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title: "Bye bye Typo3"
url: "https://www.typo3.net/d/55996-bye-bye-typo3"
source: "typo3.net"
tags: ["Allgemein","Frage"]
created: "2007-01-10"
last_reply: "2007-03-12"
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pages: 1
lang: "de"
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# Bye bye Typo3

Allgemein · 68 Antworten · gestartet 2007-01-10

## Eröffnungsbeitrag

**Jobolo** · 2007-01-10 · [Beitrag #1](https://www.typo3.net/d/55996-bye-bye-typo3/1)

Ob der Beitrag bei den "ersten GEhversuchen" richtig aufgehoben ist weiß ich nicht, doch nach inzwischen mehr als eineinhalb Jahren fühle ich mich noch immer "am Anfang" und so habe ich mich dazu entschlossen, mich hier zu verewigen.

Hintergrund ist inzwischen eine wirkliche Aggression gegen die Typo3-GEmeinde bzw. die Software. Nach großen VErsprechungen und knapp 10.000 Euro bei einer Firma mit einem sehr (!) guten Ruf in Sachen typo3 (hier sei unterstrichen, daß es keinesfalls mittwald-medien ist) habe ich inzwischen eingesehen, daß Typo3 nur in einem einzigen Fall einen Sinn macht: Bei einer ultra-komplexen Rechtevergabe im REdaktionssystem.

Ja, ich habe vorher gefragt, ob typo3 das richtige ist. An vielen Stellen, auch hier. Und ich habe die Anforderungen beschrieben. Angeblich geht alles. Ganz toll und sehr schön.

Der erste Hammer war das Forum. Eine peinlichkeit ohnegleichen. Das CHC-Form gehört zu den größten Katastrophen, nach ca. 750 Beiträgen waren die Ladezeiten unerträglich, nach einem halben Jahr bin ich mit vBulletin auf eine völlig neue Domain gegangen und typo3 war "entlastet". vBulletin verwaltet aktuell 25.000 Beiträge, undenkbar was typo damit macht.

Dann der Newsletter. Katastrophe. Nach drei Versuchen, die regelmäßig in die Hose gingen habe ich die ach-so-schöne NL-Komponente in Rente geschickt und die Newsletter so verschickt wie früher: Von Hand über den Desktop. Mit der Richtigen Software optimal.

Dann habe ich den Shop rausgeschmissen. Ein Shop unter typo3, der angeblich erste Sahne ist, und bei dem ich nicht einmal die Reihenfolge der Produkte festlegen kann. Die Jungs, die mir das eingerichtet haben, meinten dazu lapidar, daß bei anderen Installationen genau das die ANforderungen wären. Was interessieren mich andere Anforderungen? Ende letzten Jahres bin ich kurz vor dem Weihnachtsgeschäft auf Zen-Cart umgestiegen. Eine sehr unübersichtliche Software, doch im Vergleich zu typo3 traumhaft einfach.

So hat typo3 Stück für Stück seine Arbeit verloren, immer war etwas anderes, oft kostenloses, immer einfach zu installieren und besser verständlich. Während ich bei typo nichts machen konnte war ich dann recht erschrocken, eine Joomla-Installation, einfach aus Neugierde, in einer halben STunde wunderbar hinbekommen zu haben. Noch zwei STunden testen bieten mir eine tolle Bridge zu meinem heißgeliebten vBulletin, ein richtig übersichtliches Backend und vieles mehr.

Schweren Herzens hab eich mich nun dazu entschieden. Das viele Geld war hinausgeworfen, typo3 hätte ich nie gebraucht und typo3 hätte für meine Anforderungen niemals funktioniert. Es bleibt der schale Beigeschmack, daß heute, rückblickend, jeder sagt, es war die falsche Entscheidung, typo3 zu nehmen, damals aber die Community gemeint hat, alles würde gehen, und die Firma, die das eingerichtet hat, natürlich auch geschwärmt hat.

Hat Joomla einen schaalen Beigeschmack? Nein. Es wird schlecht-geredet. Die Sicherheitspolitik wäre so schlecht, massive Hacker-Angriffe. Ich lebe lieber mit bekannten Problemen als mit unbekannten katastrophen. Joomla macht, was es soll. Im schlimmsten Fall fahre ich jede Nacht ein Backup, so wild ist das nicht. Und nach allem, was ich gehört habe, liegen die meisten Sicherheitslücken an den Usern, und nicht am System selbst.

Typo3 ist damit Lernerfahrung. Von dem Geld hätte ich einen schönen Urlaub machen können. Nun gut, die ERfahrung war auch etwas wert.

Ich habe die ersten GEhversuche gemacht mit Typo, habe viel Geld reingesteckt, habe eineinhalb Jahre dran gearbeitet, ich habe mich wirklcih darauf eingelassen und übrig geblieben ist praktisch keine gute Erfahrung. Das ist schade.

Mit den Worten verabschiede ich mich dann hier.

Liebe Grüße, Jobolo!

## Antworten

### [#2](https://www.typo3.net/d/55996-bye-bye-typo3/2) · just2b · 2007-01-10

Guten morgen,
auf ein paar Sachen möchte ich kurz eingehen!

zu Beginn: TYPO3 ist enorm komplex und einigermaßen kompliziert und man benötigt durch einige Vorkenntnisse, damit man damit zurecht kommt. Dass es so ist, zeigt mir dieser Thread: [/d/55922-wwwinovanetde-1-jahr-typo3](https://www.typo3.net/d/55922-wwwinovanetde-1-jahr-typo3)

> [...]habe ich inzwischen eingesehen, daß Typo3 nur in einem einzigen Fall einen Sinn macht: Bei einer ultra-komplexen Rechtevergabe im REdaktionssystem

Sehe ich definitiv nicht so, aber meine Meinung ist immer, dass TYPO3 nicht für **alles** geeignet ist und ich denke ich habe das auch immer so kommuniziert.

> Der erste Hammer war das Forum. Eine peinlichkeit ohnegleichen. Das CHC-Form gehört zu den größten Katastrophen, nach ca. 750 Beiträgen waren die Ladezeiten unerträglich, nach einem halben Jahr bin ich mit vBulletin auf eine völlig neue Domain gegangen und typo3 war "entlastet". vBulletin verwaltet aktuell 25.000 Beiträge, undenkbar was typo damit macht.

Hier muss die 1. Unterscheidung getroffen werden zwischen TYPO3, also dem Core, und Extensions. Dass das chc_forum ab einer relativ kleinen Anzahl von postings zu vergessen ist, das ist eigentlich bekannt - es wird aber an einem vernünftigen Forum gearbeitet (nämlich dem hier)

Dieses und deine nächsten beiden Beispiele zeigen eines: Spezialsoftware ist auf dem **eigenen** Gebiet (in aller Regel) immer besser als eine Allroundsoftware! TYPO3 oder eine community wird nie behaupten wollen, dass dem nicht so ist und wenn eine Firma dir das so verkauft, so sind nicht "wir" daran schuld!

> Während ich bei typo nichts machen konnte war ich dann recht erschrocken, eine Joomla-Installation, einfach aus Neugierde, in einer halben STunde wunderbar hinbekommen zu haben. Noch zwei STunden testen bieten mir eine tolle Bridge zu meinem heißgeliebten vBulletin, ein richtig übersichtliches Backend und vieles mehr.

siehe oben! und wenn du mit joomla besser zu recht kommt, dann freut mich, dass du doch was für dich gefunden hast. Laut <http://typo3.org/extensions> gibt es auch für TYPO3 connections zu vbulletin.

Ich wünsch dir - ganz ohne Sarkasmus (!) - viel Erfolg
Georg

### [#3](https://www.typo3.net/d/55996-bye-bye-typo3/3) · Jobolo · 2007-01-10

> Sehe ich definitiv nicht so, aber meine Meinung ist immer, dass TYPO3 nicht für alles geeignet ist und ich denke ich habe das auch immer so kommuniziert.

Es geht auch nicht um Dich, es geht um die allgemeinen Informationen. Manchmal scheint mir, daß die Typo3-Gemeinde etwas zu sehr verliebt ist in das eigene System (Generalisierung) und kaum in der Lage ist, kritisch zu überprüfen.

In DIESEM Forum habe ich auch präzise gefragt, alle Anforderungen aufgezählt, darunter waren "Messaging" und "Forum", und gefragt, ob Typo3 dafür geeignet ist. Die Antwort war: Eindeutig JA.

Da die Forumssuche hier nicht allzu komfortabel ist finde ich den Beitrag jedoch nicht wieder.

Zu dem Zeitpunkt als ich eingestiegen bin wurde massiv über die phpBB2-Integration diskutiert, von einer vB-Integration war noch nicht die Rede. Daß typo3 dann bei 750 Beiträgen in die Knie geht (mehr als 12 Sekunden zum Laden einer Seite auf einem guten Server) ist für mich vor allem ein Hinweis, daß kaum wer typo3 als Community in einer PRoduktiv-Umgebung einsetzt, die auch wirklich "am leben" ist.

Typo3 ist für mein Empfinden als Community-System völlig falsch. Erst im Laufe von 2006 kamen diverse Forums-Integrationen dazu, für phpBB2 und für vB, allerdings beide sehr (!) unangenehm, nicht wirklich schön zu nutzen. Zudem ist es kein Single-Login sondern ... er ging nur einseitig und es hat einfach alles nicht so recht gepasst.

> Hier muss die 1. Unterscheidung getroffen werden zwischen TYPO3, also dem Core, und Extensions.

Die Treffe ich. Und wenn ich die Frage stelle, ob typo3 sich als Community eignet, dann gibt es  zwei Varianten, in denen ein "Ja" gültig ist:
- Weil es die Extensions gibt
- Weil es im Core so vorgesehen ist

Keines von Beiden hat gestimmt. Ob die Extension Schrott ist oder der Core ist mir dabei egal: Das Ergebnis stimmt nicht.

NOch einmal: Aus heutiger sicht weiß ich ganz klar, daß Typo eine Fehlentscheidung war. Leider eine sehr teure. Wirklich ärgerlich finde ich, daß die Aussagen, alle meine Anforderungen würden wunderbar erfüllt werden von einigen recht großen Namen aus der Typo-Szene kamen. Die Firma, die es mir gemacht hat, war groß, und die Jungs, die mir dazu geraten haben, auch.

Typo3 hat sicherlich eine Existenzberechtigung. Eine sehr klar zu definierende. Doch nachdem ich mich eine ganze Weile kundig gemacht habe und am Ende mit ziemlichem Tempo in ein offenes Messer gelaufen bin ist mein Eindruck, daß bei Typo3 die Kunden die Probleme leider erst hinterher mitbekommen. Das ist eine ähnliche Politik, wie sie SAP gerne unterstellt wird: Ein System günstig verkaufen und nachdem die Abhängigkeit aufgebaut ist ganz massiv im Support zugreifen.

Okay, das ist arg hart ausgedrückt. Ich weiß natürlich, daß das nicht auf alle typo3-Programmierer zutrifft. Doch noch einmal: Aus heutiger Sicht ist die Fehlberatung sehr eindeutig. In Zahlen: 7.400 Euro für Typo auszugeben, und es im Rahmen von eineinhalb Jahren nicht zum Laufen zu bekommen, nach einem halben Jahr die Fehler auf Fehlabsprachen und Programm-Unfähigkeiten zu schieben, das ist derb.

Ein konkretes Beispiel: Nachdem klar war, daß das Forum nicht im mindesten das aushält, was es aushalten soll, kriege ich zu hören "Das wußten wir nicht.". Pech, Thema durch. Die Jungs, die mein System aufgesetzt haben, fühlen sich nicht für die Mängel im Forum verantwortlich. Allerdings habe ich das Forum nicht ausgesucht sondern gesagt bekommen, unter typo3 läuft nix anderes richtig.

Genau diese Art von Geschäft habe ich bei typo3 recht oft mitbekommen. Typo3-Programmierer zu finden ist fast unmöglich, unter RAC meldet sich fast niemand, das ganze treibt die Preise immer weiter hoch, und wie schon gesagt habe ich nach eineinhalb Jahren (!) keinen WEg mehr gesehen, typo3 auch nur irgendwie auf einen akzeptablen Stand zu bekommen.

Konkret in Zahlen:
Wenn ein typo3-Programmierer für 7.400 Euro nicht ein System aufstellen kann, wo ein Forum, ein Messaging-System, ein Newsletter-VErsand, ein Shop und ein Unique-Design drinnen sind, dann taugt das nichts.

Im Gegenzug sind das zum großen Teil Standart-Funktionen. vBulletin mit vBadvanced (einfachste Lösung, perfektes Forum/Messaging) kostet 149 Euro, ein Unique Design dazu kostet ca. 800 Dollar. Vor vB lässt sich auch Dupral oder Joomla schrauben, alles nicht viel Geld. Die Geschwindigkeit ist dann das, was typo3 gerne versprechen würde. Aus heutiger Sicht: 12 Sekunden für den Aufbau einer Forumsseite (keine Suche) bei 750 Beiträgen? Heute kommt mir mein Forum langsam vor, wenn es bei einer Suche in 25.000 Beiträgen mehr als zwei Sekunden braucht.

Die Rechtevergabe ist der einzige Vorteil, den ich bei typo3 finden konnte. Das ist wirklich das allereinzige, wo ich kein System wüsste, daß das besser macht als Typo3. Und wenn nicht eine ungeheuer Komplexe Rechtevergabe nötig ist wüsste nicht kein, wirklich kein einziges Argument, das für typo3 spricht.

Es ist schade, daß ich diese Erkenntnis erst nach 7.400 Euro mache. Ohne diese Erfahrung würde ich mich nicht zudem so über typo3 ärgern. ABer es ist nunmal so, und auch da scheine ich nicht der einzige zu sein, den typo3 deutlich mehr gekostet hat als geplant.

Beste Grüße, Jobolo.

PS: Da ich momentan sehr laut lästere bin ich Anonym eingeloggt. Ich weiß, daß ich mich momentan richtig darüber ärgere und es wäre unfair, das mit einem Programmierer in Verbindung zu bringen.

### [#4](https://www.typo3.net/d/55996-bye-bye-typo3/4) · just2b · 2007-01-10

> **Jobolo schrieb:**
>
> Es geht auch nicht um Dich, es geht um die allgemeinen Informationen. Manchmal scheint mir, daß die Typo3-Gemeinde etwas zu sehr verliebt ist in das eigene System (Generalisierung) und kaum in der Lage ist, kritisch zu überprüfen.

wenn wer einen Hass auf die Community hat, dann fühl ich mich da schon angesprochen!

> **Jobolo schrieb:**
>
> In DIESEM Forum habe ich auch präzise gefragt, alle Anforderungen aufgezählt, darunter waren "Messaging" und "Forum", und gefragt, ob Typo3 dafür geeignet ist. Die Antwort war: Eindeutig JA.

Die Antwort war aber auch "allerdings nicht von alleine, es bleibt schon noch genug Programmier-/Anpassungsarbeit"

[/d/26547-ist-typo3-das-richtige](https://www.typo3.net/d/26547-ist-typo3-das-richtige)

> **Jobolo schrieb:**
>
> Da die Forumssuche hier nicht allzu komfortabel ist finde ich den Beitrag jedoch nicht wieder.

einfach auf den Button "Profil" klicken"

> **Jobolo schrieb:**
>
> Typo3 ist für mein Empfinden als Community-System völlig falsch. Erst im Laufe von 2006 kamen diverse Forums-Integrationen dazu [...]

Da gebe ich dir recht, dass da einiges aufzuholen ist. Keine Software ist die Wollmilchsau

> **Jobolo schrieb:**
>
> Die Treffe ich. Und wenn ich die Frage stelle, ob typo3 sich als Community eignet, dann gibt es  zwei Varianten, in denen ein "Ja" gültig ist:
> - Weil es die Extensions gibt
> - Weil es im Core so vorgesehen ist

vielleicht hat das jenses damals anders gesehen und das mit seiner Antwort so begründet. Auch ich sehe TYPO3 prinzipiell geeignet, andere CMS sind da aber wohl besser.

> **Jobolo schrieb:**
>
> Wirklich ärgerlich finde ich, daß die Aussagen, alle meine Anforderungen würden wunderbar erfüllt werden von einigen recht großen Namen aus der Typo-Szene kamen.

du sprichst von jenses? der hat auch mehr gesagt

> **Jobolo schrieb:**
>
> Die Firma, die es mir gemacht hat, war groß, und die Jungs, die mir dazu geraten haben, auch.

da kann niemand etwas dafür außer die Firma

> **Jobolo schrieb:**
>
> Ein konkretes Beispiel: Nachdem klar war, daß das Forum nicht im mindesten das aushält, was es aushalten soll, kriege ich zu hören "Das wußten wir nicht.". Pech, Thema durch. Die Jungs, die mein System aufgesetzt haben, fühlen sich nicht für die Mängel im Forum verantwortlich. Allerdings habe ich das Forum nicht ausgesucht sondern gesagt bekommen, unter typo3 läuft nix anderes richtig.

Da ist dann aber nicht so wirklich die Extension oder TYPO3 schuld sondern die Agentur.

> **Jobolo schrieb:**
>
> Konkret in Zahlen:
> Wenn ein typo3-Programmierer für 7.400 Euro nicht ein System aufstellen kann, wo ein Forum, ein Messaging-System, ein Newsletter-VErsand, ein Shop und ein Unique-Design drinnen sind, dann taugt das nichts.

die Firma meinst du?

> **Jobolo schrieb:**
>
> Die Rechtevergabe ist der einzige Vorteil, den ich bei typo3 finden konnte. Das ist wirklich das allereinzige, wo ich kein System wüsste, daß das besser macht als Typo3. Und wenn nicht eine ungeheuer Komplexe Rechtevergabe nötig ist wüsste nicht kein, wirklich kein einziges Argument, das für typo3 spricht.

gibt schon noch andere Vorteile, aber dürfte jetzt wohl egal sein, ich spar mir das Schreiben also

> **Jobolo schrieb:**
>
> PS: Da ich momentan sehr laut lästere bin ich Anonym eingeloggt. Ich weiß, daß ich mich momentan richtig darüber ärgere und es wäre unfair, das mit einem Programmierer in Verbindung zu bringen.

Das ist wohl wirklich kein Grund, aber bitte! Der große Vorteil des anonymen Internets: Groß zu reden und nicht dazu stehen zu müssen

Georg

### [#5](https://www.typo3.net/d/55996-bye-bye-typo3/5) · igorshmigor · 2007-01-10

Donnerwetter, da hat aber jemand Wut.
Ich glaube wir haben alle schon unsere Probleme mit Typo3 und seinen Extensions gehabt.

Mich interessiert:
Welche Shop-Lösung wird jetzt verwendet?

### [#6](https://www.typo3.net/d/55996-bye-bye-typo3/6) · jenses · 2007-01-10

> **igorshmigor schrieb:**
>
> Mich interessiert:
> Welche Shop-Lösung wird jetzt verwendet?

> **Jobolo schrieb:**
>
> bin ich kurz vor dem Weihnachtsgeschäft auf Zen-Cart umgestiegen. Eine sehr unübersichtliche Software, doch im Vergleich zu typo3 traumhaft einfach.

### [#7](https://www.typo3.net/d/55996-bye-bye-typo3/7) · steffenk · 2007-01-10

Wie Georg schon sagt muss man zwischen Core und Extensions trennen.

Forum, Shop und Newsletter - es gibt Lösngen, die aber längst nicht alle Erwartungen erfüllen. Daher gibt es Projekte, die da Abhilfe schaffen:
Forum - vbConnect, mittwald-forum
Shop - tt_products, commerce
Newsletter - ca. 10 Extensions ...

In jedem Fall sind die Autoren(teams) auf Mithilfe bzw. Bugmeldungen angewiesen. Eine Featureanfrage wird oft dankend angenommen und umgesetzt.

Schimpfen bringt da nicht viel, sondern mitmachen !

Anscheinend bist Du auch schlecht beraten worden, oder Du hast Dein Pflichtenheft nicht gründlich gestaltet - solche Aufträge werden i.d.R. zur Zufriedenheit der Kunden abgewickelt.
Naja, nicht immer läuft alles glatt, es gibt aber genügend prof. Gegenbeispiele.

### [#8](https://www.typo3.net/d/55996-bye-bye-typo3/8) · KaffDaddy · 2007-01-10

Moin Moin !

Jedes System hat seine Tücken. Wenn Du jetzt auf Joomla umgestiegen bist, wünsche ich Dir schon mal viel Spaß bei einem eventuell geplanten Update auf 1.5.
Mal sehen, ob dann auch solch ein Posting in Joomlaforen von Dir erscheint...

Deinen Ärger kann ich aber hundertprozentig nachempfinden, wenn man eine Menge Geld quasi zum Fenster heraus geschmissen hat. Aber die Beschreibungen Deines Problems sehe ich nicht in der Software TYPO3 und deren Extensions, sondern einzig und allein darin, dass Du falsch beraten wurdest.
Deine Anforderungen sind schon sehr speziell und wenn diese noch aktuell sind, dann wage ich mal zu bezweifeln, dass diese ohne weiteres mit anderen Systemen umsetzbar sind.

Joomla zum Beispiel ist ein Portalsystem, dass über diverse Komponenten es sehr leicht macht Communities aufzuziehen. Auf der anderen Seite hat Joomla aber auch diverse Schwächen. Und so muss jeder für sich entscheiden, welches System er für welches Projekt nimmt. In Deinem Fall hast Du einer Firma vertraut. Falsche Beratung auf dem hier zitierten Thread kann ich so nicht erkennen, denn die Antwort hieß ja "Ja, aber nicht von alleine".

Und wenn im Rahmen Deiner Projekt-Entwicklung kein Testsystem mit Fakedaten aufgezogen wurde, in dem man dann solche Probleme hätte erkennen können (wenn sie nicht sowieso schon vorher bekannt waren), dann hat das auch recht wenig mit der Software TYPO3 zu tun, sondern mit dem Gebahren Deines Dienstleisters.

Aber dann gleich wieder auf die angebliche "Arroganz" der TYPO3-Community rumzuschimpfen, finde ich eher unangemessen.

CU und viel Glück bei Deiner neuen Umsetzung
Stephan

### [#9](https://www.typo3.net/d/55996-bye-bye-typo3/9) · igorshmigor · 2007-01-10

> **jenses schrieb:**
>
> > **igorshmigor schrieb:**
> >
> > Mich interessiert:
> > Welche Shop-Lösung wird jetzt verwendet?
>
> > **Jobolo schrieb:**
> >
> > bin ich kurz vor dem Weihnachtsgeschäft auf Zen-Cart umgestiegen. Eine sehr unübersichtliche Software, doch im Vergleich zu typo3 traumhaft einfach.

