Hi Folks,
ich setzte RedDot nun seit 4 Jahren (hieß damals noch InfoOffice) im hauptberuflichen Bereich ein.
Die Entscheidung viel damals fast aus drei Gründen: die sehr einfache Oberfläche, schulungsfreie Bedienung durch die Redakteure und die super einfache Möglichkeit Templates und Templatevarianten zur Verfügung zu stellen.
Ein Beispiel:
Unter Typo3 kann ich -nicht- sagen: erstellen hier an dieser Liste eine Seite, verwende das Tempalte NEWS_Sport, die Seite soll erscheinen: auf der Startseite vom 10.04.03 08:00 Uhr bis 11.04.03 19:00 im Bereich Sport vom 10.04.03 08:00 Uhr bis 14.04.03 19:00 danach hänge sie automatisch ins Archiv. Das ganze sind 8-9 Klicks und die Verlinkung über zwei Schlagworte in einer übersichtlichen DAU Oberfläche. Bei Typo3 gehen Listen mit einfachen Schlagworten gar nicht und man muss bei Typo3 Content "von Hand" verlinkten - bei umfagreichen Seiten nicht zumutbar.
Auch der administrative Aufwand ist bei RedDot wesentlich geringer. Ich bin nun seit fast 7 Monaten für den privaten Bereich mit Typo beschäftigt und wälze immer noch für jede Kleinigkeit bei Typoscript stundenlang die Dokus und muss in Foren oder Listen fragen, nicht weil ich zu böd bin o.O , sondern weil TypoScript eben doch eine komplette komplexe Programiersprache ist, bei der man zudem sämtliche Möglichkeiten erst einmal kennen muss und dann noch bis Punkt syntax-genau kennen muss und man einen riesen Zeitaufwand hineinstecken muss um alles so zu bekommen, was andere CMS von Haus aus liefern. (alleine z.B. alle die 2 dutzend Schaltern und Knöpfe im Frontend zu deaktivieren, die eine Redateur überhaupt nicht braucht ... oder mal "schnell" 15 Redaktuere anlegen mit unterschiedelichen Rechten je Baumknoten .....)
Weitere Facts: Typo3 hat (noch?) keinen vernünftigen Workflow mit Freigabe und (noch?) keine Trennung zwischen Produktions- und Live-Server, es gibt (noch?) kein Clustering - wenn 30 Redakteure gleichzeitig am System arbeiten, das dann auch noch Live-Server ist, bricht wohl jeder Server zusammen - drei wesentliche Punkte in der "Enterprise-CMS-Klasse".
RedDot ist zu empfehlen, wo viele Leute die keine Ahnung vom Web haben, eine Menge Content in kurzer Zeit produzieren müssen, externer Inhalt "angeliefert" wird und die Seiten vielfach verlinkt sind, also komplex verlinkte Seiten mit hohem Contentdurchsatz und zeitgesteuerter automatischer Contentbewegung.
Zwei Beispiele die mit RedDot gemacht werden:
- http://www.rtl.de
- http://www.ekd.de
Eine Testversion haben wir damals bekommen, bringt aber nicht viel, da man beim Rumspielen die Feinheiten nicht finden kann und die Einarbeitung in die Administration auch ein paar Wochen dauert.
Die Antwort was ist das Richtige ist einfach: kriege ich für die 10.000 EUR oder 35.000 EUR (je nach RedDotVersion) Typo3 soweit, dass ich das haben will was ich brauche und können es meine Redakteure nachher zumutbar handeln und bedienen .....
RedDot bietet eine Challenge an:
http://www.reddot.de/news/content_management_system_news_3865.html
Macht doch die mal: RedDot GEGEN Typo3 - wäre interssant 😃 .
Gruß Roland