Hallo Community,
ich spiele mit dem Gedanken mir einen eigenen Root-Server evtl. bei strato zuzulegen. Was ist als Admin-Oberfläche besser zu empfehlen, visas oder confixx, was ist bei mehreren Typo-Domains zu beachten???
Bitte um kurze Erfahrungsberichte.
MfG, TUX RudiX
Ich habe mit Confixx gute Efahrungen gemacht, allerdings sollte dir bewusst sein, dass Confixx stark ins System geht und viel verändert. Einen Root-Server muss man auch administrieren können.
Confixx 3.0 ist aber sicher ein gutes Tool.
Gruss
Junior
Hallo RudiX,
ich habe auch mit diesem Gedanken gespielt bei Strato einen Server zu nehmen. Bitte poste Deine Erfahrungen weiter!
Derweilen durchlebe ich eine Odysse in neuen Linux Erfahrungen (habe mir extra SUSE9.1 installiert) und versuche gerade den Testaccount bei Vanger.de bei dem man einen virtuellen server mit Confixx ausprobieren kann. (Habe noch nicht die zugangsdaten...)
Ich würde mich auch über Hinweise über die notwendigen Kenntnisse bei einem eigenen Server freuen.
1. Muss ich Shell oder das Textfenster beherschen? Wieviel Aufwand bedeutet das Lernen der notwendigen Befehle und syntax?
2. Welche weiteren Kenntnisse sollte ich mir vorher in Linux aneignen? Sollte ich eine reine textbasierte Installation zum üben vornehmen? welche Teile sind notwendig?
3. Welche Programmiersprachen sind von nöten? Ich bin leider bei den objektorientierten Sprachen etwas schwach. Das merke ich bei jeder Veränderung von Typo3... Html (BASIC PASCAL)... kann ich aus dem FF.
Alles in allem muss ich ein System haben, dass ich auch einfach mal einen Monat stehen lassen kann ohne, dass es kollabiert. Ich beabsichtige sechs bis sieben weitere Installationen von Typo3 mit eigenen Domains darauf vorzunehmen um die serverkosten erträglich zu halten.
Ich hoffe auf etwas Licht im Dunklen...
Beste Grüße Torsten
Entscheidungshilfe Rootserver: http://www.rootforum.de/forum/viewtopic.php?t=5248
Sehr empfehlenswert!
Gruss Junior
Danke für den Hinweis! Werde ich auf jeden Fall beherzigen...
Beste Grüße
Torsten
Bevor man sich einenen eigenen Rooty zulegt, sollte man sehen ob man zuhause ein Testsystem selber aufgesetzt bekommt. Dabei kann man ruhig eine SuSE System mit grafischer Oberfläche installieren.
Versuche über die Shell einen eigenen Webserver aufzusetzen und verlasse dich dabei nicht auf die RPM-Pakete, sondern erstelle dir die einen Programme selber aus den Sourcen und konfiguriere sie dir selber. Du kannst dich nicht darauf verlassen, das für ältere Versionen von der Distribution noch Updates gibt um Sicherheitslücken zu schließen oder neue Funktionen zu integrieren.
Wenn du alleine auf dem Server bist, kannst du ruhig php als DSO laufen lassen. Bist du dort nicht alleine, dann sollte php entweder über Fast-CGI oder suPHP laufen. Bei Visas läuft php in der Strato Installation über suPHP. Confixx kann von Haus aus nur mit php als DSO. Um Confixx dazu zu bewegen das die Kunden über Fast-CGI oder suPHP laufen bedarf schon einige grundlegende Kenntnisse in der Konfiguration von Apache. Hier wäre eigentlich ein klarer Punktvorteil für Visas.
Der Nachteil an Visas ist, das als MTA qmail zum Einsatz kommt. qmail ist eine Rakete für Hochlastsysteme und wird von einer Gruppe von Entwicklern kräftig weiter entwickelt, obwohl der ursprüngliche Autor überhaupt nichts mehr daran macht. Der Nachteil ist, das eine solches System hoch begeht bei Spammern und ist und diese jegliche Bemühungen unternehmen ein qmail System zu hacken. Gleichzeitig fehlen Möglichkeiten Spam schon bei der Einlieferung abzuweisen, wie es zum Beispiel Postfix macht.
