Hallo,
hallo,
ich habe in der aktuellen c't gelesen, dass man auf einen Raspberry Pi einen LAMP-Server laufen lassen kann. Da stellt sich bei mir natürlich die Frage: würde eine eine kleinere Typo3 Installation (Version 4.7 oder 6.1 bzw. 6.2 wenn es soweit ist) vernünftig drauf laufen? mit max. 100 Zugriffen pro Stunde, als extensions wollte ich tt_news, t3_yaml und cal einbinden.
hat jemand erfahrungen damit?
danke. mfg joaquim
Erfahrungen hab ich keine aber wenn du die Version mit 256 MB Ram hast, denke ich nicht, dass es out of the box laufen wird. Auch 512 MB könnten knapp werden, da es TYPO3 bzw. PHP ja nicht vollständig zur Verfügung steht, alles andere (OS usw.) will ja auch noch was haben.
Sinnvoll wäre es, statische HTML-Seiten auszuliefern, da gibt es verschiedene Extensions für.
Ich vermute aber, dass auch das Backend quälend langsam sein wird. Wär aber mal interessant zu wissen, probier es doch mal aus und poste deine Erfahrungen hier.
Bei mir läuft seit ca. 3 Tagen TYPO3 6.1 auf einem Raspberry PI Rev. B mit 512MB Ram und einer 16GB SDHC Card von Sandisk mit 30MB/s stabil. Aber es macht nicht wirklich Spaß, denn der Raspberry ist damit sehr gefordert. Im Backend dauern die Seitenaufrufe bis zu 20 Sekunden.
Basis ist das TYPO3 Blankpackage und ich benutze FLUID Templates.
Das TYPO3 Introductionpackage hab ich (noch?) nicht zum laufen gebracht. Beim initialen Setup dauert mir der Step 3 der Installation zu lange. Ich verliere nach 30 Minuten bis ca. 1 Stunde die Lust auf den Raspberry zu warten.
Wer also vor hat den Raspberry als privaten TYPO3 Webserver anstelle eines Providers zu betreiben wird seine Ansprüche runter schrauben müssen. Als Übungs-/Lerngerät für TYPO3 auf einem Linux-Server mit allem drum und dran bietet der Raspberry aber preiswerte, wenn auch zeitraubende, Möglichkeiten zum Erfahrungsaufbau.
Hallo Basti4k,
schaut sehr gut aus, deine Anleitung.
Nur die max_input_vars würde ich gleich auf 2500 oder 2600 setzen.
Ansonsten, wie gesagt: tolle Anleitung. Die meisten Entscheidungen hätte ich vermutlich genau so getroffen (Distri, Versionen, Config etc...)
Und auf einem pi3 sollte das ganze auch einigermaßen flüssig laufen, denke ich.
Mit 1GB RAM sollte man auf einem internen Bastel-Server wohl sein Auslangen finden.