Heyo Freunde,
nach Entwicklungen im webedition/Joomla/Contenido bereich habe ich nun im Joomla Forum eine wichtige
Frage gestellt (wie ich finde..) - hier das Zitat:
Heyho Freunde -
vorab - ja ich bin begeistert, ..den noch vor 3 Jahren hätte ein "Html-Youngster" niemals innerhalb von 2 Tagen eine komplette Website (Content/Grafiken// Template-Design/CSS// Module/Componenten) erstellen können. Mamboo und Joomla, sind da als frei erhältliche (GNU) CMS-Systeme weit gekommen und bereichern das Web, sowie die Wertschöpfung von Klein- und Mittelstand. Vielen Dank an die Entwicklergemeinde und Vielen Dank an Ihre Nutzer!Aber wohin sind wir gekommen? Schaut man sich die frei erhältlichen Templates oder die User-Pages an, erkennt man immer wiederkehrende Styleguides/ Template-Elemente / Objekt-Anordnungen/ und, und, und: Das eine Seite mit bzw. über Mamboo oder Joomla läuft springt dem Besucher förmlich ins Auge. Grauselich, und Verwunderung
Man fragt sich - liegt der Mehrwert des Systems tatsächlich in der leichten Bearbeitung des Contents oder in der Style- und Technik-Übereinstimmung mit zahlreichen anderen Websites im Netz... . Wo bleibt die Sicherheit wenn ich als Kunde ein System pflege das tausende "Schwester-Seiten" hat? Wo bleibt der Erinnerungswert meiner Besucher bzw. "Findet der überhaupt noch statt? ...und die Wichtigste Frage: Was kann ich machen, um meine Einzigartigkeit herauszustellen; bzw. die Aufmerksamkeit, weshalb mich meine Kunden/ Nutzer besuchen?
Als Entwicker halte ich das ganze so simpel wie möglich - dreht sich ein System im Kreis suche ich den Ausgangspunkt, analysiere meine Möglichkeiten: d.h. weitermachen oder abbrechen. Für meinen Teil arbeite ich jetzt mit Typo3 - das ist allerdings eine Entscheidung die ich Joomla zu verdanken habe, und zwar aus den genannten Gründen! das System hat mich persönlich also weitergebracht - ändert allerdings nichts an den Fragen die ich oben gestellt habe!
Deshalb gebe ich diese Fragen mal an diejenigen weiter, die verantworlich sind um Joomla/Mamboo ein "Look & Feel" zu verpassen - bzw. Entwicklungs-Schritte die sich diesen Fragen annehmen.
Grüsse, Christian
Sicher habe ich ein wenig provoziert - das musste aber sein, weil ich Entwickler und User gleichzeit ansprechen wollte - darauf gab es viele Postings hier nachzulesen: http://www.joomlaportal.de/allgemeine-fragen-zu-joomla/34368-joomla-immer-das-gleiche.html
Nach einigen Meinungen musste ich selber wieder stellung nehmen und habe dieses Posting verfasst.
Zunächst mal bisher: Vielen Dank für Eure Meinungen!
Mir und Euch ist klar das CSS und Layout vom Inhalt und der Technik - auch bei Joomla - getrennt voneinander begriffen werden. Das trifft generell auf die meisten CMS-Systeme zu. Beantwortet also nicht den Kern meines Postings.
Ich werde deshalb zu einigen Meinungen hier stellung nehmen:
Zitat:
ecomebackas Layout hat im eigentlichen Sinne doch gar nichts mit Joomla zu tun. Auf der Basis von CSS und HTML lässt sich doch jedes Layout ermöglichen.
Es liegt immer in deiner Hand, was du daraus machst.Warum sollte sich das CoreTeam mit gestalterischen Fragen befassen?HP.Net: Stimmt - ist mir allerdings eine Grundstruktur an die Hand gegeben die ich grundsätzlich nicht ändern kann, wirkt sich das immer auch auf mein Layout aus (Ich kann bspw. nur schwer unterschiedliche Zustände und Dyamiken formulieren). Somit muss sich ein Core Team immer auch mit Gestalterischen Fragen befassen, es ist also grundvorraussetzung im Geschwindigkeit/Struktur, etc besser einschätzen zu können bzw. Zustände/Verhalten zu definieren in der sich einzelne Seiten zum Nutzer verhalten.
