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Geld verdienen mit Extensions

Erstellt am 15. Mai 2005 · 33 Antworten · letzte Antwort am 20. August 2005 · Seite 2 von 2

Tags: Diskussion

just2b ·

Lieber Mark_Z,

du hast noch vergessen, Steuern und Versicherung zu zahlen und zudem fehlt in deiner Milchmädchenrechnung, dass du als Selbstständiger vielleicht gar nicht jeden Tag arbeiten kannst?

Und noch eine Frage: Willst du in diesem FOrum nur raunzen? 😉

Mark_Z ·

Hallo!!

Und noch eine Frage: Willst du in diesem Forum nur raunzen? 😉

... ne, hatte ich nicht vor. Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun.

Mag sein das das eine "Milchmädchenrechnung" ist. Es soll ja nur verdeutlichen was hier eigentlich los ist. Wenn ich Dir mal meinen Bruttojahreslohn sagen würde, würdest Du warscheinlich anfangen zu weinen. (oder lachen, wie man so blöd sein kann für so wenig Geld zu arbeiten)
Ok, ich hab nicht das Problem das ich mich um Kunden und Buchhaltung kümmern muß, aber ich muß meine Arbeit auch ordentlich machen sonst war es das.

Mich regt das nur auf, das sich die Leute immer so hinstellen als wäre das doch gar nicht so teuer. Ich kenn so manchen Chef der rum jammert und dann mit einem A8 kommt.
+++++++
Versicherung und Steuern hatte ich oben mit rausgerechnet + 1 Monate Urlaub und 1 Monat Krank

MfG, Mark

PS.: Naja, lassen wir das lieber. Muß ja jeder für sich entscheiden ob er 80 Euro für die Stunde bezahlen will oder nicht. Ich bin auf jeden Fall dankbar für Open Source Produkte.

robert.​meyer ·

Ich kenn so manchen Chef der rum jammert und dann mit einem A8 kommt.

Ein A8 kostet so um die 70.000 Euro? Jetzt kommt meine Pi-x-Daumen-Kostenrechnung:
A8 geleast über 3 Jahre entspricht ca. Anschaffungswert / 6 Jahre = 970 Euro pro Monat. Nach drei Jahren kann der Wagen für einen vorher bestimmten "Restwert" gekauft werden, der ca. 2/5 des Anschaffungswert entspricht = 28.000,- €. Der Chef fährt den Wagen für weitere 18 Monate und kann den Wagen dann als Gebrauchtwagen für ca. 20.000,- € verkaufen (die letzten 18 Monate somit für ca. 440,- € pro Monat).
Fazit: Der Wagen kostet somit nur 43.000,- €. Und das ganze über Leasingfinanzierung zwecks Liquiditätsschonung und späteren Abschreibungsmöglichkeiten durch Übergang in den Besitz.
Die Rechnung ist eine absolute Pi-mal-Daumen-Rechnung - bitte nicht zerreissen.

Was machen Firmen nun eigentlich, wenn es denen finanziell nicht so gut geht? Sie kaufen sich einen neuen A8! Warum: Durch den Verkauf des alten A8 landen 20.000,- € in der Kasse und stehen als Liquide Mittel zur Verfügung, der neue Wagen wird wieder mit 970,- € geleast. Und wenn das dann am Jahresende gemacht wird, sehen die Jahreszahlen somit um fast 20.000,- € schöner aus. Gängige Praxis.

Nicht mit eingerechnet ist, dass der Chef sein Firmenfahrzeug mit 1% versteuern muss, somit hat auch er brutto 700 Euro pro Monat weniger in der Tasche, netto also ca. 300,- €. Spritgeld hingegen kann er im Regelfall voll anrechnen. Pro Woche eine Tankfüllung von 75,- € machen somit fast 4.000,- € auf Kosten der Firma die Absetzbar sind. Der Firma fehlen somit 4.000,- €. Würde der Chef dieses Spritgeld aus der eigenen (privaten) Tasche zahlen, dann währe dass von versteuertem Geld. Er würde somit, um das gleiche zu erhalten, ca. 6.000,- € entnehmen, der Rest geht an Steuern drauf. Was ist für die Firma also günstiger? 6.000,- € oder 4.000,- €?

Leider ist aufgrund von Steuern die Gesamtsituation nicht vergleichbar mit der privaten Situation, wenn man sich ein Auto kauft. Viele Mitarbeiter versuchen aber, die Firmenwagen-Situation auf die eigene Situation zu übertragen. "Wenn es mir schlecht geht, kaufe ich mir doch kein neues Auto"! "Der Chef tankt auf Firmenkosten"!

