OT: Frage zur Angebotsstellung - könnt Ihr mir einen Tipp geben?
- << Erste
- < Vorherige
- Nächste >
- Letzte >>
| Autor | Nachricht |
|---|---|
|
Verfasst am: 27. 06. 2007 [16:10]
|
|
|
Sebastian Böttger
Dabei seit: 29.11.2006
Beiträge: 15
|
nobbi schrieb: Nach dem Erstellen von einer Auktions-Website für letztlich zuwenig Kohle, hat der Kunde trotzdem keine Lust nochmal weitere 20.- Euro zu investieren (bisschen Werbung usw)!!! - soweit zu Folgeaufträgen Meine Erfahrung und irgendwo auch logisch: Ein Kunde der nur auf den Preis schaut, wird auch bei Folgeaufträgen nur auf den Preis schauen. Möchtest du dann den normalen Stundensatz haben, findest Du die Anfrage in diesem Forum wieder nobbi schrieb: Mich würde interessieren, wer von Euch hat den Stundensatz von 50.- Euro wielange oder bei wievielen Projekten schon "durchgezogen"? Drunter habe ich bisher nur gearbeitet, wenn ich mich verkalkuliert habe. Die Kunden wollen ja meisten einen Fixpreis haben, das Kalkulieren lernt man schon nach ein paar Aufträgen. Und wenn sich der Auftrag nicht lohnen würde, dann nehme ich ihn nicht an, sondern bilde mich weiter / gehe auf Aquise / erweitere schlicht und Ergreifend mein Know How um zukünftig bessere Angebote auf mehr Gebieten machen zu können. Seit 1 1/2 Jahren, falls Du es genau wissen willst. nobbi schrieb: Wie "günstig" das Typo3 Projekt für den Kunden wird bzw. wie gut man verdient hat natürlich auch langfristig was mit dem sog. "Development-Speed" zu tun. (man fängt ja nicht immer bei 0 Code an) Letztendlich sollte eine Verschnellerung Deiner Leistung nicht zu einem Umsatzverlust führen, indem Du Dein Wissen verschenkst. Die 50 EUR sind Kalkulationsbasis für Dich, nicht für den Kunden. Wenn du also für Aufgabe A vor einem Jahr 10h gebraucht hast, und heute 2h, dann solltest Du trotzdem noch 5h abrechnen (oder 2h bei einem entsprechenden Stundenlohn). Wenn der Kunde dann trotzdem zu jemanden geht der 10h braucht - willst Du so einen Kunden wirklich haben? |
|
Verfasst am: 28. 06. 2007 [09:43]
|
|
|
burcardo
Dabei seit: 08.07.2004
Beiträge: 49
|
nobbi schrieb: Mich würde interessieren, wer von Euch hat den Stundensatz von 50.- Euro wielange oder bei wievielen Projekten schon "durchgezogen"? Hi, also, ich habe einen Stundensatz von 50 Euro bzw. 400 Euro Tagessatz. Bei Extensionentwicklung verlange ich 60 Euro. Meine Erfahrung: Ich verzichte lieber auf Dumpingaufträge denn in der Regel hat man es hier mit Kunden zu tun, die für wenig Geld alles haben wollen. Das ist meine Kalkulationsgrundlage und wenn potenzielle Aufträge das nicht erzielen lasse ich prinzipiell die Finger davon. Bislang bin ich mit der Strategie gut gefahren. Ich sage auch jedem Kunden, daß ich kein Billigheimer bin. Ihm steht es frei sich dann zu entscheiden... Ich verlange ebenfalls 50% Anzahlung bei Auftragsvergabe und den Rest bei der Abnahme. |
|
Verfasst am: 30. 06. 2007 [18:32]
|
|
|
Jehu
Dabei seit: 17.07.2006
Beiträge: 130
|
Bei Endkunden habe ich seit 2 Jahren das Prinzip 40/40/20: - 40% Anzahlung - weitere 40% bei Fertigmeldung meinerseits - restliche 20% nach Abnahme bzw. nach Ablauf von 14 Tagen. Gab noch nie Probleme, das beim Kunden durchzusetzen. Bei Agenturaufträgen ist das natürlich ein bisschen anders. Da wird meist individuell verhandelt. |
|
Verfasst am: 13. 03. 2008 [17:47]
|
|
|
malisch01
Dabei seit: 05.05.2006
Beiträge: 84
|