Ach, wie konnte ich das übersehen.

Ja, nun. Zen-Cart ist sehr unsicher. SQL-Injection und XSS sind möglich. Da hilft auch kein System-Backkup. Sicherheit ist bei einem Shop sehr viel wichtiger als die Sortierbarkeit der Artikelreihenfolge.

### [#10](https://www.typo3.net/d/55996-bye-bye-typo3/10) · AFisch · 2007-01-10

Hallo zusammen

Also ich finde es in erster Linie schade was dir passiert ist und ich verstehe auch deinen Frust.

Ich bin der Meinung das du falsch beraten wurdest. Meiner Meinung nach sind genau die Funktionen / Erweiterungen welche für dich ausschlaggebend sind nicht so der Hit bei Typo3.

- CHC Forum: Langsam und kein Vergleich zu eigenständigen Forenlösungen. Kann man auch hier im Forum lesen.
- ShopSystem: Schlechte Anbindung an Payment Gateway etc. Ansonsten gewöhnungsbedürftig im Vergleich zu eigenständigen Shopsystemen.
- Newsletter System: Kann gut funktionieren wenn ordentlich eingerichtet. Aber bei größeren Ansprüchen nicht wirklich gut.

Man sollte aber den Entwicklern der Extensions keinen Vorwurf machen. Es ist wie im Falle einer Forensoftware gar nicht möglich das annähernd so Performant hinzubekommen um mit einem VBulletin konkurieren zu können. Man sieht es an diesem Forum hier. Es ist zwar deutlich besser als das CHC, aber wenn mal 100 gleichzeitige Benutzer drin sind wird es auch zäh. Das ist zumindest mein Eindruck. Dennoch muss man hier den Hut vor Mitterwald ziehen das sie es dennoch versucht haben.

So und jetzt drehen wir den Spies mal um. Wir wollen jetzt in VB die Möglichkeiten von Typo3 integrieren. Geht nicht. Und wenn doch irgendwie, dann lange nicht so gut wie in Typo3.

Ich denke als Dienstleister muss man das dem Kunden sagen auch wenn ihm das nicht passt und man selbst möglicherweise den Auftrag nicht bekommt. Dem Dienstleister möchte ich aber jetzt nicht pauschal ans Bein pinkeln, denn ich/wir wissen nicht wie das Projekt gelaufen ist und was alles wie besprochen wurde.

Ich denke mit einer sinnvollen Verwendung von Spezialanwendungen und Integration oder Verknüpfung wo es nötig und sinnvoll ist wäre man hier deutlich besser gefahren. Wenn dann die Wahl noch auf Typo3 gefallen wäre vorausgesetzt.

Gruß AFisch

### [#11](https://www.typo3.net/d/55996-bye-bye-typo3/11) · d.​walter · 2007-01-10

So, dann möchte ich auch mal meinen Senf dazugeben.

Da ich ja wie jobolo Konsument und kein Entwickler bin, kann ich das auf der einen Seite gut nachvollziehen.

Ich muss aber auch sagen, dass wir mit Typo3 genau das haben was wir wollten.

Für unsere Entscheidung war zum damaligen Zeitpunkt wichtig, dass wir ein stabiles und dabei aber auch zukunftsichers System wählen.

Dieses System aber auch nach unseren eigenen Ansprüchen und Vorstellungen anpassen können.

Und das bietet Typo3. Außerdem kann man neben eigenen Ext. auch auf eine vielzahl an guten ext. zurückgreifen. Und das kostenlos.

Und wenn was nicht funktioniert, dann kann man wirklich auf den Entwickler zugehen und bekommt generell dann ein positives Feedback. Außerdem sind ja gerade Die Endverbraucher gefragt die Entwickler durch finanzielle Leistungen bei der Extensionentwicklung zu unterstützen. Und so kann man natürlich auch Einfluss darauf nehmen.

Und die Aussagen stimmen imo schon: "Typo3 kann alles!" oder "Mit Typo3 kann man alles machen."

Wenn es das passende noch nicht gibt, dann muss man es halt entwickeln lassen.

So, ich bin begeistert, werde es auch bleiben und wenn der Shop läuft und mittwald das Forum freigeben, dann läßt imo Typo3 kaum noch wünsche offen, die man nicht mit kleinen Anpassungen dann umsetzen kann.

Gruß

Daniel

### [#12](https://www.typo3.net/d/55996-bye-bye-typo3/12) · martin-h · 2007-01-11

Hallo,

ich hörte einmal ein Gespräch zwischen einem PC-Verkäufer und einem Kunden. (Etwas verkürzt) Verkäufer: "Da ist alles dabei, was sie brauchen: Win..." - "Das ist mir alles zu teuer, wenn ich Win nicht nehme, wird es dann biliger?" - "Welches OS wollen Sie dann einsetzten?" - "Ich brauch doch kein OS, ich will nur Briefe schreiben können."

Das erinnert mich an Typo3 und die Erweiterungen. Provokativ gefragt: Was kann man mit Typo3 ohne Extensions machen? - Nichts (brauchbares). Dementsprechend gibt es für mich bei der Frage, ob Typo3 für ein Projekt geeignet ist, drei Bereiche die beachtet werden müssen.
1. Kann Typo3 (NICHT Extensions) das Projekt von der Größe her bewältigen? Ich stelle jetzt einfach die These auf, dass Typo3 bewiesen hat, dass es zu sehr großen Projekten fähig ist.
2. Gibt es passende Extensions?
3. Kann der Typo3-Spezialist mit den Extensions umgehen, kennt er sie mit ihren Stärken und Schwächen?

Zu 2.: Das ist der Punkt, der mir am meisten Kopfzerbrechen bereitet. Es heißt gerne: Man kann Typo3 individuell erweitern. Das ist auch richtig und sicherlich eine große Stärke von Typo3. Das Problem ist in der Zwischenzeit, dass es einen riseigen Extensionwildwuchs gibt, der nicht mehr überschaubar ist (Beispiel: Kalender, Bildergallerie). Es gibt 50 Galerien (nur um eine Zahl zu nennen), von denen funktionieren 10 nicht, 20 haben kein (brauchbares) Handbuch, 17 werden nicht mehr weiterentwickelt. Also bleiben noch 3, die für mich theoretisch in Frage kommen! Ist keine Passende für mich dabei, dann entwickle ich halt Nummer 51. Wieviele Extensions gibt es zur Zeit? 1500? Wer hat da noch einen Überblick?

Würde man bei den ganzen Extensions einmal Ordnung schaffen, wäre es für jeden leichter, eine qualitativ hochwertige Empfehlung zu geben und damit Frust zu vermeiden. Ein kleines Beispiel für eine Ordnung: Man unterteilt in "aktive und einsetztbare Extensions" und "nicht aktive...", dann hätte man man bei den Aktiven max. 200 Extensions. Die Aktiven könnte man nochmals unterteilen in "die Großen" (Bsp: tt_news) und "die kleinen Brüder" (Bsp: mininews), dann würde sich jeder leicht zurechtfinden. Beispiel: Es gibt Homepages, dort braucht man mächtige Bildergallerien mit Kategorien etc., bei anderen, da muss es ganz einfach sein.

Kommt nun die Anfrage, "ist das (u.a.: großes Forum) realisierbar?", muss man einfach bei den 50 - 100 "Großen" und "Aktiven" schauen, ob ein Forum dabei ist.  Wenn nicht, vielleicht eher die Finger davon lassen.
Ich weiß, es gibt die Möglichkeit, Extensions zu bewerten, aber das wird leider nur bei den ganz Großen gemacht.

Wir, die GANZE Comunity, müssen aufpassen, das wir Typo3 nicht zu Tode "extensionen". Eine sehr sehr schwierige und zeitaufwendige Aufgabe.
In diesem Rahmen ein riesengroßes Dankeschön an alle, die sich auf diesem Gebiet engagieren.

Gruß Martin

### [#13](https://www.typo3.net/d/55996-bye-bye-typo3/13) · just2b · 2007-01-11

Hallo Martin,

da gib ich doch glatt meinen Senf dazu ;)

> Das erinnert mich an Typo3 und die Erweiterungen. Provokativ gefragt: Was kann man mit Typo3 ohne Extensions machen? - Nichts (brauchbares).

kommt ganz drauf an, aber sonst schon richtig

> Dementsprechend gibt es für mich bei der Frage, ob Typo3 für ein Projekt geeignet ist, drei Bereiche die beachtet werden müssen.
> 1. Kann Typo3 (NICHT Extensions) das Projekt von der Größe her bewältigen?
> 2. Gibt es passende Extensions?
> 3. Kann der Typo3-Spezialist mit den Extensions umgehen

und wohl 4. kann ich so eine Extension auch schreiben? Sobald eine Website nicht mehr 0815 mit Gästebuch ist, kommt man oft an eigenen, teilweise kleinen Extensions nicht mehr vorbei und auch das ist eine enorme Stärke von TYPO3. Die API und die Mächtigkeit derer. Wenn du keine Extensions schreibst und nur welche  einsetzt, geht dir ein enormer Einsatzvorteil schlichtweg verloren!

> Das Problem ist in der Zwischenzeit, dass es einen riseigen Extensionwildwuchs gibt, der nicht mehr überschaubar ist (Beispiel: Kalender, Bildergallerie). Es gibt 50 Galerien (nur um eine Zahl zu nennen), von denen funktionieren 10 nicht, 20 haben kein (brauchbares) Handbuch, 17 werden nicht mehr weiterentwickelt. Also bleiben noch 3, die für mich theoretisch in Frage kommen! Ist keine Passende für mich dabei, dann entwickle ich halt Nummer 51. Wieviele Extensions gibt es zur Zeit? 1500? Wer hat da noch einen Überblick?

Stimme ich teilweise zu, aber a) nur weil eine Ext nicht mehr aktualisiert wird oder b) weil eine Ext kein manual hat, muss sie nicht schlecht sein! und jeder einzelne, also auch du, kann manuals zu einzelnen Extensions schreiben. Als Entwickler hat mans oft nicht so leicht, dann auch noch ein gutes Manual zu schreiben

> Würde man bei den ganzen Extensions einmal Ordnung schaffen, wäre es für jeden leichter, eine qualitativ hochwertige Empfehlung zu geben und damit Frust zu vermeiden. Ein kleines Beispiel für eine Ordnung: Man unterteilt in "aktive und einsetztbare Extensions" und "nicht aktive...", dann hätte man man bei den Aktiven max. 200 Extensions.

Das bezweilfe ich dass das so wenige sind und die Frage stellt sich: Wer sagt, dass Extension x müll ist? Willst du das beurteilen, wer kann das?

> Die Aktiven könnte man nochmals unterteilen in "die Großen" (Bsp: tt_news) und "die kleinen Brüder" (Bsp: mininews), dann würde sich jeder leicht zurechtfinden. Beispiel: Es gibt Homepages, dort braucht man mächtige Bildergallerien mit Kategorien etc., bei anderen, da muss es ganz einfach sein.

Dem kann ich nicht zustimmen, denn auch für mini-Seiten ist tt_news ideal, weil es einfach alles kann, um bei deinem Bsp zu bleiben!

> Ich weiß, es gibt die Möglichkeit, Extensions zu bewerten, aber das wird leider nur bei den ganz Großen gemacht.

Das ist Blödsinn! Das wird einfach nicht gemacht, weil die Leute zu faul sind. Wenn du auch nicht bewertest, muss ich dich leider dazu zählen!

> Wir, die GANZE Comunity, müssen aufpassen, das wir Typo3 nicht zu Tode "extensionen". Eine sehr sehr schwierige und zeitaufwendige Aufgabe.
> In diesem Rahmen ein riesengroßes Dankeschön an alle, die sich auf diesem Gebiet engagieren.

korrekt! Melde **du dich** in der dev liste, zB für den Extension Manager / Repository und beteilige dich an den Diskussionen. IMO ist ein bessers Kategoriensystem geplant!
TYPO3: inspiring people to share!

georg

### [#14](https://www.typo3.net/d/55996-bye-bye-typo3/14) · Jobolo · 2007-01-11

Bin gerade etwas übermüdet, daher nur kurz:

1.) Ich bin nur ganz selten Anonym. Ich bin ein Typ, der sich selbst bei Websiten wie poppen.de (die gibt´s wirklich) mit seinem richtigen Namen anmeldet. Nur wenn ich einen Vorwurf mache, den ich nciht wirklich auf sichere Füße stellen kann und der zudem nicht auf böser Absicht basiert möchte ich das nicht laut in die öffentlichkeit rausposaunen.

Da ich gerade hier bin, um eben laut zu posaunen, lasse ich den Namen weg. So einfach ist das.

2.) Typo3 ohne Extensions taugt nichts. Die Aussage auf meine Anfangsfrage

> Die Antwort war aber auch "allerdings nicht von alleine, es bleibt schon noch genug Programmier-/Anpassungsarbeit"

entbehrt einer gewissen Vernunft, der der Gedanke ist, daß sich alles machen lässt. Mit dieser Logik lässt sich auch mit einem Spielzeugbagger ein Berg versetzen ... es ist halt etwas mehr Arbeit.

Ich sehe aus heutiger Sicht keine Sinnvolle Lösung mit typo3, udn genau hier ist mein Vorwurf an die typo3-Community. Ich habe deutlich gemerkt, daß die allgemeine Pauschal-Aussage von typo3-freaks "Alles geht" ist. Das kommt mit einer gewissen überheblichkeit daher, nach dem Motto "Muddu halt was für tun, ist kein Spielzeug-CMS wie andere", doch ich wüsste nicht ein einziges mal, wo mir ein typo3-Freak gesagt hätte, irgendwas wäre nicht möglich.

Das steckt in einer ungeheuren Arroganz. Denn die Brücken zu anderen Systemen sind rar bei typo3. Wir brauchen doch keine Bridge zu phpBB2 oder zu vB, wir machen einfach selbst das CHC. Wir brauchen doch keine Anbindung zu OSCommerce oder ZenCart, wir machen lieber unseren eigenen Shop.

Im ergebnis mag das zu einem genialen System führen ... ohne irgendwelchen Kontakt nach außen. Genau das ist das Bild, das ich von typo sehe: Es gibt typo3-fans, die gerne über Extensions schimpfen und nichts auf Ihr heiliges typo3 kommen lassen, weil die Basis ist ja perfekt.

Das mag sie auch sein ... und damit taugt typo3 genausoviel wie eine perfekte programmiersprache ... in der keine Programme ausgeführt werden können. Typo3 mag genial dagestanden haben, doch typo3 ist keine Anwendung sondern eine Basis, und diese Basis ist eitel, egozentrisch und nervenraubend.

Die unterschiedlichkeit der Kommentare über Typo3 in Typo3-Gegenden und in nicht-Typo3-Gegenden ist wahnsinn. Die Leute von Joomla kennen sich mit vB aus, mit Mambo sowieso, vB hat anbindungen zu Dupral, dann gibt es gemeinsame Log-Ins für Moodle und so weiter.

Man spricht von Schwächen, von Stärken, und wie es weitergeht. Doch die Typo3-Freaks sagen, daß vB nicth gescheit zu integrieren wäre, aber das braucht ja kein Mensch, Typo3 ist ja in sich schon toll. Moodle? Großes Gelästere ... der Verweis auf das eher schlecht programmierte System erscheint mir eher als eine Ausrede von Typo3-Freaks, sich mit einem Fremden Code beschäftigen zu müssen.

Die Fixiertheit auf den eigenen Code ist genauso groß wie die Überzeugung, daß typo3 das richtige wäre. Und daß ich mit typo3 für unter 20.000 Euro auch nur ansatzweise das geliefert bekommen hätte, von einem guten Programmierer selbstredent, was ich inzwischen für knappe 1.000 bekommen habe, das bezweifele ich.

Typo3 geht offenbar in eine Art von Isolation, und bei einer OS-Lösung ist das schon ein schizophrener Bogen.

Die Krone davon scheint das neue Update zu sein, Version 4.0 war das glaube ich, ich weiß es nicht, aber wenn die Hardcore-Coder sich weigern, ein Update mitzumachen, weil angeblich die "neue Richtung" nicht stimmt, dann verfällt die Typo3-Gemeinde in zwei gegeneinander ARbeitenden Rudel, die sich beide Isolieren.

Nein, typo3 ist wahrlich nichts für mich.

Alles Liebe, Jobolo!

Puh ... und fast hätte ich, ganz automatisch, mit meinem Namen unterschrieben.
*rotwerd*

### [#15](https://www.typo3.net/d/55996-bye-bye-typo3/15) · Jobolo · 2007-01-11

@just2be

Genau dieser Tenor ist es, den ich für so egozentrisch halte. Typo3 ohne Extensions taugt nix? Nein, da wird nicht zugestimmt, sondern erst mal ein "kommt drauf an" platziert.

> und wohl 4. kann ich so eine Extension auch schreiben?

Genau. Typo3-Programmierer können alles. Das ist das maßlose überschätzen. Typo3 hat keine Grenzen ist die Einstellung dahinter. Und wenn es viel einfacher wäre, ein anderes CMS zu nehmen, nein, lieber machen wir es (uns) selbst.

> Stimme ich teilweise zu, aber a) nur weil eine Ext nicht mehr aktualisiert wird oder b) weil eine Ext kein manual hat, muss sie nicht schlecht sein!

Gilt nur für Mini-Extensions. Eine Extension ohne Manual ist Käse, wenn die Extension mehr als ein paar Zeilen hat.

> Das bezweilfe ich dass das so wenige sind und die Frage stellt sich: Wer sagt, dass Extension x müll ist? Willst du das beurteilen, wer kann das?

Die Community der Anwender.
Doch an den teilweise hervorragenden Versionierungen, der Verwaltung der Community und dem Bewertungssytemen von vB oder Joomla wird sich sicherlich kein Typo3-Freak orientieren wollen.

In der Tat haben für mich Statistiken darüber, wie oft etwas eingesetzt wird, eine damit verbundene Diskussion und eine Bewertung der User doch einen sehr hohen wert. Aber um so etwas zu nutzen müsste erst einmal ein gutes Forum und eine gute Download-Verwaltung mit Bewertung für Typo3 geschrieben werden, denn eine Fremdlösung wäre sicherlich nichts für Typo3.

> Dem kann ich nicht zustimmen, denn auch für mini-Seiten ist tt_news ideal, weil es einfach alles kann, um bei deinem Bsp zu bleiben!

Jup. Und wenn ich das jetzt nicht glaube, machst Du mir dann vor, wie Du mit einem Spielzeugbagger ... ?

> Das ist Blödsinn! Das wird einfach nicht gemacht, weil die Leute zu faul sind. Wenn du auch nicht bewertest, muss ich dich leider dazu zählen!

Der Blödsinn ist Blödsinn. Das wird nicht gemacht, weil es einfach nicht User-Freundlich ist.
Bei vBulletin und bei Joomla funktionieren die Bewertungen hervorragend. Liegt das nun am System oder muß ich jetzt denken, daß die Typo3-Anwender als geschlossene Gruppe einen höheren Faulheitsgrad haben?
Würde mich überraschen, wenn die, die immer alles selbst programmieren wollen anstatt auf fertige Lösungen zurückzugreifen und sie anzupassen, an der anderen STelle wieder zu faul wären.

> TYPO3: inspiring people to share!

Ups, das habe ich übersehen. Ja. Ich glaube, ich habe mich nicht inspirieren lassen. Hätte ich das, dann wäre sicherlich alles gut gelaufen.

Beste grüße, Jobolo!

### [#16](https://www.typo3.net/d/55996-bye-bye-typo3/16) · just2b · 2007-01-11

Bitte lass die Wortklauberei und den Sarkasmus beiseite, danke.

> Genau. Typo3-Programmierer können alles. Das ist das maßlose überschätzen. Typo3 hat keine Grenzen ist die Einstellung dahinter. Und wenn es viel einfacher wäre, ein anderes CMS zu nehmen, nein, lieber machen wir es (uns) selbst.

Siehe meine vorigen Postings: Wenn ein anderes CMS geeignet ist, dann bitte dieses bevorzugen, das sage ich auch immer wieder, aber es ist nun mal so, dass alles was in PHP verwirklicht werden kann, auch in TYPO3 möglich ist! Die Grenzen von TYPO3 bei der Entwicklung sind die von PHP. und siehe Vorpostings: Spezialsoftware wird wohl in aller Regel immer besser sein! (zB vb)

> Gilt nur für Mini-Extensions. Eine Extension ohne Manual ist Käse, wenn die Extension mehr als ein paar Zeilen hat.

Bitte auf die Worte achten: habe nur gesagt, dass sie deswegen nicht schlecht sein muss!

> Aber um so etwas zu nutzen müsste erst einmal ein gutes Forum und eine gute Download-Verwaltung mit Bewertung für Typo3 geschrieben werden, denn eine Fremdlösung wäre sicherlich nichts für Typo3.

Manches ist hier und manches dort besser! Und nochmals: Sarkasmus ist fehl am Platz! Es dauert nunmal, bis ein gutes Forum geschrieben ist, in einem TYPO3-Forum schreibst du gerade. Und Fremdlösungen siehe oben - man muss das Rad nicht neu erfinden. zB der Bugtracker muss wohl nicht in TYPO3 "geschrieben" sein, wenns was besseres gibt.

Nur weil dich eine Firma über den Tisch gezogen hat, ist TYPO3 nicht schlecht. Vielleicht ists für dich nicht passend, weil die Anforderungen nicht stimmen, alles ok! Du regst dich auch nicht bei Jaguar auf, dass die Autos absoluter Müll sind, weil du deine 10 Koffer nicht reinbringst

Georg
PS: just2b wär mein nick

### [#17](https://www.typo3.net/d/55996-bye-bye-typo3/17) · d.​walter · 2007-01-11

Also ich finde ja dein Gejammer und Gezehter ja ganz toll.

Aber wenn du doch jetzt mit Joomla und Konsorten glücklich bist, dann freu dich doch und wir uns für dich auch (Polemik an der Stelle ist gewollt)

Es ist doch egal welches Programm, es Leute gibt die damit super zurecht kommen, die nur damit arbeiten wollen und somit auch in dieser kleinen Welt leben.

Ich würde privat nie einen IE benutzen, geschweigeden Outlook. Ich weiß was mir da an Feautures verloren geht, die mein Programm nicht kann - na und - that's life.

Schlechte Erfahrungen hat jeder schonmal gemacht. Irgendwo macht man dann aber bei der gleichen Sache dann vielleicht gute. Für deine speziellen Anforderungen und Vorstellungen hat Typo3 halt nun jetzt mal nicht gepasst.