Ob es immer ein A8 sein muss, sei dahingestellt. Ich fahre auf jeden Fall keinen und könnte dieses den Kollegen auch nicht gegenüber verantworten.

P.S.: Wer meine obige Rechnung betrachtet wird feststellen, dass Audi den A8 für 63.000,- € verkauft hat und nicht für 70.000,- € Listenpreis. "Versteckte Rabatte" ;-)

clivot ·

Ich hätte nicht gedacht, dass meine ursprüngliche Frage auf so großes Interesse stoßen würde.
Ich weiß nicht genau was die ganze Rechnerei da soll. Es geht im Grund darum wie man das ganze System um OpenSource definiert.
Natürlich ist es völlig normal, dass eine Firma, die ein Modul entwickelt auch Geld dafür bekommt. Typo3 ist ja nicht nur für Hobby-Seiten gedacht. Im Gegenteil.

Es geht doch aber letzten Endes darum, dass die Firmen, die dann (schon bezahlte) Module auch noch kostenpflichtig anbieten sich meiner Ansicht nach vom Solidaritätsprinzip entfernen. Denn sie nutzen auch kostenlose Module aus dem TER. Für die Abwicklung ggf. Anpassung, bekommen sie dann auch Geld. Das ist eben nicht fair.

Darum ging es mir und um nichts anderes.

Grüße,
Michael

ffr_dev ·

Hallo zusammen,

Als ideales Beispiel lässt sich die Extension Templa Voila nehmen.

Die Firma Dassault Systémes, France wollte eine Extension die über das Prinzip der drei Kolonnen hinaus geht (TemplaVoila). Dafür hat sie kaspar und r.lemke angestellt das ganze wurde bezahlt (gesponsert). Die Firma hatte was Sie wollte, war glücklich und hat trotzdem die Extension Open Source gestellt. Somit haben alle etwas.

1. Der Kunde (Dassault Systémes) hatte Ihre Extension
2. Unser Open Source Gemeinde hat nun ebenfalls eine Super Extension
3. Kaspar und Lemke haben etwas verdient und ebenfalls die Extension
4. Dassault Systémes hat durch das Open Source legen der Extension eine (für Sie) kostenlose Weiterentwicklung der wichtigen Extension sichergestellt.

Diese Firma ist mit gutem Beispiel voran gegangen, aber hey, jeder handelt so wie er es für richtig hält.

Ich stell hier niemand an den Pranger nur weil er Geld verdient.
Und die Dienstleistung sind ja nun mal nicht Open Source 😉

cu ffr

ffr_dev ·

Als Zusatz noch massive Props an Dassault Systémes, France welche mit gutem Beispiel vorangeht, und den Open Source Gedanken auch in der Praxis lebt und uns allen eine der besten und wichtigsten extensions ermöglicht hat die es gibt.

>> r e s p e k t <<

props natürlich auch Kasper Skårhøj & Robert Lemke

cu ffr

mstuebner ·
Mark_Z schrieb

3500 Euro / 80 Euro = ~44 Stunden Bei einer Arbeitszeit von 176 Stunden/Monat was ja eigentlich nicht all zu viel ist sind das 14.000 Euro im Monat.

Deine Rechnung ist nahezu korrekt, vorausgesetzt, dass Du vor dem Büro immer eine lange Schlage Kunden hast die sich bewerben Dir einen Auftrag geben zu dürfen und anschliessend auch noch pronto zahlen.

Lassen wir es einfach, das ist ein endloses Thema. Auch wenn mir Roberts Rechnung sehr gefallen hat.

kim ·

Also jetzt muss ich doch mal was losweden:
Wer sich bei 80 EUR /h für Programmierleitung aufregt ist entweder dumm oder weltfremd.
Wenn eine Agentur 80 EUR/h verlangt ist das eher die untere Grenze für eine Programmierleistung. Bei einer realistischen Geschäftanlage kann man diese Leistung nicht unter 80 EUR/h anbieten!
lg
Kim

rolli ·
edei schrieb

was sagt ihr dazu:

. . .

cu

edei

Hallo,
Die haben einen Bereich Referenzen.
Die dort vorgestellten Sites sind, so denke und sehe ich, allesamt mit Typo3 realisiert. Was ich nicht sehe in diesen Seiten ist der Typo3 Teil
<! -- This website is brought to you by TYPO3 . . . -- >
im Seitenkopf der Seiten.
ist mir nur so nebenher aufgefallen.

Viele Grüße
rolli