Hallo, Ich hoffe mein Beitrag ist hier richtig. Ich soll ein einfaches Frontend-Plugin entwicklen. Es ist mein erstes Projekt. Bin Student und habe ein Gewerbe angemeldet. Ich soll einen Festpreis angeben. Wieviel kann man für so eine Extension verlagen(einmal mit optionlen Features und einmal ohne)? Es winken Folgeaufträge. Ich will aber nicht die Preise kaputt machen! Anforderungen: TYPO3-Frontend-Plugin - Datensätze lassen sich im BE erstellen/bearbeiten/löschen (inkl. Dateiverweise) - Datensätze werden im Frontend in einer sortierbaren und navierbaren Liste dargestellt - Eine Volltextsuche (bezogen auf die FE-Datensätze), optional inkl. AND/OR/NOT-Operatoren - Datensätze müssen als CSV-Dateien (optional: XLS) im FE "downloadbar" sein - Optional: Backup-Funktion im BE, um FE-Datensätze zu sichern - Optional: Backup per CronTask automatisieren - Optional: Sicherer Datei-Download (Download-Handler) Grüße und thanks in advance malisch |
|
Verfasst am: 15. 03. 2008 [19:20]
|
|
|
Friesenteam
Dabei seit: 03.08.2006
Beiträge: 78
|
Klare sache, ohne lange zu kalkulieren 1000,- Euro netto würde ich berechnen! Alles andere liegt meiner Meinung nicht mehr im Bereich, dass man davon leben kann. Wie lange man dafür braucht, hängt natürlich vom "know how" ab! Für eine einfache Seite ohne Sub Navi und mit vorgegebenem PSD Layout ist wahrscheinlich nur ein Tag notwendig bzw. 8 Stunden, aber man sollte einfach die Preise nicht verauen, bzw. sich unter Wert verkaufen. Meine Erfahrung der letzten 8 Jahre Webdesign, es kommt nicht auf den Preis sondern auf Qualität an. Folgeaufträge werden einem oft versprochen, aber kaum einer hält seine Versprechen! Mein Tipp: Bei Festpreiskalkulation einen Vertrag mit Auftragsbestätigung und fest definierter Anzahl der Aufträge im Jahr festlegen. Typo3 find ich gut..!
|
|
Verfasst am: 23. 03. 2008 [13:41]
|
|
|
dschumbi
Dabei seit: 20.03.2004
Beiträge: 15
|
1000,- € fänd ich auch ok bei dieser anforderung. auf das märchen von den folgeprojekten sollte man nicht zu oft reinfallen. inzwischen bewerte ich solche aussagen von kunden als negativ die zeigen, dass der kunde keine oder wenig erfahrung in der erstellung von webseiten hat. prinzipiell bin ich der meinung, wenn der kunde zu knauserig ist, d.h. für seine webseite nicht mindestens 800,- € ausgeben möchte, dann finger weg von dem auftrag. wenn ihm die eigene webseite nichts wert ist, dann ist es der kunde auch nicht wert. meistens sind das ja eh die kandidaten, die dann mit nix zufrieden sind und immer noch irgendwelche anpassungen wollen, die vorher nie abgesprochen waren. oder es sind diejenigen auf deren feedback man immer tagelang warten muss. wie seht ihr das eigentlich? ich denke, die situation hatte jeder schon mal: kunde droht mit auftrag, alles muss am besten vorgestern passiert sein, man mach eiligst einen kva, der preis wird verhandelt, man macht entwürfe, programmiert schon mal und dann braucht man material oder feedback oder oder oder... und dann kommt nichts und man wartet ne woche oder noch länger und das projekt ist auf einmal gar nicht mehr so wichtig. wie geht ihr da vor? fazit: nicht beirren lassen. ordentlich kalkulieren, sich bei preisverhandlungen nicht zu sehr drücken lassen und die ankündigung von folgeaufträgen erst mal nicht glauben. vielleicht hat man ja nach dem ersten projekt gar keine lust mehr auf den kunden oder man hat bessere projekte in der zwischenzeit bekommen... so einfach wie möglich, aber nicht einfacher!
lernen ist wie rudern gegen den strom - hört man damit auf, treibt man zurück! |
|
Verfasst am: 23. 03. 2008 [16:43]
|
|
|
jenses
Dabei seit: 12.08.2004
Beiträge: 2214
|
dschumbi schrieb: auf das märchen von den folgeprojekten sollte man nicht zu oft reinfallen. Es wäre den Versuch wert dem Kunden vorzuschlagen, das Erstprojekt zu deinem normalen Preis fertig zu stellen, Folgeprojekte werden dann rabattiert berechnet. Die Antwort des Kunden könnte ein Fingerzeig für seine Seriosität sein. www.smedja.com - Webentwicklung( CMS TYPO3, PHP)
|
|
Verfasst am: 24. 03. 2008 [18:50]
|
|
|
dschumbi
Dabei seit: 20.03.2004
Beiträge: 15
|
ja. gute idee!! so einfach wie möglich, aber nicht einfacher!
lernen ist wie rudern gegen den strom - hört man damit auf, treibt man zurück! |
- << Erste
- < Vorherige
- Nächste >
- Letzte >>