Zitat:
Papillion: Was hat das mit Sicherheit zu tun? Bzw. genauer mit mangelnder Sicherheit? Mit der Zahl der Nutzer steigt die Chancen Sicherheitslücken aufzudecken und zu fixen, gleichzeitig steigt mit der Zahl das Interesse einiger daran, sich diesem System zu widmen. Dürfte wohl auf das gleiche rauskommen.HP.Net: Sicherheit ist immer die Summe seiner Definitionen. Diese wird bei Mamboo/Joomla schon lange zu Gunsten der öffentlichen Entwicklung vernachlässigt. Wende ich also unbedarft das System auf meinem Server an, kann ich fast sicher sein das mir ein "Beinchensteller-Fuchs" (böswillig) evtl. im Upload-Ordner ein Skript zur totalen Übernahme meines System einschläust... Sicherheit hat also was mit Eigenentwicklung zu tun und wird nicht von Joomla geliefert??? Das wäre dann also der Kern meiner Frage.
Zitat:
Hatzu (joomla-Profi): Es hat sich auch gewisse Struktur der Seiten im allgemeinen eingebürgert. Dazu gehört, neben anderen Dingen, zum Beispiel, daß in den meisten Fällen die Menus entweder links und/oder oben sind.(..) Die Besucher kommen wegen des Inhalts und eben nicht, weil wieder ein neues grafisches Gimmick auf der Seite erschienen ist.HP.Net: Sicher ist das genau diese Struktur des Systems den Nutzern erschwert Inhalte anders zu strukturieren und mehrere Zustände einer Seite (bzw. deren Inhalte) zu definieren. Das wirkt sich im "Look" eher statisch als dynamisch aus. Das Content-Verhalten wirkt so immer schwerfällig bzw. statisch - in letzer Konsequenz un- bzw. weniger interessant für einen Besucher.
Zitat:
DietmarH: Wenn ich das Ausgangspost richtig interpretiere, ist es von einem professionellen Webdesigner, der Geld mit der Vorarbeit anderer Leute verdient und sich darüber beschwert, daß andere keine Vorarbeit leisten, die seiner individuellen Vorstellung weiter entgegenkommt (und damit noch mehr Geld für weniger Arbeit beschert).HP.Net: Wichtig als Entwickler - aber kein prof. Webdesigner - verdiene ich meine Brötchen im Business Development - nicht mit dem Verkauf des Systems. Ich schmälere auch nicht die Leistung anderer sondern rege nur an: so begreife ich dieses Posting und meine Aufgabe.
Grundsätzlich .....
Es ist richtig: Ein Frontend ist so individuell wie ich es gestalte bzw wie ich es gestalten kann/ bzw. wieviel Mühe ich mir gebe. Somit beruht ein Frontend immer auf der Summe meiner Möglichkeiten (das die immer unterschiedlich und nie wirklich gut sind kann man bei den "tausenden Schwester Seiten" sehen).
Ich konzentriere mich in meinem Posting aber eher auf die Fähigkeiten des Backends - bzw. der Struktur und das Verhalten meines Frontends. Meine Erfahrung ist das die Technologie hinter Joomla nur begrenzte Möglichkeiten lässt, die zwar schnell zum Ergebniss führen (Gratulation Floxworld), aber auch das Interesse bzw. die Aufmerksamkeits Strategie meiner Internetseite begrenzen... oder auf Deutsch: Der Nutzer immer auf dieselben Inhaltseffekte stößt - ob Banner, ob Forum, ob Style-Positionen einzelner Objekte ..etc. siehe oben...
Gruss, christian
Jetzt meine Frage an Euch: hab ich recht, haben andere auch Recht??? - drehen wir uns im Kreis mit der disskussion...? und was hat das ganze mit Typo3 zu tun...
naja Typo3 ist viel grösser als joomla - hat auch eine Entwicklergemeinde die scheinbar professioneller ist... allerdings gibt es viele parallelen (angefangen mit dem opensource..) deshalb - Ist denn Joomla nur für anfänger und Typo 3 was für die grossen???
Gruss christian