und als Typo Anfänger rechne mal von vornerein mit Faktor 2 bis 4 was du dir vorgestellt hast..
Soll der Kunde dafür bezahlen, daß er sich noch reinarbeiten soll...
Ansonsten kann ich dein Posting verstehen..
Gruss
Michael
und als Typo Anfänger rechne mal von vornerein mit Faktor 2 bis 4 was du dir vorgestellt hast..
Soll der Kunde dafür bezahlen, daß er sich noch reinarbeiten soll...
Ansonsten kann ich dein Posting verstehen..
Gruss
Michael
mic_jan schriebund als Typo Anfänger rechne mal von vornerein mit Faktor 2 bis 4 was du dir vorgestellt hast..
Soll der Kunde dafür bezahlen, daß er sich noch reinarbeiten soll...
Warum eigentlich nicht?
Im Prinzip zahlt ein Kunde ja sowieso für Deinen Bildungsurlaub oder sonstige Schulungen und Fortbildungen...
Die Frage lautet für mich eher, ob ein Kunde allein diese Kosten übernehmen sollte und das kann ich mir nur schwerlich vorstellen.
CU
maxhb
da stimme ich maxhb zu. Der Kunde zahlt letztendlich unsere Weiterbildung, aber es darf nicht einer alleine sein, es sei denn, ich fahre extra wegen dem einen Auftrag in Seminar ;-)
Wir haben des öfteren Aufträge, insbesondere bei Modulen, deren Entwicklungskosten ich nicht einem Kunden in Rechnung stellen kann. Immerhin habe ich hinterher eine Lösung, die ich beliebig weiter verkaufen kann. (Auch hier gibt es Ausnahmen, aber ein erstes T3-Projekt gehört nicht dazu).
Das war auch so gemeint:
Typo-Anfänger berechnet geringen Stundensatz braucht aber dafür das doppelte der Zeit.
Fortgeschrittener rechnet doppelten Satz dafür halt nur die hälfte der Zeit.
In Grunde wäre es dem Kunden dann egal wer es macht wenn man die Ausführungszeit nicht mit betrachtet.
Ich denke letztendlich muss die Zeit die man als Dienstleister braucht eben bezahlt werden. Sonst haben wir ja irgendwann alle das Problem das man letztendlich unter seinem Preis arbeitet und das kann ja nicht der Sinn der Sache sein.
Leider ist es in der Webbrache immer noch oft üblich weit unter dem Preis zu arbeiten. Letztendlich hat das niemanden etwas gebracht auch dem Kunden nicht. Ich habe in den letzten Jahren gerade deswegen viele Projekte auf dem Tisch bekommen weil jemand vorher es "billig" versaut hat und der Kunde es dann nochmal neu machen musste.
Wir sollten wohl mal eine Umfrage starten, was ein Typo3-Projekt kosten sollte!
Grüße an alle!!
Bps schriebDas war auch so gemeint:
Typo-Anfänger berechnet geringen Stundensatz braucht aber dafür das doppelte der Zeit.
Fortgeschrittener rechnet doppelten Satz dafür halt nur die hälfte der Zeit.
Scheisse ist nur, wenn man als Fortgeschrittener die Kunden immer noch hat .... Mal so einfach den doppelten Preis nehmen geht nicht .... Aber ich behalt die Kunden trotzdem, sind mein ganzer Stolz ;-)
Bps schriebLeider ist es in der Webbrache immer noch oft üblich weit unter dem Preis zu arbeiten. Letztendlich hat das niemanden etwas gebracht auch dem Kunden nicht. Ich habe in den letzten Jahren gerade deswegen viele Projekte auf dem Tisch bekommen weil jemand vorher es "billig" versaut hat und der Kunde es dann nochmal neu machen musste.
Das passiert mir in der Webbranche kaum ... ich kenne es eher umgekehrt: "Anfänger", oder, viel öfter: Unwissende, die sich Fortgeschrittene nennen, haben Projekte viel zu teuer umgesetzt, der Kunde ist sauer und nicht nur der, sondern sein ganzer Bekanntenkreis auch .... Das ist eine Mauer, die ich nicht zu durchbrechen vermag. Diese angeblichen Fortgeschrittenen sind in meinen Augen klare Betrüger. Leider merkt der Kunde im Internet erst viel zu spät, dass er seine Kohle umsonst - in seinen Augen - ausgegeben hat. Es war nicht umsonst - es war der falsche Auftragnehmer.