Vielleicht gefällt einem das Bild beim Login ins Backend nicht. Kann man ja ändern. Aber vielleicht geht es irgendwo, irgendwie bei nem anderen Programm einfacher. Ist deswegen jetzt alles andere schlecht?

Vielleicht kommst du mit deiner Lösung irgendwann auch an den Punkt wo du sagst: "Geht nicht" - dann gehts vielleicht in Typo3 ganz einfach.

Außerdem ist es klar, dass jedes spezialisierte System immer besser sein wird, sollte als ein "Allrounder".

Und jetzt geh ich Mittagspause machen.

### [#18](https://www.typo3.net/d/55996-bye-bye-typo3/18) · AFisch · 2007-01-11

Hallo Jobolo

Es tut mir/uns ja Leid das du hier reingefallen bist und deine Ansprüche nicht erfüllt wurden. Aber meinst du nicht dass das was du schreibst, ein bisschen sehr pauschal ist?

Gut, da ist eine gewaltige Wut im Bauch, wenn soviel Geld den Bach runter ist, wie du sagst. Warum klärst du das nicht mit dem Dienstleister?

Was ich jetzt aber nicht ganz verstehe; Warum machst du dir soviel Arbeit mit diesem Thread, wenn das doch alles (typo3) Quatsch ist und Joomla doch so viel besser ist etc.? Willst du uns bekehren? Auch das wird nicht klappen :-)

Schau dir mal die großen Seiten ala Minolta, Bauhaus, unicef etc. alle an. Sind das Community Seiten? Ne, gell :-)

Daraus erkennt man sehr gut den Einsatzbereich von Typo3. Ich fahre morgen auch mit meinem Touring beim Seifenkisten Rennen mit und rege mich dann auf das ich die engen Kurven nicht rum komme. So ein Scheiss aber auch was B.. da baut.

Jedes CMS, jede Software, jeder sonstige greifbare Gegenstand hat einen Zweck oder mehrere davon. Es gibt aber kein CMS, keine sonstige Software und auch keinen sonstigen Gegenstand, der einem alle Wünsche erfüllt. Schau in einen Werkzeugkasten und mach dir darüber Gedanken.

Du hast für deine Bedürfnisse, Vorlieben und Anforderungen aufs falsche Pferd gesetzt, oder/und du magst es einfach nicht leiden. Das erkennt man aus deinen Postings.

Auch musst du nich an der eigenen Nase fassen. Es gibt genug Möglichkeiten Typo3 zu testen. Ich zähl mal kurz auf; Quistart Package, Test Account hier bei Mitterwald, Typo3 Live CD, WAMP Typo3 Paket etc.

Da hättest du schon sehen könne ob es zusagt oder nicht.

Abschließend:
Mal sehen was in einem Jahr im Joomla Forum los ist. Irgendwie hab ich da ein Bauchgefühl.

Gruß AFisch

### [#19](https://www.typo3.net/d/55996-bye-bye-typo3/19) · Jobolo · 2007-01-11

Gejammere und Gezetere ... wer liest eigentlich genau, was ich schreibe?

> Bitte lass die Wortklauberei und den Sarkasmus beiseite, danke.

Nun, ich halte "Sprache" für ein sehr spannendes WErkzeug. Sie genau zu lesen führt oft zu sehr richtigen Ergebnissen.  ;)

Ich rege mich weniger über Typo3 auf, sondern mehr über die Einstellung. Der Kern, den ich kritisiere, ist die Engstirnigkeit.
Auf Joomla habe ich keine Lobeshymnen geschworen. Es gibt Dinge, die bei Joomla, vor allem im Vergleich zu Typo3, angenehme einfach sind. Ein schönes Beispiel dazu ist auch das Backend. ;-)

Dennoch ... das 1.5er-Update, die ganze Sicherheitspolitik, Joomla hat durchaus genügend Schattenseiten. Einzug vBulletin, und das dauert lange, bis ich so etwas sage, einzig vBulletin scheint mir eine Software zu sein, die fast den Olymp der Perfektion erreicht hat.

Einen Haufen GEld abgeschrieben udn eineinhalb Jahre in den Wind geschrieben. Päh, was soll´s. Natürlich tut´s weh, aber ändern kann ich es nicht. Warum ich in dem Thread schreibe? Warum ich mir so viel MÜhe gebe? Das ist genau der Grund, aus dem ich mich dann wieder ärgere:

Nach eineinhalb Jahren bekomme ich quasi dieselben Antworten wie vor eineinhalb Jahren: Mit typo3 geht alles. Man muß es nur programmieren. Schuld sind nur die schlechten Extensions.
Ich schreibe, weil ich glaube, daß es die Typo3-Community, insbesondere die Menschen, die damit GEld verdienen (wollen), interessieren könnte, warum ich nach eineinhalb Jahren eine Ende mit SChrecken bevorzuge. Warum ich inzwischen jemand bin der ganz schnell zur Vorsicht rät, wenn irgend jemand über Typo3 nachdenkt. Warum ich in meinem Newsletter schreibe, daß ich froh bin, von Typo3 wegzusein.

All das ist nicht gerade Werbung für Typo3. Ja, ich stimme völlig überein, Typo3 hat Stärken. Die größte, die gewaltigste, und die Unersetzbare: In einem großen Redaktionssystem, wo viele Rechte verwaltet werden müssen, da gibt es wohl kein System, das nur im Ansatz das abbildet, was Typo3 abbildet.

Wir wissen doch alle, daß Betamax das Bessere Videosystem war, oder? Doch es hilft keinem weiter ... es gibt keine Beta-Tapes. Es ist tot, aus und Vorbei.

Meiner Erfahrung nach ist nur ein ganz kleiner Prozentsatz von Usern bereit, wirklich GEld für ein CMS auszugeben, noch dazu für eines, das auf OS basiert. Ich drücke das mal in Zahlen aus:
Ich habe nach dem Umstieg auf ZenCart einen Umsatz im Shop im vierstelligen Bereich monatlich. Die Userzahl von vBulletin hat sich seit dem Umstieg (der war schon früher) vervierzehnfacht. Und in meinem Hauptgeschäft haben sich die Umsätze, seit ich mit Joomla ein paar Dinge umgesetzt habe, die mit Typo von Anfang an geplant aber nie umgesetzt wurden, vervierfacht. All das hätte ich mit Typo3 umgesetzt, wäre irgendwann mal die Anfangs-Anforderung erfüllt gewesen. Doch als mit der Testseite von Joomla mehr lief als mit der 1,5Jahre alten Typo war die Richtung klar.

Wovon ich spreche? Davon, daß es etliche tausend Euronen sind. Inzwischen eine Community mit 14.000 Usern und einem mometnanen durchschnittlichen monatlichen Umsatz von 4,20 Euro pro User (non-erotic, non-Dialer, alles optimale Kundenpfelge). Ihr könnt Euch durchrechnen, wie viele typo3-Programmierer von dem, was die Seite in den nächsten Jahren bringt, ein fürstliches Leben hätten Leben können.

Ich denke einfach, daß es nett ist, daß es fair ist und daß es produktiv ist, wenn ich denen, die Interesse daran haben, etwas zu verbessern, die  Gründe nenne, die mich verjagt haben. Die mich derartig verbrannt haben, daß ich lieber 9live gucken würde als mich nochmal mit typo3 zu beschäftigen.

Natürlich können die Typo3-Fans sich jetzt wegdrehen und der Meinung sein, ich wäre falsch beraten worden, hätte die falschen Extensions bekommen, wäre auf dem falschen Server gewesen und überhaupt ist eigentlich niemand dran Schuld außer mir selbst.
Und ... ja, es stimmt. Und wenn das Ziel ist, daß sich unwissende und unerfahrene User schnell wieder von Typo3 zrückziehen, dann ist das wohl ein guter Weg dazu.

Nach eineinhalb Jahren habe ich mich gegen Typo entschieden. WEnn es Euch egal ist, warum jemand Typo nicht nimmt, gut. Dann fängt der Thread nämlcih wieder am Anfang an: Warum sich um den Rest der Welt kümmern, wir haben doch unser Typo3.

Liebe Grüße, Jobolo.

### [#20](https://www.typo3.net/d/55996-bye-bye-typo3/20) · just2b · 2007-01-11

Jeder der sich mit TYPO3 intensiv beschäftigt, weiß, dass TYPO3 Schwächen hat. Bei den Extensions ist dies insbesonders bei den sog. community-features. Wenn das die von dir ausgesuchte Agentur nicht gewusst hat bzw. dir vorenthalten hat, so kann hier zumindest niemand etwas dafür.

TYPO3 ist für "uns" keine heilige Kuh und wir wissen ebenso wie du, dass andere Software, jetzt schon 100x erwähnt, standardmäßig in anderen Bereichen besser ist, teilweise sehr viel besser.

Georg

### [#21](https://www.typo3.net/d/55996-bye-bye-typo3/21) · steffenk · 2007-01-11

... teilweise auch sehr viel schlechter.

Jedem das seine, der Markt ist offen und jeder soll sich das suchen, was seinen Ansprüchen entgegenkommt.

### [#22](https://www.typo3.net/d/55996-bye-bye-typo3/22) · d.​walter · 2007-01-11

Hier wäre nun wohl der Zeitpunkt diesen Thread zu beenden oder nochmals ordentlich Öl ins Feuer zu gießen.

Aber ich denke, dass ersteres die bessere Variante ist.

Zusammenfassend läßt sich doch folgendes sagen:

Typo3 hat wie jede Software ihre Stärken und Schwächen. Die Community ist wie bei jeder OS bemüht die Stärken zu vermehren und die Schwächen auszuräumen.

Wie bei jeder Auswahl von Software muss auch bei Typo3 geprüft werden, ob die Anforderungen nach den eigenen Vorstellungen erfüllt werden können oder ob Kompromisse eingegangen werden müssen, die nicht akzeptiert werden können.

Dementsprechend müssen alternativen erarbeitet werden.

Und so leid es mir auch tut, welche Software ich jetzt schlussendlich benutze muss immer noch ich als Auftraggeber und Endbenutzer entscheiden. Und dazu muss ich mich kundig machen.

Eine Agentur, Software-Consultant usw. kann immer nur Anregungen oder Vorschläge machen und ggf. Vor- und Nachteile aufzeigen.

Ob ich jetzt dann eher Produkt A oder Produkt B nehme ist und bleibt die Entscheidung von einem selbst.

Ansonsten hat schon eh und jeh gegolten: Hast du keins, dann mach dir eins.

In diesem Sinne hoffe ich einen guten Abschluss für diesen Thread gefunden zu haben. Ansonsten hohl ich doch noch den Öl-Tanker her.

Gruß

Daniel

### [#23](https://www.typo3.net/d/55996-bye-bye-typo3/23) · martin-h · 2007-01-11

Hallo Georg,

Sorry, da hab ich mich blöd ausgedrückt, bin nämlich kein Freak und deshalb kommt für mich die Entwicklung von Extensions nicht in Frage. Ausserdem habe ich erst heute zum Überlegen angefangen.

> Stimme ich teilweise zu, aber a) nur weil eine Ext nicht mehr aktualisiert wird oder b) weil eine Ext kein manual hat, muss sie nicht schlecht sein! und jeder einzelne, also auch du, kann manuals zu einzelnen Extensions schreiben. Als Entwickler hat mans oft nicht so leicht, dann auch noch ein gutes Manual zu schreiben

Zu a) Ich weiß, dass es Extensions gibt, die zwar unter V3.x, aber nicht mehr unter V4.x laufen. Insoweit werden sie bald Extension-Leichen sein. Zu b) Du hast Recht, aber ich dachte mehr an größere Extensions, mein Formulierungsfehler. Wenn ich mehr Ahnung und Zeit hätte, würde ich mich mehr engagieren.

> Wer sagt, dass Extension x müll ist? Willst du das beurteilen, wer kann das?

"Müll" ist mir zu hart. Es gibt gute Extensions, die aber nicht unter 4.x laufen und nicht mehr weiterentwickelt werden. Damit hätte man schon ein Kriterum zur Qualität: Läuft die Extension mit der aktuellsten Typo3 Version.

> Dem kann ich nicht zustimmen, denn auch für mini-Seiten ist tt_news ideal, weil es einfach alles kann, um bei deinem Bsp zu bleiben!

Bei tt_news magst Du recht haben, aber bei den Bildergallerien sieht es anders aus. Da hatte ich so ein Problem, dass ich keine Große verwenden sollte, weil es zu kompliziert ist. Der entsprechende Redakteur war nur bereit die Bilder hochzuladen, das Plugin einzufügen und die Bilder auszuwählen wie beim Inhaltselement "Bild". Mit Dateinamen, Kategorien und sonstigen Verwaltungsfunktionen wollte er nicht belästigt werden.
Ich will nicht zu stark ins Detail gehen, da es zu umfangreich würde.

> korrekt! Melde du dich in der dev liste, zB für den Extension Manager / Repository und beteilige dich an den Diskussionen. IMO ist ein bessers Kategoriensystem geplant!
> TYPO3: inspiring people to share!

Da bringst Du mich auf eine gute Idee. Vorallem, weil mir gerade einige Ideen eingefallen sind.

Gruß Martin

### [#24](https://www.typo3.net/d/55996-bye-bye-typo3/24) · Jobolo · 2007-01-12

> Hier wäre nun wohl der Zeitpunkt diesen Thread zu beenden oder nochmals ordentlich Öl ins Feuer zu gießen.
>
> Aber ich denke, dass ersteres die bessere Variante ist.

Da ich für typo3 nicht mehr wirklich viel übrig habe werde ich kaum wiedersprechen. Dennoch scheint mir, daß das, was ich anregen wollte, mal wieder nirgendwo fruchtet.

Ich versuche das nochmal klar zusammenzufassen:

> TYPO3 ist für "uns" keine heilige Kuh und wir wissen ebenso wie du, dass andere Software, jetzt schon 100x erwähnt, standardmäßig in anderen Bereichen besser ist, teilweise sehr viel besser.

Und genau diese Betrachtung, typo3 nicht als heilige Kuh sondern in seinen Stärken und Schwcähen beschrieben, nebst alternativen, das fehlt mir deutlich.

Wenn wir mal von den ganzen "wir-können-es-ja-programmieren"-Aussagen absieht und betrachtet, wofür typo3 gut ist und wofür andere Systeme gut sind, dann lässt sich hier ein sehr schöne Übersicht schaffen. Im Sinne von Vorteile/Nachteile und vergleichen.

Z.b.

CMS                  Forum        Community       Redaktion      Sicherheit
typo3                 -             -               +++              ++
Joomla                +             ++               +               -
vBulletin             +++            ++              -               +++

Das ist nur ein kleines Beispiel und präsentiert nur meine Meinung. Doch mal greifbar: Das ganze als kleines Voting-Script, wo jeder, ohne viel Anmelde-Blabla draufklicken kann. Das zeigt dann eine Art "allgemeine Meinung".

Und jetzt generalisiere ich mal wieder: Gerade bei dem Minus für Forum und Community scheinen mir viele typo3-Fans blind zu sein. Dann kommen Aussagen wie "können wir". Wenn´s keine Extension gibt dann heißt es "lässt sich programmieren".

Ich halte es für produktiv, Grenzen klar zu definieren, denn die lassen die Stärken an anderen Stellen auch besser herauskommen. Das ist allgemein so in der Wirtschaft (und wird allgemein mißachtet).

Die Post will Lotto-Systeme verkaufen, Fisherman´s Friend Kaugummies verkaufen und bei den Banken können Depots eröffnet werden. Die ganzen "Ableger-Produkte" sind immer wieder katastrophen.

Erfolgsmeldungen kommen von klar definierten Grenzen: Chuba Chups haben einen Siegeszug mit Lutschern hingelegt, das sind Lutscher, punkt und fertig. Und es sind die besten, so das marketing. Sehr überzeugend.

Miraculi sind Spagetti mit Tomatensauce. Da ändert sich nichts dran, obwohl Kraft seit Jahrzehnten versucht, die Tortellini, die Crawattini und die Maccaroni zu platzieren.

Richtig gut sind die Unternehmen/Produkte, die sich entschlacken. Es gab eine große Kaufhauskette in Amerika, ähnlich wie Quelle und Karstadt/Kaufhof in Deutschland. InterStore hießen die. Rote Zahlen in fast jeder Abteilung. Nichts hat funktioniert, bis auf einen einzigen Bereich: Spielwaren.

Dann kam ein neuer CEO und hat sich auf eine Sparte konzentriert, nämlich die einzige, die Gewinn macht: Spielwaren. Toys´R´Us ist der neue Name und der Konzert ist heute International führend.

Diversifizierung ist die katastrophe, und wenn in der Typo3-Entwicklung von vornherein klar gewesen wäre, auf was man sich konzentriert und an welchen Stellen andere besser sind, dann hätte Typo3 einen ganz (!) anderen Ruf.

Stellt euch vor, der Markt ist ja nicht groß, Integrationen von phpBB2 und vB wären Standart.
Im Shop-Bereich wüsste ich nur OSCommerce.

Typo3 hätte ein hervorragendes Standing, und würde mit jedem vB-Käufer und jedem phpBB-Anwender weiter wachsen.

Genau das passiert aber nicht. Und wir sind wieder beim Kern: Die Integration von typo mit einer anderen Software ist ein Horror und typo3 einzusetzen macht fast keinen Sinn, wenn eine Community oder ein Forum oder ein Shop gebraucht wird. Fast wird bei einer typo-Installation das CMS wichtiger als der Inhalt.

Mir als Kunden ist das Ergebnis wichtig. Mir ist es völlig wurscht, ob das System dahinter typo, joomla, mambo, dupral, phpBB2, vBa, vBulletin oder sonstwie heißt. Bei typo allerdings bin ich durch das System gezwungen worden, eigene Prozesse zu ändern. Das ist so, wie wenn der Fernseher bestimmt, was ich gucken muß.

DAS meine ich mit der HÖRIGKEIT. Mit der heiligen Kuh. Wer folgt hier wessen Regeln? Bei vBulletin ist es am deutlichsten: Ich kann es gestalten, wie ich will, und bin immer wieder davon überrascht, daß die Standart-Lösungen von vB oft, nicht immer aber sehr oft, besser sind, als meine eigenen Pläne.
In den anderen Fällen ist das ganz schnell zu ändern.

Bei dem versuch, einen Single-Log-In zwischen typo und vB hinzubekomme kriege ich den Tenor, daß typo3 ein so geniales Login hätte, daß es sich nur sehr schlecht mit den "minterbemittelten anderen" Systemen verträgt. Ist das der Sinn und zweck? Das perfekte System im Elfenbeinturm?

Beim CHC-Forum ist die Funktionalität erschreckend. Es ist ja nicht nur, daß es langsam ist. Es ist das einzige (!) Forum, was ich je erlebt habe, wo es keinen Notifier gibt. Keine möglichkeit, daß eine Mail kommt, wenn ein neuer Beitrag geschrieben wurde.
Nein, stimmt nicht. Wenn ich mich recht entsinne gab es eine Funktion, mit der ein neuer Beitrag einmal täglich (!) an den User geschickt wurde, so lange, bis er den Beitrag gelesen hat.

An der Stelle frage ich mich, ob CHC wirklich irgendwo eingesetzt wird oder eher eine Alibi-Lösung ist um zu zeigen "wir-haben-auch-ein-forum".

Gucken wir uns das mittwald-Forum hier an. Als ich das erste Mal hier reingeguckt habe war ich erschrocken, was für ein unangenehmes, unbenutzbares Form-System hier im Einsatz ist. Ich dachte mir, mittwald ist eben keine Forums-Domain sondern ein Anbieter, der eine kleine Diskussions-Spielwiese dabei hat.

Heute sehe ich das anders und ziehe meinen Hut davor, wie genial dieses Forum für ein typo-Umfeld ist. Doch gleichzeitig stelle ich mir die Frage, ob die Integration von phpBB2 oder vBulletin nicht doch deutlich mehr Ergebnis für deutlich weniger Arbeit geliefert hätte.

Diese Fakten sprechen auch immer wieder zwischen den Zeilen durch. Irgendwo hier in diesem Thread stand genau dieses Beispiel: Toll, was Mittwald hier aus dem Forum gemacht hat. Ja, stimmt, absolut toll. Und doch ... nur solange toll, wie wir es nicht mit vB oder phpBB2 vergleichen. Toll nur im Vergelich dazu, was mit typo3 in Sachen Forum möglich ist.

Beste grüße, Jobolo!

### [#25](https://www.typo3.net/d/55996-bye-bye-typo3/25) · just2b · 2007-01-12

Guten morgen,

> **Jobolo schrieb:**
>
> An der Stelle frage ich mich, ob CHC wirklich irgendwo eingesetzt wird oder eher eine Alibi-Lösung ist um zu zeigen "wir-haben-auch-ein-forum".

vs.

> **Jobolo schrieb:**
>
> Heute sehe ich das anders und ziehe meinen Hut davor, wie genial dieses Forum für ein typo-Umfeld ist. Doch gleichzeitig stelle ich mir die Frage, ob die Integration von phpBB2 oder vBulletin nicht doch deutlich mehr Ergebnis für deutlich weniger Arbeit geliefert hätte.

Auf der einen Seite wird gemotzt, dass es kein gutes Forum gibt und gleichzeitig gemotzt, wenn sich wer die Arbeit macht, soetwas auf die Beine zu stellen.

Es ist nicht immer das gelbe vom Ei, _alles_ auszulagern und gerade wenn man eine größere Seite haben will, ist es sehr vernünftig, wenn alles in TYPO3 ist, weil dann die User auch fe_user sind und man die überall im System verwenden kann.

Georg

### [#26](https://www.typo3.net/d/55996-bye-bye-typo3/26) · Jobolo · 2007-01-12

> Auf der einen Seite wird gemotzt, dass es kein gutes Forum gibt und gleichzeitig gemotzt, wenn sich wer die Arbeit macht, soetwas auf die Beine zu stellen.

He Georg,

also, im Ernst, willst Du das nicht so verstehen, wie geschrieben?

Ich habe geschrieben, daß ich meine Hut davor ziehe, so etwas IN EINEM TYPO3-UMFELD zu machen. De facto ist dieses Forum, verzeih, der letzte Schrott verglichen mit wirklich guten Foren. Doch wenn man bedenkt, wie katastrophal Typo für ein Forum geeigenet ist, unter diesen Umständen taugt das was.

Anderes Beispiel:
WEnn ich davon beeindruckt bin, wie gut ein Metzger sich damit auskennt, Körper aufzuschneiden, so würde ich dennoch intervenieren, wenn er mich operieren will. In seinem Umfeld ist das gut ... doch deswegen können andere Lösungen noch immer um längen besser sein.

