Hallo zusammen!
Folgende Konstellation: Eine Website im Internet mit Typo3 (LAMP). Außerdem im firmeninternen Netzwerk einen
LAMP-Server, auf dem unser Intranetangebot liegt (auch mit Typo3).
Aufgabenstellung: Das Intranetangebot soll über das Internet abrufbar sein für die Kollegen, die nicht am firmeneigenen Netzwerk hängen.
Lösungsvorschlag: Auf dem Webserver lege ich ein Verzeichnis "intranet" an, das ich per .htaccess-Datei mit einem Passwort schütze. In dieses Verzeichnis kopiere ich alles, was auf unserem Intranetserver mit typo3 zu tun hat. Die Datenbank kopiere ich vom Intranetserver in die Datenbank des Webservers. Dann rufe ich das Installationstool von typo3 im Verzeichnis "intranet" auf dem Webserver auf und mache hier die notwendigen Anpassungen, was z.B. die Pfade betrifft, die auf dem Webserver anders lauten. Danach kann ich unter http://www.internetadresse.de/intranet/ das gespiegelte Intranet auf dem Webserver aufrufen. Das ist passwortgeschützt. Funktioniert das grob gesagt so?
Und weiter: Ich möchte nur die Seiten und Dateien auf unserem Intranetserver im firmeneigenen Netzwerk pflegen. Wie schaffe ich es, dass die Änderungen auf dem Webserver analog nachvollzogen werden, der Inhalt also gespiegelt wird?
Danke
Dirk
Das dargestellte Szenario funktioniert zwar, ist aber suboptimal. Ich schlage, zwei Lösungen vor.
Lösung A:
Auf dem Internet-Server wird eine zweite Typo3-Instanz installiert. Diese könnte im Apache mit einem VirtualServer auf eine eigne Adresse, oder mit einem Alias auf einen eigenen Pfad zugänglich gemacht werden. (z.B. VirtualServer = http://intranet.meine-firma.de; Alias = http://www.meine-firma.de/intranet)
Der Datenbankerver des Intranet wird für den Remote-Zugriff vom Internet-Server geöffnet. Die Typo3-Instanz vom Internet-Server greift dann auf die Datenbank vom Intranet-Server zu. Damit benötigt man keine weitere Administration; der Intranetinhalt ist auch vom Internet zu erreichen.
Den Passwortschutz würde ich in diesem Fall Typo3 überlassen. So braucht sich jeder Benutzer nur ein Passwort merken (das vom Intranet), bzw. der Pflegeaufwand für den Admin ist gering.
Lösung B:
Auf dem Internet-Server wird ein Reverse-Proxy installiert. Jeder im Internet verbindet sich zu diesem Proxy und authentifiziert sich an diesem (nicht am Typo3, oder am Webserver). Der Proxy holt sich dann vom Intranet den jeweils angefragten Inhalt und reicht ihn an den Browser weiter.
Für beide Lösungen gilt: der Intranet-Server benötigt eine Verbindung zum Internet. (Stichwort "DMZ")
MfG, Lars Thalheim
Hallo.
Danke für die rasche Antwort. Ich könnte mir vorstellen, dass unsere Admins bezüglich DMZ etwas kritisch eingestellt sind. Wir werden sehen. Ich werde diese Anregungen auf jeden Fall prüfen lassen.
Gruß
Dirk Jung