Häufigstes Problem: Von der Top Ten der Suchmaschinenfeinde wurden mehr als fünf befolgt .....
Weil wenn es billig war, ist die rausgeschmissene Kohle nicht so hoch.
Bps schriebWir sollten wohl mal eine Umfrage starten, was ein Typo3-Projekt kosten sollte!
Hmm naja ..... wie schon gesagt, die regionalen Unterschiede sind zu hoch. Wenn ich veröffentliche, wieviel Miete ich für mein Büro zahle oder für wieviel man hier Personal kriegt, auch gutes, dann fallen die Münchner tot vom Schreibtischstuhl ;-)
Zu dem Thema Personal und Wettbewerb mache ich mal irgendwo nen Thread auf .... dass wird lustig ... aber erst mal mache ich meine neue Seite fertig.
Zunächst mal vielen Dank für alle Beiträge. Das scheint ja wirklich ein spannendes Thema zu sein. Ich werd mich jedenfalls mal an die Sache ranpirschen.
Bps schriebWir sollten wohl mal eine Umfrage starten, was ein Typo3-Projekt kosten sollte!
Das halte ich für eine ausgezeichnete Idee 😃 !!!
Grüße an alle, Johannes.
Tiuri schriebBps schriebDas war auch so gemeint:
Typo-Anfänger berechnet geringen Stundensatz braucht aber dafür das doppelte der Zeit.
Fortgeschrittener rechnet doppelten Satz dafür halt nur die hälfte der Zeit.Scheisse ist nur, wenn man als Fortgeschrittener die Kunden immer noch hat .... Mal so einfach den doppelten Preis nehmen geht nicht .... Aber ich behalt die Kunden trotzdem, sind mein ganzer Stolz ;-)
[klugscheiss]
Mal so einfach den doppelten Preis nehmen???
Doppelter Preis * halbe Zeit == Halber Preis mal doppelte Zeit
[/klugscheiss]
Daher würde ich auch als Anfänger lieber mit dem vollen Stundensatz argumentieren und dann einfach stillschweigend mehr Zeit hineinstecken. Wenn man nämlich erstmal für kleines Geld/h angefangen hat, wird es schwierig bis unmöglich dem Kunden später zu erläutern, warum er auf einmal viel mehr je Stunde zahlen soll (ja, aber ich bin jetzt viel besser! wie, sie waren vorher schlecht???).
CU
maxhb
Du hast vollkommen recht. ...
Mein Problem ist nur: Ich hab die Firma zu meinem 18. Geburtstag aufgemacht (wollen tat ich schon viel früher, aber nicht dürfen ;-) ). Um in dem Alter an Kunden zu kommen, tagsüber noch die Schule besuchend, musst Du über den Preis gehen. Dann probiert der eine oder andere Dich mal aus, sagt sich, er kann ja nichts verlieren. Und so funktioniert das dann. Das war bei mir der Grundstein. Von diesen Kunden habe ich bis auf einen noch alle (nach acht Jahren) - der eine ist vor ein paar Monaten in Insolvenz gegangen.
Es hat übrigens auch funktioniert, die Preise anzuheben. Sind zwar noch lange nicht da, wo sie hingehören, aber da, wo ich zumindest meine Kosten decken kann.
Heute folge ich natürlich den von Dir genannten Weg. Auch wenn ich für meine Zielgruppe immer noch als relativ jung angesehen werde, habe ich doch ein paar Jährchen als Erfahrung anzubieten und nun doch schon die eine oder andere Referenz vorzuzeigen .....
Tiuri schriebMein Problem ist nur: Ich hab die Firma zu meinem 18. Geburtstag aufgemacht (wollen tat ich schon viel früher, aber nicht dürfen ;-) ). Um in dem Alter an Kunden zu kommen, tagsüber noch die Schule besuchend, musst Du über den Preis gehen. Dann probiert der eine oder andere Dich mal aus, sagt sich, er kann ja nichts verlieren. Und so funktioniert das dann. Das war bei mir der Grundstein. Von diesen Kunden habe ich bis auf einen noch alle (nach acht Jahren) - der eine ist vor ein paar Monaten in Insolvenz gegangen.