Ich ziehe auch meinen Hut vor der Leistung eines Menschen, der im Kopf 10stellige Multiplikationen macht. Für mich noch lange kein Grund, Excel rauszuschmeißen.

> Es ist nicht immer das gelbe vom Ei, _alles_ auszulagern und gerade wenn man eine größere Seite haben will, ist es sehr vernünftig, wenn alles in TYPO3 ist, weil dann die User auch fe_user sind und man die überall im System verwenden kann.

Und damit sind wir wieder am Kern. Guck dir die Formulierung mal genau an:

> Es ist nicht immer das gelbe vom Ei, _alles_ auszulagern

Was ist denn bei typo3 ausgelagert? Es gibt kein gutes Forum, aber auslagern kommt nicht in Frage. Shop-Lösungen sind komplex, aber lieber selber machen als auslagern. Und so weiter, und so fort. Welche "ausgelagerten" Lösungen gibt es denn bei Typo3, die in Ihrer Anbindung über den Beta-STatus hinausgekommen sind?

Du sprichst davon, daß´"nicht immer alles" ausgelagert werden soll, in einem Umfeld, in dem für mein Empfinden überhaupt nichts ausgelagert wird. GENAU DAS ist der Kern, den ich kritisiere, genau da findet sich die Selbstverliebtheit.

Du schwärmst von der FE_Users. Für mein Empfinden ist die Userdatenbank von vB viel angenehmer, und bei einem Forum ist die eigene Userdatenbank unbedingt notwendig. Du hältst an der FE fest, wahrscheinlich noch am Login und an der Registrierung und überhaupt ... und genau da hake ich ein und frage: Ist ein Typo3-Anwender in der Lage, es wahrzunehmen, wenn bestimmte Teile von einem anderen System besser übernommen werden können?

Damit landest Du wieder in der Isolation. Am besten alles bei Typo3 lassen, und da auch einzelteile immer typo-verwaltet bleiben sollen kann eine andere Software, die auf Ihren Bereich spezialisiert ist, niemals richtig mit typo zusammenarbeiten. Also müssen die typo-Leute alles selbst machen. Und damit ist das CHC-Forum der typo-STandart und vBulletin der Standart für alles, was nicht typo ist.

Und wenn ich CHC mit vB vergleiche ... na, das können wir uns schenken. Jetzt dreht sich der Verweis wieder um ... typo ist ja nicht spezialisiert. Und ich müsste wieder anfangen mit "warum dann nicht was spezialisiertes integrieren". Ach ja, die FE_Users. Stimmt, die muß ja bei Typo3 bleiben.

Beste Grüße, Jobolo!

### [#27](https://www.typo3.net/d/55996-bye-bye-typo3/27) · AFisch · 2007-01-12

Hallo

Willst du es nicht kapieren? Typo3 ist keine Community System. Du vergleichst Äpfel mit Birnen.

Man kann es zwar da hin biegen, aber es wird immer ein etwas komplizierteres Gebilde werden wie mit einer darauf optimierten Lösung.

Die Vergleiche mit vB, richtigen ShopSystemen etc. sind nicht fair und auch gar nicht sinnvoll (Obstvergleich).

So, mehr hab ich dazu nicht mehr zu sagen. Alles Zeitverschwendung.

Gruß AFisch

### [#28](https://www.typo3.net/d/55996-bye-bye-typo3/28) · Jobolo · 2007-01-12

> Die Vergleiche mit vB, richtigen ShopSystemen etc. sind nicht fair und auch gar nicht sinnvoll (Obstvergleich).

Fischi, wenn jeder Typo-Freak dauernd sagt, Typo3 könnte alles, der andere mir sagt, daß es Dinge gibt, die Typo nicht kann ... das hört sich inzwischen fast so an, als wäre alles, was Typo nicht kann, eh uninteressant.

Deinem Satz nach darf ich typo nicht vergleichen mit vollwertigen Spezial-Lösungen.

Der andere Satz aber lautet, daß doch besser alles bei Typo bleiben soll:

> Es ist nicht immer das gelbe vom Ei, _alles_ auszulagern und gerade wenn man eine größere Seite haben will, ist es sehr vernünftig, wenn alles in TYPO3 ist, weil dann die User auch fe_user sind und man die überall im System verwenden kann.

Also, es soll alles in Typo bleiben, bloß keine Spezialisierungen rein, und gleichzeitig darf Typo nicht mit Spezialisierungen verglichen werden. Menno, jetzt frage ich mich, ob Du es nicht kapieren willst. Das beißt sich doch!

Mir wird in dieser Unterhaltung doch sehr deutlich bewußt, eine Software und die dazugehörige Community wachsen natürlich zusammen. Also, ich meine, beide Wachsen udn beide beeinflussen sich.
Das ganze scheint bei Typo in Metamorphosen übergegangen zu sein. Ich habe den Eindruck, die nicht-zulässigkeit von anderen Systemen in Typo reflektiert sich ebenso in der Community.

Doch es dreht sich im Kreis. Ich darf Typo nicht vergleichen. Externe Lösungen darf ich auch nicht nehmen. Und die Internen ... ja, da muß ich also in einem haufen Saft schmoren, der sich angesammelt hat, nicht optimal ist weil nicht spezialisiert, darf es deswegen nicht vergleichen und drehe mich im Kreis und im Kreis und im Kreis.

Wenn jeder anders argumentiert, der eine sagt, mit Typo ist alles machbar, kostet nur aufwand, der andere meint, daß typo keine Community sein soll, der dritte meint ... ich hätte die erste Aussage in der Diskussion mit dem dritten Aussagendenden nicht beachtet.

Beste grüße, Jobolo!

### [#29](https://www.typo3.net/d/55996-bye-bye-typo3/29) · just2b · 2007-01-12

man beachte die wörter "nicht immer"

zum letzten mal schreibe ich in dem thread und wiederhole mich zum 4. male?
1.) Spezialsoftware ist in aller Regel immer in ihrem Gebiet besser als eine Allroundersoftware.

2.) TYPO3 kann alles was man in php machen kann und wenn es was noch nicht gibt, kann man es realisieren. Ob es mehr Sinn macht, zB (!) vbulletin einzugliedern oder ein Forum selber zu schreiben, das wirklich in TYPO3 integriert ist, hängt eben sehr von dem Fall ab

3.) Niemand sagt, dass man _alles_ und _immer_ selbst schreiben muss. vbulletin & co hat eben ihre Stärken und es hat Jahre gedauert, bis diese erreicht worden sind! Wenn vbulletin besser für den _Einsatzzweck_ ist, man aber auf TYPO3 wegen dem _Einsatzzweck_ nicht verzichten kann/will, so muss man sich eben eine Verbindung programmieren (lassen).

4.) TYPO3 ist kein klassisches CMS für eine Community - das ist einfach historisch bedingt und man hat eben in diesem Bereich viele Vorteile, wenn man auf zb joomla setzt, weil da von beginn an diese Features enthalten sind. Hat man einen _Einsatzzzweck_ und benötigt man Funktionen, die weder von TYPO3, noch von einem anderen CMS/Software _vollständig_ abgedeckt werden, dann muss man eben was dazuprogrammieren - vorzugsweise dort wo der Aufwand geringer ist.

Georg

### [#30](https://www.typo3.net/d/55996-bye-bye-typo3/30) · Jobolo · 2007-01-12

Gut, dann vergleiche ich mal die Aussagen:

> 1.) Spezialsoftware ist in aller Regel immer in ihrem Gebiet besser als eine Allroundersoftware.

vs.

> Es ist nicht immer das gelbe vom Ei, _alles_ auszulagern

Aha. Nicht immer auslagern, aber Spezialisierte Software ist immer besser. Wenn es um komplexere Dinge geht, die nicht in das Spezialgebiet von Typo fallen, dann ist meine Interpretationd ieser Aussage: Typo ist dafür nicht geeignet.

> 2.) TYPO3 kann alles was man in php machen kann und wenn es was noch nicht gibt, kann man es realisieren. Ob es mehr Sinn macht, zB (!) vbulletin einzugliedern oder ein Forum selber zu schreiben, das wirklich in TYPO3 integriert ist, hängt eben sehr von dem Fall ab

Präsupposition: "Wirklich" integriert ist es nur, wenn es in Typo ist. "Schreiben-wir-mal-schnell-ein-forum" ist wohl der Grund, warum Typo den Ruf hat, teuer zu sein und nicht fertig zu werden.

> 3.) Niemand sagt, dass man _alles_ und _immer_ selbst schreiben muss.

Nein. Doch die Typo-Fans antworten üblicherweise als erstes mit:

> 2.) TYPO3 kann alles was man in php machen kann und wenn es was noch nicht gibt, kann man es realisieren.

Die Frage, ob es Sinn macht, die scheint mir in dem Moment elegant umgangen.

> dann muss man eben was dazuprogrammieren - vorzugsweise dort wo der Aufwand geringer ist.

Und wieder sind wir bei typo: Wie viele Menschen halten typo denn für ein "wenig-aufwand-CMS"?

Beste Grüße, Jobolo!

PS: Mann, es ist wirklich schwierig, meine übliche Grußformel zu unterdrücken. Die ist mir offenbar schon derartig in Fleisch und Blut übergegangen ...

### [#31](https://www.typo3.net/d/55996-bye-bye-typo3/31) · jenses · 2007-01-12

Wenn du mehrere Menschen nach ihrer Meinung zu irgendetwas befragst,
wirst du mit hoher Wahrscheinlichkeit auch verschiedene, widersprüchliche Antworten bekommen.
Wenn du damit nicht leben kannst, frag nicht danach  ;)

Wenn du einen Menschen im Abstand von einem Jahr nach seiner Meinung zu irgendetwas befragst,
wirst du mit hoher Wahrscheinlichkeit auch verschiedene, widersprüchliche Antworten bekommen (da dieser Mensch hoffentlich ernsthaft gearbeitet und Erfahrungen gemacht hat).
Wenn du damit nicht leben kannst, frag nicht danach  ;)

Ansonsten kann man nur sagen:
Bekomme ich von einem potentiellen Auftraggeber ein gescheites Pflichtenheft,
kann ich zur Realisierbarkeit mit TYPO3 Aussagen machen.
(Forum mit ca. 300 Usern: Ja, Forum mit > 3000 Usern: Nein, Forum: Ja, unter Umständen)
In dieser Hinsicht hat es zwischen dir und deinem Dienstleister offensichtlich Kommunikationsprobleme gegeben, für die du nicht die "Community" haftbar machen kannst.
Von einem seriösen Anbieter hättest du für die genannte Summe sicherlich ein funktionierendes System bekommen.

> **Jobolo schrieb:**
>
> Ich habe nach dem Umstieg auf ZenCart einen Umsatz im Shop im vierstelligen Bereich monatlich.

Und diese phantastische Umsatzsteigerung alleine durch den Umstieg von tt_products zu Zen-Cart ?  :D

> **Jobolo schrieb:**
>
> Inzwischen eine Community mit 14.000 Usern und einem mometnanen durchschnittlichen monatlichen Umsatz von 4,20 Euro pro User (non-erotic, non-Dialer, alles optimale Kundenpfelge)

Welche Community ?
Url ?
Belege für deine Behauptungen ?

Ich sehe keine, daher ist ein Großteil deiner Aussagen für mich Makulatur ...
 ;)

### [#32](https://www.typo3.net/d/55996-bye-bye-typo3/32) · Jobolo · 2007-01-12

> (Forum mit ca. 300 Usern: Ja, Forum mit > 3000 Usern: Nein, Forum: Ja, unter Umständen)

CHC ist ab 250 Beiträgen langsam geworden, nach Server-Tuning etwas besser, mit 750 Beiträgen dann fast stehengeblieben. Wie soll CHC dann 300 User handeln können?

> Welche Community ?
> Url ?
> Belege für deine Behauptungen ?
>
> Ich sehe keine, daher ist ein Großteil deiner Aussagen für mich Makulatur ...

Gibbet nicht. Nachdem ich hier so heftig rumblöke wäre das einfach unfair gegenüber denjenigen,d ie die Seite gemacht haben. Und mit der URL ist ganz einfach rauszufinden, wer das war.

Wenn Du magst kann ich dir meine USt-VA zufaxen. :-)

Doch die zahlen liegen nicht nur an Typo. Ich habe parallel ein Affiliate aufgezogen und auch entsprechend Geld in das Forum gesteckt (über zwei Ebenen Zahlungen bei Forums-Anmeldungen). Und arbeite mit einer der großen Communities zusammen, die Werbung für mich macht.

Da sind in sechs Wochen Marketing-Aktionen gelaufen, die ich seit eineinhalb Jahren gebremst hatte, weil Typo einfach nicht fertig geworden ist. Da hat sich halt einiges aufgestaut gehabt.

Mit Typo hätte ich das beim besten Willen nicht bewältigen können. Das angenehmste ist vB ... da ist fast nichts zu tun, es funktioniert und ist stabil wie hulle.

Beste Grüße, Jobolo.

### [#33](https://www.typo3.net/d/55996-bye-bye-typo3/33) · chris3 · 2007-01-12

Lieber Julian, ehh... *Jobolo*,

sehr schade, daß Deine anfängliche Begeisterung Ende 2005

> [...] seit einiger Zeit setze ich Typo3 ein, der Aufwand war zwar völlig falsch eingeschätzt, **dennoch bin ich sehr zufrieden und glücklich mit Typo3**.

[ [/d/33012-chc-forum-katastrophe](https://www.typo3.net/d/33012-chc-forum-katastrophe) ]

innerhalb von einem Jahr in komplette Ablehnung - man könnte fast "Hass" sagen - umgeschlagen ist.

> Es bleibt der schale Beigeschmack, daß heute, rückblickend, jeder sagt, es war die falsche Entscheidung, typo3 zu nehmen, damals aber die Community gemeint hat, alles würde gehen, und die Firma, die das eingerichtet hat, natürlich auch geschwärmt hat.

[dieser Thread, weiter oben]

Natürlich hat "die Firma" gesagt, alles würde gehen, die sind garantiert ein gewinnorientiertes Unternehmen, da sagt man vieleicht schneller "geht alles" als man sollte.
Soll hier nicht entschuldigt werden - im Gegenteil.

Ist aber nicht der Fehler von typo3.

Das "die Community" vorher gemeinte hätte "alles würde gehen" kann ich in dieser simplen Form in diesem Forum nicht finden...
Wenn Du jenses Antwort - [/d/26547-ist-typo3-das-richtige](https://www.typo3.net/d/26547-ist-typo3-das-richtige) - nur bis zum "Eindeutig JA" gelesen hast, dann ist das Dein Problem.

Der Nachsatz "*allerdings nicht von alleine, es bleibt schon noch genug Programmier-/Anpassungsarbeit.*" sollte doch eindeutig sein und Du bist doch jemand, der Sprache für ein spannendes Werkzeug hält.

> Sie genau zu lesen führt oft zu sehr richtigen Ergebnissen.

[dieser Thread, weiter oben]

Das typo3 kein "out of the box" CMS ist, das nach der Installation alles kann, sollte doch eigentlich klar sein.
Sollte das jemand zu Dir gesagt haben, dann hat er Dich schlicht angeflunkert.

Typo3 ist ein System, bei dem man sehr viel selber einbinden kann. Diese Flexibilität schätze ich sehr, bei manch anderem CMS steckt man da schnell in einer Sackgasse oder muss tief in den Programmkern eingreifen, was bei Updates eine Heidenarbeit nach sich zieht.

> Wenn ein typo3-Programmierer für 7.400 Euro nicht ein System aufstellen kann, wo ein Forum, ein Messaging-System, ein Newsletter-VErsand, ein Shop und ein Unique-Design drinnen sind, dann taugt das nichts.

[dieser Thread, weiter oben]

Soso.
Ich halte 7,4k für ein recht schmales Budget, wenn man den Funktionsumfang betrachtet, den Du da erwartest - aber das ist Geschmackssache.

Du hättest auch locker das Zehnfache bezahlen können. Dann wären das natürlich kommerzielle Lösungen gewesen und Du könntest Leute über eine Hotline zusammenstauchen, wenn was nicht funktioniert.
Das geht bei typo3 natürlich nicht so einfach.

> Doch es dreht sich im Kreis.

[dieser Thread, weiter oben]

Ja, und Du gleich mit...
Ich denke, Du hast Deinen Standpunkt sehr genau mitgeteilt.

> Nein, typo3 ist wahrlich nichts für mich.

[dieser Thread, weiter oben]

Deshalb werde ich garantiert nicht versuchen, Dich gegen Deinen Willen zum "typo3-Jünger" zu konvertieren, keiner will das hier - hoffe ich doch zumindest...  #paralyzed#

Trotzdem gibt es vieleicht Leute, die masochistisch genug sind, typo3 einzusetzten. (BTW, Du bist ja laut eigener Aussage - <http://www.poppen.de/profilserver/profil_Jobolo.html> - soetwas auch zugeneigt)
  :o

Also, einigen wir uns doch darauf, daß Du nichts mehr mit typo3 am Hut haben willst. Wenn ich Deinen Leidensweg hinter mir hätte, würde ich auch die Finger von typo3 lassen.

...und wenn Du Deine brilliante Art zu argumentieren unter Beweis stellen wolltest - hast Du getan... ;)

Lieber Gruß,
 chris3

### [#34](https://www.typo3.net/d/55996-bye-bye-typo3/34) · Jobolo · 2007-01-12

> Lieber Julian, ehh... Jobolo,

Das ist eine Respektsfrage.
Für mich fürht das in keine Probleme. Ich habe deutlich kommuniziert, daß ich nicht sagen will, wer ich bin. Du löst damit etwas auf, an dem Du nicht beteiligt bist, das ist ärgerlich.

> [...] seit einiger Zeit setze ich Typo3 ein, der Aufwand war zwar völlig falsch eingeschätzt, dennoch bin ich sehr zufrieden und glücklich mit Typo3.

Ich dachte, es geht. Damals waren Fortschritte da, im Backend habe ich gekämpft, dann ist es immer zähflüssiger geworden.

Meiner Meinung nach ist es richtig, von Dingen begeistert zu sein. Das Motiviert, das bringt voran. Ich habe damals einigen von Vorgeschwärmt. Rückblickend hat sich der Aufwand nicht gelohnt.

Der Abschuß war dann einfach, daß ich nach der Installation von vBulletin, von ostickets, von Post Affiliate Pro und zuletzt von Joomla für eine Freundin festgestellt habe, wie einfach so einiges zu installieren ist. Und während ich just for Fun an Joomla rumgebastelt habe kamen da innerhalb von wenigen Stunden ergebnisse zustande, die bei Typo innerhalb von Jahren nicht umzusetzen waren. Das betrifft insbesondere Termin-Darstellungen und Verknüpfungen mit vBulletin.

Spezifisch kam noch die Grafik dazu, die jedoch nicht an Typo liegt. Okay, daß es kein Template-System gibt ist ärgerlich, doch die Grafik hatte einen seltsamen Haken. Ich war begeistert, als ich sie zuerst gesehen habe. Und dann, im Laufe der Wochen, fiel auf, wie schwer die Farben bzw. daß die Kontraste zu leicht sind. An sich würde ich das von einem professionellen Grafiker erwarten, daß solche Langzeit-Folgen beachtet werden, von denen ich als nicht-grafiker keine Ahnung habe.
Hier herrscht uneinigkeit. Angeblich wurde ich darauf hingewiesen, ich kann mich daran nicht erinnern.

Wie auch immer, ich habe mich sehr lange an typo3 festgehalten, und dadurch ist die Kippwirkung natürlich sehr viel heftiger als wenn ich mich am Anfang nicht so sehr dafür begeistert hätte.

> Natürlich hat "die Firma" gesagt, alles würde gehen, die sind garantiert ein gewinnorientiertes Unternehmen, da sagt man vieleicht schneller "geht alles" als man sollte.
> Soll hier nicht entschuldigt werden - im Gegenteil.
>
> Ist aber nicht der Fehler von typo3.

Das versuche ich auch immer wieder zu kommunizieren. Ich habe am Anfang in diesem Thread wirklich einfach nur "Tschüß" sagen wollen und eben noch einen Hinweis, warum ich gehe. Nur kommt es mir dann so vor, als kriege ich entgegengeschmettert, daß Typo ja so phantastisch ist und eigentlich ich derjenige bin, der einfach nur alles falsch gemacht hat. Da habe ich mich dann immer wieder reingeärgert.

> Das typo3 kein "out of the box" CMS ist, das nach der Installation alles kann, sollte doch eigentlich klar sein.
> Sollte das jemand zu Dir gesagt haben, dann hat er Dich schlicht angeflunkert.

Mein Wissensstand war: Für 7.400 Euro habe ich ein funktionierendes CMS, das mit einer größenordnung von bis zu 20.000 Usern umgehen kann.

Nicht "out-of-the-box", aber mit 7.400 Euro nachgeschoben.

> Soso.
> Ich halte 7,4k für ein recht schmales Budget, wenn man den Funktionsumfang betrachtet, den Du da erwartest - aber das ist Geschmackssache.

Wenn mir jemand sagt, er kriegt das für 7.400 Euro hin, ist das nicht wirklich mein Problem. WEnn mir jemand dazu sagt, daß das für 7.400 Euro nicht geht ist das was anderes.
Für mich (!) sind 7.400 Euro viel Geld. Die waren damals finanziert.

> Trotzdem gibt es vieleicht Leute, die masochistisch genug sind, typo3 einzusetzten.

*lach*, das bin cih wahrlich. Und mit einem freudigen Lächeln nutze ich das auch immer wieder gerne als Motivation. Da steckt so richtig viel Energie drinnen. ;-)

Weiterlächelnd will ich dann doch an einigen Stellen wieder zurückrudern. Uiuiui, manche Dinge sind wirklich peinlich.

- Okay, ich bin doch nicht unter meinem Richtigen Namen bei poppen.de angemeldet. Aber "Jobolo" ist doch mein typischer Benutzername, der ist nicht schwer, zusammenzubrignen.

Auch hatte ich nie probleme mit meinen Fotos bei Poppen.de (und Joyclub und der Sklavenzentrale und Seveneleven und noch so einigen anderen Communitys), doch bei dem Link hier merke ich, daß auch ich noch Grenzen habe. Meine Bilder habe ich rausgenommen.

- Okay, die 14.000 User sind eher 2.000 User und die Vierstelligen Umsätze waren im Dezember, im Weihnachtsgeschäft und gerade, als ich den Shop angekündigt und knackevoll mit Produkten hatte, da.

Im Vergleich zu den Typo-Forums-und-Shop-Seiten sind es aber "gefühlte" 14.000 User. Und die knapp 25.000 Beiträge im Forum in nur einem Jahr sind echt.
*nocheinkleinesbißchenstolzhinüberrett*

> ...und wenn Du Deine brilliante Art zu argumentieren unter Beweis stellen wolltest - hast Du getan...

