Fix-Pakete bei PN nichts getan. Postnuke wird von den Team auch in den Himmel gelobt und wenn man Kritik übt oder zuviel Fragen stellt, die man gerne beantwortet haben möchte, kommt gar nix mehr. Man kann auch von Normalusern bei keinen System verlangen, daß man alles versteht. Schon gar nicht von PHP oder anderen Kenntnissen, die man für das System braucht.

Bei Joomla ist es ähnlich. Allerdings ist da die Community viel größer als bei Postnuke. Allerdings wird Joomla von den Forenmoderatoren bei der deutschen Seite nicht immer hoch gelobt und das Wort CMS nicht immer erwähnt.

Jeder Entwickler wird sein System hoch loben. Speziell, wenn die Communities stetig steigen!

Egal was für ein System man nutzt, man muß für sich das beste System finden. Um es anwenden zu können muß man es testen. Das habe ich getan.

Ich hätte sehr gerne ein CMS, das Postnuke, Joomla und Typo3 vereint. Aber es wird ein Traum bleiben!

Du kannst ja noch mal ganz konkret aufzählen, was du eigentlich mit Deiner Webseite erstellen willst, und was Du dafür benötigst. Dann kann man Dir bestimmt weiterhelfen und ein CMS-Tipp geben!

Jobolo ·

Du kannst ja noch mal ganz konkret aufzählen, was du eigentlich mit Deiner Webseite erstellen willst, und was Du dafür benötigst. Dann kann man Dir bestimmt weiterhelfen und ein CMS-Tipp geben!

Inzwischen denke ich, daß ich die richtige Software dafür gefunden habe. ;-)

ZenCart für den Shop
vBulletin für das Forum
Joomla für die Portal-Seite mit Bridge zu vBulletin
os-ticket für das Support-System
Post Affiliate Pro für das Affiliate.

Insbesondere die Sync-Funktionen zwischen vB und Joomla sind sehr gut. Zudem war eine der Herausforderungen die Event-Verwaltung, die in Typo hätte folgen sollen. Das wäre eine komplett neue Entwicklung gewesen, in Joomla habe ich nur noch eine Extension ein bißchen anpassen müssen, auch da bin ich sehr froh drum.

Auch hier noch einmal: Keine der Anpassungen, die die typo-Programmierer für mich gemacht haben, hat jemals wirklich stabil funktioniert. Wenn die Software gestimmt hat war es die Geschwindigkeit, wenn die Geschwindigkeit gestimmt hat war die Bedienung eine Katastrophe.

Selbst die einfachsten Dinge wie ein "Login merken" hat nicht funktioniert. Ich konnte nicht an zwei Rechnern (Desktop und Notebook) gleichzeitig eingeloggt sein. Also gleichzeitig "gemerkt". Sobald ich mich auf dem einen Rechner eingeloggt habe, ist der Login vom anderen ungültig geworden.

Da kann es ja wundervoll sein, daß Typo3 so modern ist in seinem Login, fakt ist daß das eines von vielen elementen war, das genervt hat. Ähnliche Probleme hat (meiner meinung nach) auch Amango gehabt: Erst waren sie so stolz auf Ihr Login, daß so unendlich sicher war. Dennoch, ich hattek einen Bock, mich jedesmal neu einzuloggen. Es mag so modern sein, wie es will, wenn es nicht passt, passt es einfach nicht.

Natürlich kenne ich auch die Probleme. Es gibt immer eine "Schnittstelle" zwischen vBulletin und Joomla. Der Shop hat eine ganz eigene User-Datenbank. Doch der Aufwand, die typo-eigenen Extensions in Typo zu integrieren war größer und im Ergebnis nicht halb so sauber wie die integration momentan von vB mit Joomla.

Shop wie gesagt außen vor, doch der Shop von typo3 hat einfach überhaupt nicht funktioniert und bist der auch nur im Ansatz so angepasst wäre, wie es ZenCart von Natur aus ist ... uiuiui ...

Alles Liebe, Julian!

ossipetz ·

diese überläufer... hat man töne... 😃

Und an der STelle ist typo3 zu einer Religionsgemeinschaft geworden, wie mir scheint.

Sekte wenn ich bitten darf. Anhänger einer CMS software bezeichnet man gemeinhin als sekte. das ist bei joh-ma auch so 😃
Gäbe es aber mehr menschen auf der welt wie kasper wäre so manches auf dieser welt etwas besser. ob jetzt die motive wie bei mambo (oh hoppla) reine gier sind oder halt gott und die welt... solange GPL druntersteht sollte das keine rolle spielen.

Wenn die Community für Typo3 einen gewissen Zusammenhalt hat stellt sich mir die Frage, ob es Sinn macht, Typo3 so hochzuloben, daß es in der Praxis kaum mithalten kann. Wo auch immer ich nach Typo3 gefragt habe, in typo3-Kreisen gab es niemals kritik, sondern immer nur die Aussagen, daß es mit Typo3 anspruchsvoller ist, dafür das Ergebnis das beste wäre.

nun das kann ja auch einfach stimmen? wenn man zB http://typo3.com/Customers.1229.0.html glauben darf. da findet sich so einiges an prominenz. und performance probleme hat die lufthansa keine.

es ist aber ganz sicher richtig das typo3 in sachen community etwas schief steht. die probleme aber bleiben für alle irgendwann dieselben. mir gefällt joomla auch besser. aber gefallen allein ist eine trügerische sache...
hingegen bei communities ist sowas schon mal schneller besser. und communities brauchen wohl die ganzen grafischen menu-funktionen oder dergleichen schlicht nicht.

noch einen tritt mit auf den weg 😃

ZenCart für den Shop
vBulletin für das Forum
Joomla für die Portal-Seite mit Bridge zu vBulletin
os-ticket für das Support-System
Post Affiliate Pro für das Affiliate.

(allein die hardware kosten für sowas da mit 20000 benutzern können einen umbringen 😢 )

verschiedene logins für verschiedene anwendungen sind total out! auch (oder sogar vor allem) in religionsgemeinschaften. ich würde mir da ernsthaft einen ldap bestand überlegen. noch bevor man vor dem problem steht benutzergruppen vereinen zu müssen. wobei der killer wirds nicht werden...

*toi toi toi* 😉