Confixx kommt mit Postfix und mit guten Kenntnissen über Postfix lassen sich schon ca. 80% und mehr an Spam schon bei der Einlieferung abweisen. Hier ein klarer Vorteil für Confixx.
Ein Webserver selber aufsetzen ist schon so die Kunst. Stabil bei einer sauberen Konfig sind die auch. 1 Server läuft jetzt schon ohne Probleme über 1 Jahr und der 2 Server von mir wurde durch Strato mal bei einer Nacht- und Nebenaktion rebootet im Zusammenhang mit Netzwerkarbeiten.
Interessant wird die Sache erst bei der Gefahrenabwehr. Hier musst du dir erst mal ein schlüssiges Konzept erarbeiten und umsetzen, sowie dieses stetig verbessern.
Also, erst mal zuhause testen, testen und nochmals testen, bevor du dich in das Kriegsgebiet Internet begibt mit einem lukrativem Ziel, deinem Server.
Hmmmmmmmmmmmm...
Anfangs erschien mir ein Server als interessante Alternative. Aber mittlerweile ... Na ja ich werde mir das ganze erst einmal gaaanz genau ansehen.
Vielen Dank für die interessanten und hilfreichen Antworten!
Beste Grüße
Torsten
Ich denke um TYPO3 mit mehreren Domains zu betreiben führt fast kein Weg an einem Root-Server vorbei.
Als ich diesen Thread mit "visas oder confixx" eröffnete, hatte ich vor allem auch die Mailserver- und Maildomain-Verwaltung im Sinn, die dann bei mehreren Domains ohne Admintool sehr aufwendig werden kann. Zu jeder Internetdomain brauchts ja auch eMail-Adressen für die oder den Kunden. (Danke für die Tips von Gleitz hinsichtlich MAIL)
Ich tendiere im Moment immer noch dazu ein Debian-Minimalsystem evtl. mit einem X-Mailserver von http://www.xmailserver.org/ aufzusetzten, da dieser SMTP, POP3, mehrere Maildomains usw. in einem Paket vereint. Zudem gibt es ein PHP-Admin-Interface sowie Spam- und Virenfilter.
Das man für den Betrieb eines Linux-Root-Servers mehr als nur grundlegende Linux-Kenntnisse braucht steht für mich außer Zweifel. Daher tendiere ich auch zu Debian, da ich hier sehr gute Erfahrungen auf meinem lokalen System gemacht habe. Allerdings ist ein System, das öffentlich im Netz steht etwas anderes. Es ist angreifbar (auch wenn alle Ports und Dienste, die nicht gebraucht werden abgeschaltet sind). Die Betonung liegt auf "die nicht gebraucht werden"!!! Auf der anderen Seite denke ich, ist ein "managed Server" hinsichtlich Sicherheit keinesfalls besser gestellt.
Lokal sollte man auf jeden Fall das ganze getestet haben, aber ohne eigenen Rootserver im Netz kann man die reelen Erfahrungen auch nicht sammeln oder?
Daher ist mir dieser Erfahrungsaustausch mit Besitzern eines eigenen ROOT-Servers auch so wichtig.
MfG TUX RudiX
Moin zusammen...
Ich habe jetzt meine Zugangdsaten zu Vanager.
Ich habe ein gutes Gefühl dabei. Also das Konfigurieren und einrichten von Domains und Usern in Confixx sieht gar nich mal so schwer aus, zumal ja auch gute Hilfedateien dabei sind. Ich denke leider nur, dass die 10 Tage Testaccount nicht für einen vollständigen Überblick reichen werden.
Ich lade mir gerade Confixx 3.0.4 herunter und werde mir einen ähnlichen Server zuhause aufbauen.