Huah ... danke das Kompliment.
Was ich erreichen wollte habe ich aber nicht erreicht. Vielleicht, weil ich mich phasenweise auch zu sehr geärgert habe. ES geht weniger um meinen Standpunkt, es geht um den Versuch, im Vergleich der Verschiedenen Systeme die Chance zu nutzen, deutlich aufzuzeigen, was an Typo die großen Stolpersteine sind.

Nachdem ich meinen Poppen-Account zugebe, meine Einnahmen und meine Community-Größe (in anderen Szenen wäre das wohl mit "Schwanzlänge" vergleichbar) deutlich korrigiert habe und nun ziemlich nackig dastehe möchte ich Euch doch zu einem kleinen, harmlosen Experiment einladen:

Wenn, wirklich nur wenn, die ganze Extensions-Community mit einem Forum wie vBulletin geregelt wäre, was würde dann passieren? Dann gäbe es die Möglichkeit, Threads und damit Extensions zu bewerten. Einfach und schön.

Dann wäre es sehr einfach, den Ersteller einer Extension öffentlich anzuschreiben. Wunderbar.

Dann würde es vielmehr Spaß machen, zu schreiben, zu Mailen, Code-Modifikationen anzuhängen und so weiter. Klasse.

Könnte es nicht sein, daß dann auch dieser Ganze Wust an Extensions etwas durchgesiebt wäre? Daß die Such-Funktion von vBulletin eben doch so elegant ist, daß Informationen gefunden werden können?

Typo ist kein Forensystem, keine Spezialanwendung für Foren. Doch um eine Community im Austausch über ein OS-CMS am Leben zu erhalten, ist das nicht eine Spezial-Anwendung?

Ähnliches erlebe ich im zen-cart.at-Forum. Das Forensystem ist reiner Müll. Nichts weiter als totaler Müll. Und im Ergebnis läuft da fast nichts. Der Session-Cookie läuft nicht richtig, ich muß mioch jedesmal neu einloggen, weiß mein PW nicht auswendig, das PW-Anfordern ist richtig völlig unübersichtlich ... das Forensystem ist sehr ausladend und nochmal um längen schlechter als jedes Typo-Forum.

Zen-Cart.com arbeitet mit vBulletin, da sieht es ganz anders aus. Und genau daher kommt der Entwicklungsschub, wärhend er im deutschsprachingen Raum eher ausstirbt.

Mir geht es weniger darum, typo schlecht zu machen. Mir geht es darum, es irgendwie hinzubekommen, daß der ein- oder andere sich überlegt, wie sich Typo denn definiert. Denn in meiner Anfangszeit, als ich begeistert war, kamen andere her,d ie mir erzählten, daß Typo unhandlich, unflexibel ist und vora llem anderen: Im Aufwand stets unterschätzt wird. Erinnert mich immer wieder an SAP.
Ich habe das nicht glauben wollen (außerdem war der Auftrag schon vergeben). Typo war nicht einmal auf einem Stand, wo ich hätte sagen können "jetzt ist es stabil".

Ja, ich nehme auch an, mit 20.000 Euro wäre das ergebnis besser gewesen. Aber (glücklicherweise) war ich nach den 7.400 Euro so pleite, daß ich keinen Schritt mehr auf typo3 zumachen konnte, sonst hätte ich das vielleicht.

Wenn hier Realismus aufkommt in der Einschätzung einem Kunden gegenüber, wieviel Aufwand ein typo3 tatsächlich kostet, dann bin ich schon wieder sehr ausgesöhnt.

Denn, auf der anderen Seite: Von dem Redaktionssystem bin ich noch immer begeistert. Das, wsa typo kann, aknn es richtig gut. Und in einer Firma mit vier oder fünf Mitarbeiter, die das CMS pflegen, gibt es wohl kaum was sichereres als typo3. Und der Kunde sollte wissen, daß er noch einen sechsten Angestellten braucht, um typo zu pflegen.

Alles Liebe, Julian!

PS: Wie schön, endlich kann ich wieder mit meinem Namen unterschreiben.

PPS: Chris, daß Du evtl. andere brüskierst finde ich wirklich nicht gut. Ich lästere hier richtig heftig, wenn jemand sucht oder mich direkt anmailt ist das was anderes, aber so öffentlich finde ich das nicht fair.

Liegt daran, daß ich es von der Firma nicht für Böse Absicht halte. Eines der Kill-Kriterien und das erste Drama war das CHC-Forum, und ich glaube den Jungs, daß die nicht wussten, wie katastrophal das Ding ist. So ging es auch mit vielen anderen Extensions ... viel Arbeit reingesteckt und wenig ergebnis, weil die Extensions ungeheuer unpraktsich waren.

### [#35](https://www.typo3.net/d/55996-bye-bye-typo3/35) · Jobolo · 2007-01-12

Mann, ich merke gerade, wie spannend es ist, alte Beiträge nochmal zu lesen. Der war von Mitte 2005 ... da habe ich typo ja wirklich ein halbes Jahr länger in Betrieb als ich dachte.

Der Sachstand kommt aber so hin:

> seit einiger Zeit setze ich Typo3 ein, der Aufwand war zwar völlig falsch eingeschätzt, dennoch bin ich sehr zufrieden und glücklich mit Typo3.
>
> Das größte Sorgenkind ist jedoch das Forum. Das scheint mir völlig unbrauchbar zu sein, bei dem, was da abgeht.
>
> - Die Performance lässt bei gerade mal 275 Usern und ca. 1.200 Beiträgen so dramatisch zu, daß eine sinnvolle Verwendung kaum möglich ist.
>
> - Der Mailer ist kein bißchen durchdacht sondern sinnlos. Doppel-Mails sind an der Tagesordnung, daher ist er inzwischen deaktiviert.
>
> - Die Sortierung der Konferenzen ist unter aller Sau.
>
> - Die Rechtevergabe taugt in der Praxis mal rein gar nichts.

Da waren gerade die ganzen Forums-Probleme voll da. Der Mailer für den Newsletter hat noch nicht gescheit funktioniert und das System hatte gelahmt. Es war sozusagen der letzte "Aufschrei" bevor ich typo das Forum entzogen und vB auf einer neuen Domain aufgesetzt habe. Ich hatte noch auf Lösungen gehofft ... es kamen keine.

> Jetzt stellt sich ärgerlicherweise also wieder die Frage, das System doch nochmal zu wechseln. Ich wünsche mir einerseits mein gutes altes phpBB2 zurück, andererseits denke ich mir, daß doch bei so einem System es kein Zustand ist, wenn es keine sinnvolle Forums-Lösung gibt.
>
> Oder ist es tatsächlich so, daß keine Typo-Seite, die ein Forum nutzt, mehr als 200 User hat?

Und das Problem war, daß die CHC-Dateien von keinem anderne Forum importiert werden konnten. Davor hatte ich nur phpBB2 im Einsatz, und von phpBB2 auf CHC zu wechseln ... jaja, das hat meine Masochistischen Bedürfnisse mehr als erfüllt.
*lach*

Es aht mir sehr weh getan, Das Forum rauszuwerfen, wo es nicth einmal richtig funktioniert hat. DAs war der erste Punkt, an dem ich eingesehen habe, das mit dem "Ende mit Schrecken" und dem "Schrecken ohne Ende".

Ich dachte damals, ich bleibe lieber bei einer reinen Inhalts-Seite und packe das Forum und die Community auf eine neue Domain.

Dann ging der Newsletter nicht richtig. Also auch den ausgelagert.

Und irgendwann war alles ausgelagert, den Shop erst sehr spät, nur noch ein nacktes typo da. An der Stelle hatte ich das Gefühl, das ganze Geld für ein nacktes Typo hingelegt zu haben, das mir momentan noch genauso viel bringt wie ein Microsoft-Frontpage mit individuellem Design: Nicht viel.

Typo lag dann ein halbes Jahr dumm rum, ich habe mich immer mehr in vB reingesteigert, vBa eingesetzt, war davon begeistert, und es gab einfach keinen Sinn mehr für Typo. Jede einzelne der Aufgaben,d ie cih an Typo hatte, war an ein anderes, besseres, System vergeben.

Doch der Todesstoß war nicht eine Entscheidung von mir. Der Todesstoß war, daß ich Joomla für eine Freundin aufgesetzt habe. Und es war so schön, es war so einfach, es hat alles gleich funktioniert. Als ich mich mal wieder bei typo einloggen "musste" und festgestellt habe, daß ich den Admin von vB inzwischen in- und auswendig kenne, mich in Joomla nach zwei Wochen wohl fühle und um jede Tätigkeit im Backend von Typo einen Bogen mache war es klar, daß es einfach nicht mehr geht.

Vielleicht ist das die moderne parallele einer Scheidung: Kostet viele Nerven, kostet viel GEld, doch es geht raus aus der Hölle und rein in den (eingebildeten) Himmel.

Natürlich ist Typo nicht "gut" oder "schlecht". Systeme tragen Fehler in sich. Soll heißen: In Netzwerken mit ähnlichen Komponenten werden ähnliche Fehler produziert. Ich habe den Eindruck, mein typo-Experiment ist eines, für das auch schon viele Menschen vor mir Lehrgeld zahlen mussten und für das auch künftig noch so einige Lehrgeld werden zahlen müssen. Das ist es einfahc, was ich schade finde.

Alles Liebe, Julian!

### [#36](https://www.typo3.net/d/55996-bye-bye-typo3/36) · chris3 · 2007-01-12

> **Jobolo schrieb:**
>
> Das ist eine Respektsfrage.
> Für mich fürht das in keine Probleme. Ich habe deutlich kommuniziert, daß ich nicht sagen will, wer ich bin. Du löst damit etwas auf, an dem Du nicht beteiligt bist, das ist ärgerlich.
> [...]
>
> PPS: Chris, daß Du evtl. andere brüskierst finde ich wirklich nicht gut. Ich lästere hier richtig heftig, wenn jemand sucht oder mich direkt anmailt ist das was anderes, aber so öffentlich finde ich das nicht fair.

Sorry. Musste einfach sein. :o
Wenn Du in diesem Thread plötzlich anfängst "anonym" zu posten, in anderen Threads in **diesem** Forum aber Deinen 'richtigen' Namen benutzt und dazu auch noch Hinweise gibst, die einen mit kaum googlen auf freizügige Profilseiten führen, dann musste ich da einfach drauf 'rumreiten.
(Topos: "Anonym im Internet...")
 ;)

Ausserdem finde ich Deine Kritik im Bezug auf die ausführende Firma gerechtfertigt und auch angemessen.
Du hast hier nicht mit Verbalinjurien rumgeworfen, hast keine Namen genannt und bist trotz nicht unerheblicher Frustration recht sachlich geblieben. Warum also diese Meinung verstecken?

Du hast eine sehr schlechte Erfahrung gemacht, mit einer Firma, die Dir typo3-Dienstleistungen angeboten hat, die sie nicht wirklich erbringen konnte.
Ich hoffe nur, daß Du zwischen der Art und Weise (='Firma') und der Sache an sich (='typo3') unterscheiden kannst.

> Natürlich ist Typo nicht "gut" oder "schlecht". Systeme tragen Fehler in sich. Soll heißen: In Netzwerken mit ähnlichen Komponenten werden ähnliche Fehler produziert. Ich habe den Eindruck, mein typo-Experiment ist eines, für das auch schon viele Menschen vor mir Lehrgeld zahlen mussten und für das auch künftig noch so einige Lehrgeld werden zahlen müssen. Das ist es einfahc, was ich schade finde.

Da sprichst Du eine nicht zu unterschätzende 'Falle' an. Ich bekomme von Kunden auch immer wieder zu hören "Das *müssen* wir mit typo3 machen!"
Warum können sie dann nicht wirklich begründen, dazu würde halt "jeder" raten...
 #angry#

Erinnert irgendwie an die IBM Werbung Mitte der 90er:
(*Zwei Manager sitzen im Meetingraum, einer hat eine Zeitung aufgeschlagen*)
"Hier steht: Wir müssen ins Internet!"
"Warum?"
"Steht hier nicht..."

### [#37](https://www.typo3.net/d/55996-bye-bye-typo3/37) · Jobolo · 2007-01-12

> Wenn Du in diesem Thread plötzlich anfängst "anonym" zu posten, in anderen Threads in diesem Forum aber Deinen 'richtigen' Namen benutzt und dazu auch noch Hinweise gibst, die einen mit kaum googlen auf freizügige Profilseiten führen, dann musste ich da einfach drauf 'rumreiten.
> (Topos: "Anonym im Internet...")

Wußte gar nicht, daß ich hier schon mit meinem Namen unterschrieben hatte. Ich dachte, du hättest nach Jobolo gegoogelt und dann Julian gefunden.

Wie gesagt: Herausfinden lässt sich alles. Ich gebe mir keine große Mühe, geheim zu bleiben, aber ich muß nicht auch alles breittreten. Wenn ich meinen Ärger rauslassen will, dann möchte ich da niemanden reinziehen.

> Ausserdem finde ich Deine Kritik im Bezug auf die ausführende Firma gerechtfertigt und auch angemessen.

Bedingt, und doch fältl es mir schwer.

Ja, ich habe genügend FEhler selbst gemacht. Andererseits denke ich heute, daß auch für die Firma absehbar war, daß das Projekt nicht erfolgreich werden kann. Nicht, so wie es definiert war.

Dennoch glaube ich ernsthaft, daß es einfach unter sehr vielen schlechten Zeichen stand. Es war keine Absicht. Das glaube ich und das will ich auch glauben. Das führt dazu, daß ich die Kompetenz dieser Firma angreifen müsste. Und da will ich mich nun auch wieder nicht zu weit aus dem Fenster lehnen ... ich kann kaum die Qualität eines Typo-Coders beurteilen.

Also bleibe ich da, wo ich immer wahr: Ich beurteile den Rahmen,d ie Art, wie Menschen zusammenkommen und wie die Zusammenarbeit, die Kommunikation ist. Und die ist, ich hoffe diese Meinung darf ich nochmal äußern, im typo3-Bereich eine der schlechtesten, die ich je erlebt habe. Im Vergleich zu anderen Communities meine ich, nicht im Vergleich zu ganz anderen Systemen wie z.B. Politikern oder Religionen. ;-)

> Ich hoffe nur, daß Du zwischen der Art und Weise (='Firma') und der Sache an sich (='typo3') unterscheiden kannst.

Das ist genau das, was ich versuche zu klären. Das System "Christentum" führt zu dem Problem "Missionars-DRang". Das System "Demokratie" fürht zu dem Problem "Wahlversprechen". Das System "Kapitalismus" führt zu dem Problem "Monopolisierung". Die Probleme liegen oft in der Wurzel des Systems.

Wenn ich mir Typo3 ansehe scheint mir das System immer wieder zu ähnlich gelagerten Problemen zu führen.

> Da sprichst Du eine nicht zu unterschätzende 'Falle' an. Ich bekomme von Kunden auch immer wieder zu hören "Das müssen wir mit typo3 machen!"

Da ist der Kern der Frage. Wenn dieses Problem in anderen CMSen und Software-Produkten ähnlich häufig auftritt dann ist das okay, dann ist das ein grundsätzlcihes Problem.

Mir scheint, daß das Problem, nebst der konsequenten Unterschätzung der Kosten und des Aufwands, ein ganz stark Typo3-Typisches Problem ist. Wen dem so ist, dann macht es Sinn, die Frage zu stellen, wie sich das lösen oder zumidnest eingrenzen lässt.

Wenn ich mir einen Baum in das Wohnzimmer pflanze komme ich irgendwann an die Frage: Absägen oder Loch in die Decke machen. Das ist System-Immanent. Die Frage zu ignorieren löst nciht das Problem. Böse ist allerdings weder der Baum noch die Decke. Die Entscheidung muß kommen.

Meiner (!) Meinung nach liegt die System-Immanente Herausforderung bie Typo3 in der Identifikation der Fans mit dem System. Diese Leidenschaft führt oft dazu, daß das System überschätzt und der Aufwand unterschätzt wird. Die auch in diesem Thread präsente "alles-ist-möglich"-Einstellung ist mir von noch keinem anderen Programmierer so heftig bekannt wie hier. Das scheint mir typo3-typisch zu sein. Und für mich ist an der STelle eine klare Schlußfolgerung, daß weitere Probleme genau daran hängen.

Ich glaube des weiteren, wenn an dieser Stelle mehr REalismus waltet hat Typo3 viel bessere Möglichkeiten, seine Stärken auszuspielen. In meinem Fall, und das ist noch einmal ein Veweis an den Anfang des Threads, haben mich die Probleme mit Typo3 derartig verbrannt, daß ich so schnell kein Geld und keine Arbeit in typo stecken werde. Und so sehr, daß ich kaum jemand zuraten würde, ganz im Gegenteil.

Genau DAS ist schade. Denn das hätte auch anders laufen können.

Alles Liebe, Julian!

### [#38](https://www.typo3.net/d/55996-bye-bye-typo3/38) · Jobolo · 2007-01-12

> Ausserdem finde ich Deine Kritik im Bezug auf die ausführende Firma gerechtfertigt und auch angemessen.
> Du hast hier nicht mit Verbalinjurien rumgeworfen, hast keine Namen genannt und bist trotz nicht unerheblicher Frustration recht sachlich geblieben. Warum also diese Meinung verstecken?

Ein Gedanke hierzu noch:
Ich bin mir darüber bewußt, daß das menschliche Hirn ein gigantisches System ist. Daß das Gedächtnis über unfassbare Vernetzungen verfügt. Und auch hier gilt: Bestimmte Fehler sind Systemimmanent.

Ein typischer Fehler des Gedächtnisses: ES passt sich der Meinung an. Das dürfte jeder wissen, der schonmal ein paar Gerichtstermine verfolgt hat oder der sich alte Neujahrsreden der Bundeskanzler anguckt.

Was ich hier schreibe entstammt alles meinem Gedächtnis. Ich kann nicht, denn das kann keiner, 100%ig garantieren, daß meine Erinnerung hundertprozentig ist. Ich bin mir sicher, die Firma hat einige Dinge anders in Erinnerung als ich. Und ich bin Demütig genug, einzusehen, daß deren Erinnerung ebensoviel Anspruch auf Wahrheit hat wie meine.

Was ich hier schreibe ist alles nur meine Sicht. Dieses Thema hab eich abgeschlossen, daher brauche ich die Konfrontation mit denen nicht mehr. Ich glaube nicht, daß die zu etwas führen würde.

Das Ziel hier im Forum war keine "Abrechnung", sondern ein "Aufmerksam-Machen". Und dazu ist es nicht nötig, die Jungs, mit denen es einfahc nicht funktioniert hat, reinzuziehen und zu konfrontieren. Das wäre ein Schmutzige-Wäsche-Waschen. Ohne Sinn und Zweck.

Daher will ich sie raushalten. Und diese Bitte meine ich ernst: Es ist keine Schuldfrage und kein "wer-nimmt-wem-was-übel". Sicherlich bin ich ebenso schuld wie di eanderen. Ich freue mich, wenn der ein oder andere Typo-Freak in der näcshten Verhandlung mit einem potentiellen Kunden mal kurz daran denkt, wie das ERgebnis aussehen kann, wenn er den Aufwand kleinredet und Typo in Bereichen einsetzen will, wo es einfach nicht hinpasst. Am Ende kostet es alle Seiten zuviel.

Alles LIebe, Julian!

### [#39](https://www.typo3.net/d/55996-bye-bye-typo3/39) · mbehring · 2007-01-12

Hi,

krass, wieviel Zeit manche Leute haben...

Schmunzel

### [#40](https://www.typo3.net/d/55996-bye-bye-typo3/40) · Jobolo · 2007-01-13

Die Folgen eines selbstbestimmten Lebens. ;-)

### [#41](https://www.typo3.net/d/55996-bye-bye-typo3/41) · timmy2007 · 2007-01-16

Erst einmal kann man die Hälfte dieser Diskussion vergessen.

Die Kritik ist berechtigt, aber Du kannst der Typo3 Community keine Schuld an Deinen teuren Homepagebearbeitungen geben.

Eine Community ist mit Typo3 schwierig zu realisieren, aber es geht. Siehe hiezu Postings zu "harz2night" in diesen Forum.

Klar sind Joomla, Drupal und Postnuke besser, wenn man vom Core aus Community-Funktionen haben will. Aber glaube mir, ich habe selber Postnuke und Joomla noch am Laufen, dort gibt es auch Schwierigkeiten mit diversen Modulen, die man für Community-Einrichtungen auf Webseiten verwenden kann.

Und ich nutze keine Newsletter, Shop oder Forum Module. Ich lagere dies aus, da gerade solche Module jedesmal ein Zielpunkt von Hackern sind und man jeden Tag Angst haben muß, daß die Seite nicht mehr funktioniert.

Ich kenne leistungsstarke Tools für Newsletter, Forum und Shop. Klar ist, auch diese Dinge sind nicht immer perfekt. Aber ich nutze diese Dinge nicht auf der Homepage direkt.

Zum Beispiel habe ich den Newsletter (die Anmeldung, Verwaltung, Versendung) zu einen echt guten online-Newsletter-System ausgelagert und bin sehr zufrieden.

Mit Typo3 versuche ich nun, auch einige Community Dinge zu nutzen und werde abwarten, wie sich es entwickelt.

### [#42](https://www.typo3.net/d/55996-bye-bye-typo3/42) · Jobolo · 2007-01-16

> Die Kritik ist berechtigt, aber Du kannst der Typo3 Community keine Schuld an Deinen teuren Homepagebearbeitungen geben.

Habe ich das denn? Für mich ist das niemals eine "Schuld-Frage". Die Frage der "Verantwortung" dagegen führt in die Lösung der Veränderung. Solange keiner Verantwortlich ist, kann es auch keiner Verändern.

Mich interessiert nicht, wer "SChuld" ist. Ich glaube, daß die geschichtliche Entwicklung von Typo3 zu einigen Phänomenen geführt hat, manche produktiv, andere weniger. Das ist wohl bei jedem System so.

Ein ganz anderes Beispiel: Diplomacy ist eines der erfolgreichsten Strategie-Spiele die die Welt je gesehen hat. Zudem auch eines der herausfordernsten, daß es einzig in Deutschland kaum bekannt ist liegt daran, daß Parker dem Spiel damals eine unverständlich übersetzte Anleitung beigelegt hat.
Diplomacy ist in allererster Linie als ein "Verräter-Spiel" bekannt. Irgendwann verrät in diesem Spiel jeder seine Alliierten, seine Freunde, fällt dem Partner in den Rücken und ähnliches. Das Spiel basiert auf Lug und Betrug, ohne daß davon auch nur ein Wort in der Anleitung steht. Dennoch ist der Verrat eine der schönsten und hervorstechendsten Herausforderungen in diesem Spiel.