Das würde ich auch nicht als Problem sehen, zumal es mir teilweise auch so ergangen ist, nur dass es bei mir eben neben dem Studium angefangen hat. Irgendwie legt man halt los und wenn man mit solchen Kunden gemeinsam gross wird hat das auch sein Gutes 😉
Tiuri schriebEs hat übrigens auch funktioniert, die Preise anzuheben. Sind zwar noch lange nicht da, wo sie hingehören, aber da, wo ich zumindest meine Kosten decken kann.
Das war genau was ich meint, es ist halt schwer, aber zum Glück nicht unmöglich.
CU
maxhb
Ich denke das sich das alles irgendwo von selbst regeln wird.
Den Ansatz mit dem "normalen" Stundenpreis und dann stillschweigend mehr Zeit zu investieren mach ich auch so. Den Kunden kann man es später nur sehr schwer erklären das man jetzt mehr pro Stunde haben will.
Klar das es auch Unterschiede in den Leistungen gibt. Als ich angefangen habe hatte ich auch noch ganz andere Grundkosten wie heute. Heute kommen die Kosten für Miete, Angestellte Infrastruktur usw dazu.
Man kann seinen Kunden dafür ja auch mehr bieten.
Letztendlich denke ich muss der richtige Dienstleister zum richtigen Kunden finden.
Als Beispiel... für eine Vereinswebsite werden ganz andere Qualitätsmaßstäbe gesetzt als an die Website eines multinationalen Unternehmens.
Ein Verein hat nicht die Mittel besonders viel zu bezahlen.. ein Unternehmen will dagegen vieleicht mit der Website Geld verdienen bzw. Geld einsparen. Deswegen kommt es halt darauf an was der Kunde will und sich leisten kann.
-> Tiuri 100% agree .....mit der Zeit ändert sich halt auch die eigene Arbeitsweise, man bekommt mehr Erfahrung, kann den Kunden auf einem ganz anderen Niveau beratend zu Seite stehen und das kann man dann auch wieder abrechnen.
Also nochmal zu den Projektkosten:
Ich denke man sollte unterscheiden was geleistet wird...
1.) Projektanlayse und Konzept (kann schon Monate arbeit bedeuten)
2.) Designentwicklung
3.) Templateentwicklung
4.) Module anpassen oder neuentwicklen
5.) Qualitätssicherung
6.) Schulung ( Wenn ich 300 KM fahre und 2 Tage Schulung leiste kostet das den Kunden logischerweise auch Geld)
7.) Hosting usw. (Serveradmin)
........
Wenn man das so aufteilt dann kann man auch zu einem Vergleich der Leistungen kommen!
Bps schriebIch denke das sich das alles irgendwo von selbst regeln wird.
Jepp. Grundprinzip des Kapitalismus. Leider greift die soziale Marktwirtschaft zur Zeit ein bisschen weit um sich und macht den Markt noch weiter kaputt, aber das werden Regierung und Arbeitsamt auch irgendwann merken. Und wenn dann noch die Wirtschaft wieder ordentlich optimistisch denkt, werden sich die freuen, die bis dahin durchgehalten haben - dank guter Preis- und Qualitätspolitik.
Bps schriebAlso nochmal zu den Projektkosten:
Ich denke man sollte unterscheiden was geleistet wird...
1.) Projektanlayse und Konzept (kann schon Monate arbeit bedeuten)
2.) Designentwicklung
3.) Templateentwicklung
4.) Module anpassen oder neuentwicklen
5.) Qualitätssicherung
6.) Schulung ( Wenn ich 300 KM fahre und 2 Tage Schulung leiste kostet das den Kunden logischerweise auch Geld)
7.) Hosting usw. (Serveradmin)
........Wenn man das so aufteilt dann kann man auch zu einem Vergleich der Leistungen kommen!
Das wollte ich andeuten. Das lässt sich noch weiter ins Detail treiben, dann für jeden einzelnen Punkt nen geschätzten Zeitwert und man hat eine schöne Summe. Mit dem Stundensatz multiplizieren. Schöne Grundlage für ein Angebot, auch inhaltlich ;-)[/b]