Ich habe allerdings noch nicht so ganz verstanden, wo man jetzt die angesprochenen Sicherheitseinstellungen vornehmen muss? Oder ist dies bei einem virtuellen Server nicht nötig?
Beste Grüße
Torsten
Voraussetzung ist ja erst mal, das man sich sicher über die Shell auf dem Server bewegen kann. Ansonsten ist das wie in einem dunklen Raum mit einer Kerze die bald erlicht.
Diese Admintools sind eine ganz feine Sache. Die tägliche Arbeit wird ein Kinderspiel und die Kunden haben die Möglichkeit sich selber alles einzurichten wie man es braucht. Die Oberfläche von Confixx ist sehr einfach zu verstehen.
Man muss aber in der Lage sein seinen Server auch zu verwalten ohne diese Tools. Auch wenn es jetzt nur darum geht manuell eine Subdomain über den Namenserver auf eine andere Präsenz zu legen, oder wenn es mal knallt auch die Ursachen über die Log Datei zu finden und zu beheben.
Ein kleines alltägliches Beispiel. Kunde beschwert sich, ein Postfach geht nicht mehr. In der Log findest du nur den Hinweis das die Autorisierung funktioniert und weiterhin Mails eingeliefert werden. Was ist los?
Eine Email war zu groß und das System hat die Email angenommen, aber kann es nicht in den Postordner ablegen weil die Quota überschritten wurde. Du darst die im System querhängende Email nicht löschen, weil du sonst gegen geltendes deutsches Recht verstößt.
Da sind wir auch schon bei einem anderen oft vernachlässigtem Punkt. Wer einen Mailserver betreibt, steht eigentlich schon mit einem Bein vor dem Kadi, wenn er nicht eine eindeutige und saubere AGB hat. Schaut euch mal die AGB von den ganzen Freemailern an. Die hat ihren berechtigten Grund.
Ich will euch beim besten Willen nicht den Spass auf einen Rooty vermiesen. Irgendwann muss man anfangen, sonst wird das nie was. Aber tut euch den Gefallen und nehmt keine Kunden mit auf den Server, solange ihr den nicht 100% beherrscht. Ansonsten ist der Ärger vorprogrammiert.
Ihr zerballert bei einem Update eine wichtige Funktion und bekommt es nicht mehr hin. Irgendein Prozess legt sich ständig quer. Wenn ihr das nicht in rekordzeit wieder hinbekommt, ist der Ärger da. Das garantiere ich euch. Jetzt müsst ihr am Ende euer System komplett neu aufsetzen und die wichtigen Dateien für den Druck eines Prospektes für eine internationale Messe können nicht termingerecht an die Druckerei gesendet werden, weil der Server erst neu aufgesetzt wird und die Backups erst wieder eingespielt werden müssen. In diesem Fall nöchte ich nicht in der Haut des Providers stecken.
Hallo...
Also als erstes möchte ich mich bei Euch allen bedanken, dass Ihr meine kleine Themaerweiterung mitgemacht habt;-)
Ich denke mittlerweile, dass es sicherlich etwas zu hoch gegriffen ist einen eigenen Server für ein paar Typoinstalltionen und Domains zu mieten. Die Möglichkeiten sind zwar verlockend (Leistung, Einstellungen und Flexbilität), bergen aber doch eine menge Arbeitsaufwand in sich. Der Haftungs- und Verfügbarkeitsaspekt ist zwar auch nicht zu vernachlässigen wäre aber bei Bekannten und Verwandten nicht entscheidend. Entscheidend ist für mich der erforderliche Wartungsaufwand, den so ein System nach sich zieht (Um denn ruhig schlafen zu können).
Ich werde jetzt ersteinmal ein kleines Heimnetz mit Gateway etc. aufsetzen, mich in der Bedienung und Optimierung eines LAMP Servers üben und wenn der Schritt zu einem Onlineserver ein Katzensprung wird, mir alle Fragen bezüglich eines root servers nochmals stellen. Das ganze soll einfach noch Hobby bleiben und nicht ein fulltimejob.