Das habe ich einmal gespielt mit einer Gruppe von völligen Anfängern, die den Namen "Diplomacy" noch nie gehört hatten. Ich wollte wissen, ob es möglich ist, mit diesem Spiel eine "faire" Partie zu spielen. Das Ergebnis: In der dritten Runde haben sie sich schon alle gemetzelt.

Worauf ich hinaus will: Bei Diplomacy scheint das Betrügen System-Immanent zu sein. Es ergiebt sich einfach zwangsläufig. Ähnliche Systeme produzieren immer wieder ähnliche Ergebnisse. Das System "Wasser" produziert überall auf der Weltkugel einen Strudel, wenn es abfließt, einzig die Richtung hängt von der Nord- oder Südhalbkugel ab, und daß ohne daß in der Molekularstruktur von Wasser irgendwo die Beschreibung eines Strudels hinterlegt ist. Der Strudel ist System-Immanent.

Was nun steckt in dem System "Typo3"? Es hat natürliche Stärken wie auch natürliche Schwächen, die hat jedes System. Und die bewußte Entscheidung, ob die Schwächen aufgelöst werden sollen (was sehr schwer ist und üblicherweise neue Schwächen produziert oder das System instabil macht) oder klar umgangen führt meiner Meinung in eine größere Stabilität.

Wenn Typo3 sich als Redaktions-System und Joomla sich als Community-System profilieren dann hat jeder seine Stärken betont. GEnau darum geht es mir: Für eine Community hat typo3 immense Schwächen. Und an der STelle ist typo3 zu einer Religionsgemeinschaft geworden, wie mir scheint.

Wenn die Community für Typo3 einen gewissen Zusammenhalt hat stellt sich mir die Frage, ob es Sinn macht, Typo3 so hochzuloben, daß es in der Praxis kaum mithalten kann. Wo auch immer ich nach Typo3 gefragt habe, in typo3-Kreisen gab es niemals kritik, sondern immer nur die Aussagen, daß es mit Typo3 anspruchsvoller ist, dafür das Ergebnis das beste wäre.

Nun sitze ich vor dem Scherbenhaufen, daß mir eine of-the-box-installation von vBulletin und von Joomla in wenigen Minuten mehr gebracht hat, als eineinhalb Jahre mit Joomla. Dadurch bin ich natürlich heftig verbrannt, kritisiere typo3 ziemlich lautstark und rate zu sehr großer Vorsicht. Ich bin nun ein Mensch, wenn mich jemand zu typo3 fragt, dann mahne ich sehr deutlich, den Preis ganz genau anzugucken und besser dreimal zu prüfen, ob andere Systeme nicht mehr hergeben, für dasselbe Geld. Ich erzähle voller überzeugung, daß typo3-Programmierer das System gerne überschätzen und die Grenzen von Typo3 nicht wahrhaben wollen. Ich lege nahe, ungefähr mit dem dreifachen an Geldmitteln zu rechnen, wie es im Angebot steht, bis das System ansatzweise Stabil ist.

Daran ist natürlich niemand "Schuld". Wenn jedoch jemand "Verantwortung" dafür übernimmt, kann er das ändern. Wenn jemand offen vergleicht, was die Stärken von typo3 sind und an welchen Stellen andere Software effektiver und günstiger ist. Wenn jemand dazu stellung nimmt, warum sov iele typo3-Projekte am Ende teurer werden als geplant.

"Verantwortung" ist was ganz anderes als "Schuld". Das Konzept von Schuld liegt mir nicht, das hat die Kirche mit der "Sünde" als Machtfaktor eingeführt, da die Kirche der einzige Ort war, an dem dem Sünder vergeben werden konnte. Der nächste geniale Coup war die Einführung der "Erb-Sünde", die es dem Menschen unmöglich macht, jemals "frei von Schuld" zu sein.

Das Konzept von Schuld halte ich für erfunden, und in der Ur-Form der Bibel war es ebensowenig vorhanden wie die Erb-Sünde, dafür findet sich da, wie erschreckend, die Wiedergeburt. Wenn also noch jemand von Euch glauben sollte, ich würde der Community irgendeine Schuld geben: Geläutert seid Ihr, frei von jeglicher Schuld.

Alles LIebe, Julian!

### [#43](https://www.typo3.net/d/55996-bye-bye-typo3/43) · timmy2007 · 2007-01-16

> Wenn Typo3 sich als Redaktions-System und Joomla sich als Community-System profilieren dann hat jeder seine Stärken betont. GEnau darum geht es mir: Für eine Community hat typo3 immense Schwächen. Und an der STelle ist typo3 zu einer Religionsgemeinschaft geworden, wie mir scheint.
>
> Wenn die Community für Typo3 einen gewissen Zusammenhalt hat stellt sich mir die Frage, ob es Sinn macht, Typo3 so hochzuloben, daß es in der Praxis kaum mithalten kann. Wo auch immer ich nach Typo3 gefragt habe, in typo3-Kreisen gab es niemals kritik, sondern immer nur die Aussagen, daß es mit Typo3 anspruchsvoller ist, dafür das Ergebnis das beste wäre.

Nun, ich habe mit den Postnuke Team auch so meine Schwierigkeiten gehabt und ich habe gemerkt, daß man fast Programmierer sein muß, um mit den System ordentlich arbeiten zu können. In den letzten 12 Monaten hat sich bis auf zwei Fix-Pakete bei PN nichts getan. Postnuke wird von den Team auch in den Himmel gelobt und wenn man Kritik übt oder zuviel Fragen stellt, die man gerne beantwortet haben möchte, kommt gar nix mehr. Man kann auch von Normalusern bei keinen System verlangen, daß man alles versteht. Schon gar nicht von PHP oder anderen Kenntnissen, die man für das System braucht.

Bei Joomla ist es ähnlich. Allerdings ist da die Community viel größer als bei Postnuke. Allerdings wird Joomla von den Forenmoderatoren bei der deutschen Seite nicht immer hoch gelobt und das Wort CMS nicht immer erwähnt.

Jeder Entwickler wird sein System hoch loben. Speziell, wenn die Communities stetig steigen!

Egal was für ein System man nutzt, man muß für sich das beste System finden. Um es anwenden zu können muß man es testen. Das habe ich getan.

Ich hätte sehr gerne ein CMS, das Postnuke, Joomla und Typo3 vereint. Aber es wird ein Traum bleiben!

Du kannst ja noch mal ganz konkret aufzählen, was du eigentlich mit Deiner Webseite erstellen willst, und was Du dafür benötigst. Dann kann man Dir bestimmt weiterhelfen und ein CMS-Tipp geben!

### [#44](https://www.typo3.net/d/55996-bye-bye-typo3/44) · Jobolo · 2007-01-16

> Du kannst ja noch mal ganz konkret aufzählen, was du eigentlich mit Deiner Webseite erstellen willst, und was Du dafür benötigst. Dann kann man Dir bestimmt weiterhelfen und ein CMS-Tipp geben!

Inzwischen denke ich, daß ich die richtige Software dafür gefunden habe. ;-)

ZenCart für den Shop
vBulletin für das Forum
Joomla für die Portal-Seite mit Bridge zu vBulletin
os-ticket für das Support-System
Post Affiliate Pro für das Affiliate.

Insbesondere die Sync-Funktionen zwischen vB und Joomla sind sehr gut. Zudem war eine der Herausforderungen die Event-Verwaltung, die in Typo hätte folgen sollen. Das wäre eine komplett neue Entwicklung gewesen, in Joomla habe ich nur noch eine Extension ein bißchen anpassen müssen, auch da bin ich sehr froh drum.

Auch hier noch einmal: Keine der Anpassungen, die die typo-Programmierer für mich gemacht haben, hat jemals wirklich stabil funktioniert. Wenn die Software gestimmt hat war es die Geschwindigkeit, wenn die Geschwindigkeit gestimmt hat war die Bedienung eine Katastrophe.

Selbst die einfachsten Dinge wie ein "Login merken" hat nicht funktioniert. Ich konnte nicht an zwei Rechnern (Desktop und Notebook) gleichzeitig eingeloggt sein. Also gleichzeitig "gemerkt". Sobald ich mich auf dem einen Rechner eingeloggt habe, ist der Login vom anderen ungültig geworden.

Da kann es ja wundervoll sein, daß Typo3 so modern ist in seinem Login, fakt ist daß das eines von vielen elementen war, das genervt hat. Ähnliche Probleme hat (meiner meinung nach) auch Amango gehabt: Erst waren sie so stolz auf Ihr Login, daß so unendlich sicher war. Dennoch, ich hattek einen Bock, mich jedesmal neu einzuloggen. Es mag so modern sein, wie es will, wenn es nicht passt, passt es einfach nicht.

Natürlich kenne ich auch die Probleme. Es gibt immer eine "Schnittstelle" zwischen vBulletin und Joomla. Der Shop hat eine ganz eigene User-Datenbank. Doch der Aufwand, die typo-eigenen Extensions in Typo zu integrieren war größer und im Ergebnis nicht halb so sauber wie die integration momentan von vB mit Joomla.

Shop wie gesagt außen vor, doch der Shop von typo3 hat einfach überhaupt nicht funktioniert und bist der auch nur im Ansatz so angepasst wäre, wie es ZenCart von Natur aus ist ... uiuiui ...

Alles Liebe, Julian!

### [#45](https://www.typo3.net/d/55996-bye-bye-typo3/45) · ossipetz · 2007-01-17

diese überläufer... hat man töne... :D

> Und an der STelle ist typo3 zu einer Religionsgemeinschaft geworden, wie mir scheint.

Sekte wenn ich bitten darf. Anhänger einer CMS software bezeichnet man gemeinhin als sekte. das ist bei joh-ma auch so :D
Gäbe es aber mehr menschen auf der welt wie kasper wäre so manches auf dieser welt etwas besser. ob jetzt die motive wie bei mambo (oh hoppla) reine gier sind oder halt gott und die welt... solange GPL druntersteht sollte das keine rolle spielen.

> Wenn die Community für Typo3 einen gewissen Zusammenhalt hat stellt sich mir die Frage, ob es Sinn macht, Typo3 so hochzuloben, daß es in der Praxis kaum mithalten kann. Wo auch immer ich nach Typo3 gefragt habe, in typo3-Kreisen gab es niemals kritik, sondern immer nur die Aussagen, daß es mit Typo3 anspruchsvoller ist, dafür das Ergebnis das beste wäre.

nun das kann ja auch einfach stimmen? wenn man zB <http://typo3.com/Customers.1229.0.html> glauben darf. da findet sich so einiges an prominenz. und performance probleme hat die lufthansa keine.

es ist aber ganz sicher richtig das typo3 in sachen community etwas schief steht. die probleme aber bleiben für alle irgendwann dieselben. mir gefällt joomla auch besser. aber gefallen allein ist eine trügerische sache...
hingegen bei communities ist sowas schon mal schneller besser. und communities brauchen wohl die ganzen grafischen menu-funktionen oder dergleichen schlicht nicht.

noch einen tritt mit auf den weg  :D

> ZenCart für den Shop
> vBulletin für das Forum
> Joomla für die Portal-Seite mit Bridge zu vBulletin
> os-ticket für das Support-System
> Post Affiliate Pro für das Affiliate.

(allein die hardware kosten für sowas da mit 20000 benutzern können einen umbringen  :'( )

verschiedene logins für verschiedene anwendungen sind total out! auch (oder sogar vor allem) in religionsgemeinschaften. ich würde mir da ernsthaft einen ldap bestand überlegen. noch bevor man vor dem problem steht benutzergruppen vereinen zu müssen. wobei der killer wirds nicht werden...

*toi toi toi*  ;)

### [#46](https://www.typo3.net/d/55996-bye-bye-typo3/46) · Jobolo · 2007-01-17

Hi Ossipetz,

genau diese Art von Tönen, die Du anschlägst, die fehtl mir in der Typo3-Umgebung. Es scheint zu wenige von deiner Sorte zu geben.

> es ist aber ganz sicher richtig das typo3 in sachen community etwas schief steht.

Dieser Satz vor zwei Jahren hätte mir einen Haufen GEld und viel Zeit udn Leid erspart. Du schreibst "...es ist ganz sicher richtig...", ich habe immer nur gehört "Das System ist dafür das richtige, mag nur halt etwas ARbeit kosten". Genau diese Selbst-Erkenntnis scheint vielen typo-Jüngern zu fehlen.

> allein die hardware kosten für sowas da mit 20000 benutzern können einen umbringen

Wenn ich sowas mit 20.000 User habe, dann habe ich keine Hemmungen, dreimal soviel Geld in typo3 zu stecken und ein paar Angestellte an einen eigenen Server zu setzen.

Ich vertreibe halt keine Klingeltöne für 4 Euro sondern die Preise liegen zwischen 1.500 und 4.500 Euro. ;-)

Alles Liebe, Julian!

### [#47](https://www.typo3.net/d/55996-bye-bye-typo3/47) · KaffDaddy · 2007-01-17

> **Jobolo schrieb:**
>
> Dieser Satz vor zwei Jahren hätte mir einen Haufen GEld und viel Zeit udn Leid erspart. Du schreibst "...es ist ganz sicher richtig...", ich habe immer nur gehört "Das System ist dafür das richtige, mag nur halt etwas ARbeit kosten". Genau diese Selbst-Erkenntnis scheint vielen typo-Jüngern zu fehlen.

Ich hab mir jetzt mal mehr als einen Kaffee Zeit genommen, diesen Thread nochmal vom ersten Posting bis um letzten Posting zu lesen und irgendwie ist dieser Thread wie jeder andere "X vs. Y"-Thread in anderen Foren. Auch diese Anstachelung von wegen "Ich möchte Euch auf eine Problematik in Eurer Kultur" hinweisen führen zu keinerlei Ergebnissen, weil es einfach nicht richtig ist bzw. zu eng gesehen wird.

Du wolltest eine Community mit TYPO3 aufbauen. Gut, erster Blick ins Repository, nachdem klar wurde, dass das Coresystem keine Communityfunktionen unterstützt und schon sollte man einen Überblick über freie Extensions bekommen haben. Dass es nicht viele gibt, sollte zwar schon stutzig machen, grenzt aber nur die Auswahl zum Testen ein. Testsystem aufgebaut und Szenarien anhand des Pflichtenhefts durchgespielt (sollte jedenfalls so sein, wenn man die Extensions vorher nicht kennt). Und an diesem Punkt hätte eigentlich Deinem Dienstleister klar werden sollen, dass das Vorhaben nicht umsetzbar ist. Punkt.

Ist doch schön, dass Du in Joomla die bessere Umsetzung Deines Projektes gefunden hast, aber ich könnte Dir jetzt ne Menge Beispiele bringen, die nicht mit Joomla umsetzbar sind oder das Gehabe in der Joomla-Community kommentieren.

Jedes System und deren Community hat sein Päckchen zu tragen. Ich hoffe nur für Dich, dass Du nicht in einem Jahr die Grenzen von Joomla aufgezeigt bekommst und dort dann so rummoserst.

CU
Stephan

### [#48](https://www.typo3.net/d/55996-bye-bye-typo3/48) · nuxodin · 2007-01-25

Hallo allerseits

Ich finde gut, dass so ein Beitrag nicht gelöscht wird, schliesslich muss man ja Kritik vertragen können.

Auch ich (als Entwickler) bin überhaupt nicht begeistert von Typo3.
Ein paar Sachen die mich an der Code-Basis stören:
- Datenbank-Design: Kommagetrennte Liste von Fremdschlüsseln , statt sauber in einer neuen Tabelle. Es gibt "keinen Grund" diese wichtige Regel zu missachten.
- Usermanagement: FE- und BE-User getrennt! Meiner Ansicht nach auch sicherheitstechnisch nicht begründbar.
- Rechtmanagement: Eine Page hat einen User und eine Gruppe, wie im Unix-rechtesystem (auch dort finde ich es nicht gut), ich will einer Seite sagen können "diese und diese Gruppe, und diese drei User hier, können dich bearbeiten".Dafür könnte ich gerne auf subgroups und subsubsubsubgroups verzichten (undurchschaubar, für Anwender und Entwickler).
- usw...

Es gibt bestimmt auch ein paar tolle Sachen!

mfg Tobias Boschur

### [#49](https://www.typo3.net/d/55996-bye-bye-typo3/49) · d.​walter · 2007-01-25

Naja, so ganz bin ich nicht deiner Meinung nuxodin.

> - Usermanagement: FE- und BE-User getrennt! Meiner Ansicht nach auch sicherheitstechnisch nicht begründbar.

Also mein FE-User haben absolut nichts mit der Pflege von Seiten zu tun. Das sollen mal hübsch die BE-User machen. Daher ist es für mich logisch und auch sinnvoll diese beiden User-Kategorien zu trennen.

> - Rechtmanagement: Eine Page hat einen User und eine Gruppe, wie im Unix-rechtesystem (auch dort finde ich es nicht gut), ich will einer Seite sagen können "diese und diese Gruppe, und diese drei User hier, können dich bearbeiten".Dafür könnte ich gerne auf subgroups und subsubsubsubgroups verzichten (undurchschaubar, für Anwender und Entwickler).

Imo ist das Rechtesystem in seiner jetzigen Art und Weise extrem flexibel und nicht wirklich so verworren wie du denkst. Vor allem hat es den Vorteil, dass du eine Menge der Rechtevergabe über die Gruppe steuern kannst und nicht zig User ändern musst.

Und was hast du gegen Subgroups? Sinnvoll eingesetzt sind die doch ein wahrer segen.

Okay, sicherlich ist es in mancher Situation einfacher zu sagen die zwei Gruppen dürfen die Seite bearbeiten, aber das ist imo eher seltener der Fall.

Gruß

Daniel

### [#50](https://www.typo3.net/d/55996-bye-bye-typo3/50) · nuxodin · 2007-01-25

> Also mein FE-User haben absolut nichts mit der Pflege von Seiten zu tun. Das sollen mal hübsch die BE-User machen. Daher ist es für mich logisch und auch sinnvoll diese beiden User-Kategorien zu trennen.

Als ich Datenbanken kennenlernte, lernte ich, dass gleiches in die selbe Tabelle gehört. Ok, man kann sagen Fe-Benutzer unterscheiden sich von BE-Usern zu stark, ich denke jedoch nicht, so ziehmlich jeder BE-User gibt es auch als FE-User -> Aufwand, seine Email-Adresse änder sich -> nochmals Aufwand. Will das der Kunde?

> Und was hast du gegen Subgroups? Sinnvoll eingesetzt sind die doch ein wahrer segen

Wenn etwas so wie hier mit hierarchisch-vererben realisiert wird, wird es anfällig auf Inkonsistenz und meiner Meinung nach in den meisten Fällen zu komplizert um es Weiterentwickeln und Warten zu können. Und wenn eine Seite mehrere Gruppen bzw. mehrere User als Administratoren haben kann, ist das mehr als ausreichend flexibel.

Gruss

### [#51](https://www.typo3.net/d/55996-bye-bye-typo3/51) · just2b · 2007-01-25

Hallo nuxodin,

schreib ich also doch wieder in dem Thread ;)

Also die Trennung von FE-Usern und BE-Usern halte ich für sehr sinnvoll und zwar wirklich zum
1.) wegen der Sicherheit: Falls alles in einer Tabelle, so gibt es nur einen "admin-flag" und ist nur 1 Extension mal mit einer Lücke behaftet, dann ist auf 1x ein FE-User Admin geworden.
2.) Die User sind gänzlich für etwas anderes zuständig. BE-User sind Redakteure und FE-User sind reine Seitenbesucher!

Wenn du einen Fall hast, wo wirklich jeder BE-User ein FE-User wäre, dann programmier dir eine Extension, die diese Trennung aufhebt.

und zu den Subgroups: Ich halte sie für sehr sinnvoll, weil man eben hier sehr flexibel bestimmte Dinge in bestimmten Gruppen festlegen kann. Wenn du dies nicht brauchst, dann leg keine subgruppen an und du hast keine. TYPO3 hat 1000 Dinge, die du nicht verwendest - andere Leute vielleicht sehr wohl!

lg georg

### [#52](https://www.typo3.net/d/55996-bye-bye-typo3/52) · sonya · 2007-01-26

Hallo Jobolo,

zunächst einmal vielen Dank für Deinen Beitrag hier im Forum. Ich kann nur hoffen, das dieser Beitrag oben "angepinnt" wird.

Ich kann das von Dir genannte selbstherrliche Gehabe und die Selbstverliebtheit der Typo3-Gemeinde in >ihr< Typo3 und nach außen hin bei stimmen.
Bevor ich mit Typo3 angefangen habe und u.a. hier im Forum gelesen habe sind mir diese Dinge auch gleich auf den ersten Blick aufgefallen.
Einige Antworten hier auf Deinen beitrag zeugen auch davon, daß viele gar nicht erst etwas auf Typo3 kommen lassen wollen. Kritik wird nicht ertragen oder wenn dann wird die Antwort gegeben "falscher Einsatzzweck", "selbst bauen", "richtige Erweiterung finden"... um im gleichen Atemzug in anderen Beiträgen das Hohelied auf Typo3 anzustimmen.

Schon mal irgendwo im Forum eine Aussage gelesen "Ne Typo3 ist dafür nicht geeignet , nimm doch lieber ..."?
Wenn so etwas irgend wo in Typo3 Foren zu lesen ist, gebt bitte Bescheid, danke.

Als erstes bekommt Mensch beim lesen hier den Eindruck "Typo3 kann alles", "mit Typo3 ist alles machbar" usw. usf.
Ja das ist so, war auch mein aller erster Eindruck hier im Forum.

Das es genau nicht so ist, zeigen diese Beiträge hier und u.a. genau deshalb sollte der Faden oben "angepinnt" werden.
Auf das anderen Menschen es nicht so ergeht wie Dir und das anderen Menschen bei Zeiten (bevor sie mit Typo3 ans Werk gehen) gezeigt wird, daß sie mächtige Probleme mit dem tollen System bekommen können.

