So einfach wird euch niemand diese Frage beantworten können. Ich versuch mal einen anfang (mit meinem eingeschränktent Wissen...)
1. Typo3 ist für das WWW "optimiert" - Eingabemasken und Ausgabe Templates sind standardmäßig auf html/xhtml - Basis angelegt. Der Content selber wird jedoch in einer Datenbank abgelegt und ist (soweit das möglich ist) "medien/formatneutral" - in eurem Fall (Artikel-struktur) würde das auf Flexforms hinauslaufen und die werden als XML gespeichert - also Standard.
2. Einfache Verwaltung von Bildern - das DAM Modul ist recht weit entwickelt, ob es für die gegebenen Anforderungen von sich aus ausreicht müßt ihr selber prüfen.
Mit Imagemagick (open-source, nicht integrierter Teil von Typo3 aber eng eingebunden) kann eine automatische Bearbeitung der Bilder (umcodierung in formate, größen, wasserzeichen etc.) erfolgen, efordert aber auch eine gewisse Kompetenz/Einarbeitung.
3. Workflow - Typo3 hat in den neuen Versionen ein brauchbares Workflow Modul - ob das ausreicht oder erweitert muss, müßtet ihr erneut prüfen.
4. Ausgabe - Über entsprechende Extensions könnt ihr die "standarmäßige" (X)HTML Ausgabe abändern - vorhanden sind pdf export etc - doch sind diese eher auf die print-ausgabe von html-seiten optimiert. Höchstwahrscheinlich gibt es da jede Menge anpassungsarbeit/programmierarbeit zu erledigen.
5. Zusammenstellen von Inhalten
Das dürfte der einzige Punkt sein, denn man mit einem deutlichen Ja (und einem Aber hinterher) beantworten kann. Typo3 unterscheidet sich von "einfacheren" cms-Systemen gerade darin, dass Inhalte so zusammengestellt werden können, wie man es braucht - wenn (jetzt kommt das Aber) man die nötigen Kenntnisse hat - und die sind gerade in einem multi-plattform Ansatz nicht gerade auf Einsteiger-niveau.
Typo3 gilt unter den open-source systemen (neben zope/plone) als kompliziertestes - das liegt gerade an dem Framework - Charakter den beide Systeme haben (und der ist nötig für den multi-plattform Ansatz). Doch es würde mich wundern, wenn es in diesem Bereich eine Alternative gäbe.
@raphael68
ob dein Ansatz direkt für Schulbücher geeignet ist, will ich bezweifeln - wo ihr Content standardisiert widergeben wollt (z.B. Arbeitsblätter) ist es sicherlich sehr geeignet, wo ihr Content verwalten und wiederverwenden wollt (multi-plattform) ist es einen genaueren Blick wert, wo ihr interessante (individuelle und abwechslungsreiche) Schulbücher herausgeben wollt ist es eher schwierig (Ausnahme bilden meiner Meinung nach stark "systematische" Werke für Berufsschulen etc)
Ansonsten würde ich bei yeebase fragen, ob Sie nicht eine Sparte aufmachen wollen, die ihr Produkt weitervermarktet und mit Pflege / Anpassung Geld verdienen will.
Die Alternative dürfte nicht billig sein: ein kompetenter Partner, mit dem man eng zusammenarbeitet oder in-house Kompetenz die nicht billig sein dürfte.
Sorry wenn's zu vage war, aber vielleicht hat's den Nebel weniger dicht werden lassen.
Grüsse
Jacek