Nachdem ich nun ca. eine Woche mit Typo mehr oder weniger "herumgespielt" habe, frage ich mich, welcher Ansatz der "bessere" ist:
1.) Layout und Design in einer klassischen HTML Datei vornehmen und dann per Marks und Subparts die Inhalte dynamisch hinzufügen oder
2.) alles in TypoScript entwickeln.
Ich nehme an, daß es DEN wahren Ansatz nicht gibt, Kasper selbst empfiehlt Ansatz 1. Ich möchte auch keinen "Religions"-Krieg hier losbrechen, bin eher an Erfahrungswerten interessiert.
Wie sind denn die meisten "bekannten" Typo3 Seiten realisiert? Diejenigen, die auch gut aussehen und einen Anspruch im Design umgesetzt haben?
Wie zum Beispiel hat das Team von artplan gearbeitet?
Eure Empfehlungen und Meinungen sind hilfreich.
Gruss. Ralph
Hi,
wir hatten diese Diskussion auf der snowboard-tour.
Wenn man im Team arbeitet und das HTML-Layout von einer anderen Person gemacht wird, ist es sinnvoll mit html-Templates zu arbeiten.
Die Arbeit mit dem HTML-Template faellt wahrscheinlich vielen leichter, die bisher noch nicht so viel mit Programmierarbeit zu tun hatten.
Wer sich von TS nicht abschrecken laesst, der lernt TS wahrscheinlich schneller und besser, wenn er nur mit TS-Templates arbeitet.
Aber wer weiss schon, ob nicht irgendwann doch mal ein HTMLer das Design umstricken soll.
Kommt also immer auf die Situation, die Projektbedingungen und die persoenlichen Vorlieben an.
Ciao,
Sacha
hi sacha,
ich habe bisher immer die marker variante vorgezogen, grade weil man dort meiner meinung nach die positionierung von elementen besser vornehmen kann. ich lasse mich aber gerne eines besseren belehren... 😃
mfg
bk
Vielen Dank für Eure Antworten bisher.
Ich denke es ist wahrscheinlich so, daß man DIE richtige Methode nicht findet. Aber es geht mir weniger um eine RICHTIGE Methode als tatsächlich um bestimmte Merkmale, die eine Entscheidung vielleicht einfacher machen.
Würdet Ihr sagen, daß man wenn man eher eine Design-lastige Site macht, den HTML-Datei Ansatz wählt und wenn es weniger um Design geht, den reinen TS basierten?
Hi,
rrottman schriebWürdet Ihr sagen, daß man wenn man eher eine Design-lastige Site macht, den HTML-Datei Ansatz wählt und wenn es weniger um Design geht, den reinen TS basierten?
nein, wuerde ich nicht sagen. Es kommt darauf an wer das Design macht und wie es gemacht wird.
Wenn man weiss wie es geht, macht es keinen grossen Unterschied, ob man den HTML-Code in der Designvorlage oder im TS-Template einfuegt.
Sei mutig und probiere es aus.
Ciao,
Sacha
Hi,
bk schrieb
ich habe bisher immer die marker variante vorgezogen, grade weil man dort meiner meinung nach die positionierung von elementen besser vornehmen kann. ich lasse mich aber gerne eines besseren belehren... 😃
ich arbeite auch lieber mit Designvorlagen. Aber als ich in Spluegen gesehen habe wie Markus Lange mit TS-Templates jongliert, war ich schwer beeindruckt und hab mal wieder gesehen, wie viel es noch zu lernen gibt...
Ein Vorteil von TS-Templates mit integrierten Ressourcen (Bildern usw.) ist auch, dass man die einfach verschieben kann und alle dazugehoerigen Dateien wandern mit.
Ciao,
Sacha
Diese Diskussion ist sehr wertvoll für mich (und ich hoffe auch für andere Forum-User).
Gibt es denn gute Beispiele für z.Bsp. Sites die auf dem reinen TS-Ansatz und solche die auf dem HTML-File Ansatz beruhen? Links?
Und: Ich habe die gängigen Tutorials glaube ich alle gelesen. Es fehlt aber irgendwie ein Real-Life Projekt. Von dem man lernen kann.
Vielleicht finden sich Leute, die ein Buch mit mir schreiben würden?
rrottman schrieb
Gibt es denn gute Beispiele für z.Bsp. Sites die auf dem reinen TS-Ansatz und solche die auf dem HTML-File Ansatz beruhen? Links?
Links werden dir hier vermutlich nicht viel bringen, weil man im Frontend nicht erkennen kann, ob die Site jetzt mit Designvorlagen oder per TS-Template gestrickt worden ist. Das Endergebnis ist ja sowieso das gleiche.
Bei http://typo3.bgm-gmbh.de/ bin ich mir ziemlich sicher, dass die Site ohne HTML-Template gemacht worden ist.
> Und: Ich habe die gängigen Tutorials glaube ich alle gelesen. Es fehlt
> aber irgendwie ein Real-Life Projekt. Von dem man lernen kann.
kennst du schon die Typo3-Usergroups? Wenn du die Moeglichkeit hast, fahr zu so einem Treffen. Dort gibt es sicher Leute, die sich mal in die Karten gucken lassen.
> Vielleicht finden sich Leute, die ein Buch mit mir schreiben würden?
das Thema hatten wir schon in der Mailingliste. Ist kaum finanzierbar.
Ciao,
Sacha
Meint Ihr nicht, O'Reilly könnte sowas finanzieren? Soll ich anfragen? Wer würde mitschreiben?
Hi,
rrottman schriebMeint Ihr nicht, O'Reilly könnte sowas finanzieren? Soll ich anfragen? Wer würde mitschreiben?
brauchst du nicht. Es soll da einige sehr kompetente Leute geben, die fleissig dabei sind ein Buch zu schreiben um das typo3-Projekt zu unterstuetzen...
Weitere Fragen zwecklos, lasst euch ueberraschen.
Ciao,
Sacha