Ich kann es auch nicht verstehen, warum zu anderen sehr ausgereiften Dingen (Foren, Shopsystem) nicht eine "Brücke" *von* Typo3 nach dorthin gebaut wird.
Nehmen wir nur einmal dieses Forum. Wieviel Manpower steckt bisher darin? Wie viel Zeit und Nerven und Kosten? <i>Wäre</i> es nicht eindeutig besser für Alle eine Brücke zu einem bestehenden ausgereiften Forensystem zu bauen als ein selbstgestricktes Teil weiter zu werkeln, was immer und ewig im Betastatium stecken bleiben wird. Gleiches gilt in Bezug auf das/ein Shopsystem.
Ich will die Antwort selbst versuchen zu geben.
Nein es ist nicht günstiger ein ausgereiftes System an Typo3 anzubinden. Sei es nun ein Shopsystem oder ein Forensoftware. Es würde zwar jede Menge Arbeit, Arbeitszszeit, Nerven und Geld sparen. Es würde jede Menge Menschen zu Beifallsstürmen hinreisen lassen, wenn es eine solche "Brücke" nach außen hin gäbe. NEIN NIEMALS würden wir so etwas machen! Wenn wir das machen, würden wir zur gleichen Zeit unseren Elfenbeinturm verlieren. Unsere Selbstherrlichkeit lässt es gar nicht zu eine solche "Brücke" zu bauen. Wir machen alles selbst, wir integrieren nichts von außen wir bauen alles neu - innerhalb von Typo3.

Tja, so wird das Rad zum 5ten Mal erfunden. Was dann dabei rauskommt, das sieht man innerhalb von vielen Beiträgen hier im Forum. Ein "Newslettersystem" was den Namen nicht verdient. *Jeden* Tag zig Fragen wie dies und jenes geht oder gehen könnte. Ganz zu schweigen von vielen anderen Sachen innerhalb von Typo3 die mit anderen Systemen viel einfacher, zuverlässiger und sicherer (für User, Sekretärin, einfachen Mitarbeiter ...) zu bedienen und zu handhaben sind.
Um dabei zu bleiben. Ich habe in einer Firma zu tun gehabt, die hatten ein Newslettersystem. Ich habe nicht eine Zeile Anleitung gelesen und wusste das System zu handhaben. Ich habe vielleicht insgesamt maximal eine halbe Stunde(!) Anleitung gelesen und konnte komplett(!) mit dem System umgehen. Es war NICHT in Typo3 integriert, es war eine eigenständige Software.

Aber irgendwas "von Außen"  nach Typo3 zu integrieren NE, NIE unser Selbstherrliches Dasein wäre dahin und wir säßen nicht mehr im Elfenbeinturm.

Danke für Deinen Beitrag
Liebe Grüße Sonya

### [#53](https://www.typo3.net/d/55996-bye-bye-typo3/53) · just2b · 2007-01-26

Hallo Sonya,

Ich gebe oft die Aussage von mir, dass TYPO3 nicht geeignet ist und glaub mir, ich kenne seit einem Jahr so ziemlich jeden Beitrag hier!

Warum wird hier TYPO3 empfohlen? Wenn jemand ein großes Portal errichten will, sich nicht auskennt mit CMS und wo welche Vorteile liegt, das Portal aber kommerziell vertreiben will, so ist der einzige Weg der zu einer Agentur. Und zwar nicht einer, die nur TYPO3 vertreibt, sondern mehrere Lösungen. Die Agentur trägt dann die Verantwortung und fertig. Wenn man diesen Schritt gerne auslassen will - warum auch immer - so sollte man sich selber wirklich Gedanken machen und dann muss man einfach das Risiko selber tragen. Frägt man nun in einer TYPO3-Community nach, so fragt man schon mit dem Hintergrund: "Ich will das in TYPO3 machen". Nehmen wir ein Beispiel aus der Autobranche: Ich will mir einen SUV kaufen und geh zu Porsche/Mercedes und frag ob die sowas haben und ich werd mit einem Cayenne oder einer M-Klasse nach hause fahren. Dass es aber da durchaus noch anderes gibt wie einen Grand Cherokee oder einen Wrangler gäbe, erfahr ich wohl nur wenn ich mich selbst wirklich informiere oder einen Verantwortlichen für meinen Fuhrpark habe oder zu wem gehe, der alles vertreibt.

Warum keine Brücke zu anderen Dingen? Nun weil es eben nicht immer ideal, alles auszulagern, weil man sich da auch selber Probleme schafft und nicht die volle Leistung vom TYPO3 nutzen kann. Natürlich kostet es viel Kraft und Arbeitszeit, aber mit der Meinung "lassen es wir doch die anderen machen" ist wohl noch nie etwas gutes entstanden.
Brücken bauen ist genauso nicht einfach, man muss eben sehr viele Dinge beachten und man kann zB eine externe Lösung nicht wirklich in die eigene Seite integrieren (wenn man von externer URL und iframes absieht)
Aber! du kannst gerne TYPO3 weiterentwickeln oder weiterentwickeln lassen und es wird uns allen zugute kommen! Kritik ist wichtig - absolut - aber genauso wichtig ist auch, dass man nicht nur kritisiert sondern auch was dagegen tut.

Dein "Nein niemals würden wir soetwas machen" ist so gesehen nur Polemik, denn es gibt sie zum Teil.

Zu deinem Newsletter: Du hast es leider nicht verstanden um was es geht. Es spricht ja niemand davon, dass Newsletter-Systeme besser sind - das wird in der Regel wohl so sein, aber der Hintergrund, warum ich Newsletter aus dem TYPO3 verschicken will ist ja ein anderer! Ich kann hier den Newsletter aus Content-Elementen von TYPO3 zusammenbauen und habe die volle Flexibilität und Vielfalt, die ich sonst in TYPO3 auch habe, sprich der Redakteur baut seinen Newsletter wie eine Seite und verschickt effektiv die Seite (inkl. einer Plaintext-Version). Wenn das in dem von dir beschriebenen Newsletter-System auch gebt, dann verrate mir doch bitte den Namen (aja und auch GPL?).

Niemand hat je behauptet, dass TYPO3 die sprichwörtliche Wollmilchsau ist und wenn TYPO3 für dich nicht das richtige ist, dann ist dir absolut niemand böse, wenn du auf TYPO3 verzichtest. Es ist keine Religion sondern nur ein Tool, um die Ziele zu erreichen die man erreichen muss oder will

lg georg

### [#54](https://www.typo3.net/d/55996-bye-bye-typo3/54) · KaffDaddy · 2007-01-26

> **sonya schrieb:**
>
> Schon mal irgendwo im Forum eine Aussage gelesen "Ne Typo3 ist dafür nicht geeignet , nimm doch lieber ..."?
> Wenn so etwas irgend wo in Typo3 Foren zu lesen ist, gebt bitte Bescheid, danke.

Solche Antworten wirst Du auch in Foren zu anderen Systemen lesen (auch wenn sie es nicht können). Und bevor man Projekte in die Entwicklungsphase übergibt, sollte man doch eine Bedarfs- und Testanalyse gemacht haben, oder nicht? Dabei sollte dann auch schnell herauskommen, an welchen Stellen es eng wird oder gar nicht machbar ist.
Diese Rumheulerei von wegen "Das System kann doch nicht das, was mir versprochen wurde!" kenne ich aus ganz vielen OpenSource-Foren und ich nehme mir einfach die "Arroganz" heraus, darüber zu "lächeln". Denn entweder wurden (wie im Fall des Threaderstellers) die Leute falsch beraten (das ist dann eine nicht so schöne Situation und das Lächeln verschwindet dann auch rasch) oder da wollte jemand außerhalb seines Kompetenzbereichs etwas auf Biegen und Brechen selber realisieren. Und Du würdest auch über mich Lachen, wenn ich, ohne maurern zu können, mein Haus selber bauen möchte.

Was in der gesamten "Diskussion" immer wieder vergessen wird, hat just2b angesprochen: hey, TYPO3 darf man kostenlos benutzen!
Und wer nicht möchte, der wird nicht gezwungen.

CU
Stephan

### [#55](https://www.typo3.net/d/55996-bye-bye-typo3/55) · Jobolo · 2007-01-26

Sonya, bist Du Single? Darf ich dir einen Heiratsantrag machen? Seit gerade eben fühle ich mich nicht mehr alleine. ;-)

@just2be

> Wenn jemand ein großes Portal errichten will, sich nicht auskennt mit CMS und wo welche Vorteile liegt, das Portal aber kommerziell vertreiben will, so ist der einzige Weg der zu einer Agentur.

Dann steht dazu und schreibt bei diesem Forum groß drüber: Wenn jemand sich nicht auskennt udn ein CMS einsetzen will wird er in einer Agentur besser beraten, als wenn er hier fragt.

Das entspricht deiner Aussage.

> Ich gebe oft die Aussage von mir, dass TYPO3 nicht geeignet ist und glaub mir, ich kenne seit einem Jahr so ziemlich jeden Beitrag hier!

Das hab eich von dir noch nicht gelesen. Wo denn?
Wenn die Frage nach einem Forum in Typo3 beantwortet wird mit "PRinzipiell möglich", der nachsatz "mit anderen Systemen einfacher" dagegen verschwiegen wird komme ich mir ... na, wäre es business käme ich mir betrogen vor.

Nehmen wir das Auto-Beispiel: Ich will bei bei einem Porsche-Händler ein 911er kaufen und frage, ob ich damit auch Off-Road-Touren machen kann. Die Aussage "Prinzipiell schon" erinnert eher an Radio Eriwan als an eine sinnvolle Aussage.

Das ist es, was von dir rüberkommt, wie ich dich erlebe. Daß Du immer wieder sagt "Es ist keine Eierlegende Wollmilchsau ... aber wir können eine draus machen".

> Dein "Nein niemals würden wir soetwas machen" ist so gesehen nur Polemik, denn es gibt sie zum Teil.

Wieso Polemik? Auch das ist es, was Du immer wieder kommunizierst. Zu jeder Frage einer Brücke in andere Systeme hast Du irgendwelche Bedenken, warum es sinnvoller ist, doch nur bei Typo3 zu bleiben. Du sagst nicht "Nein, niemals", aber an welcher STelle wärest Du denn bereit, tatsächlich ein anderes System einzubauen?

Laß die FE-Users da, laß die BE-Users da, laß die Benutzergruppen da, laß den Login da, lass einfach alles da. Egal wo, egal wie, es scheint, als hättest Du eine Phobie davor, auch nur irgendeine Aufgabe einem anderen System anzuvertrauen als Typo3.

Verglichen noch einmal mit diesem Forum: Was zum Teufel taugt es? ES hat richtig viel ARbeit gekostet und ist ein bloßer Schatten von dem, was vB oder phpBB2 können. Und dennoch verteidigst du, daß dieses Forum hier besser wäre.

Ich fühle mich in dieser Forenstruktur nicht wohl. Ich finde keine brauchbare User-Übersicht, ich finde keine gescheite Suche, die Struktur stimmt nicht so recht, die Möglichkeiten sind enorm begrenzt. Aber ... ich bin in der FE-Users angelegt, das ist wohl das wichtigste. Bloß kein anderes System.

Wo ist die Polemik?

> Warum keine Brücke zu anderen Dingen? Nun weil es eben nicht immer ideal, alles auszulagern, weil man sich da auch selber Probleme schafft und nicht die volle Leistung vom TYPO3 nutzen kann.

Da ist es schon wieder. Du sprichst von "nicht immer ideal". An welcher Stelle wäre es denn "angemessen"?
Dein Ziel ist es, die "volle Leistung von Typo3" zu nutzen. Mein Ziel ist es, meine eigenen Ziele bestmöglich zu erreichen. Es ist nicht mein Ziel, Typo3 voll auszunutzen. Orientert sich denn die Aufgabe am CMS oder ist es nicht eher so, daß das für die Aufgabe am besten geeignete CMS genommen werden sollte?

Wenn ich ein Forum will bin ich bei typo3 aufgeschmissen. Deine ausrichtung ist dann "bleib bei typo3, um die "volle typo3-Leistung" zu bekommen". Meine Ausrichtung ist es dann, genau das zu ntuzen, was meine Ansprüche am besten erfüllt. Und das tut Typo3 einfach nicht.

Wie viele aktive und gut besuchte Forensysteme gibt es denn,d ie auf typo3 aufsetzen? Ich meine ... gib mir live-Beispiele! Zeit mir eine Community mit 10.000 oder 20.000 Usern, die mit Typo3 arbeitet, wo ist sie denn? Woran liegt es, daß es da kaum welche gibt?
vB- und phpBB2-Communities findest Du endlos viele mit hunderttausenden von Usern, die laufen stabil, schnell, übersichtlich und einfach gut. Eine mit typo3 angelegte Community ist gar nicht wirklich in der Lage, ohne immensen Aufwand mit mehr als ein paar tausend Usern klarzukommen.

Aber es ist ja "nicht immer ideal", alles auszulagern. Also ist es wohl wichtiger, die "volle Funktionalität" von typo3 zu nutzen, als in der Lage zu sein, mit der Menge an Usern, die sich anmelden, umgehen zu können. Typo3 sthet über den Geschäftszielen. Oh mein typo, was darf ich dir opfern, damit Du mich im nächsten Update reich bescherst?

> Zu deinem Newsletter: Du hast es leider nicht verstanden um was es geht. Es spricht ja niemand davon, dass Newsletter-Systeme besser sind - das wird in der Regel wohl so sein, aber der Hintergrund, warum ich Newsletter aus dem TYPO3 verschicken will ist ja ein anderer! Ich kann hier den Newsletter aus Content-Elementen von TYPO3 zusammenbauen und habe die volle Flexibilität und Vielfalt, die ich sonst in TYPO3 auch habe, sprich der Redakteur baut seinen Newsletter wie eine Seite und verschickt effektiv die Seite (inkl. einer Plaintext-Version). Wenn das in dem von dir beschriebenen Newsletter-System auch gebt, dann verrate mir doch bitte den Namen (aja und auch GPL?).

Verzeih, Sonya hat genau verstanden, worum es mir geht. Ich habe bei typo3 länger gebraucht, einen Newsletter zusammenzubauen und zu verschicken, als mit jedem anderen System. Wenn ich in die Idee verliebt bin, typo3-Content-Elemente zu nutzen, mag das ein persönlicher Fetisch sein. WEnn ich ergebnisorientier arbeite und feststelle, daß ich, wenn ich den Newsletter von Hand neu abtippe, die FE-Users exportiere und mit einem Fremdprogramm den Newsletter verschicke, daß ich damit deutlich (!) schneller bin, welchen Grund, außer der Liebe zum System, gibt es dann, Typo3 zum Versand zu nutzen?

Dem Redakteur ist das System doch völlig egal. Der interessiert sich für den Arbeitsablauf, wie er am produktivsten und sinnvollsten ist.

> Niemand hat je behauptet, dass TYPO3 die sprichwörtliche Wollmilchsau ist und wenn TYPO3 für dich nicht das richtige ist, dann ist dir absolut niemand böse, wenn du auf TYPO3 verzichtest. Es ist keine Religion sondern nur ein Tool, um die Ziele zu erreichen die man erreichen muss oder will

Und genau das ist der Punkt. Es ist nur ein Tool ... niemand ist mir böse, wenn ich drauf verzichte, aber uach niemand kommuniziert ernsthaft, wo die Grenzen sind.

Noch immer bekomm eich erzählt, daß es eben doch möglich gewesen wäre, ein Forum mit typo3 aufzubauen. Tralalaaa ... Blühm hat gesagt, die Renten wären sicher. Hier gehen einfach Praxis und die Aussagen von dir auseinander. Noch einmal: Mich interessiert wirklich, ob es auch tatsächlich laufende Communities auf Typo3 au fgesetzt gibt, die für Bereiche wie das Forum nicht externe Lösungen einsetzen.

> Solche Antworten wirst Du auch in Foren zu anderen Systemen lesen (auch wenn sie es nicht können). Und bevor man Projekte in die Entwicklungsphase übergibt, sollte man doch eine Bedarfs- und Testanalyse gemacht haben, oder nicht?

Natürlich. Ebenso findest Du die Farbenpracht. Such mal in vB.org nach "CMS", in den Joomla-Foren nach "Bridge" oder "forum" und so weiter. Es gibt auch massenhaft Diskussion darüber, wie sich die Systeme zusammenbringen lassen.

Daß in einer Community ein System hochgelobt wird ist schon normal. Daß andere Systeme ausgeschlossen werden ist schade, vor allem bei unterschiedlichen Aufgabenstellungen. Die Frage, wo es sich lohnt etwas anderes einzusetzen wird in diesem Thread ja immer wieder beantwrotet mit "Es ist nicht immer ideal, alles auszulagern". Während hier die Diskussion hauptsächlich Typo-Intern läuft erlebe ich da einfach mehr Vernetzung in den anderen Systemen. Mehrere CMS-Systeme (Dupral glaube ich, und noch eines, nein, ich kann mich nicht wirklich an die Namen erinnern) setzen vB jetzt schon von Grund auf ein, das System ist so aufgebaut, daß vB direkt und ohne Aufwand drinnen ist. DAS nenne ich toll. Die CMS-Entwicklung konzentriert sich auf die wirklichen anforderungen an ein CMS, nämlich die Redaktionelle Verwaltung, die darstellung von Inhalten, und der Bereich, wo es andere Profis gibt, wird die Arbeit der anderen Profis so grundlegend eingebaut daß es ideal zusammenläuft.

Guck dir mal ein Auto an: Wo werden die Motoren gebaut, wo die Reifen, wo wird es zusammengeschraubt, wo die Karosserie, wo die Zündkerzen, wo wird der Spritt hergestellt, wo wird die Inneneinrichtung gemacht? Alles am selben Ort, richtig? Weil es ja nicht immer ideal ist, jemand anderen etwas zu machen.

Das ist die klassische Selbst-Verliebtheit, an der leider viele Unternehmen und Vorgesetzte zugrunde gehen. Sie vertrauen nicht darauf, daß irgend jemand anderes etwas hinbekommt. Solche Ego-Verliebten Menschen erkennst Du oft an der Aussage "Alles muß man selbst machen" oder daran, daß sie eben alles selbst machen.

Das Vertrauen zu haben, daß ich das, was ich kann und richtig gut mache, und daß das, was nicht meine 100%iges Kernkompetenz ist dem zu überlassen, der das kann, ist eine der wichtigsten Eigenschaften im Business heutzutage.

Alles LIebe, Julian!

### [#56](https://www.typo3.net/d/55996-bye-bye-typo3/56) · KaffDaddy · 2007-01-26

> **Jobolo schrieb:**
>
> Verglichen noch einmal mit diesem Forum: Was zum Teufel taugt es? ES hat richtig viel ARbeit gekostet und ist ein bloßer Schatten von dem, was vB oder phpBB2 können. Und dennoch verteidigst du, daß dieses Forum hier besser wäre.

Und diesen Vergleich ist einer zwischen Äpfel und Birnen: vBulletin kostet ne Stange Geld, dieses Forum wird (wenn ich nicht richtig liege bitte berichtigen) unter der GPL und kostenlos veröffentlicht.
Btw. gibt es eine Extension, die vBulletin mit TYPO3 verbindet. Selber schon getestet und funktioniert.

> **Jobolo schrieb:**
>
> Orientert sich denn die Aufgabe am CMS oder ist es nicht eher so, daß das für die Aufgabe am besten geeignete CMS genommen werden sollte?

An letzterem. Und? Ich verstehe immer noch nicht, was Du von einem Forum erwartest, das sich nur! mit TYPO3 beschäftigt. Wenn ich den Vergleich mit dem Auto aufgreife: Ich würde nie auf die Idee kommen, in einem BWM-Forum nach einem für mich passenden Auto fragen und eine differenzierte Antwort erwarten.
Es gibt Foren, die nicht auf ein System gemünzt sind, vielleicht hättest Du Dort besser gefragt.

> **Jobolo schrieb:**
>
> Dem Redakteur ist das System doch völlig egal. Der interessiert sich für den Arbeitsablauf, wie er am produktivsten und sinnvollsten ist.

Mag für einen Einzelnen richtig sein, aber wenn es um wirkliche Redaktionsabläufe geht, werden sich alle an den Kopf greifen, wenn sie sich mit 5 verschiedenen Systemen auseinandersetzen müssen, die alle einen anderen Pflegeverlauf haben.

> **Jobolo schrieb:**
>
> Und genau das ist der Punkt. Es ist nur ein Tool ... niemand ist mir böse, wenn ich drauf verzichte, aber uach niemand kommuniziert ernsthaft, wo die Grenzen sind.

Weil die Grenzen nur durch den Aufwand gesteckt sind. Genau wie mit jedem anderen Tool auch. Ich kann selbst mit einem vBulletin ein CMS aufbauen...

> **Jobolo schrieb:**
>
> Natürlich. Ebenso findest Du die Farbenpracht. Such mal in vB.org nach "CMS", in den Joomla-Foren nach "Bridge" oder "forum" und so weiter. Es gibt auch massenhaft Diskussion darüber, wie sich die Systeme zusammenbringen lassen.

Ich bin Moderator im größten deutschprachigen Joomlaforum, habe mehr als 5000 Postings und kann sehr gut beurteilen wie differenziert Anfragen wie Deine beantwortet werden. Genauso wie hier. Dort wird nur Joomla hochgelobt und es entbrennen richtige Kriege, wenn man behauptet andere Systeme wären vielleicht besser geeignet. Alles schon selber miterlebt...

> **Jobolo schrieb:**
>
> Mehrere CMS-Systeme (Dupral glaube ich, und noch eines, nein, ich kann mich nicht wirklich an die Namen erinnern) setzen vB jetzt schon von Grund auf ein, das System ist so aufgebaut, daß vB direkt und ohne Aufwand drinnen ist. DAS nenne ich toll. Die CMS-Entwicklung konzentriert sich auf die wirklichen anforderungen an ein CMS, nämlich die Redaktionelle Verwaltung, die darstellung von Inhalten, und der Bereich, wo es andere Profis gibt, wird die Arbeit der anderen Profis so grundlegend eingebaut daß es ideal zusammenläuft.

Auf typo3.org gibt es im Extension Repository ne Menge Bridges zu anderen Systemen. Genau wie bei anderen Systemen auch. Dafür haben andere Systeme einige Features nicht, die TYPO3 von Anfang an mit sich bringt.

> **Jobolo schrieb:**
>
> Das ist die klassische Selbst-Verliebtheit, an der leider viele Unternehmen und Vorgesetzte zugrunde gehen. Sie vertrauen nicht darauf, daß irgend jemand anderes etwas hinbekommt. Solche Ego-Verliebten Menschen erkennst Du oft an der Aussage "Alles muß man selbst machen" oder daran, daß sie eben alles selbst machen.
>
> Das Vertrauen zu haben, daß ich das, was ich kann und richtig gut mache, und daß das, was nicht meine 100%iges Kernkompetenz ist dem zu überlassen, der das kann, ist eine der wichtigsten Eigenschaften im Business heutzutage.