Wenn ich mal so 5 Monate zurücksehe muss ich schon etwas schmunzeln, vor allem wie naiv ich an TYPO3 herangegangen bin. Ich habe den Einarbeitungsaufwand eindeutig unterschätzt und würde mit diesem Wissen warscheinlich auch nicht mehr damit anfangen (Mein Wissenstand in den Objektorientierten Sprachen war einfach zu gering). Aber aus meiner heutigen Position ist es natürlich klar dass ich weiter mache ;-) Der Virus TYPO3 wirkt 😃 . Ganz großen Anteil daran hat auch dieses Forum, welches einfach großartig ist!
Danke!
Beste Grüße
Torsten
Julian schriebGleitz schriebIch will euch beim besten Willen den Spass auf einen Rooty vermiesen.
😃 Perfekt!
Julian
#giggle# Wenn man zur Zerstreuung mal in den Foren herumwälzt, sollte ich mir wenigsten die Zeit nehmen noch mal drüber zu lesen.
Mein Statement sollte in die Richtung laufen, ein Rooty gehört nicht in Newbie Hände. Und wenn, dann sollen diese bitte nicht noch anfangen und Kunden mit drauf zu nehmen. Vielen ist anscheinend nicht die juristische Tragweite bewusst, den ein Rooty mit sich bringt.
Hallo.
Als eingefleischter Windows-User habe ich mir ein Linux "aufgezwungen", indem ich mir einen V-Server zugelegt habe (bei vanager: ich bin höchst zufrieden).
Da habe ich meine Domains, meine Internetseiten und meine Experimentierwiese.
Wenn der Server abschmiert, ist meine WebSeite zwar weg, aber der Geschädigte bin ich allein.
Ich habe aber den Vorteil, daß ich relativ problemlos mit einem funktionierenden Linux arbeiten kann. Und wenn's dann doch mal kaputt geht, wird das automatische Backup gestartet und schon ist der Server in 5 Minuten wieder online.
Was mich daran begeistert ist, daß ich mit Confixx angefangen habe. Domains einrichten, Mail und User anlegen war ein Kinderspiel. Ich konnte aber auch alles manuell nachbauen und vergleichen, ob bei Confixx das gleiche rausgekommen ist. Mittlerweile kann ich den Server komplett allein administrieren. Manchmal nehme ich trotzdem noch Confixx, weil es einfach bequem ist.
Hi
ich kann mich laptop24 nur anschliessen. Habe auch bei vanager einen VServer und bin sehr zufrieden.
Die Hotline ist 1. Werktags kostenlos und 2. auch kompetent. Wenn man ein Problem hat, ist es sehr schnell behoben, inkl. einem Statement warum, weshalb, wieso!
Für jemand der viele T3-Installationen auf seinem Root-Server am laufen hat oder viele installieren muß:
Ich habe ein kleines Shell-Skript geschrieben, welches eine Dummy-Installtion aus einem Vorlage-Ordner in das entsprechende User-Verzeichnis kopiert (nach Confixx-Muster ins webX/html/) und die Rechte setzt. damit benötige ich keine 2 Minuten für eine T3-Installtion. Nur das mysql-Kennwort noch in den Installer und fertig.
Bei interesse: http://www.rothonline.de/home/typo3/multi_installation/
Gruß
oroth
Hi oroth,
ich hätte mir ja ganz gerne mal Dein Script angeschaut, aber der Download von dem angegebenen Link funktioniert nicht ;-((
Ach ja, welchen Mailserver hast Du in der Konstellation Debian3.0 und ConfixxPro 3 am Laufen. Das Confixx mit Debian harmoniert war mir auch neu. Na prima, in dem Forum lernt man eben jedesmal was dazu, klasse ;-)
Hi rudix,
habe das skript auch in einen tarball gesteckt, jetzt funktionierts!
Als Mailer habe ich folgende Sachen drauf:
postfix
spamassassin
clamav
läuft richtig gut!
Gruß
oroth