Und deshalb bist Du (verzeihe mir, wenn ich das so krass ausdrücke) mit Deinem Projekt auch kräftig auf die Schnauze gefallen, trotz Beratung von einer Agentur. Sorry, aber das kann Dir überall passieren. Nicht, dass ich es Dir nochmal wünsche würde, aber so langsam artet das ganze hier in einem Flamewar allererster Güte aus und erinnert mich an das Heise-Forum.

CU
Stephan

### [#57](https://www.typo3.net/d/55996-bye-bye-typo3/57) · Jobolo · 2007-01-26

> Und diesen Vergleich ist einer zwischen Äpfel und Birnen: vBulletin kostet ne Stange Geld, dieses Forum wird (wenn ich nicht richtig liege bitte berichtigen) unter der GPL und kostenlos veröffentlicht.

Ich halte weder die 79 Euro für die Jahreslizenz noch die 149 Euro für die lifelong für "eine Stange Geld".
Wem das zuviel ist ... phpBB2 kostet genausoviel wie typo3: Null!

> Mag für einen Einzelnen richtig sein, aber wenn es um wirkliche Redaktionsabläufe geht, werden sich alle an den Kopf greifen, wenn sie sich mit 5 verschiedenen Systemen auseinandersetzen müssen, die alle einen anderen Pflegeverlauf haben.

Abläufe sind sehr weit standartisiert. Sprich: Oft ähnlich. Gut, bei Typo3 mal so gar nicht.
Allerdings gibt es doch kaum ein komplexeres und undurchsichtigeres Backend als Typo3. Meiner Erfahrung nach ist einmal typo3 deutlich schwieriger zu handeln als fünf verschiedene andere systeme ... dabei spreche ich natürlich nur vom Redaktions-Bereich.

> Weil die Grenzen nur durch den Aufwand gesteckt sind. Genau wie mit jedem anderen Tool auch. Ich kann selbst mit einem vBulletin ein CMS aufbauen...

Hier wünsche ich mir den Begriff "Vernunft". Wie gesagt ... mit dem 911er Off-Road-Strecken sind auch möglich. Aber sinnvoll?

> Und deshalb bist Du (verzeihe mir, wenn ich das so krass ausdrücke) mit Deinem Projekt auch kräftig auf die Schnauze gefallen, trotz Beratung von einer Agentur. Sorry, aber das kann Dir überall passieren.

Du springst ganz heftig Durch die Themen. Auf was bezieht sich das "und deshalb"? Weshalb genau?

Weil ich mich auf die Systeme verlasse, die "etwas richtig machen" und dann mische? Auf die Schnauze gefallen bin ich, als ich mich darauf eingelassen habe, alles mit typo3 zu machen, was "angeblich" geht. Als ich mit anderen Systemen, ein Quermix durch alles mögliche, immer das gerade passende integriert habe, hat es hervorragend funktioniert.

Das heißt ... als ich auf die SChnauze gefallen bin war es, weil ich so gehandelt habe, wie die meisten hier meinen, es wäre genau richtig. Funktionieren tut es, seit ich mich nicht mehr an die typo3-Jünger halte sondern relativiere.

> Ich bin Moderator im größten deutschprachigen Joomlaforum, habe mehr als 5000 Postings und kann sehr gut beurteilen wie differenziert Anfragen wie Deine beantwortet werden. Genauso wie hier. Dort wird nur Joomla hochgelobt und es entbrennen richtige Kriege, wenn man behauptet andere Systeme wären vielleicht besser geeignet. Alles schon selber miterlebt...

So was lese ich immer wieder. Okay, ich mache es präziser: Es sind MEINE Erfharungen. Die sind unterschiedlich, je nach system.

Die mit Abstand genialste Community erlebe ich bei vBulletin. Das liegt wieder in der Natur des Systems ... vB ist ein Forum und will auch nichts anderes sein. Dadurch ist natürlich jedre vB-User offen für CMS-Anfragen und das wird offen kommuniziert. Solange vB nicht selbst ein CMS sein will braucht es keine Kriege.

Joomla ist schwieriger, da scheinen sich sehr viel mehr Anfragen anzuhäufen, und deutlich weniger Antworten zu kommen. Doch ich suche mir meist die Extensions über die amerikanische Seite zusammen, maile ggf. die Entwickler an und bitte um (bezahlte) Anpassungen, wenn ich etwas brauche. Hier erhalte ich sehr gute Unterstützung.

PAP3 ist ein sehr kleines System, da helfen nur Anfragen im Support. Das übliche ... aber PAP3 ist eben wirklich eine ganz extreme Spezial-Lösung.

OSTicket ist klasse. ein OS-System, das niht mehr entwickelt wird und seit Jahren lebt es davon, daß die User sich gegenseitig helfen. SEhr schön, ein genuss, für allerdings eine mini-Software von ein paar wenigen Kilobytes.

ZenCart ist "zerrissen". Bei ZenCart.at ist das Forum so schlecht vom System her, daß da nicht szustande kommt. Bei ZenCart.com ist das schon sehr viel angenehmer.

Ein Forum, wo ich dagegen noch nie was produktives von bekommen habe, ist das Typo3-Forum. Und daher ist das die persönliche Erfahrung für mich: Die Communities diverser anderer Systeme haben Ihre schwächen und Ihre Stärken, in der Typo3-Community sind die Schwächen, die ich erlebt habe, immens.

> Nicht, dass ich es Dir nochmal wünsche würde, aber so langsam artet das ganze hier in einem Flamewar allererster Güte aus und erinnert mich an das Heise-Forum.

Das sind sprachliche Tricks. Was verbindet das "aber"? Was hat der Satz "nochmal wünschen" mit dem Flamewar zu tun, ich erkenne da überhaupt keinen Zusammenhang.

Daß dich das an das Heise-Forum erinnert ist ja schön udn gut, mich tut es das nicht. Und ich glaube, daß im Heise-Forum schon sehr viel passiert ist.

Wenn ich schreibe: Deine Argumentation erinnert mich an die Ablaßbriefe" bringt das ja auch nicht viel, udn vielleicht erinenrt es mich nur aufgrund irgendeiner persönlcihen Erfahrung daran.

Wenn Du also Assotiationen aufziehst sei doch so nett und teile mir mit, wo der Vergleich herkommt.

Alles Liebe, Julian!

### [#58](https://www.typo3.net/d/55996-bye-bye-typo3/58) · AFisch · 2007-01-26

Um den Autovergleich aufzugreifen:

Du hast dir einen Offroader als 911er andrehen lassen und es nicht gemerkt. Jetzt jammerst du im Offroader Forum rum, das du keinen 911er hast.

Ich denke es haben alle verstanden, was du am Anfang dieses Threads sagen wolltest, aber langsam wird es ein bisschen lächerlich:

Nochmal: "Typo3 ist kein Community System"

Das ist auch der Grund warum du keine solche findest die mit Typo3 umgesetzt ist, welche deinen Ansprüchen gerecht wird. Das hätte man auch schon am Anfang merken können und müssen wenn man sich nur ein bisschen mit der Materie vertraut macht.

Gruß AFisch

### [#59](https://www.typo3.net/d/55996-bye-bye-typo3/59) · Jobolo · 2007-01-26

Ist das nicht genau das, was ich dauernd sage? Wo cih dann immer wieder zu hören kriege "Aber es ist möglich, mit Typo3" und "Auch bei diesen Aufgaben ist es besser, bei Typo3 zu bleiben und nicht externe Lösungen einzusetzen".

Jup, ich habe mir was völlig falsches andrehen lassen. Und kriege noch immer zu hören, daß es doch richtig gewesen wäre, wenn ich es nur richtig definiert, Geld reingesteckt, Aufgabenhefte geschrieben und so weiter hätte.

Ich bin, derb ausgedrückt, abgezockt worden, weil mir jemand eine Funktionalität versprochen hat, die in typo3 nicht vorhanden ist. Und genau das, nämlich daß Typo3 irgend etwas nicht kann.

Alles Liebe, Julian!

### [#60](https://www.typo3.net/d/55996-bye-bye-typo3/60) · KaffDaddy · 2007-01-26

> **Jobolo schrieb:**
>
> Ich bin, derb ausgedrückt, abgezockt worden, weil mir jemand eine Funktionalität versprochen hat, die in typo3 nicht vorhanden ist. Und genau das, nämlich daß Typo3 irgend etwas nicht kann.

Und? Andere Systeme können auch eine Menge nicht und deren Communities schreiben es nicht gleich auf die erste Seite oder behaupten wenn danach gefragt wird, das es auch geht. Fällst Du bei denen auch so pauschalisierend ein und behauptest, dass sie "selbstverliebt" sind?

Kritik wird auch in der TYPO3-Community gern gesehen, aber sie sollte wenn dann vernünftig geäußert werden und nicht "Bätsch, andere Systeme sind viel doller für Communities, ihr selbstverliebten Schnösel".

Und das wars von mir, denn genauso wenig, wie Du hier andere "bekehren" vermagst, kann man Deine festgefahrene Meinung aufweichen. Shit happens und viel Glück mit Deinen anderen Systemen. :)

CU
Stephan

### [#61](https://www.typo3.net/d/55996-bye-bye-typo3/61) · just2b · 2007-01-26

> **Jobolo schrieb:**
>
> Ich bin, derb ausgedrückt, abgezockt worden, weil mir jemand eine Funktionalität versprochen hat, die in typo3 nicht vorhanden ist. Und genau das, nämlich daß Typo3 irgend etwas nicht kann.

und das macht aber den 911 zu keinem schlechten Auto. Ist immer noch mein Liebling - auch im übertragenen Sinn

lg georg

### [#62](https://www.typo3.net/d/55996-bye-bye-typo3/62) · mdlc · 2007-03-06

> **just2b schrieb:**
>
> es wird aber an einem vernünftigen Forum gearbeitet (nämlich dem hier)

hallo,
wollte mal fragen, ob und wann dieses forum released wird? benäige für eine seite ein forum und würde aufgrund der integrität zu anderen dingen gerne typo3 nehmen. da das chc_forum aber gewissen schwächen hat, warte ich schon länger auf ein anderes forum innnerhalb von typo3.

viele grüße
arne

### [#63](https://www.typo3.net/d/55996-bye-bye-typo3/63) · einpraegsam.​net · 2007-03-06

> **mdlc schrieb:**
>
> > **just2b schrieb:**
> >
> > es wird aber an einem vernünftigen Forum gearbeitet (nämlich dem hier)
>
> hallo,
> wollte mal fragen, ob und wann dieses forum released wird? benäige für eine seite ein forum und würde aufgrund der integrität zu anderen dingen gerne typo3 nehmen. da das chc_forum aber gewissen schwächen hat, warte ich schon länger auf ein anderes forum innnerhalb von typo3.
>
> viele grüße
> arne

Geduld ist eine Tugend :)

### [#64](https://www.typo3.net/d/55996-bye-bye-typo3/64) · mdlc · 2007-03-06

war auch mehr ein "ich warte sehnlichst darauf und freue mich riesig auf den release und kann mir jmd. ungefähr den entwicklungsstand sagen"-posting als ein "ich will nur stress verbreiten und wundere mich schon lange, warum es kein vbulletin-ähnliches forum im typo3 gibt". :)
freue mich schon auf den release. ich kann warten. :D

### [#65](https://www.typo3.net/d/55996-bye-bye-typo3/65) · madmat · 2007-03-10

Bisher musste ich ja nur lachen, Jopopos überteuerter Pseudo-Offroader mit Lederausstattung könnte mir nicht egaler sein - gepaart mit einem guten Schuss Selbstinszenierung im Rumpelstilzchen Style:

"Hach, ich mag meinen Namen aber nicht verraten....uups, jetzt hätte ich ihn fast schon wieder geschrieben, ich böser, böser Junge - bestraf mich...."
mit anschliessendem:

"DAS HAT DIR DER TEUFEL GESAGT!!!"

So weit, so lustig.

Aber das Ding hier ist echt die Krönung:

> **jobolo schrieb:**
>
> Dann steht dazu und schreibt bei diesem Forum groß drüber: Wenn jemand sich nicht auskennt udn ein CMS einsetzen will wird er in einer Agentur besser beraten, als wenn er hier fragt.

Fällt Dir irgendwas auf ?

Nein ?

Zum Beispiel dass das auf **JEDE beliebige** Software zutrifft ?
Wo kommt denn dein überzogenes Anspruchsdenken her, kaum einer verdient sein Geld damit hier oder anderswo Fragen zu beantworten.
Evtl. ist dieses ganze OpenSource Ding ja an Dir vorbei gegangen, hier mal zum Nachlesen:
<http://de.wikipedia.org/wiki/Open_source>

Typo ist ein Dinosaurier - ohja.
Der erste Blick ins BE offenbart das, es wird auch nicht versucht das großartig zu retuschieren.
Die Standardtemplates sehen aus wie in den frühen 90ern mit Frontpage zusammengekloppt.
Menüs bauen - oh mein Gott.
Forum etc. - wurde hier zur Genüge breitgetreten.

Dass es für Deinen Zweck (Kombination aus Communityprojekt und sehr schnelle Umsetzung) vglw. ungeeignet ist - sorry, dazu muss ich kein Typo3 Vollprofi sein um das zu erkennen.
In den USA könntest Du den Laden der Dich da verbraten hat sicher zur geldbewährten Rechenschaft ziehen.

**Aber:**
Die von Dir angeprangerte Community rockt - für diese muss ich an dieser Stelle mal eine Latte brechen.

1) Sie ist seit 10 Jahren da.
Das gilt es erst mal zu überbieten.
Neben dem KnowHow Überhang, der den ein oder anderen technischen Mangel des Systems locker wieder wett macht, bringt das auch ein unbezahlbares Maß an Investitionssicherheit mit sich.
Das größte Manko anderer, hier angeführter Communityprojekte.
Typo3 ist eine der wenigen OS Lösungen für die Unternehmen bereit sind 20k€ oder mehr in die Hand zu nehmen.

2) Sie teilt alles - schau die Extensions an, neben den großen wird auch der abstruseste Kleinkram geteilt.
Ob es jemand benötigt ? Egal ! Manchmal reicht ja schon ein Denkansatz...

3) Sie ist hilfsbereit.
Definitiv.
In keinem anderen Forum kommt so fix das Angebot eines Mods sich die Sache mal
selber anzuschauen, bevor der n00b das Forum mit unpräzisen Problembeschreibungen zuspamt.
Dazu der unglaubliche, internationale Pool an AKTIVEN Newsgroups, nicht nur zum Kernprodukt, sondern quasi zu jeder Extension die mehr als 10 Downloads hat.
Wenn man mal - egal wo - keine, oder nur die von Dir beklagten "Es geht alles" Antworten erhält, dann liegt das zu einem wesentlichen Anteil an einem selbst.
Ungenaue, schwammige Fragestellungen oder Probleme die zum x-ten Mal (in 10 Jahren sammelt sich ordentlich was an) durchgekaut werden finden natürlich weniger Beachtung.
Das musste ich auch erst lernen und bin noch lange nicht fertig damit.
Statt:
"Geht das und das irgendwie?"
fragt man:
"Mein Problem..., ich habe das und das bereits versucht, habe hier und da gesucht, kriege aber immer noch die und die Fehlermeldung - was ist los?"

Zweiteres bleibt garantiert nicht lange ohne Antwort, zeigt auch ein gewisses Engagement des Fragenden und gibt dem Helfenden eine gewisse Zuversicht dass sein Aufwand auch mit dem Erfolg des Fragenden belohnt wird.

Sicher ist das auch ein Effekt der aus dem Alter der Gemeinde resultiert, aber nicht unbedingt ein schlechter.

4) Sie geht Snowboarden.
War leider noch nie dabei, hoffe das nächste Saison mal zu packen.

Die Diskussion das System vs. das System ist dermaßen ermüdend, die hab ich schon als Kind (H0 vs. TT, Amiga vs. Atari, Amiga vs. DOS, Verbrenner vs. Elektro...)  zulange geführt um mich da heute noch für irgendwas religiös zu engagieren.
**Kein Licht ohne Schatten.**
Es gibt ja sogar CMS die ihre Feldbezeichner fest in die Templates hardgecodet haben und daher bis heute kein fremdsprachiges Backend erlauben....

Also, hang loose Alter... und immer schön weitermachen.
 :)

### [#66](https://www.typo3.net/d/55996-bye-bye-typo3/66) · just2b · 2007-03-10

Hallo Madmat,
da sag ich doch auch noch bisschen was dazu ;)

> Typo ist ein Dinosaurier - ohja.
> Der erste Blick ins BE offenbart das, es wird auch nicht versucht das großartig zu retuschieren.

Nun ich finde das BE eigentlich super, mit ajax kommen da noch ein paar nette Sachen und für jeden Editor kann man ja ziemlich alles ausblenden

> Die Standardtemplates sehen aus wie in den frühen 90ern mit Frontpage zusammengekloppt.

da geb ich dir absolut recht, aber TYPO3 ist eben nicht für die 1-2-3-ich_hab_ne_fertige_website-Leute gemacht, und ein eigenes Template ist wirklich schnell integriert.

> Menüs bauen - oh mein Gott.

Kann ich grad nicht bestätigen. Ich finde das schon ziemlich genial was man mit dem TMENU/GMENU alles machen kann

> **Aber:**
> Die von Dir angeprangerte Community rockt - für diese muss ich an dieser Stelle mal eine Latte brechen.

Danke!

> In keinem anderen Forum kommt so fix das Angebot eines Mods sich die Sache mal
> selber anzuschauen, bevor der n00b das Forum mit unpräzisen Problembeschreibungen zuspamt.

auch dafür stellvertretend ein Danke, tut gut auch sowas zu lesen!

> Das musste ich auch erst lernen und bin noch lange nicht fertig damit.
> Statt: "Geht das und das irgendwie?"
> fragt man:
> "Mein Problem..., ich habe das und das bereits versucht, habe hier und da gesucht, kriege aber immer noch die und die Fehlermeldung - was ist los?"
>
> Zweiteres bleibt garantiert nicht lange ohne Antwort, zeigt auch ein gewisses Engagement des Fragenden und gibt dem Helfenden eine gewisse Zuversicht dass sein Aufwand auch mit dem Erfolg des Fragenden belohnt wird.

korrekt! Das Problem mit allgemeinen Fragen ist halt, dass es nur allgemeine Antworten geben kann.

> 4) Sie geht Snowboarden.
> War leider noch nie dabei, hoffe das nächste Saison mal zu packen.

Ja unbedingt mitmachen! Es ist einfach toll die Community und vor allem die Gesichter den Namen kennen zu lernen. Nächstes Jahr vermutlich in Laax, mehr Infos hier: <http://buzz.typo3.org/people/daniel/article/t3bored-never/>

ein schönes Wochenende
georg

### [#67](https://www.typo3.net/d/55996-bye-bye-typo3/67) · einpraegsam.​net · 2007-03-10

> **just2b schrieb:**
>
> Nun ich finde das BE eigentlich super, mit ajax kommen da noch ein paar nette Sachen und für jeden Editor kann man ja ziemlich alles ausblenden

Da fällt mir doch das neue Backend ein:
<http://www.sk-typo3.de/News-Details.43+M5dd42033024.0.html>

nettes Teil :)

### [#68](https://www.typo3.net/d/55996-bye-bye-typo3/68) · Kholja · 2007-03-10

> **wunschtacho schrieb:**
>
> Da fällt mir doch das neue Backend ein:
> <http://www.sk-typo3.de/News-Details.43+M5dd42033024.0.html>
>
> nettes Teil :)

Hey - erinnert mich an Mambo/Joomla seinerzeit ;-)
Da soll mal einer sagen wir Typoler sind nicht lernfähig.  #giggle#

Nee im Ernst. Ich denke man spricht bei Typo nicht umsonst von einem CMS Framework. Das bedeutet natürlich auch für den Redakteur, daß er abhängig davon ist wie gut ihm der Programmierer 'den Tisch deckt'. Und es ist meiner Ansicht nach auch die Aufgabe einer guten Agentur genau diese Bedürfnisse des Redakteurs rauszukriegen und umzusetzen. Die Anpassungsfähigkeit ist hier ja die große Stärke von Typo.

Dumm nur das genau diese Möglichkeit so Variabel mit dem System umzugehen auch Verwirrung stiften kann. Und das ist das ja auch genau der Punkt der die Arbeit im Typo, gerade wenn man noch Frischling ist, so langwierig machen kann.

Man bekommt ja zuerst mal den ganzen Wust an Optionen im Backend präsentiert. Dann fängt man an zu suchen wie man die ganzen Optionen für den Kunden auch in sein Template kriegt. Für Entwickler die schon länger mit Typo arbeiten ist die Konfiguration natürlich kein Problem mehr - dann geht's plötzlich Ratz Fatz. Für eine Agentur die noch nicht so lange mit dem System arbeitet kann das aber ein ordentlicher Zeit- und damit Kostenfaktor werden. Als Folge hat am Ende der Kunde dann ein schlecht auf ihn angepasstes System, mit dem er nicht klar kommt.

Das ist jedenfalls des öfteren mein Eindruck gewesen wenn ich von Kunden eine Typo3-Baustelle bekommen habe. Und ich denke mal über meine ersten Projekte mit Typo3 hätte so mancher Profi bestimmt auch die Hände über dem Kopf zusammengeschlagen.

Wie könnte man denn Typo3 so hinbiegen, daß es Einsteigern leichter fällt damit umzugehen? Da machen es einem Joomla und Co schon leichter

So - Thema leicht verfehlt. Eigentlich wollte ich woanders drauf raus. Aber egal.

Beste Grüße und schönen Sonntag.

### [#69](https://www.typo3.net/d/55996-bye-bye-typo3/69) · just2b · 2007-03-12

> **Kholja schrieb:**
>
> Für eine Agentur die noch nicht so lange mit dem System arbeitet kann das aber ein ordentlicher Zeit- und damit Kostenfaktor werden. Als Folge hat am Ende der Kunde dann ein schlecht auf ihn angepasstes System, mit dem er nicht klar kommt.Das ist jedenfalls des öfteren mein Eindruck gewesen wenn ich von Kunden eine Typo3-Baustelle bekommen habe.

nun ein komplexes System muss eben erstmal gelernt werden, egal um was es sich handelt.

> **Kholja schrieb:**
>
> Wie könnte man denn Typo3 so hinbiegen, daß es Einsteigern leichter fällt damit umzugehen? Da machen es einem Joomla und Co schon leichter

Nun mit den vielen Features kommt eben die Komplexität und man muss schon unterscheiden wen du als Einsteiger siehst. Kunden kann man schulen und das Backend schon sehr vereinfachen. Der Admin muss TYPO3 schlichtweg einfach lernen, da führt kein Weg vorbei

georg

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Quelle: „Bye bye Typo3“, typo3.net, https://www.typo3.net/d/55996-bye-bye-typo3
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